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Die Küste der Freiheit

Roman

(7)

1775: Als ihr geliebter Lorenz mit seinem Regiment nach Amerika in den Krieg geschickt wird, ist Anni zutiefst verzweifelt. So verzweifelt, dass sie sich als Schuldmagd in die amerikanischen Kolonien verkauft. Bald schon findet sie sich mit
zahlreichen anderen Auswanderern auf einem Schiff in die Neue Welt wieder. Doch der Weg in die Freiheit und zur Liebe ist weit ...

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 878
Erscheinungsdatum 14.11.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-16735-7
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 188/129/50 mm
Gewicht 557
Auflage 2. Auflage 2014
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Ein wundervolles Buch
von Eliza am 07.08.2016

Meine Meinung: Mir hat der Roman von Maria W. Peter sehr gut gefallen. Er ist ein regelrechter Schmöker, den man einmal begonnen, am liebsten nicht mehr aus der Hand legen möchte. Das Cover trifft leider nicht so ganz meinen Geschmack, für mich definitiv zu viel rosa/pink/lila, aber das ist ja... Meine Meinung: Mir hat der Roman von Maria W. Peter sehr gut gefallen. Er ist ein regelrechter Schmöker, den man einmal begonnen, am liebsten nicht mehr aus der Hand legen möchte. Das Cover trifft leider nicht so ganz meinen Geschmack, für mich definitiv zu viel rosa/pink/lila, aber das ist ja Geschmacksache ;-) Die Story an sich hat mich aber vollends überzeugt, ich habe mit Anna und Lorenz gebangt, geweint, gelitten und gehofft. Eine wahre Gefühlsachterbahn, die den Leser mitnimmt und ihn so schnell nicht wieder los lässt. Als sehr interessant habe ich die Einblicke in die Täufer- und Mennoniten-Gemeinde empfunden, ebenso wie die historischen Fakten der Schlachten zu den amerikanischen Unabhängigkeitskriegen. Zu diesem Thema hatte ich noch nichts gelesen und habe hier somit auch sehr viel gelernt. Maria W. Peter hat für ihren Roman eine aufwändige Recherche betrieben, die man dem Buch auch anmerkt. Dennoch werden die Fakten nicht losgelöst vom Roman aufgezählt, vielmehr sind sie eingeflossen in die Geschichte und mit ihr verschmolzen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen, oft habe ich gar nicht bemerkt, wieviel ich gelesen hatte, so flogen die Seiten dahin und am Ende war alles viel zu schnell vorbei. Durch die bereits erwähnten vielen Up-and-Downs wird es nie langweilig, nein eigentlich ziemlich nervenaufreibend. Glaubt man Anna und Lorenz haben gerade die nächste Hürde gemeistert, passiert das nächste Unglück und es scheint immer noch kein Happy End zu geben. Ich habe selten ein Buch gelesen, dass mich emotional so mitgenommen hat wie dieses. Besonders hervorheben möchte ich, dass es mir bei diesem Buch ausgesprochen gut gefallen hat, das die Geschichte aus mehreren Blickwinkeln erzählt wurde. Auch Personen die zu Beginn noch keine so große Rolle spielten und man sich schon fragte, warum jetzt dieser Perspektivwechsel, bekommen sie ihren Raum und ihren Platz in der Geschichte und dies auch vollkommen verdient und zu Recht. Sehr schön sind auch die ausführlichen Beschreibungen, die der Handlung eine angemessene Grundlage bieten, sodass diese noch stärker in den Vordergrund rückt, ohne dass man beim Lesen das Gefühl hat, ein Teil würde einen zu großen Raum einnehmen. Am Ende werden alle losen Fäden zusammengenommen und man bekommt einen guten Eindruck von den Menschen zu dieser Zeit, in diesem Land, man versteht ihr Ängste und Nöte. Ein sehr guter historischer Roman, der mich auf der ganzen Linie überzeugt hat, den ich sehr gerne gelesen habe und damit auch sehr gerne weiterempfehle an alle, die gerne historische Romane lesen. Aber auch Leser die sich einfach nur für die amerikanischen Unabhängigkeitskriege interessieren, kann ich diesen Roman ans Herz legen. Für mich der perfekte Sommerschmöker, deshalb unbedingt lesen!

