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Die Schlange von Essex

(46)
London 1893. Als Cora Seaborne vom Gerücht hört, der mythische Lindwurm von Essex sei zurückgekehrt und fordere die ersten Menschenleben, macht sie sich auf den Weg in den Küstenort Aldwinter. Cora, eine Anhängerin der provokanten Thesen Charles Darwins, vermutet hinter dem Sagengeschöpf eine bislang unbekannte Tierart. Auch der Vikar von Aldwinter, William Ransome, glaubt den Gerüchten nicht, und versucht, seine Gemeinde zu beruhigen. Zwischen Cora und Will entspinnt sich eine besondere Beziehung und obwohl sie in rein gar nichts einer Meinung sind, fühlen sie sich unausweichlich zueinander hingezogen.
Anmutig und intelligent erzählt dieser Roman - noch vor allem anderen - von der Liebe und den unzähligen Verkleidungen, in denen sie uns gegenübertritt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 492 (Printausgabe)
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 29.09.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783732549306
Verlag Bastei Entertainment
Dateigröße 1503 KB
Verkaufsrang 12.142
eBook
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Claudia Hüllmann, Thalia-Buchhandlung Magdeburg (Allee-Center)

Dieser großartige viktorianische Roman wurde mit dem Britischen Buchpreis ausgezeichnet und macht Freude ohne Ende. Eine frühe Emanzipationsgeschichte ohne Pathos. Dieser großartige viktorianische Roman wurde mit dem Britischen Buchpreis ausgezeichnet und macht Freude ohne Ende. Eine frühe Emanzipationsgeschichte ohne Pathos.

Annette W. , Thalia-Buchhandlung Berlin

Das Buch ist schonungslos, irgendwie skurril und trotzdem konnte ich es nicht aus der Hand legen.Mich hat das Buch fasziniert, mitgerissen, zum Nachdenken angeregt. Zu empfehlen! Das Buch ist schonungslos, irgendwie skurril und trotzdem konnte ich es nicht aus der Hand legen.Mich hat das Buch fasziniert, mitgerissen, zum Nachdenken angeregt. Zu empfehlen!

„Ein Dorf zwischen Darwin und Gott“

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

London 1893: Bis zu ihre unglücklichen Ehe war Cora eine junge temperamentvolle, wissbegierige und unternehmungslustige Person, die ganze Gesellschaften mit ihrem Charme, ihrer Intelligenz und ihrer Konversationskunst für sich einnehmen konnte. Nach dem frühen Tod ihres Mannes ist sie zwar nicht vor lauter Gram erblondet, aber sie und ihre alten Tugenden blühen wieder auf. Cora kehrt der Metropole den Rücken und stampft - getrieben von den Lehren Darwins- als Hobbyforscherin auf der Suche nach Fossilien über brackige Salzwiesen und unwirtliches Gelände durch die Grafschaft Essex. Als dort das Gerücht von einer Seeschlange das ganze Dorf Aldwinter in Aufruhr bringt und nicht nur für den Tod von Nutztieren sondern sogar von Bewohnern verantwortlich gemacht wird, ist Coras Eifer nicht mehr zu bremsen. Allerdings findet sie in Will, dem Pfarrer des Ortes einen Widerpart, mit dem sie bald eine ganz eigenwillige, tiefe und platonische Beziehung führt.
Dieser Roman ist wirklich ein Juwel und knüpft an die große Erzählkunst der Klassiker, wie Jane Austen und Charles Dickens an. Das Buch ist von vielen wunderbaren Charakteren beseelt, wie zum Beispiel von der an Tuberkulose erkrankten Stella ( noch nie war die Wendung " in Schönheit sterben" treffender); dem geistig behinderten Francis, der mehr erkennt als alle ahnen, oder dem genialen aber zynischen Mediziner Luke. Sogar der Briefroman erlebt in vielen Passagen eine Renaissance und offenbart uns das Mysterium, warum beim Schriftverkehr oft größere Intimität zwischen zwei Personen herrscht als im persönlichen Gegenüber. Ich kann ihnen den Roman nur ans Herz legen.
London 1893: Bis zu ihre unglücklichen Ehe war Cora eine junge temperamentvolle, wissbegierige und unternehmungslustige Person, die ganze Gesellschaften mit ihrem Charme, ihrer Intelligenz und ihrer Konversationskunst für sich einnehmen konnte. Nach dem frühen Tod ihres Mannes ist sie zwar nicht vor lauter Gram erblondet, aber sie und ihre alten Tugenden blühen wieder auf. Cora kehrt der Metropole den Rücken und stampft - getrieben von den Lehren Darwins- als Hobbyforscherin auf der Suche nach Fossilien über brackige Salzwiesen und unwirtliches Gelände durch die Grafschaft Essex. Als dort das Gerücht von einer Seeschlange das ganze Dorf Aldwinter in Aufruhr bringt und nicht nur für den Tod von Nutztieren sondern sogar von Bewohnern verantwortlich gemacht wird, ist Coras Eifer nicht mehr zu bremsen. Allerdings findet sie in Will, dem Pfarrer des Ortes einen Widerpart, mit dem sie bald eine ganz eigenwillige, tiefe und platonische Beziehung führt.
Dieser Roman ist wirklich ein Juwel und knüpft an die große Erzählkunst der Klassiker, wie Jane Austen und Charles Dickens an. Das Buch ist von vielen wunderbaren Charakteren beseelt, wie zum Beispiel von der an Tuberkulose erkrankten Stella ( noch nie war die Wendung " in Schönheit sterben" treffender); dem geistig behinderten Francis, der mehr erkennt als alle ahnen, oder dem genialen aber zynischen Mediziner Luke. Sogar der Briefroman erlebt in vielen Passagen eine Renaissance und offenbart uns das Mysterium, warum beim Schriftverkehr oft größere Intimität zwischen zwei Personen herrscht als im persönlichen Gegenüber. Ich kann ihnen den Roman nur ans Herz legen.

