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Die Postmeisterin

Historischer Roman

(8)
Die junge Adlige Aliz lebt als Kammerfrau bei der Herzogin von Jülich. Als diese brutal ermordet wird, flieht sie mit Moritz, dem illegitimen Sohn ihrer Herrin, nach Wöllenstein, ein Dorf in der Nähe von Mainz. Liebevoll kümmert sie sich um den Jungen. Um zu überleben, baut sie einen illegalen Postdienst auf. Das ist riskant, denn die Familie von Taxis besitzt das kaiserliche Monopol auf die Postbeförderung. Und tatsächlich wird Moritz, mittlerweile zum jungen Mann herangewachsen, von den Häschern der Taxis verhaftet. Doch auch die Vergangenheit verfolgt Aliz. Als die Mörder der Herzogin von einem rechtmäßigen Erben erfahren, werden Aliz und Moritz zu Schachfiguren in einem perfiden Spiel.
Portrait
Helga Glaesener wurde in Niedersachsen geboren und studierte in Hannover Mathematik. 1990 begann die Mutter von fünf Kindern mit dem Schreiben historischer Romane, von denen gleich das Debüt, Die Safranhändlerin, zum Bestseller avancierte. Sie lebt in Oldenburg.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 12.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-471-35132-1
Verlag List Medien AG
Maße (L/B/H) 223/142/38 mm
Gewicht 583
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19,99
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Die Postmeisterin
von dorli am 28.09.2016

Wöllstein, 1612. Um sich und ihre drei Kinder zu versorgen, betreibt die Witwe Aliz Granius neben ihrem Wirtshaus einen illegalen Postdienst – ein äußerst riskantes Geschäft, denn sie ist damit der mächtigen Familie Taxis, die vom Kaiser das Alleinrecht zur Postbeförderung übertragen bekommen hat, ein Dorn im Auge und... Wöllstein, 1612. Um sich und ihre drei Kinder zu versorgen, betreibt die Witwe Aliz Granius neben ihrem Wirtshaus einen illegalen Postdienst – ein äußerst riskantes Geschäft, denn sie ist damit der mächtigen Familie Taxis, die vom Kaiser das Alleinrecht zur Postbeförderung übertragen bekommen hat, ein Dorn im Auge und gerät unversehens ins Visier des Kölner Postmeisters Johann von Coesfeld… Zudem droht aus einer anderen Richtung Gefahr. Aliz war bis 1597 Kammerfrau der Herzogin Jakobe von Jülich. Als diese ermordet wurde, ist Aliz geflohen, hat Moritz, den illegitimen Sohn ihrer Herrin, mitgenommen und gibt ihn seither als ihren eigenen Sohn aus. Als möglicher Erbe des Herzogtums Jülich wird Moritz von Jakobes Schwägerin Sibylle von Jülich und deren Adjutanten Marschall Schenckern gejagt… Und auch der plötzlich auftauchende, sehr mysteriös wirkende Symon von Anderrath macht Aliz mit seinem undurchsichtigen Vorhaben schwer zu schaffen… Helga Glaesener wartet in „Die Postmeisterin“ mit einer gut ausbalancierten Mischung aus Historie, Abenteuer, Humor und Romantik auf. Gleich mehrere historische Ereignisse aus dem 17. Jahrhundert hat die Autorin mit einer lebhaften fiktiven Handlung zu einer fesselnden Geschichte verwoben. Neben den spannenden Begebenheiten rund um das lukrative Geschäft mit der Postbeförderung spielen sowohl der Jülich-Klevische Erbfolgestreit inklusive der hinterhältigen Machenschaften der Sibylle von Jülich als auch der von dem Lebkuchenbäcker Vinzenz Fettmilch angeführte sogenannte Fettmilch-Aufstand von 1614 in Frankfurt eine große Rolle. Die Akteure werden von Helga Glaesener facettenreich beschrieben. Fiktive und historische Figuren werden einleuchtend miteinander kombiniert, das Zusammenspiel aller funktioniert reibungslos. Aliz und ihre Erlebnisse stehen im Mittelpunkt dieser Geschichte, aber auch ihr Sohn Moritz nimmt einen großen Part der Handlung ein. Beide haben viele Hindernisse zu überwinden, haben mit boshaften Intrigen zukämpfen und sind hinterhältigen Anschlägen auf Leib und Leben ausgesetzt. Besonders begeistert haben mich zwei Nebenfiguren. Da ist zum einen Rafael, ein jüdischer Junge, der sich mit Moritz anfreundet und ihn tatkräftig unterstützt. Und zum anderen der Mohr Aleeke, bester Freund und guter Gefährte von Symon von Anderrath. Rafael und Aleeke sind beide pfiffig und bringen mit einigen humorvollen Einlagen eine Menge Schwung in die Handlung. „Die Postmeisterin“ hat mir sehr gut gefallen. Ein spannender Roman, der für kurzweilige Lesestunden sorgt. Es hat mir großen Spaß gemacht, Aliz durch diese für sie aufregende und gefährliche Zeit zu begleiten.

