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Die Salbenmacherin

Historischer Roman

Die Salbenmacherin

(10)

Als die sechzehnjährige Olivera aus Konstantinopel ihren Vater mit einer List dazu bringt, sie mit einem seiner Handelspartner zu verheiraten, ahnt sie nicht, welche lebensverändernden Folgen dies haben wird. Schon bald nimmt sie Abschied von der Heimat und bricht mit ihrem Gemahl auf zu einer langen Reise ins ferne Tübingen. Dort angekommen stößt sie nicht nur auf das Misstrauen der Einheimischen, auch ihr Liebster scheint sich mehr und mehr zu verändern. Es dauert nicht lange, bis Olivera herausfindet, dass er ein furchtbares Geheimnis hütet. Ihre Entdeckung bringt nicht nur sie in höchste Lebensgefahr ...

Portrait
Dr. phil. Silvia Stolzenburg studierte Germanistik und Anglistik an der Universität Tübingen. Im Jahr 2006 promovierte sie dort über zeitgenössische Bestseller. Kurz darauf machte sie sich an die Arbeit an ihrem ersten historischen Roman. Neben ihrer Tätigkeit als Autorin arbeitet sie als freiberufliche Englischdozentin und Übersetzerin. Sie lebt mit ihrem Mann auf der Schwäbischen Alb, fährt leidenschaftlich Rennrad, gräbt in Museen und Archiven oder kraxelt auf steilen Burgfelsen herum - immer in der Hoffnung, etwas Spannendes zu entdecken.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 505
Erscheinungsdatum 05.08.2015
Serie Die Salbenmacherin 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8392-1731-3
Reihe Historische Romane im GMEINER-Verlag
Verlag Gmeiner Verlag
Maße (L/B/H) 205/131/40 mm
Gewicht 561
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 14.355
Buch (Taschenbuch)
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Die Salbenmacherin
von dorli am 16.09.2015

Konstantinopel, 1408. Die 16-jährige Olivera darf Laurenz Nidhard, einen Handelspartner ihres Vaters, heiraten. Nach der Hochzeit reist die junge Frau voller Vorfreude mit Laurenz in dessen Heimat Tübingen. Doch schon die Reise ist anstrengender, als Olivera vermutet hat, außerdem verändert sich der zunächst äußerst charmante Laurenz mehr und mehr... Konstantinopel, 1408. Die 16-jährige Olivera darf Laurenz Nidhard, einen Handelspartner ihres Vaters, heiraten. Nach der Hochzeit reist die junge Frau voller Vorfreude mit Laurenz in dessen Heimat Tübingen. Doch schon die Reise ist anstrengender, als Olivera vermutet hat, außerdem verändert sich der zunächst äußerst charmante Laurenz mehr und mehr zum Negativen und in Tübingen wird sie von den Einheimischen nicht besonders herzlich empfangen… In ihrem historischen Roman „Die Salbenmacherin“ entführt Silvia Stolzenburg den Leser in das frühe 15. Jahrhundert nach Konstantinopel und Tübingen und erzählt die Geschichte der jungen Salbenmacherin Olivera. Durch die ausführlichen Beschreibungen der Schauplätze und die lebhaften Schilderungen der Ereignisse ist man ruckzuck mittendrin im Geschehen und bekommt nicht nur sehr interessante und aus heutiger Sicht zum Teil recht amüsante Fakten über die damalige Heilkunst vermittelt, sondern erhält auch spannende Einblicke in den im Mittelalter blühenden Handel mit gefälschten Reliquien. Silvia Stolzenburg hat einen angenehm flott zu lesenden Schreibstil. Schon auf den ersten Seiten zeigt sich, wie ausgezeichnet die Autorin in der Lage ist, dem Leser die jeweilig vorherrschende Stimmung zu vermitteln. Ob nun die farbenfrohe Atmosphäre auf dem Markt, das geschäftige Treiben im Hafen oder auch die ungeahnten Strapazen während der langen Reise von Konstantinopel nach Tübingen - man erlebt alle Ereignisse sehr intensiv mit den Akteuren mit. Silvia Stolzenburg lässt ihre Hauptfiguren abwechselnd zu Wort kommen, so dass man die jeweiligen Gedanken und Gefühlen bestens miterleben kann. So konnte ich sehr gut nachvollziehen, dass Olivera sowohl Laurenz’ Wandlung und sein abweisendes Verhalten, als auch die Feindseligkeit der Einheimischen nur schwer ertragen kann. Wenn sie sich nicht mit ihrer Arbeit im Spital an der Seite ihres Schwagers und der Herstellung von Salben und Tränken hätte ablenken können, hätten ihr Kummer und ihre Sehnsucht nach Konstantinopel sie schier aufgefressen. Die Darstellung von Laurenz hat mir besonders gut gefallen. Sein unbedingter Wille, zur Oberschicht dazuzugehören und in den Rat zu kommen, lassen ihn lange blind sein für die furchtbaren Machenschaften, die das fälschen der Reliquien mit sich bringt. Als er den ganzen Umfang der Grausamkeiten erkennt, gerät er immer mehr ins Schwanken, fürchtet um sein Seelenheil und droht in einen bodenlosen Abgrund zu stürzen, kann aber gleichzeitig dem verlockenden Angebot seines Auftraggebers nicht widerstehen – eine Zwickmühle, die die Autorin hervorragend schildert. „Die Salbenmacherin“ ist lebhaft erzählter historischer Roman, der mir nicht nur spannende, unterhaltsame Lesestunden beschert hat, sondern mir auch interessante Einblicke in Reliquienhandel und Heilmethoden des Mittelalters ermöglicht hat.

