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Die Quelle

Roman

(24)

Neu anfangen, draußen auf dem Land. Doch ihr Traum wird zum Albtraum.
Der große internationale Bestseller, der mit seiner verstörenden Aktualität und atmosphärischen Kraft die Leser über alle Grenzen hinweg fesselt.

Was ist grausamer, die Natur oder die Menschen? Ruth wollte mit ihrer Familie neu anfangen, draußen im Haus an der Quelle. Doch als es im ganzen Land nicht mehr regnet, nur noch bei ihnen, wird das Paradies zum Albtraum, der das Leben eines Kindes kostet – und bald kann Ruth nicht einmal mehr sich selbst trauen.

In England regnet es nicht mehr, eine Dürre überzieht das ganze Land. Nur auf dreißig Morgen Land im Westen der Insel fällt noch Regen. Ruth und Mark, denen »die Quelle«, dieses noch fruchtbare Grundstück gehört, haben als Einzige Wasser und könnten sich glücklich schätzen. Doch das vermeintliche Paradies, in dem sie leben, wird zu ihrer ganz persönlichen Hölle.
Ein aufwühlender psychologischer Roman von zwingender Spannung: eine Frau, ein Mann und ihre Familie in einer Extremsituation, die uns jederzeit treffen könnte. Mitreißend erzählt von Catherine Chanter, der Neuentdeckung aus England.

Rezension
Beeindruckend, wie gekonnt die Autorin Catherine Chanter die Ich-Erzählerin Ruth an die Abgründe der menschlichen Psyche wandeln und beinahe abstürzen lässt.
Portrait
Catherine Chanter ist im ländlichen Südwesten Englands aufgewachsen und lebt seit vielen Jahren in Oxford, wo sie auch studierte. Neben ihrer Arbeit als Lehrerin und mit psychisch kranken Jugendlichen hat sie schon immer geschrieben, zum Beispiel für Radio 4, und Kurzgeschichten und Lyrik veröffentlicht, für die sie mehrfach ausgezeichnet wurde. Ihr erster Roman >Die Quelle< wurde mit dem Lucy Cavendish Fiction Prize prämiert und erscheint weltweit in über 20 Ländern.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 19.02.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783104030371
Verlag Fischer E-Books
Dateigröße 1458 KB
Übersetzer Verena Kilchling
eBook
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Obwohl es im Buch um interessante Themen wie Dürre oder das Hineinschlittern in eine sektenaehnliche Gemeinschaft geht, ist die Umsetzung etwas langatmig. Trotzdem stimmungsvoll! Obwohl es im Buch um interessante Themen wie Dürre oder das Hineinschlittern in eine sektenaehnliche Gemeinschaft geht, ist die Umsetzung etwas langatmig. Trotzdem stimmungsvoll!

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Ohne Scheu und mit eindringlicher Sprache werden Abgründe der Menschen dargestellt. Ohne Scheu und mit eindringlicher Sprache werden Abgründe der Menschen dargestellt.

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Ruhiger, aber spannender und teils auch poetischer Roman über die Aufklärung eines schrecklichen Verbrechens und über einen wundersamen Ort, der den Besitzern nicht gegönnt wird. Ruhiger, aber spannender und teils auch poetischer Roman über die Aufklärung eines schrecklichen Verbrechens und über einen wundersamen Ort, der den Besitzern nicht gegönnt wird.

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Ich kann das Buch nach wie vor nicht richtig zuordnen, aber es hat mich gepackt bis zur letzten Seite. Ich habe mitgefiebert und gebibbert, was mit Ruth passiert - absolute Klasse! Ich kann das Buch nach wie vor nicht richtig zuordnen, aber es hat mich gepackt bis zur letzten Seite. Ich habe mitgefiebert und gebibbert, was mit Ruth passiert - absolute Klasse!

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Eher pdychologische Spannung in diesem Endzeitroman, der sich nicht wie einer anfühlt. Das Thema religiöser Fanatismus wird gekonnt dargestellt. Spannend, fieberhaft, lesbar! Eher pdychologische Spannung in diesem Endzeitroman, der sich nicht wie einer anfühlt. Das Thema religiöser Fanatismus wird gekonnt dargestellt. Spannend, fieberhaft, lesbar!