„Wunderbar!“

Anett Nestler, Thalia-Buchhandlung Peine

Die junge Witwe Cora fährt von London nach Aldwinter in Essex, um sich neu zu erfinden. Ihre Ehe hat sie eingeengt.
Bei der Ankunft erfährt sie von einem Ungeheuer das im Meer sein Unwesen treibt. Als begeisterte Naturforscherin macht sie sich auf die Suche. Doch es kommt alles ganz anders....
Eingebettet in eine tolle Sprache,hat die britische Buchpreisträgerin ein sehr modernes Buch über das viktorianische England geschrieben. Alle Figuren sind ein bischen skurril, was dem Buch sehr viel Charme gibt. Gleichzeitig erhält man einen ungewöhnlichen Einblick in die britische Gesellschaft der damaligen Zeit.

Die junge Witwe Cora fährt von London nach Aldwinter in Essex, um sich neu zu erfinden. Ihre Ehe hat sie eingeengt.
Bei der Ankunft erfährt sie von einem Ungeheuer das im Meer sein Unwesen treibt. Als begeisterte Naturforscherin macht sie sich auf die Suche. Doch es kommt alles ganz anders....
Eingebettet in eine tolle Sprache,hat die britische Buchpreisträgerin ein sehr modernes Buch über das viktorianische England geschrieben. Alle Figuren sind ein bischen skurril, was dem Buch sehr viel Charme gibt. Gleichzeitig erhält man einen ungewöhnlichen Einblick in die britische Gesellschaft der damaligen Zeit.

Victoria Blos, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Sprach- und bildgewaltig und fesselnd bis zum Schluss, erzählt diese Geschichte von Trauer und Lebensfreude ,Glaube und Wissenschaft, Freundschaft und Liebe. Ein wahrer Lesegenuss! Sprach- und bildgewaltig und fesselnd bis zum Schluss, erzählt diese Geschichte von Trauer und Lebensfreude ,Glaube und Wissenschaft, Freundschaft und Liebe. Ein wahrer Lesegenuss!

Kristina Urban, Thalia-Buchhandlung Berlin

Abergläubische Dörfler treffen auf versnobte Großstädter, Wissenschaft und Religion prallen aufeinander und über allem liegt ein Hauch von Liebe. Abergläubische Dörfler treffen auf versnobte Großstädter, Wissenschaft und Religion prallen aufeinander und über allem liegt ein Hauch von Liebe.

„Das besondere Buch“

Franziska Kommert, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Ja,es gibt sie noch, die besonderen Schätze zwischen all den Neuerscheinungen. "Die Schlange von Essex" ist mein Schaaaatz diesen Herbst. Eine sprachliche Perle, bei der das ÜbersetzerTeam großartige Arbeit geleistet hat.
Zunächst hat mich das Setting - Essex zur viktorianischen Zeit gereizt. Dann hat mich das mythische Thema rund um die "Schlange" angesprochen. Und als ich anfing zu lesen, war ich ganz hin und weg: Es ist nicht nur eine Geschichte um eine Frau, die aus dem Korsett der gesellschaftlichen Regeln ausbricht, sondern auch eine obsessive Dreiecksbeziehung, ein gesellschaftliches Portrait und ein wissenschaftlicher Exkurs.
Definitiv DAS Weihnachstgeschenk für alle Leser abseits der üblichen Pfade
Ja,es gibt sie noch, die besonderen Schätze zwischen all den Neuerscheinungen. "Die Schlange von Essex" ist mein Schaaaatz diesen Herbst. Eine sprachliche Perle, bei der das ÜbersetzerTeam großartige Arbeit geleistet hat.
Zunächst hat mich das Setting - Essex zur viktorianischen Zeit gereizt. Dann hat mich das mythische Thema rund um die "Schlange" angesprochen. Und als ich anfing zu lesen, war ich ganz hin und weg: Es ist nicht nur eine Geschichte um eine Frau, die aus dem Korsett der gesellschaftlichen Regeln ausbricht, sondern auch eine obsessive Dreiecksbeziehung, ein gesellschaftliches Portrait und ein wissenschaftlicher Exkurs.
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„Die geneigte Welt dreht sich weiter.“

