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Die Kultur der Moderne I/II

Ihre Grundlagen und ihre Entwicklung in England und Amerika; Ihre Entwicklung in Frankreich und Deutschland

Der erste thematische Schritt dieser Studie über die Entwicklungsdynamik der modernen Kultur arbeitet die Eigenart der okzidentalen Kultur im Vergleich zum Orient heraus. Der zweite Schritt untersucht die Entwicklung des Spannungsverhältnisses zwischen religiöser Ethik und Welt vom antiken Judentum bis zum asketischen Protestantismus und mündet dann in eine Diskussion der Folgen, die sich aus der Säkularisierung für die behandelte Thematik ergeben. Der dritte Schritt wendet sich der Entwicklung und Aktualisierung, d.h. der Institutionalisierung dieses Codes in denjenigen Gesellschaften zu, aus denen die folgenreichsten Anstöße für die moderne Kultur hervorgegangen sind: in England, den Vereinigten Staaten von Amerika, Frankreich und Deutschland.
Die Untersuchung der genannten Länder konzentriert sich auf die entscheidenden Epochen der Gestaltung der Kultur, um dann die weitere Entwicklung nur noch in groben Zügen zu skizzieren. In England interessiert vor allem das 17. Jahrhundert und das hier gestaltete Verhältnis von Aristokratie und Bürgertum, Anglikanismus und Protestantismus, aber auch die Inklusion der Arbeiterklasse im 19. und 20. Jahrhundert. In den Vereinigten Staaten kommt es nach der Gründung der Kolonien im 17. Jahrhundert vor allem auf die Zeit des Unabhängigkeitskrieges und der Unionsgründung im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts an, aber auch auf wesentliche Entwicklungen seit der Wende zum 20. Jahrhundert. In Frankreich ist es die Zeit der Aufklärung im 18. Jahrhundert, die der Kultur und ihrer weiteren Entwicklung ihren Stempel aufdrückt. In Deutschland fallen ein Jahrhundert später die wichtigsten Entscheidungen für die Gestaltung der Kultur. Die Untersuchung schließt mit dem theoretischen Modell einer voluntaristischen Ordnung, die als Potential in der Kultur der Moderne enthalten ist, aber von jeder Gesellschaft auf ihre eigene Art und notwendigerweise unvollständig konkretisiert wird.

Portrait

Richard Münch, geboren 1945, lehrt Soziologie an der Universität Bamberg. Zuletzt erschien in der edition suhrkamp Die akademische Elite (es 2510), Münchs vieldiskutierte Studie zur Hochschulreform.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 941
Erscheinungsdatum 23.05.1993
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-28679-1
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 178/109/47 mm
Gewicht 741
Abbildungen mit sehr vielen Abbildungen
Auflage 2
Buch (Taschenbuch)
35,00
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