Die Ökonomie von Gut und Böse

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2012

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Die meisten unterschätzen, wie tief die Ökonomie in der Kultur verwurzelt ist. Nicht so TomáS Sedlácek. Er geht sogar noch einen Schritt weiter und behauptet: In der Wirtschaft geht es letztlich um Gut und Böse. Sedlácek erschüttert unseren Begriff von Wirtschaft wie wenige vor ihm. Sein Buch ist ein faszinierender Gang durch die Welt der Ökonomie - vom Gilgamesch-Epos über das Alte Testament und Adam Smith bis zur Wall Street und zur Wirtschaftskrise. Und ganz nebenbei erfahren wir, warum die Sprache der Wirtschaft, die Mathematik, nicht wertfrei und kühl ist, sondern schön und sogar verführerisch. Das Buch verkaufte sich in Tschechien in kürzester Zeit über 60.000 mal und wurde schnell ein internationaler Bestseller, unter anderem bei der renommierten Oxford University Press. Mit einem Vorwort von Václav Havel.

Portrait
Tomas Sedlacek lehrt an der Prager Karls-Universität, ist Chefökonom der größten tschechischen Bank und Mitglied des Nationalen Wirtschaftsrats in Prag. Während der Amtszeit des tschechischen Präsidenten Vaclav Havel war er als dessen Berater tätig. Für seinen internationalen Bestseller "Die Ökonomie von Gut und Böse" (Übersetzung in elf Sprachen) hat er den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2012 bekommen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 06.02.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-42823-2
Verlag Hanser
Maße (L/B/H) 22,2/15,5/4,3 cm
Gewicht 740 g
Originaltitel Economics of Good and Evil
Übersetzer Ingrid Pross-Gill
Buch (gebundene Ausgabe)
26,00
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rasante Geschichte der Wirtschaftsphilisophie
von Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt am 04.08.2012
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Tomas Sedlaceks "Ökonomie von Gut und Böse" ist einerseits eine Kulturgeschichte des ökonomischen Denkens, die vom Gilgamesch-Epos über die griechische Antike, Thomas von Aquin und Adam Smith bis hin zu heutigen Wirtschaftsnobelpreisträgern die gesamte abendländische Geschichte umspannt, andererseits eine Generalkritik der aktuellen Ökonomie. "Wir sind (...) beglückt vor den moralischen... Tomas Sedlaceks "Ökonomie von Gut und Böse" ist einerseits eine Kulturgeschichte des ökonomischen Denkens, die vom Gilgamesch-Epos über die griechische Antike, Thomas von Aquin und Adam Smith bis hin zu heutigen Wirtschaftsnobelpreisträgern die gesamte abendländische Geschichte umspannt, andererseits eine Generalkritik der aktuellen Ökonomie. "Wir sind (...) beglückt vor den moralischen Prinzipien weggerannt, auf denen die Ökonomie doch stehen sollte", charakterisiert Sedlacek die Tendenz der Entwicklung. Eingebunden in Reflexionen über die Grenzen der Wissenschaft und das Erklärungspotenzial von Religion und Mythen, fordert er von der Wohlstandsgesellschaft mehr Demut, Mäßigung und Zufriedenheit. Aufs Ganze gesehen, will Sedlaceks mit den "alternativen Ökonomieschulen einen Schritt vorwärts" machen und einer verantwortungsvollen normativen "Metaökonomie" den Weg bereiten. In manchen Bereichen würde man sich mehr Tiefgang wünschen. Indem Sedlacek beispielsweise die wirtschaftlichen Aspekte etwa im Gilgamesch-Epos und im Alten Testament flott in heutiges Vokabular übersetzt, reduziert er die Texte zu Gleichnissen, ohne die reale Wirtschaftsweise antiker Gesellschaften im Geringsten zu erhellen. Er ebnet alle Epochengräben, namentlich den vom Mittelalter zur Neuzeit, durch vage ideengeschichtliche Bezüge ein. Wie die beklagte Zahlenfixiertheit der Ökonomen den Wirtschaftsalltag prägt, wird ebenfalls nicht erklärt. Um politische Bezüge, Analysen zur Finanzkrise, Vorschläge zu institutionellen Reformen des Wirtschaftssystems oder zur universitären Ausbildung steht es ebenso. Sedlacek bekämpft die böse reduktionistische Profitökonomie originellerweise mit guten ökonomischen Argumenten, ohne marxistisches Vokabular zu gebrauchen. Löblich ist seine Chuzpe, auf 400 Seiten eine ganze Disziplin disziplinieren zu wollen, und die Verständlichkeit seiner Argumentation. Dem großen Publikum bietet Sedlacek Diskussionsstoff, für profunde Wissenschafts- und Kulturhistoriker bietet er aber nicht viel.

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Woher kommt die Idee des Fortschritts? Und ist Selbstsucht dem Menschen angeboren? - Ungewöhnliche Fragen für ein Wirtschaftsbuch. Thomas Sedlacek versucht dieser ökonomischen Denkweise auf den Grund zu gehen, die wahren Ursprünge des ökonomischen Denkens liegen für Sedlacek in jahrtausendealten Mythen und Religionen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 23.04.2012
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Der Autor Tomás Sedlácek ist Chefökonom der größten tschechischen Bank und war während der Amtszeit des tschechischen Präsidenten Václav Havel dessen Berater. Das Buch gibt einen kulturhistorischen Querschnitt über das Wechselspiel von Wirtschaft und Ethik vom Beginn des uns bekannten Handels im Zweistromland bis zur aktuellen Situation in der... Der Autor Tomás Sedlácek ist Chefökonom der größten tschechischen Bank und war während der Amtszeit des tschechischen Präsidenten Václav Havel dessen Berater. Das Buch gibt einen kulturhistorischen Querschnitt über das Wechselspiel von Wirtschaft und Ethik vom Beginn des uns bekannten Handels im Zweistromland bis zur aktuellen Situation in der Finanz- und Schuldenkrise. Spannend dabei ist die enge Wechselwirkung zwischen Wirtschaftsmodellen und philosophisch-religiösen Gesellschaftsmodellen. Das Buch ist kein wissenschaftliches Lehrbuch, sondern eine kurzweilige Reise durch die Wirtschaftsgeschichte.