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Wasser auf dieser Erde ist knapp, das wissen wir alle doch plötzlich wird es zur Realität. Spannend und wahnsinnig realitätsnah. Sehr empfehlenswert! Wasser auf dieser Erde ist knapp, das wissen wir alle doch plötzlich wird es zur Realität. Spannend und wahnsinnig realitätsnah. Sehr empfehlenswert!

„Unglaublich - spannend und erschreckend!!!“

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Man mag es sich ja nicht vorstellen, dass es in England nicht mehr regnet und es somit zu einer schlimmen Dürre kommt. Die Dürre kommt schleichend über Jahre hinweg und kurz vor ihrer richtigen Erscheinung kaufen Ruth und Marc ein Grundstück, ein besonderes Grundstück, mit eigener Quelle und somit ausreichender Wasserversorgung, aber hier regnet es auch noch.
Was die beiden zuerst als Paradies ansahen, wird im Laufe der Zeit zu einem grausamen Gefängnis, was eine Sekte ausnutzt und Ruth in ihren Bann zieht. Diese Ereignisse führen zum Ausbruch der angestauten Eheprobleme … und dem Tod des Enkels.

Catherine Chanter hat eine tolle Charakterstudie in schöner Sprache geschrieben. Natürlich ist Ruth mit ihren Selbstzweifeln manchmal etwas anstrengend, aber in allem ein spannender Roman mit interessanten Entwicklungen.
Man mag es sich ja nicht vorstellen, dass es in England nicht mehr regnet und es somit zu einer schlimmen Dürre kommt. Die Dürre kommt schleichend über Jahre hinweg und kurz vor ihrer richtigen Erscheinung kaufen Ruth und Marc ein Grundstück, ein besonderes Grundstück, mit eigener Quelle und somit ausreichender Wasserversorgung, aber hier regnet es auch noch.
Was die beiden zuerst als Paradies ansahen, wird im Laufe der Zeit zu einem grausamen Gefängnis, was eine Sekte ausnutzt und Ruth in ihren Bann zieht. Diese Ereignisse führen zum Ausbruch der angestauten Eheprobleme … und dem Tod des Enkels.

Catherine Chanter hat eine tolle Charakterstudie in schöner Sprache geschrieben. Natürlich ist Ruth mit ihren Selbstzweifeln manchmal etwas anstrengend, aber in allem ein spannender Roman mit interessanten Entwicklungen.

Julia Becher, Thalia-Buchhandlung Köln

Spannender Roman, welcher sich flüssig runterlesen lässt. Leider fand ich die Storyauflösung etwas schwach. Spannender Roman, welcher sich flüssig runterlesen lässt. Leider fand ich die Storyauflösung etwas schwach.

Sabine Leschinski, Thalia-Buchhandlung Solingen

Der Roman schildert packend, zu was Menschen in einer Ausnahmesituation wie einer landesweiten Dürre, fähig sind. Einen Punktabzug gibt es für den leicht esoterischen Touch. Der Roman schildert packend, zu was Menschen in einer Ausnahmesituation wie einer landesweiten Dürre, fähig sind. Einen Punktabzug gibt es für den leicht esoterischen Touch.

Britta von Hacht, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Ein Pageturner der besonderen Art:dunkel,mystisch, mitreißend,tiefgründig und ungeheuer spannend zieht das Buch jeden Leser in seinen Bann! Ein Pageturner der besonderen Art:dunkel,mystisch, mitreißend,tiefgründig und ungeheuer spannend zieht das Buch jeden Leser in seinen Bann!

Ulrike Keller-Kotterba, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Ein Naturphänomen bringt eine Familie in eine albtraumhafte Extremsituation.
Ein außergewöhnlicher und aufwühlender Roman. Psychologisch spannend!
Ein Naturphänomen bringt eine Familie in eine albtraumhafte Extremsituation.
Ein außergewöhnlicher und aufwühlender Roman. Psychologisch spannend!

