Die letzten Tage des Condor

Thriller. Deutsche Erstausgabe

(2)

Ronald Malcolm alias Vin alias Condor ist zurück. Der einstige Whistleblower und spätere Top-Agent hatte die letzten Jahre in einem Irrenhaus der CIA verbracht und arbeitet jetzt in der Library of Congress in Washington. Routinemäßig wird er von der inzwischen neu gegründeten Homeland Security überprüft. Als einer deren Agenten tot in Condors Wohnzimmer gefunden wird, scheinen alle Geheimdienste hinter ihm her zu sein. Manche davon so geheim, dass niemand weiß, wer oder was sie überhaupt sind. Washington verwandelt sich in einen kafkaesken Bau, ständig von neuester Technologie überwacht. Nichts ist mehr harmlos, nichts ist unschuldig, nichts durchsichtig. Geschossen wird sofort und ohne Rücksicht auf Verluste. Der Condor und die CIA-Agentin Faye Dozier versuchen sich in Sicherheit zu bringen, aber vor wem eigentlich?

James Gradys realitätstüchtige Jetztzeitvision porträtiert die USA als ein Labyrinth der Paranoia, in dem jede Steuerung außer Kontrolle geraten ist. Actionhaltig, sarkastisch, scharfsinnig, radikal skeptisch und enorm unterhaltsam.

Rezension
"Die letzten Tage des Condor ist schon die nächste Stufe des Polit-Thrillers."
Inkwell
Portrait
Thomas Wörtche, geb. 1954, Studium der Philosophie und Germanistik, in Konstanz promoviert, beschäftigt sich seit einem Vierteljahrhundert mit Kriminalliteratur.
Er tut dies nach dem Motto: Wer nur von Kriminalliteratur etwas versteht, versteht auch von Kriminalliteratur nichts, schreibt also auch über Comics, Musik etc.
Seine Kolumnen Leichenberg und Wörtches Crime Watch sind die dienstältesten deutschen Krimi-Kolumnen. Er hat sich für den WDR und SWR um Krimihörspiele gekümmert, hat Krimis zum festen Bestandteil der Erlanger Poetentage gemacht und im Berliner Brecht-Haus drei Jahre lang in der Reihe Cream of Crime jeden Monat einen Weltstar des Genres präsentiert.
In zahlreichen Artikeln (vom Merkur bis zum Playboy) hat er über Krimis nachgedacht, ungezählte Rezensionen und Porträts für fast alle großen deutschsprachigen Blätter verfasst. Er beriet die Semana Negra in Gijón programmatisch und vertrat die gute Sache der Kriminal-Literatur in Lehraufträgen an Universitäten zwischen Erlangen, Bamberg und Oviedo sowie bei Vorträgen in USA und Kanada.
Bis 2007 hat Wörtche mit der Global-Crime-Reihe »metro« (Unionsverlag) die deutschsprachige Krimiverlagslandschaft erheblich verändert mit großem Erfolg bei Publikum und Kritik
Zoë Beck, geboren 1975, wuchs zweisprachig auf und pendelt zwischen Großbritannien und Deutschland. Ihre große Liebe neben der Literatur ist die Musik. Heute arbeitet sie als freie Autorin, Redakteurin und Übersetzerin. Für ihre Romane und Kurzgeschichten wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Friedrich-Glauser-Preis.
… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Herausgeber Thomas Wörtche
Seitenzahl 367
Erscheinungsdatum 13.06.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-46685-8
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 21,1/12,8/3,2 cm
Gewicht 423 g
Originaltitel Last Days of the Condor
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Zoë Beck
Buch (Paperback)
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • Hades
    von Candice Fox
    (70)
    Buch (Paperback)
    14,99
  • Power Play / Kapstadt-Thriller Bd.2
    von Mike Nicol
    Buch (Taschenbuch)
    9,99
  • Schwarzes Gold
    von Dominique Manotti
    Buch (gebundene Ausgabe)
    19,00
  • Die tote Stunde / Paddy Meehan Bd.2
    von Denise Mina
    Buch (Taschenbuch)
    9,99
  • Schneemann
    von Jo Nesbo
    (140)
    Buch (Taschenbuch)
    12,00
  • Sanctus
    von Simon Toyne
    (14)
    Buch (Taschenbuch)
    6,00
  • Falsche Wahrheit
    von David Baldacci
    (2)
    Buch (gebundene Ausgabe)
    22,00
  • Die Toten schauen zu
    von Gerald Kersh
    Buch (Taschenbuch)
    12,80
  • Die Schneelöwin / Falck und Hedström Krimis Bd. 9
    von Camilla Läckberg
    Buch (Taschenbuch)
    10,99
  • Die Nacht von Rom
    von Giancarlo De Cataldo, Carlo Bonini
    Buch (gebundene Ausgabe)
    24,00
  • Geheimnis in Weiß
    von J. Jefferson Farjeon
    (26)
    Buch (gebundene Ausgabe)
    14,95
  • Der Code
    von Fredrik T. Olsson
    Buch (Taschenbuch)
    9,99
  • Das Meer
    von Wolfram Fleischhauer
    (34)
    Buch (gebundene Ausgabe)
    19,99
  • Frequenz
    von Lincoln Child
    (9)
    Buch (gebundene Ausgabe)
    19,95
  • Angriff / Scorpion Bd.1
    von Andrew Kaplan
    (2)
    Buch (Taschenbuch)
    9,99
  • Feuerflut / Sigma Force Bd.7
    von James Rollins
    (7)
    Buch (Taschenbuch)
    9,99
  • Tod im Morgengrauen
    von Victoria Wolf
    (3)
    Buch (Taschenbuch)
    12,90
  • Palm Desert / Neal Carey Bd. 5
    von Don Winslow
    Buch (Taschenbuch)
    10,99
  • Mississippi Jam
    von James Lee Burke
    Buch (Taschenbuch)
    17,99
  • Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.
    von Paula Hawkins
    (204)
    Buch (Paperback)
    12,99