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Spannender historischer Roman mit interessantem historischen Hintergrund
von PMelittaM aus Köln am 09.09.2016

1612: Aliz führt nach dem Tod Ihres Mannes alleine das Gasthaus „Grüne Laterne“, kommt aber mit ihren drei Kindern, dem Knecht und den Mägden mehr schlecht als recht über die Runden. Sie hat daher zusätzlich einen Postdienst aufgebaut – da aber das kaiserliche Monopol der Postbeförderung bei der Familie... 1612: Aliz führt nach dem Tod Ihres Mannes alleine das Gasthaus „Grüne Laterne“, kommt aber mit ihren drei Kindern, dem Knecht und den Mägden mehr schlecht als recht über die Runden. Sie hat daher zusätzlich einen Postdienst aufgebaut – da aber das kaiserliche Monopol der Postbeförderung bei der Familie Taxis liegt, ist das Ganze illegal und sehr gefährlich. Eines Tages holt sie auch noch ihre Vergangenheit ein, denn 15 Jahre zuvor wurde sie ungewollt in einen Erbfolgestreit hineingezogen. Moritz, Aliz älterer Sohn, der in Frankfurt bei Meister Fettmilch das Handwerk des Lebkuchenbäckers lernt, gerät mitten hinein in einen Zwist der Handwerker mit dem Rat der Stadt, hat aber auch private Probleme, denn er liebt Fettmilchs Tochter, rechnet sich aber keine Chancen aus, so lange er nicht wohlhabend ist. Mich hat der Titel des Romans direkt angesprochen, denn ein historischer Roman über eine Postmeisterin schien mir neu und interessant, zumal mir auch bekannt war, dass es in diesem Bereich ein Monopol gab und die privilegierte Familie sicher nicht begeistert über Konkurrenz war. Ich empfehle, den Klappentext nicht zu lesen, er verrät zu viel und wirkte auf mich persönlich nicht sehr anziehend. Angezogen hat mich aber der Name der Autorin, denn mein bisher einziger Roman von ihr, hat mir sehr gut gefallen und ich wollte unbedingt mehr von ihr lesen. Helga Glaesener hat in meinen Augen ein großes Erzähltalent, sie erzählt sehr lebendig, beschreibt authentische Charaktere, setzt interessante Protagonisten ein und weiß Spannung richtig zu setzen. Der historische Hintergrund, der auf drei tatsächlichen Gegebenheiten aufbaut, neben dem Postmonopol gab es auch den Erbfolgestreit und die Problematik zwischen Zünften und Rat in Frankfurt, ist gut recherchiert und lädt dazu ein, sich noch ein bisschen mehr mit den Themen auseinandersetzen. Im Epilog geht die Autorin selbst auf Fakten und Fiktion ein. Gut gefallen hat mir der Druck des alten Frankfurt im Inneren des Romans, ebenso die schön gestalteten Kapitelinitialen. Die Charaktere sind, wie schon erwähnt, interessant, mir gefällt, dass sie zum größten Teil vielschichtig gestaltet sind und die Protagonisten sich als Identifikationsfiguren eignen. Ich weiß gar nicht, wer mir lieber ist, Aliz, sehr patent und mutig, die alles für ihre Kinder tun würde, Symon, zwielichtig aber nicht unsympathisch, den man erst im Laufe des Romans richtig einordnen kann, Moritz, ebenso mutig wie seine Mutter, aber manchmal auch zu wagemutig oder Rafael, ein jüdischer Junge mit einem Geheimnis. Sehr gut gelungen sind auch ein paar Nebenfiguren, wie Marthe, die ehemalige Amme, die nun an Demenz leidet, der Autorin gelingt es, dies sehr eindrücklich zu schildern, indem sie aus der Perspektive Marthes erzählt oder Aleeke, dunkelhäutig und exotisch, der sich fragen lassen muss, ob er ein Mensch sei. Die Geschichte selbst ist sehr spannend und entwickelt sich schnell zum Pageturner, und hin und wieder schimmert ein bisschen Humor durch. Die Schicksale der Charaktere sind gut in das historische Geschehen verwoben, nichts wirkt aufgesetzt. Am Ende habe ich den Roman zufrieden zugeklappt, auch, weil kein nicht alles wunderbar ausgeht. Der Roman hat mich sehr gut gefallen, mich Neues gelehrt und mich gut unterhalten. Ich vergebe gerne volle Punktzahl und eine Leseempfehlung für alle, die historische Romane mit gut recherchiertem geschichtlichem Hintergrund mögen. Ich freue mich auf weitere Romane der Autorin.