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

In England regnet es nicht mehr. Die Naturkatastrophe hat nur Mark und Ruth verschont, dafür werden sie zutiefst gehasst. Der Leser ist in Dauerspannung, ungemein fesselnd! In England regnet es nicht mehr. Die Naturkatastrophe hat nur Mark und Ruth verschont, dafür werden sie zutiefst gehasst. Der Leser ist in Dauerspannung, ungemein fesselnd!

„Spannende Psychologie vom Feinsten “

Wiebke Renken, Thalia-Buchhandlung Günthersdorf

Ruth und Mark sind von London aufs Land gezogen, um endlich Hektik und Großstadtleben zu entfliehen und um zur Ruhe zu kommen. Mark wurde pädophiler Neigungen verdächtigt. Das Paar hat das Grundstück „Die Quelle“ erworben und will sich hier mit Obst- und Gemüseanbau selbst versorgen. Im umliegenden Großbritannien fällt kein Regen mehr, eine Dürre mit entsprechenden Verordnungen zum Umgang mit der Mangelsituation quält die Leute, einzig die „Quelle“ hat fruchtbares Land und: Wasser!!! Viele Menschen versuchen Zuflucht bei Ruth und Mark zu finden, ihr Grundstück wird abgezäunt und bewacht. Ihrer Tochter Angie gelingt das Durchkommen mit ihrem Sohn Lucien, die gleich noch sogenannte Traveller, umherziehende Hippies, einschleppt. Später schleust Angie noch vier gläubige Frauen ein, die an die „Rose von Jericho“ glauben und in Ruth eine Auserwählte sehen. Mit dem Einzug dieser Frauen, der Abgrenzung zur Außenwelt und den innerfamiliären Spannungen nimmt das Verhängnis seinen Lauf….
Absolut fesselnd geschrieben, die Autorin hat hier Psychologie vom Feinsten in Worte gefasst. Zudem würde ich es allen empfehlen, die neben subtilen Spannungsromanen auch naturverbundene Sachverhalte mögen. Toller Roman - nichts für schwache Nerven. (Wem z.B. „The Circle“ von Dave Eggers gefallen hat, ist hier goldrichtig.)
Ruth und Mark sind von London aufs Land gezogen, um endlich Hektik und Großstadtleben zu entfliehen und um zur Ruhe zu kommen. Mark wurde pädophiler Neigungen verdächtigt. Das Paar hat das Grundstück „Die Quelle“ erworben und will sich hier mit Obst- und Gemüseanbau selbst versorgen. Im umliegenden Großbritannien fällt kein Regen mehr, eine Dürre mit entsprechenden Verordnungen zum Umgang mit der Mangelsituation quält die Leute, einzig die „Quelle“ hat fruchtbares Land und: Wasser!!! Viele Menschen versuchen Zuflucht bei Ruth und Mark zu finden, ihr Grundstück wird abgezäunt und bewacht. Ihrer Tochter Angie gelingt das Durchkommen mit ihrem Sohn Lucien, die gleich noch sogenannte Traveller, umherziehende Hippies, einschleppt. Später schleust Angie noch vier gläubige Frauen ein, die an die „Rose von Jericho“ glauben und in Ruth eine Auserwählte sehen. Mit dem Einzug dieser Frauen, der Abgrenzung zur Außenwelt und den innerfamiliären Spannungen nimmt das Verhängnis seinen Lauf….
Absolut fesselnd geschrieben, die Autorin hat hier Psychologie vom Feinsten in Worte gefasst. Zudem würde ich es allen empfehlen, die neben subtilen Spannungsromanen auch naturverbundene Sachverhalte mögen. Toller Roman - nichts für schwache Nerven. (Wem z.B. „The Circle“ von Dave Eggers gefallen hat, ist hier goldrichtig.)

