Die Lichter von Paris

Roman

(71)

»Ich liebe Die Lichter von Paris.« Jojo Moyes

Nach außen scheint alles perfekt. Madeleine ist mit einem erfolgreichen Geschäftsmann verheiratet, sie hat ein schönes Zuhause in Chicago und keine finanziellen Sorgen. Dennoch ist sie nicht glücklich: Wie schon ihre Mutter und ihre Großmutter ist sie gefangen in einem Leben, das aus gesellschaftlichen Verpflichtungen besteht; die eigenen Träume

sind auf der Strecke geblieben.

Als Madeleine eines Tages auf dem Dachboden ihres Elternhauses die Tagebücher ihrer Großmutter entdeckt, erfährt sie Unglaubliches: Die strenge, stets auf Etikette bedachte Großmutter Margie war einst eine lebenslustige junge Frau, die der Enge des Elternhauses nach Europa ins wilde Paris der 20er Jahre entfloh, um frei und unabhängig als Schriftstellerin zu leben. Dort verliebte sie sich in einen charismatischen jungen Künstler und verbrachte einen glücklichen Sommer in der Pariser Boheme ...

Von Margies Geschichte ermutigt, fasst sich Madeleine endlich ein Herz, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen …

Rezension
"Eleanor Brown gelingt es fabelhaft, Madeleines Wandlung von einer Halbwüchsigen mit Träumen hin zu einer unsicheren, verängstigten Frau zu beschreiben, die sich eines Tages selbst fremd ist."
Silvia Ottow, neues deutschland 08.02.2018
Portrait
Eleanor Brown hat einen MA-Abschluss in Literatur und lebt in Denver, Colorado. Ihre Texte und Geschichten wurden in zahlreichen Anthologien, Magazinen und Literaturzeitschriften veröffentlicht. Die Shakespeare-Schwestern war ihr erster Roman, der sich auf Anhieb zum New York Times-Bestseller entwickelte.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 387
Erscheinungsdatum 23.10.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-36304-0
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/13,1/3,2 cm
Gewicht 465 g
Originaltitel The Light of Paris (OT)
Übersetzer Brigitte Heinrich, Christel Dormagen
Verkaufsrang 11.904
Buch (Paperback)
14,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Großartig, herzerwärmend, wunderbar und spannend erzählt ist diese bezaubernde Großmutter-Enkelin-Geschichte! Zum Abtauchen in andere Welten bestens geeignet! Großartig, herzerwärmend, wunderbar und spannend erzählt ist diese bezaubernde Großmutter-Enkelin-Geschichte! Zum Abtauchen in andere Welten bestens geeignet!

„Ausbrechen aus der Gesellschaft “

Janett Rautenberg, Thalia-Buchhandlung Neubrandenburg

Großmutter und Enkelin. Zwei verschiedene Zeiten, doch beide eint das Anderssein, das nicht-in-die-Gesellschaft-passen.
1999: Madeleine ist immer unzufriedener mit ihrer Ehe und ihrem Leben. Träume und Wünsche hat sie für ihren kühlen und arroganten Mann begraben. Sie entspricht nicht den Anforderungen der Gesellschaft in der sie seit Geburt an lebt. Als sie ihre Mutter besucht, findet sie die alten Tagebücher ihrer Großmutter, die immer so unnahbar wirkte. Doch der Schein trügte, denn auch diese war einmal wie sie mit anderen Vorstellungen und Träumen im Herzen und ihrem Aussehen ungeeignet für die feine Gesellschaft. 1924 machte sich ihre Großmutter auf den Weg nach Paris und erlebte dort die Freiheit, das Glück und die Liebe...

Der Roman ist sehr spannend und fesselnd. Am Ende muss man sich selbst die Frage stellen: was ist aus meinen Wünschen und Träumen geworden?
Und: Paris ist immer eine Reise wert.
Großmutter und Enkelin. Zwei verschiedene Zeiten, doch beide eint das Anderssein, das nicht-in-die-Gesellschaft-passen.
1999: Madeleine ist immer unzufriedener mit ihrer Ehe und ihrem Leben. Träume und Wünsche hat sie für ihren kühlen und arroganten Mann begraben. Sie entspricht nicht den Anforderungen der Gesellschaft in der sie seit Geburt an lebt. Als sie ihre Mutter besucht, findet sie die alten Tagebücher ihrer Großmutter, die immer so unnahbar wirkte. Doch der Schein trügte, denn auch diese war einmal wie sie mit anderen Vorstellungen und Träumen im Herzen und ihrem Aussehen ungeeignet für die feine Gesellschaft. 1924 machte sich ihre Großmutter auf den Weg nach Paris und erlebte dort die Freiheit, das Glück und die Liebe...