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Spannender historischer Roman
von mabuerele am 06.09.2016

?...Es geht gar nicht um Christ oder Jude, dachte er. Es geht um die Macht. Die Verführung der Macht ist es, die die Menschen auf des Teufels Seite zieht...? Wir schreiben das Jahr 1597. Aliz d`Antigny arbeitet als Kammerfrau bei Herzogin Jakobe. Nachdem der wütende Herzog, der an Wahnvorstellungen leidet,... ?...Es geht gar nicht um Christ oder Jude, dachte er. Es geht um die Macht. Die Verführung der Macht ist es, die die Menschen auf des Teufels Seite zieht...? Wir schreiben das Jahr 1597. Aliz d`Antigny arbeitet als Kammerfrau bei Herzogin Jakobe. Nachdem der wütende Herzog, der an Wahnvorstellungen leidet, beruht und zu Bett gebracht wurde, soll Aliz mit dem dreijährigen Knaben zur Herzogin kommen. Sie trifft auf den toten Kammerdiener und hört zwei Personen im Raume der Herzogin davon sprechen, das das Werk vollbracht ist. Mittlerweile sind 15 Jahre vergangen. In Wöllstein betreibt Aliz eine Herberge. Ihr Mann ist tot. Nun hat sie die alleinige Verantwortung für ihre drei Kinder. Moritz, der Älteste, unterstützt sie bei ihren Nebenverdienst. Sie hat eine illegale Poststrecke organisiert. Die Autorin hat einen spannenden und abwechslungsreichen historischen Roman geschrieben. Das Buch lässt sich flott lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Im Mittelpunkt steht Aliz. Sie hat sich ein neues Leben aufgebaut und muss sich nur mit ihrer missgünstigen Schwägerin Josefa auseinandersetzen. Dann aber kommen die Schatten der Vergangenheit zurück. Nach dem Tode des Herzogs von Jülich gibt es Streit um das Erbe. Plötzlich interessieren sich mehrere Personen für die Kinder von Aliz. Zwar gibt es nur eine einzige Person, die weiß, wo Aliz lebt, aber das ist eben eine zu viel. Daneben erfahre ich im Roman einiges über das Postmonopol der damaligen Zeit. Das besaßen die Fürsten von Thurn und Taxis. Doch der Transport von Briefen war lukrativ. Das nutzten geheime Postreiter. Einer von ihnen war Moritz, Aliz` ältester Sohn. Hinzu kam, dass diese Art des Posttransport auch zum Versenden von Nachrichten genutzt wurde. Den finsteren Part im Buch hat Sybille, die Schwägerin der Herzogin Jakobe. Sie geht im wörtlichen Sinn über Leichen, um ihr Ziele zu erreichen. Sie kennt weder Skrupel, noch Menschlichkeit. Der Schriftstil des Buches ist angenehm lesbar. Spannende Szenen wechseln mit ruhigen Episoden. Nach und nach werden unterschiedliche Geschehnisse der Vergangenheit aufgedeckt. Gut herausgearbeitete Dialoge bringen nicht nur die Handlung voran, sondern geben auch Einblicke in die Gedankenwelt der Protagonisten. Interessant fand ich dabei die für mich als Leser zu beobachtende Veränderung im Verhalten zwischen Aliz und von Anderrath. Die wurden nämlich zuerst in den Gesprächen der beiden deutlich. Sehr fesselnd sind die Szenen, wo Aliz wie eine Löwin um ihre Kinder kämpft. Dort zeigt sich ihre schnelle Auffassungsgabe, ihre schauspielerischen Fähigkeiten, ihre Anpassungsfähigkeit und ihr Mut, ungewöhnliche Wege zu gehen. Die persönlichen Lebensgeschichten werden geschickt eingebunden in die historischen Gegebenheiten. So arbeitet Moritz als Geselle eines Lebkuchenbäckers in Frankfurt. Der aber ist mit den politischen Verhältnissen nicht zufrieden. Er ist der Führer der Zunftmeister, die mehr Rechte für die Handwerker fordern. Moritz muss sich entscheiden, auf welcher Seite er steht, zumal er in die Tochter seines Meisters verliebt ist. Die Unzufriedenheit der Zünfte geht einher mit zunehmenden Judenhass. Obiges Zitat stammt von Moritz. Für sein Alter hat er damit schon viel begriffen. Dazu tragen auch die Gespräche mit dem jüdischen Jungen Rafael bei, der auf der Straß lebt und interessiert daran ist, als Postreiter eingestellt zu werden. Die Handlungsorte werden ausführlich und mit passenden Metaphern beschrieben. Im Epilog trennt die Autorin Fakten und Fiktion. Schön finde ich den Blick auf Frankfurt auf den beiden Innenseiten. Das Cover mit der Stadtansicht und der jungen Frau vor der Herberge passt sehr gut zum Thema. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es hat mich nicht nur gut unterhalten, sondern mir einen interessanten Einblick in eine historische Epoche gegeben.

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