„Wenn das Paradies zur Hölle wird“

Ina Küchler, Thalia-Buchhandlung Zweibrücken

Mark und Ruth wollen neu anfangen. Doch ihr Traum entwickelt sich immer mehr zum Albtraum. Eine Geschichte mit Sogwirkung. Atmosphärisch und kraftvoll geschrieben, mitreißend und tiefgründig. Große Klasse. Mark und Ruth wollen neu anfangen. Doch ihr Traum entwickelt sich immer mehr zum Albtraum. Eine Geschichte mit Sogwirkung. Atmosphärisch und kraftvoll geschrieben, mitreißend und tiefgründig. Große Klasse.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
8
9
6
1
0

leiser Endzeitthriller
von MVR aus Fulda am 10.03.2018

ein eher leiser Endzeitthriller. Es fällt kein Regen mehr in England...das Wasser wird knapp. das Leben wird immer weniger. Es entstehen Missgunst, Neid, Hoffnungslosigkeit, Angst und Verzweiflung in der Bevölkerung. Aufgrund einer "Anomalie" regnet es nur auf einem Grundstück in England. Es kommt zu einer Entwicklung in und... ein eher leiser Endzeitthriller. Es fällt kein Regen mehr in England...das Wasser wird knapp. das Leben wird immer weniger. Es entstehen Missgunst, Neid, Hoffnungslosigkeit, Angst und Verzweiflung in der Bevölkerung. Aufgrund einer "Anomalie" regnet es nur auf einem Grundstück in England. Es kommt zu einer Entwicklung in und um die dortigen Bewohner die so sich wohl ereignen könnten. Fanatische religiöse Auswüchse und damit folgende Katastrophe.. diese Geschichte ist nicht actionreich geschrieben, sondern erzählt in ruhiger Weise was passiert oder passiert ist und am Ende endet es. Kein Happy End. Es geht irgendwie weiter....ich fand das es mal was anderes war in einem Endzeitthriller zu erzählen was im Kleinen Kreis herum um einen passieren könnte. Und nur weil es nicht regnet..

Ungewöhnlich.
von kvel am 23.05.2017
Bewertet: Taschenbuch

Inhalt und meine Meinung – Achtung es wird aus dem Inhalt berichtet: Ruth und ihr Mann Mark kaufen sich ein Grundstück auf dem Lande, um sich ihren Traum von einem Leben auf einem kleinen Bauernhof zu verwirklichen. Dieses Stück Land hat praktischer Weise seine eigene Wasserversorgung, nämlich die Quelle. Im... Inhalt und meine Meinung – Achtung es wird aus dem Inhalt berichtet: Ruth und ihr Mann Mark kaufen sich ein Grundstück auf dem Lande, um sich ihren Traum von einem Leben auf einem kleinen Bauernhof zu verwirklichen. Dieses Stück Land hat praktischer Weise seine eigene Wasserversorgung, nämlich die Quelle. Im Rest des Landes herrscht jedoch eine langanhaltende und heftige Dürre; überall nur nicht auf dem Land der Quelle. Doch eines Tages wird Ruths Enkel tot im Quell-Teich gefunden. Wie kam er zu Tode? War es etwa Mark, der vor dem Umzug auf das Land in London als Pädophiler bezichtigt wurde? Oder war es gar Ruth selber? Oder wer sonst? Der Roman spielt, ohne konkrete Jahresangabe, im heutigen England. Die Erzählung spielt zwar teilweise in der Realität, doch dann sind auch wieder unrealistische Themen enthalten, was die Erzählung teilweise unlogisch erscheinen lässt. Die Story wird sowohl in der Gegenwart alsauch in Rückblenden aus Ruths Sicht geschildert. Die Sichtweise wechselt oftmals abrupt innerhalb eines Kapitels, was das Lesen manchmal erschwert. Ein Großteil des Themas dreht sich um die Sekte, deren Auserwählte Ruth sein soll. Zeitweise fand ich die Geschichte etwas zu sehr „Nabelschau“ und zu wenig „Vorwärtsgang“. Fazit: Ungewöhnliches Thema (und wahrscheinlich nicht jedermanns Sache).