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Spannender Mittelalterroman
von Karin Wenz-Langhans aus Limbach am 14.09.2015

Konstantinopel 1408: die sechzehnjährige Olivera hat sich Hals über Kopf in den adretten Laurenz Nidhard, einen Geschäftspartner ihres Vaters verliebt, der ebenfalls von der jungen Dame sehr angetan ist. Mit einer List gelingt es Olivera, Laurenz zu heiraten und zieht mit ihm nach Tübingen. Ihre romantische Vorstellung von... Konstantinopel 1408: die sechzehnjährige Olivera hat sich Hals über Kopf in den adretten Laurenz Nidhard, einen Geschäftspartner ihres Vaters verliebt, der ebenfalls von der jungen Dame sehr angetan ist. Mit einer List gelingt es Olivera, Laurenz zu heiraten und zieht mit ihm nach Tübingen. Ihre romantische Vorstellung von einem gemeinsamen Leben in Tübingen bekommen aber bald einen Dämpfer: nicht nur das kalte Wetter, auch die Feindseligkeit der Einheimischen macht ihr zu schaffen. Außerdem verändert sich Laurenz zunehmend, er wird unberechenbarer und zieht sich immer mehr von Olivera zurück. Was Olivera nicht weiß: ihr Gemahl hütet ein furchtbares Geheimnis. Dieses Buch ist nicht nur ein historischer Roman, er ist eher ein Krimi vor mittelalterlicher Kulisse. Das wird schon im Prolog klar, als der Leser Zeuge eines schaurigen Verbrechens in Tübingen wird, das direkt die ersten Fragen aufwirft, die im Laufe der Lektüre beantwortet werden. So ist die Handlung auch fesselnd und ohne Längen, das Ende des Buches konnte mich ebenfalls überzeugen. Die junge Olivera führt zusammen mit ihrem Vater und ihrer Großmutter ein relativ behütetes Leben in Konstantinopel. Ihre Großmutter ist in der Zubereitung von Heilsalben und -tränken sehr bewandert und gibt das Wissen gerne an ihre Enkelin weiter. Ein Wissen, das es ihr ermöglicht, in Tübingen dieser Berufung ebenfalls nachzugehen. Olivera ist zu Beginn des Buches ziemlich naiv-romantisch, ihre größte Sorge ist es, dass sie mit 16 Jahren immer noch nicht verheiratet ist, außerdem träumt sie von Reisen in ferne Länder. Zusammen mit Laurenz erhofft sie sich die Erfüllung ihrer Träume. Als sie die Wirklichkeit einholt, erkennt sie ihren Irrtum und durchläuft eine tolle Entwicklung. Olivera ist aber auch sehr klug und stellt oftmals die richtigen Fragen und erkennt mögliche Zusammenhänge. Neugierig wie sie ist, versucht sie, der Wahrheit auf den Grund zu kommen, was nicht ganz ungefährlich ist. Ein tolles Buch, das mir spannende Lesestunden bereitet hat.