Der Roman ist sehr spannend und fesselnd. Am Ende muss man sich selbst die Frage stellen: was ist aus meinen Wünschen und Träumen geworden?
Und: Paris ist immer eine Reise wert.

„Vom Mut, den eigenen Träumen zu folgen“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Jena

Ein wunderschöner Unterhaltungsroman mit verschrobenen, aber liebenswerten Figuren. Amerika, Paris, Kunst, Lebensträume, Mütter und Töchter, gutes Essen ... Warum müssen Geschichten enden? Ich hätte noch hunderte Seiten lesen können, um einzutauchen in die wilde und kreative Atmosphäre an der Seine. Ein wunderschöner Unterhaltungsroman mit verschrobenen, aber liebenswerten Figuren. Amerika, Paris, Kunst, Lebensträume, Mütter und Töchter, gutes Essen ... Warum müssen Geschichten enden? Ich hätte noch hunderte Seiten lesen können, um einzutauchen in die wilde und kreative Atmosphäre an der Seine.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Remscheid

Ein Roman über das Paris der 1920er Jahre, Selbstbestimmung und die Verwirklichung eigener Träume. Eine unterhaltsam geschriebene Geschichte. Perfekte Schlechtwetter-Lektüre. Ein Roman über das Paris der 1920er Jahre, Selbstbestimmung und die Verwirklichung eigener Träume. Eine unterhaltsam geschriebene Geschichte. Perfekte Schlechtwetter-Lektüre.

„Sei du selbst!“

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Ein warmherziger Frauenschmöker, der das Schicksal von Großmutter und Enkelin beschreibt. Beide haben eines gemeinsam: gesellschaftliche Etikette verpflichten sie ein anderes Leben zu führen als sie es sich wünschen. So ist Madeleine um 1990 gefangen in einem 'Goldenen Käfig', sie führt nach außen ein traumhaftes Leben. Doch tatsächlich möchte sie den Zwängen ihrer Ehe entkommen. Ebenso erging es ihrer Großmutter Margie, die sich 1920 in Paris ins Bohème stürzte und ihren Traum verwirklichte. Dabei gelingt es der Autorin den Spirit der wilden 1920'er ebenso gut wiederzugeben wie die Zweifel, die Madeleine plagen. Ob es Madeleine gelingen wird, ihr Leben neu und vor allen eigenverantlich zu leben, dass erzählt uns Eleanor Brown in ihrem berührenden historischen Frauenroman. Ein warmherziger Frauenschmöker, der das Schicksal von Großmutter und Enkelin beschreibt. Beide haben eines gemeinsam: gesellschaftliche Etikette verpflichten sie ein anderes Leben zu führen als sie es sich wünschen. So ist Madeleine um 1990 gefangen in einem 'Goldenen Käfig', sie führt nach außen ein traumhaftes Leben. Doch tatsächlich möchte sie den Zwängen ihrer Ehe entkommen. Ebenso erging es ihrer Großmutter Margie, die sich 1920 in Paris ins Bohème stürzte und ihren Traum verwirklichte. Dabei gelingt es der Autorin den Spirit der wilden 1920'er ebenso gut wiederzugeben wie die Zweifel, die Madeleine plagen. Ob es Madeleine gelingen wird, ihr Leben neu und vor allen eigenverantlich zu leben, dass erzählt uns Eleanor Brown in ihrem berührenden historischen Frauenroman.

„Paris ist immer eine gute Idee“

Barbara Mahlkemper, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

"Ich hatte mir nie vorgenommen, mir selbst fremd zu werden."
Madeleine macht alles richtig, alles im richtigen Maß, hat einen erfolgreichen Vorzeige-Ehemann, fühlt sich wie eine Porzellanfigur ihrer Mutter, zerbrechlich und hohl. Unter der glatten Fassade hat sie ihre Wünsche, ihr Talent vergessen, löst aber auch ihr jetziges inneres Leben nicht ein.
Bis ihr die Lebensgeschichte ihrer Großmutter erlaubt, aus ihrem gesellschaftlichen Leben auszubrechen.
Ein im guten Sinn altmodischer Gesellschaftsroman, elegant erzählt.
Eine klassische Sprache, ein leichter Erzählton, unterhaltsame Bilder und ein romantisches Sujet:
Wie wäre mein Leben in einer anderen Zeit verlaufen?
Welche Möglichkeiten habe ich?
Welche Wünsche?