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Man taucht in eine längst vergessene Zeit ein und möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
von Selection Books am 25.02.2016

Ich bin begeistert! Durch das ansprechende, aber in Relation zu dem Inhalt des Buches etwas schlichte Cover, hätte ich nicht auf eine so abenteuerliche Geschichte wie die von Anna und Lorenz geschlossen. Im Jahr 1776 beginnt die Geschichte von Anna, einer jungen Wiedertäuferin, die zusammen mit Ihrem Vater Zuflucht in... Ich bin begeistert! Durch das ansprechende, aber in Relation zu dem Inhalt des Buches etwas schlichte Cover, hätte ich nicht auf eine so abenteuerliche Geschichte wie die von Anna und Lorenz geschlossen. Im Jahr 1776 beginnt die Geschichte von Anna, einer jungen Wiedertäuferin, die zusammen mit Ihrem Vater Zuflucht in einem Dorf von amischen Täufern gefunden hat. Im letzten Moment wird Anna bei einem Überfall durch einen Deserteur der hessischen Jäger gerettet und trifft so auf Lorenz von Tannau, einen „Papisten“ und Offizier eben dieser. Bald darauf erhält Anna die Chance, sich bei Ihrem Retter zu revanchieren und ihn kennenzulernen. Lorenz ist bereits zu seiner Truppe zurückgekehrt, als Anna sich durch einen Schicksalsschlag gezwungen sieht, die Sicherheit ihres Dorfes zu verlassen und Lorenz zu folgen. Auf der Suche nach Lorenz muss Anna feststellen, dass Lorenz Regiment Deutschland verlassen hat und zu Schiff einem Marschbefehl nach Amerika folgt. Anna wiederum, als junge Frau auf sich gestellt und durch ihren Glauben von der Gesellschaft ausgegrenzt, nimmt, getrieben von dem Wunsch auf ein neues Leben in Freiheit, ebenfalls die Reise auf den weit entfernten Kontinent auf sich. Während Lorenz durch das Land zieht, um im Krieg die Interessen des englischen Königs zu verteidigen, wird Anna, deren Ersparnisse nun völlig aufgebraucht sind, als Schuldmagd in den Besitz eines Plantagenbesitzers verkauft und muss dort ihre Arbeit als Sklavin verrichten. Trotz ihres so unterschiedlichen, scheinbar unvereinbaren Glaubens denken sowohl Anna als auch Lorenz immer wieder aneinander. Bereits die ersten Sätze des Buches haben mich in die Geschichte eintauchen lassen. Der Einstieg fällt wirklich sehr leicht. Dem Schreibstil von Maria W. Peter ist sehr gut zu folgen. Mit einer umfangreichen Wortpalette und mitreißenden Beschreibungen lässt sie Bilder entstehen und macht das Buch lebendig. Das Buch vermittelt dem Leser eine Idee davon, wie sich Menschen zu Anna’s Lebzeiten gefühlt haben könnten. Besonders hervorzuheben sind tatsächlich die Beschreibungen, für die ich oft Seiten zurück geblättert habe, um sie mehrmals zu lesen. In dem Buch steckt so viel Liebe zum Detail und mit Sicherheit eine Menge Recherchearbeit. Diese hat sich aber auch wirklich gelohnt. Die Geschichte von Anna und Lorenz ist vielfältig und besteht aus vielen Abenteuern. Vorhersehbar ist sie nie und es wird immer wieder spannend für die beiden. Anna muss immer wieder schier aussichtslose Situationen meistern und für ihr Leben in Freiheit kämpfen. Dabei kreuzen sich auch häufig die Wege von Anna, Lorenz und anderen Protagonisten. Die regelmäßigen Wiedertreffen auf dem großen Kontinent Amerika lassen die Geschichte manchmal sehr schicksalshaft erscheinen. Da das Buch wirklich großartig ist, kann man darüber aber mit der Begründung „das muss Gottes Fügung sein“ gut hinwegsehen. An Anna habe ich mich auf den rund 800 Seiten des Buches sehr gewöhnt. Die selbstlose junge Wiedertäuferin, zu der damaligen Zeit ein Schmähwort, erfährt so viel Ungerechtigkeit und verliert trotzdem nie den Glauben an Gott und die Menschen. Anna steht jederzeit für Ihren Glauben ein, ungeachtet der Konsequenzen. Ihre Stärke und ihr Mut sind bewundernswert. Lorenz, der zweite Hauptprotagonist, ist ein gewissenhafter Offizier und gleichzeitig gerecht und warmherzig. Wann immer er und Anna aufeinander treffen, setzt er sich fürsorglich für sie ein. Quasi ab den ersten Seiten muss Anna immer wieder knifflige Situationen durchstehen. Langweilig wird das Buch, bis zum Ende, wirklich nie. Ich kann es jedem Leser ans Herz legen, der historische Romane gerne liest. Fazit: Wer erstklassige historische Romane mag, sollte unbedingt "Die Küste der Freiheit" lesen. Grandios geschrieben taucht man in eine längst vergessene Zeit ein und möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Nur wenige Autoren schaffen es, die Vergangenheit so lebendig erscheinen zu lassen, wie die Autorin Maria W. Peter. [Gastrezension: Dani liest bei Selection Books]