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"...Gier vernebelt das Gehirn..."
von mabuerele am 01.09.2015

„...Warum war sie nur so dumm gewesen, mit Laurenz hierher zu reisen?...“ Wir schreiben das Jahr 1408. In Konstantinopel lebt die 16jährige Olivera mit ihrer Großmutter Yiayia, ihrem Vater und mehreren Geschwistern. Von ihrer Großmutter hat sie das Zubereiten von Salben gelernt. Aber Olivera kennt nur ein Ziel. Sie möchte... „...Warum war sie nur so dumm gewesen, mit Laurenz hierher zu reisen?...“ Wir schreiben das Jahr 1408. In Konstantinopel lebt die 16jährige Olivera mit ihrer Großmutter Yiayia, ihrem Vater und mehreren Geschwistern. Von ihrer Großmutter hat sie das Zubereiten von Salben gelernt. Aber Olivera kennt nur ein Ziel. Sie möchte endlich heiraten. Als Laurenz, ein Tübinger Kaufherr, bei ihrem Vater vorspricht, glaubt Olivera den Mann ihrer Träume gefunden zu haben. Ihr Vater erkennt, welchen Vorteil die Verheiratung der Tochter für ihn bringt, und stimmt der Ehe zu. Olivera macht sich mit Laurenz auf den Weg in den Norden. Die Autorin hat einen abwechslungsreichen und fesselnden historischen Roman geschrieben, der sich zügig lesen lässt und sich durch einen hohen Spannungsbogen auszeichnet. Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Olivera schlägt die Warnungen ihrer Großmutter in den Wind. Als selbstbewusste junge Frau aufgewachsen, ahnt sie nicht, dass sie in Tübingen nicht willkommen ist. Die Autorin hat Oliveras Entwicklung sehr gut nachgezeichnet. Nicht nur die kalten und nassen Temperaturen des Nordens, auch die negative Einstellungen der einheimischen Bevölkerung wirken bedrückend. Bald muss sie begreifen, dass Laurenz nicht der Mann ist, den sie zu heiraten glaubte. Laurenz ist von Oliveras Schönheit beeindruckt. Doch er hat sich in illegalen Reliquienhandel verstrickt und sein weg führt Schritt für Schritt abwärts. Sein Leben wird zunehmend durch die Entscheidungen anderer bestimmt. Zwei Themen geben dem Roman sein besonderes Gepräge. Das ist zum einen die medizinische Lehre der damaligen Zeit und der Umgang mit Heilkräutern, zum anderen der ausufernde Reliquienhandel. Bei letzterem sprengt die Gier der Verantwortlichen alle Grenzen. Der Schriftstil des Buches ist der heutigen Zeit angepasst.Trotzdem wird das flair der Vergangeheit anschaulich vermittelt. Dazu nutzt die Autorin geschickt in die Handlung integrierten Gegenüberstellungen. Die Beschreibung von Oliveras Elternhaus macht ihren Schrecken verständlich, als sie in die Enge Tübingens kommt. Auch das Innere der Häuser ist nicht miteinander zu vergleichen. Gewöhnt an Licht, Luft und Weite dominiert nun Begrenztheit und Düsternis. Mit Götz, Apotheker und Bruder von Laurenz, tauscht sich Olivera über medizinische Probleme aus .Dabei zeigt sich, dass die Kenntnisse in Konstantinopel weit tiefgehender waren als in Tübingen. Trotzdem bringen mich einige Aussagen, wenn ich sie mit heutigen Wissensstand vergleiche, zum Schmunzeln. Sehr ausführlich wird die Reise von Kostantinopel nach Tübingen beschrieben. Kälte, mangelnde Hygiene und die Gefahr von Schiffsunglücken sind mit den Händen greifbar. Das Marktleben in Tübingen, die Möglichkeiten der Manipulation der Waren, aber auch die Härte der Strafen werden an passender Stelle thematisiert. Viel Wert wird auf die Gefühle der Protagonisten gelegt. Sie werden durch Worte und Taten wiedergegeben. Laurenz` innere Zerrissenheit, die sich in Aggressivität entlädt, Oliveras Heimweh und Einsamkeit sind zwei Beispiele, die weite Teile der Geschichte durchziehen. Im Nachwort werden Fakten und Fiktion getrennt. Eine Bibliografie enthält weiterführende Literatur. Das Cover mit den Blick auf Tübingen und der jungen Frau im Vordergrund passt. Das Lesebändchen wertete das Buch auf. Der Roman hat mir sehr gut gefallen. In einer vielschichtigen Handlung wird die Vergangenheit lebendig. gleichzeitig wird deutlich, dass sich manche dinge über die Jahrhunderte nur wenig geändert haben.

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