"Ich hatte mir nie vorgenommen, mir selbst fremd zu werden."
Madeleine macht alles richtig, alles im richtigen Maß, hat einen erfolgreichen Vorzeige-Ehemann, fühlt sich wie eine Porzellanfigur ihrer Mutter, zerbrechlich und hohl. Unter der glatten Fassade hat sie ihre Wünsche, ihr Talent vergessen, löst aber auch ihr jetziges inneres Leben nicht ein.
Bis ihr die Lebensgeschichte ihrer Großmutter erlaubt, aus ihrem gesellschaftlichen Leben auszubrechen.
Ein im guten Sinn altmodischer Gesellschaftsroman, elegant erzählt.
Eine klassische Sprache, ein leichter Erzählton, unterhaltsame Bilder und ein romantisches Sujet:
Wie wäre mein Leben in einer anderen Zeit verlaufen?
Welche Möglichkeiten habe ich?
Welche Wünsche?

„Eine Geschichte, die einfach nicht enden soll “

Lisa Gebhardt, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Die Lichter von Paris schildert auf bezaubernde Art den Kampf zweier Frauen um Unabhängigkeit von ihren Männern, der Familie und den Erwartungen der Gesellschaft im Paris der 20er Jahre sowie unserer heutigen Zeit. Der romantische Schreibstil bringt einen dazu, dass man alles mit den beiden durchlebt; man ist verzweifelt, glücklich, hoffnungsvoll, inspirierend - alles im Leben ist möglich, wenn man nur genug Mut aufbringt. Die Lichter von Paris schildert auf bezaubernde Art den Kampf zweier Frauen um Unabhängigkeit von ihren Männern, der Familie und den Erwartungen der Gesellschaft im Paris der 20er Jahre sowie unserer heutigen Zeit. Der romantische Schreibstil bringt einen dazu, dass man alles mit den beiden durchlebt; man ist verzweifelt, glücklich, hoffnungsvoll, inspirierend - alles im Leben ist möglich, wenn man nur genug Mut aufbringt.

„Ein Generationsroman“

L.Vaupel, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Paris der 20er Jahre. Chicago 1999
Zwei mutige Frauen, eine Familie. Madeleine entdeckt die Tagebücher der Großmutter und beschließt ihr Leben zu ändern. Eigentlich hat mich alles von diesem Buch angesprochen: Paris, die 20iger, die alte Zeit, die alte Gesellschaft... Es ist auch eine schöne Geschichte! Das will ich nicht bestreiten. Ich habe nur leider eine Ewigkeit gebraucht es zu Ende zu lesen. Es hat mich einfach nicht gepackt. Meistens plätscherte es nur so dahin und schilderte das Leben dieser unglücklichen Frauen, was nicht unbedingt dazu führte das ich vor Freude übersprudelte bei jedem weiteren Kapitel. Ich möchte es also nur denjenigen empfehlen die Zeit und Lust auf diese Geschichte haben.
Paris der 20er Jahre. Chicago 1999
Zwei mutige Frauen, eine Familie. Madeleine entdeckt die Tagebücher der Großmutter und beschließt ihr Leben zu ändern. Eigentlich hat mich alles von diesem Buch angesprochen: Paris, die 20iger, die alte Zeit, die alte Gesellschaft... Es ist auch eine schöne Geschichte! Das will ich nicht bestreiten. Ich habe nur leider eine Ewigkeit gebraucht es zu Ende zu lesen. Es hat mich einfach nicht gepackt. Meistens plätscherte es nur so dahin und schilderte das Leben dieser unglücklichen Frauen, was nicht unbedingt dazu führte das ich vor Freude übersprudelte bei jedem weiteren Kapitel. Ich möchte es also nur denjenigen empfehlen die Zeit und Lust auf diese Geschichte haben.

Dr. Katrin Rudolphi, Thalia-Buchhandlung Stade

Drei Generationen von Frauen, die gleiche Suche nach Glück und Selbsterfüllung: Madeleine folgt ihrer Großmutter ins Paris der 20er und findet dadurch ihre eigene Bestimmung! Toll! Drei Generationen von Frauen, die gleiche Suche nach Glück und Selbsterfüllung: Madeleine folgt ihrer Großmutter ins Paris der 20er und findet dadurch ihre eigene Bestimmung! Toll!