Wird oft zusammen gekauft

Die letzten Tage des Condor

Die letzten Tage des Condor

von James Grady
(2)
Buch (Paperback)
14,99
+
=
Die Mauer

Die Mauer

von Max Annas
Buch (Klappenbroschur)
12,00
+
=

für

26,99

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
0
1
0
0
1

Ungewöhnlich und gut
von Karlheinz aus Frankfurt am 30.04.2017

Grundsätzlich mag ich Romane die ein wenig von der Norm abweichen, etwas Besonderes sind und am liebsten noch ein wenig Tiefe und Anspruch haben. Mir ist weder der Film „Die 3 Tage des Condors“ noch ein Buch von James Grady bekannt und somit konnte ich unvoreingenommen an dieses Buch heran... Grundsätzlich mag ich Romane die ein wenig von der Norm abweichen, etwas Besonderes sind und am liebsten noch ein wenig Tiefe und Anspruch haben. Mir ist weder der Film „Die 3 Tage des Condors“ noch ein Buch von James Grady bekannt und somit konnte ich unvoreingenommen an dieses Buch heran gehen ohne zu große Erwartungen durch den Film zu haben. Die Handlung ist schnell erzählt, der Geheimagent "Condor" ist nach seinem Abschied von der CIA immer noch unter Überwachung von Homeland-Security-Agenten. Als eines Tages ein Agent in seiner Wohnung von ihm tot aufgefunden wird, flieht er und wird von den Homeland-Security-Agenten verfolgt, aber nicht nur von diesen. Der Schreibstil ist gerade am Anfang total ungewohnt. Die Sprache mal abgehackt und mal langatmig, stets der jeweiligen Situation angepasst. Vor allem am Anfang wirkt das Buch dadurch schwer zu lesen, was jedoch mit der Dauer des Buches immer einfacher wird. Die Erinnerungen und Rückblicke machen das Ganze auch nicht leichter zu lesen. Ebenso wie die Teilsätze, die mitten im Satz abbrechen und so bestimmte Dinge nur angedeutet lassen. Ich kenne leider nicht das Original, bin allerdings von der Übersetzung total überzeugt. Das Spiel mit der Sprache ist sehr ausgeprägt und macht mir ungeheuren Spaß. Die Protagonisten Condor und Faye fallen vor allem durch ähnliche Charaktereigenschaften, welche das komplette Buch prägen und so eine düstere und dichte Atmosphäre ergeben, die vor allem durch das Misstrauen besticht. Fazit: Trotz des mühsamen und schwierigen Einstieges hat mich das Buch immer mehr in den Bann gezogen. Der Autor macht durch die Sprache Situationen hektisch oder langsam, erschafft eine Atmosphäre die mit Text und Sprache spielt und so eindringlich ist. Von mir dafür vier Sterne.

sehr enttäuscht
von einer Kundin/einem Kunden aus Seevetal am 17.06.2016

Das gute vorweg: das Buch hat einen tollen Einband und am Ende war ich froh, dass das Buch weniger als 400 Seiten hat. Ich habe das Buch gelesen und war sehr enttäuscht. In Erinnerung an den Film mit Robert Redford hatte ich einen unterhaltsamen Thriller erwartet. Der Schreibstil des Autors... Das gute vorweg: das Buch hat einen tollen Einband und am Ende war ich froh, dass das Buch weniger als 400 Seiten hat. Ich habe das Buch gelesen und war sehr enttäuscht. In Erinnerung an den Film mit Robert Redford hatte ich einen unterhaltsamen Thriller erwartet. Der Schreibstil des Autors James Grady ist unmöglich. Vielfach ist die Geschichte in einer Art Telegramstil geschrieben worden und bei mir kam keinerlei Unterhaltung auf.