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Die rote Antilope

Roman

(3)
Eine Geschichte über das Heimweh und ein erschütterndes Gleichnis über die Wurzeln des Fremdenhasses.
"Ich sehe den Jugen vor mir, mutterseelenallein auf den lehmigen Äckern in Schonen, im Nebel. Wie er dasteht und horcht nach den Trommeln in der Ferne ..." (Henning Mankell)
Im Jahre 1877 findet der schwedische Foschungsreisende Hans Bengler am Rande der Kalahariwüste einen verwaisten Eingeborenenjungen und beschließt, für ihn zu sorgen. Dazu muß er ihn nach Europa mitnehmen. Doch obwohl Daniel (der eigentlich Molo heißt) die schwedische Sprache rasch versteht, wird er sich in diesem kalten Land nie heimisch fühlen. Er muß Schuhe tragen, an Türen klopfen und sich pausenlos anstarren lassen: die meisten Schweden haben nie zuvor einen Schwarzen gesehen.
Als sein Ziehvater mit dem Gesetz in Konflikt gerät, kommt Daniel zu einem kinderlosen Bauernpaar, wo man ihn zum Christentum bekehren will. Angeregt durch die biblische Geschichte, beschließt er zu lernen, wie Jesus auf dem Wasser zu gehen, um über das Meer nach Afrika zurückzukehren. Doch diese Sehnsucht wird ihm zum Verhängnis.
Portrait
Henning Mankell, 1948 als Sohn eines Richters in Stockholm geboren, wuchs in Härjedalen auf. Als 17-jähriger begann er am renommierten Riks-Theater in Stockholm das Regiehandwerk zu lernen. 1972 unternahm er seine erste Afrikareise. Sieben Jahre später erschien sein erster Roman "Das Gefangenenlager, das verschwand". In den kommenden Jahren arbeitete er als Autor, Regisseur und Intendant an verschiedenen schwedischen Theatern. 1985 wurde Henning Mankell eingeladen, beim Aufbau eines Theaters in Maputo, Mosambik, zu helfen. Er begann zwischen den Kontinenten zu pendeln und entschied sich schließlich, überwiegend in Afrika zu leben. Dort ist auch der größte Teil der Wallander-Serie entstanden. Außerdem schrieb Henning Mankell Jugendbücher, von denen mehrere auch in Deutschland ausgezeichnet wurden. 2009 erhielt er den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis. Henning Mankell verstarb im Oktober 2015.
Verena Reichel, geboren 1945 in Grimma, Sachsen, wuchs zweisprachig in Stockholm und in Süddeutschland auf. Nachdem sie eine Ausbildung an einer Journalistenschule absolviert hatte, studierte sie Skandinavistik, Germanistik und Theaterwissenschaft. Seit 1972 arbeitet sie als freie Übersetzerin von Prosa, Lyrik und Theaterstücken aus dem Schwedischen, Norwegischen und Dänischen.
Verena Reichel ist Mitglied im Verband Deutschsprachiger Übersetzer Literarischer und Wissenschaftlicher Werke im Verband Deutscher Schriftsteller. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen: 1987 den Übersetzerpreis der Schwedischen Akademie, 1992 den Helmut-M.-Braem-Preis, 1995 den Petrarca-Preis und den Nossack-Akademiepreis der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz (zusammen mit Lars Gustafsson), 1998 den Übersetzerpreis der Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Stiftung sowie 2008 den Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 01.05.2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-13075-2
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 194/122/22 mm
Gewicht 310
Originaltitel Vindens son
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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unendlich traurig und ergreifend
von Diana Müller aus Esslingen am Neckar am 24.03.2006

Undendlich traurig, spannend und fesselnd...man kann die Sehnsucht nachemfpinden und hofft über viele Seiten, dass dieser kleine Junge wieder nach Hause, nach Afrika findet, zurück in eine Welt, wie er sie kennt. Man empfindet Verzweiflung darüber, dass keiner in seinem Umfeld begreift, was doch so offensichtlich... Undendlich traurig, spannend und fesselnd...man kann die Sehnsucht nachemfpinden und hofft über viele Seiten, dass dieser kleine Junge wieder nach Hause, nach Afrika findet, zurück in eine Welt, wie er sie kennt. Man empfindet Verzweiflung darüber, dass keiner in seinem Umfeld begreift, was doch so offensichtlich ist... Sehr interessantes und emotionales Buch über das Zusammentreffen zweier unterschiedlicher Welten und Lebensweisen. Ein Buch das sehr zum Nachdenken anregt und

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Statt des erhofften unbekannten Insekts, entdeckt einGroßwildjäger Ende des 19. Jahrhunderts in Südafrika einen verwaisten Buschmannjungen und nimmt ihn kurzerhand mit nach Europa. Einfühlsam beschreibt Mankell die Schwierigkeiten des Jungen sich in seiner neuen "Heimat" zu integrieren oder sich gar zu Hause zu fühlen. Schnell wird er zum wissenschaftlichen Schauobjekt,... Statt des erhofften unbekannten Insekts, entdeckt einGroßwildjäger Ende des 19. Jahrhunderts in Südafrika einen verwaisten Buschmannjungen und nimmt ihn kurzerhand mit nach Europa. Einfühlsam beschreibt Mankell die Schwierigkeiten des Jungen sich in seiner neuen "Heimat" zu integrieren oder sich gar zu Hause zu fühlen. Schnell wird er zum wissenschaftlichen Schauobjekt, da die meisten Schweden bis dahin fast nie einen Schwarzen zu Gesicht bekommen hatten. Um dieser grausamen Welt zu entfliehen bleiben ihm nur die Träume und Erinnerungen an seinem leiblichen Vater, der einst eine rote Antilope in den afrikanischen Fels geritzt hatte... Ein Roman, der unter die Haut geht. Mich hat er noch lange nach Beendigung tief bewegt.

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Deprimierend aber fesselnd.
von Christine Lutz am 16.01.2011
Bewertet: Buch (gebunden)

Warum ich dieses Buch fertig gelesen habe, weiß ich selbst eigentlich nicht. Irgendwie wollte ich wohl wissen, wie es Daniel ergeht. Sympathisch war mir keiner der Protagonisten in dem Buch. Bengler kann man als Frau wohl nur verachten. Er sieht in Frauen nur die Erfüllung seiner sexuellen Bedürfnisse... Warum ich dieses Buch fertig gelesen habe, weiß ich selbst eigentlich nicht. Irgendwie wollte ich wohl wissen, wie es Daniel ergeht. Sympathisch war mir keiner der Protagonisten in dem Buch. Bengler kann man als Frau wohl nur verachten. Er sieht in Frauen nur die Erfüllung seiner sexuellen Bedürfnisse und zeigt auch sonst wenig Miteid mit irgendwem außer sich selbst. Mitleid hatte ich mit Daniel und das ist wohl Mankells Verdienst. So unwirklich die Geschichte zu sein scheint so tief und eindringlich scheint Daniel zu uns zu sprechen. Wir leiden richtig mit ihm. Empfehlen kann ich das Buch nicht wirklich, schlecht ist es aber bei weitem auch nicht. Sicherlich sollte man es nicht an einem dunklen Abend alleine lesen.

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