„Ein Roman über Frauen, die versuchen denTraum eines selbstbestimmten Lebens zu verwirklich.“

Katrin Weber, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Madeleine erfährt durch die Tagebücher ihrer Großmutter von deren Zeit im Paris der 20er Jahre. Sie muss feststellen, dass sie einiges gemeinsam haben. Kann auch sie es schaffen aus dem Rahmen ihres bisherigen Lebens zu springen? Eine schöne Schmökergeschichte, gespickt mit der Atmosphäre der Künstlerszene in Paris kurz nach dem ersten Weltkrieg Madeleine erfährt durch die Tagebücher ihrer Großmutter von deren Zeit im Paris der 20er Jahre. Sie muss feststellen, dass sie einiges gemeinsam haben. Kann auch sie es schaffen aus dem Rahmen ihres bisherigen Lebens zu springen? Eine schöne Schmökergeschichte, gespickt mit der Atmosphäre der Künstlerszene in Paris kurz nach dem ersten Weltkrieg

„Spurensuche mit Folgen“

Susanna Wanke, Thalia-Buchhandlung Erlangen (Arcaden)

Die Lebensgeschichte von Madeleines Großmutter ermutigt sie, einen neuen Weg im Leben einzuschlagen.
Sehr schöne, romantische Geschichte von zwei mutigen Frauen!
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
71 Bewertungen
Übersicht
44
14
9
4
0

Wunderbar
von einer Kundin/einem Kunden aus Ketzin am 02.04.2018

Das Buch bringt einen zum Träumen. Ein toller Frauenroman. Es geht um eine noch traurige, unglückliche Ehefrau, die mit einem erfolgreichen Geschäftsmann verheiratet ist. die ihr Leben überdenkt und neue Wege wagt, diese Geschichte lässt einen so schnell nicht los, man kann dieses Buch einfach nicht mehr aus der... Das Buch bringt einen zum Träumen. Ein toller Frauenroman. Es geht um eine noch traurige, unglückliche Ehefrau, die mit einem erfolgreichen Geschäftsmann verheiratet ist. die ihr Leben überdenkt und neue Wege wagt, diese Geschichte lässt einen so schnell nicht los, man kann dieses Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen, man will wissen,wie es weiter geht. Diese Sprünge in der Zeit sind einfach toll geschrieben, man fühlt mit den Protagonisten mit. Dieses Buch regt einen stark zum Nachdenken an. Bin ich zufrieden und wenn nicht,was kann ich ändern um das"Deichfürst" von Heike van Hoorn ist der Auftakt einer neuen Krimi-Reihe rund um den Hauptkommissaren Stephan Möllenkamp aus Leer. Der unbeliebte Bauer Tadeus de Vries wird ermordet. Seine Leiche wird in einer Baugrube gefunden. Fast jeder könnte der Täter sein, denn de Vries war alles andere als beliebt. Doch da gibt es auch die resolute Gertrude, eine Journalistin des Lokalblattes, die zwar versucht, ihm immer eine Nasenlänge voraus zu sein, aber die ihn auch mit Informationen versorgt. Mit umfassenden Rückblenden auf die Zeit während des zweiten Weltkrieges, als ein ostpreußisches Flüchtlingsgeschwisterpaar auf dem Hof der Eltern von de Vries Schutz suchten, die Schwester von Tadeus missbraucht und ermordet wurde, und den weiteren Wahrnehmungen aus dem Leben des Bruders, erhält der Leser vor den Ermittlern, eine Ahnung, wer der Mörder ist. Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Die Rückblenden tragen zur Spannung bei. Das Schicksal der beiden Geschwister ist grausam. Zwischendurch lässt die Autorin auch ihren Humor durchkommen, ich musste immer mal wieder Schmunzeln. Mir hat das Buch gut gefallen, man kann der Geschichte gut folgen. zu erreichen? Dieses Buch hat mich berührt und auf jeden Fall glücklich gemacht, eine tolle Geschichte, tolle Figuren und eine so schöne Geschichte.