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Gelungenes Buch über die Freiheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Ansbach am 19.08.2015

>>Die Küste der Freiheit<< von Maria W. Peter Wir haben das Jahr 1775 und die Mennonitin Anna lebt mit ihrem Vater in einer Gemeinde der Täufer in Hessen. Der junge Leutnant Lorenz kann sie gerade noch vor einer Schändung bewahren, als Anna brutal überfallen wird. Beide verlieben sich ineinander, aber... >>Die Küste der Freiheit<< von Maria W. Peter Wir haben das Jahr 1775 und die Mennonitin Anna lebt mit ihrem Vater in einer Gemeinde der Täufer in Hessen. Der junge Leutnant Lorenz kann sie gerade noch vor einer Schändung bewahren, als Anna brutal überfallen wird. Beide verlieben sich ineinander, aber es ist ihnen nicht möglich zusammen zu bleiben, denn beide haben einen anderen Glauben und ihre Welten sind so unterschiedlich wie es nur sein kann. Lorenz wird mit seinem Regiment nach Amerika in den Krieg geschickt, auch wenn er es sehr bedauert Anna zurückgelassen zu haben. Annas Vater stirbt und aus Verzweiflung sieht sie auch keinen anderen Weg, wie in der ferne von neuen anzufangen. Ich möchte hier auch nicht zu viel verraten, nur das die 880 Seiten nur so dahin schmelzen und ich gar nicht mehr das lesen aufhören konnte. Das Buch informiert, unterhält und erschüttert einen, man wird wirklich mitgerissen und in eine ganz andere Zeit hineinversetzt. Maria W. Peter hat die historischen Grundlagen wirklich hervorragend recherchiert und es gekonnt in den Roman einfließen lassen, ohne das es irgendwelche längen gibt. Amerika und seine Klassenunterschiede, Sklaverei und der mit Hilfe von ausländischen Soldaten geführte Unabhängigkeitskrieg. Vielseitige religöse Strömungen und der ewige Kampf nach Freiheit. Anna und Lorenz habe ich wirklich gerne auf ihrem Weg begleitet, der meistens nicht leicht war, die beiden haben mich regelrecht an das Buch gefesselt. Die Autorin hat die beiden und auch die anderen Charaktere so gut beschrieben, das ich sie wirklich greifen konnte. Maria W. Peter hat es geschafft das sich die Wege der verschiedenen Protagonisten immer wieder überschnitten haben und es gab den ein oder anderen Zufall der dann schon ein bisschen konstruiert wirkte. Das fand ich aber nicht ganz so schlimm, den es war eigentlich schön den einen oder anderen immer wieder zu begegnen. Das Nachwort der Autorin hat mir auch sehr gut gefallen, den hier wird der Traum der Freiheit noch mal wirklich gut beschrieben. Auch die menschen-verachtende Unterdrückung der Sklaven durch Plantagenbesitzer und deren Helfer haben mich in einen Bann gezogen und mich emotional teilweise sehr aufgewühlt. Ich kann das Buch nur jeden empfehlen, ich fand es wirklich Großartig und habe nebenbei noch etwas gelernt, was man nie in Vergessenheit bringen sollte.

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