Ausgedörrt.
von NiWa aus Euratsfeld am 15.06.2016
Bewertet: Hörbuch-Download

In England hält bereits jahrelang eine Dürre an. Nur auf Ruth und Marks Grundstück regnet es weiterhin. Zwar haben sie damit großes Glück, allerdings ziehen sie dadurch nicht nur Neider sondern auch andere gefährliche Menschen an. Ruth und Mark wollten am Land neu anfangen. Sie sind von der Großstadt London... In England hält bereits jahrelang eine Dürre an. Nur auf Ruth und Marks Grundstück regnet es weiterhin. Zwar haben sie damit großes Glück, allerdings ziehen sie dadurch nicht nur Neider sondern auch andere gefährliche Menschen an. Ruth und Mark wollten am Land neu anfangen. Sie sind von der Großstadt London in die Provinz gezogen und möchten ein ruhiges Leben auf ihrem Grundstück führen. Vom Klappentext her habe ich eine Dystopie erwartet, aber mit diesem Genre hat die Erzählung meiner Ansicht nach nur wenig zutun. Eher würde ich sie als einen Roman der Gegenwartsliteratur einordnen, der sich - meiner Vermutung nach - philosophischen Fragen stellt. Die Geschichte wird von Ruth in der Ich-Perspektive erzählt. Ruth ist verheiratet, hat eine erwachsene Tochter und einen Enkelsohn, den sie fast abgöttisch liebt. Im Rückblick erfährt man, wie sich aus dem Neuanfang am Land Ruths persönliche Hölle entwickelt, die vor allem ihre Familie betrifft. Die bereits erwähnte Dürre kommt nur am Rande vor. Sie ist zwar die treibende Kraft für die Ereignisse in Ruths Leben, steht aber nicht im Mittelpunkt der Erzählung. Es geht in erster Linie um ihre Ehe, ihren Ehemann und ihre Familie. An dieser Stelle muss ich gleich anmerken, dass mir die Handlung gar nicht gefallen hat. Ruth sinniert, wie ihr Grundstück, ?Die Quelle? genannt, Einfluss auf ihr Leben nahm. Es kommt zwar zu dramatischen Ereignissen, die sind jedoch in derart belanglosen und manchmal unzusammenhängenden Stil erzählt, dass es mich großteils gelangweilt hat. Viele Fäden werden aufgegriffen, allerdings nur selten in ein rundes Gesamtbild geschnürt. Meistens bleiben Motive im Hintergrund, Fragen ungeklärt und wenn doch mal näher auf Hintergründe eingegangen wird, dann ist schnell ?Die Quelle? als Ursache des Übels parat. Ich weiß nicht so recht, was ich mit dieser Erzählung anfangen soll. Zu Beginn war ich von dem ungewöhnlichen Thema richtig fasziniert, aber als es dann in Richtung Religiosität und Selbstfindung abgedriftet ist und sich Ruth immer mehr selbst leid getan hat, ist mein Interesse drastisch abgeflaut. Im Grunde hätte ich gerne viel mehr über die Dürre in England erfahren, die Auswirkungen auf die Bevölkerung und warum ?Die Quelle? als eines von wenigen Grundstücken nicht betroffen ist. Hier werden von der Regierung zwar Experimente durchgeführt, diese verkommen jedoch zur Randnotiz, weil Ruths Innenleben in den Vordergrund drängt. Es gibt aber nicht nur die Dürre, sondern auch einen Mord, Intrigen und Verrat, was sich in meiner Rezension wahrscheinlich dramatischer lesen wird, als es tatsächlich im Buch umgesetzt ist. Leider hat mir Catherine Chanters ?Die Quelle? nicht gefallen. Ich konnte weder mit der Handlung, dem Rahmen noch der Protagonistin warm werden. Eventuell philosophische Fragen wurden derart schwammig behandelt, dass ich keinen Mehrwert daraus ziehen kann. Meiner Meinung nach ist ?Die Quelle? ein eigenartiger Roman, der sich eher an experimentierfreudige Leser richtet, die sich für die Selbstfindung einer alternden Frau erwärmen und mit philosophischen Fragen umgehen können.