Die Geschichte zweier Frauen
von Maria135 aus Fürth am 25.01.2018

Die Geschichte wird aus zwei Sichtweisen geschildert: Zum Einen wird die Geschichte von Margaret erzählt, die in den 20-er Jahren als Begleitung Ihrer Cousine nach Paris reisen darf und einige ereignisreiche Monate dort verbringt. Zum Anderen, vor allem im Vordergrund stehend,... Die Geschichte wird aus zwei Sichtweisen geschildert: Zum Einen wird die Geschichte von Margaret erzählt, die in den 20-er Jahren als Begleitung Ihrer Cousine nach Paris reisen darf und einige ereignisreiche Monate dort verbringt. Zum Anderen, vor allem im Vordergrund stehend, die Geschichte von Madeleine, die in der Gegenwart spielt. Madeleine ist die Enkeltochter von Margaret und man sollte meinen, sie führt das perfekte Leben an der Seite Ihres wohlhabenden Ehemannes, der ihr auch das Arbeiten verbietet. Ihre Aufgabe ist es, als perfekte Ehefrau bei Veranstaltungen und geschäftlichen Treffen aufzutreten. Beide Persönlichkeiten sind sich von ihrem Charakter und der Lebenseinstellung sehr nah. Das Thema an sich ist sehr interessant und ich wurde auch sofort von der Leseprobe gefangen genommen. Leider war mir die Geschichte zwischendurch etwas langatmig. Trotzdem waren für mich beide Frauen sehr authentisch und ich respektiere den aufgebrachten Mut, sein Leben endlich in die Hand zu nehmen und nicht weiter von der Familie oder Außenstehenden bestimmen lassen.

Zwei Frauen auf der Suche nach sich selbst
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 22.01.2018

Die junge Amerikanerin Madeleine scheint ein perfektes Leben zu haben: einen erfolgreichen Mann, ein schönes Zuhause und eine gute finanzielle Absicherung. Dennoch ist sie nicht glücklich. Sie hat sich zeit ihres Lebens den Vorgaben anderer angepasst, ihre Wünsche und Träume sind auf der Strecke geblieben. Da entdeckt sie eines... Die junge Amerikanerin Madeleine scheint ein perfektes Leben zu haben: einen erfolgreichen Mann, ein schönes Zuhause und eine gute finanzielle Absicherung. Dennoch ist sie nicht glücklich. Sie hat sich zeit ihres Lebens den Vorgaben anderer angepasst, ihre Wünsche und Träume sind auf der Strecke geblieben. Da entdeckt sie eines Tages auf dem Dachboden ihres Elternhauses die Tagebücher ihrer Großmutter. Beim Lesen erlebt sie deren Jugendzeit wieder und merkt, dass das auch Auswirkungen auf ihr eigenes Leben hat… Die Autorin Eleanor Brown erzählt in zwei Zeitebenen die Geschichte von zwei Frauen auf der Suche nach sich selbst. Dadurch erlebt der Leser die Entwicklung beider Frauen sehr unmittelbar mit, wie sie sich zunächst den Zwängen ihrer Zeit (die sich erstaunlich ähnlich sind, trotz der Jahrzehnte dazwischen) anzupassen versuchen, dann aber merken, wie einengend diese sind. Besonders interessant fand ich hier den Weg der Großmutter, die im Paris der Zwanziger Jahre einen leuchtenden Sommer erlebt. Dennoch blieb einiges für mich eher unrealistisch, Maggies Erlebnisse werden wohl eher untypisch sein für ihre Zeit. Aber auch Madeleine erscheint mir nicht wie eine Frau kurz vor der Jahrtausendwende, zu sehr scheint sie ein Korsett vergangener Zeiten zu drücken. Dadurch wirkte das Buch für mich zeitweise sehr langatmig. Faszinierend bleibt, wie geschickt die Autorin die Handlungsfäden miteinander verknüpft, wie das Lesen der Tagebücher Madeleines Leben beeinflusst – und nebenbei noch ein Familiengeheimnis aufdeckt. Leider hat mich das Buch nicht wirklich überzeugt, denn vor allem Madeleine scheint nicht in unsere Zeit zu gehören. Sie lässt sich zu viel vorschreiben von ihrem Mann, davor von ihren Eltern, hat panische Angst vor einer Scheidung und ist äußerst unselbständig. Dieser „goldene Käfig“ passt nicht in die Zeit, die die Autorin für die junge Frau ausgesucht hat, und so habe ich mich mit dieser Figur kaum identifizieren können, die Geschichte erscheint mir eher unrealistisch. Deshalb kann ich leider nur 3 von 5 Sternen vergeben.