Ingo Roza, Thalia-Buchhandlung Velbert

Welch ein Geschenk, welch ein Leseglück! Einer der besten Romane des Jahres für mich: bild- und sprachgewaltig, viktorianisch im besten Sinne! Und beste Unterhaltung für lange Herbst- und Winterabende:
"Die geneigte Welt dreht sich weiter. Noch wehrt der Herbst sich gegen den pflichtbewussten Winter, ... Auf dem Dorfanger leuchten die Eichen im Sonnenlicht wie blankes Kupfer, die Hecken sind rot von Beeren." Wenn das nicht Leselust macht?!
Welch ein Geschenk, welch ein Leseglück! Einer der besten Romane des Jahres für mich: bild- und sprachgewaltig, viktorianisch im besten Sinne! Und beste Unterhaltung für lange Herbst- und Winterabende:
"Die geneigte Welt dreht sich weiter. Noch wehrt der Herbst sich gegen den pflichtbewussten Winter, ... Auf dem Dorfanger leuchten die Eichen im Sonnenlicht wie blankes Kupfer, die Hecken sind rot von Beeren." Wenn das nicht Leselust macht?!

„Für mich das beste Buch des Jahres!!!“

Julia Sesulka, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Nicht ohne Grund hat dieser Roman alle Buchhändler-Preise bekommen, die es so gibt ... wenn Charles Dickens und Jane Austen gemeinsam einen Roman geschrieben hätten, dann wäre es wohl dieser hier geworden.
Nicht nur die Geschichte, die uns hier mit genialer Sprache erzählt wird, hat mich absolut überzeugt, sondern auch die Liebe zum Detail!
Jeder Charakter in diesem Buch scheint bis zur Perfektion ausgereift zu sein, die Beziehungen und Zufälle hätte das Leben nicht besser schreiben können!

Auf so ein Buch habe ich lange gewartet!

Nicht ohne Grund hat dieser Roman alle Buchhändler-Preise bekommen, die es so gibt ... wenn Charles Dickens und Jane Austen gemeinsam einen Roman geschrieben hätten, dann wäre es wohl dieser hier geworden.
Nicht nur die Geschichte, die uns hier mit genialer Sprache erzählt wird, hat mich absolut überzeugt, sondern auch die Liebe zum Detail!
Jeder Charakter in diesem Buch scheint bis zur Perfektion ausgereift zu sein, die Beziehungen und Zufälle hätte das Leben nicht besser schreiben können!

Auf so ein Buch habe ich lange gewartet!

„Wissenschaft, Glaube und Aberglaube...“

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Bremen

Cora Seaborn verlässt nach dem Tod ihres Mannes die große Stadt London und reist zusammen mit ihrem Sohn Francis in den kleinen Küstenort Aldwinter. Zum Ende des 19. Jahrhunderts bildet Sie als Anhängerin der Naturwissenschaft und der provokanten Thesen von Charles Darwin, in Kombination mit ihrer recht resoluten Art, vor allem beim weiblichen Geschlecht eine Ausnahme. Diese Umstände führen dazu, dass sie schnell mit dem dortigen Pfarrer aneinander gerät. Die Unterschiede und Meinungsverschiedenheiten könnten nicht größer sein und doch fühlen sich beide auf unerklärliche Weise zueinander hingezogen…

Ein solcher Plot könnte auch für einen übertriebenen Kitsch-Roman herhalten, der das England des viktorianischen Zeitalters romantisiert. Was Sarah Perry mit ihrem wundervollen Werk „Die Schlange von Essex“ jedoch daraus macht ist fernab von einem solchen Schmacht-Schinken! Auf wirklich traumhafte Weise erzählt sie in leisen Tönen von der Liebe, die niemals übertrieben oder kitschig in den Vordergrund gepoltert kommt, sondern sehr feinfühlig in der Geschichte mitschwingt. Zudem beschäftigt sie sich in ihrem Roman mit der Auseinandersetzung zwischen Glaube und Wissenschaft, sowie dem Aberglauben, der trotz allen Erkenntnissen immer noch vorherrscht. Ihre Charakterzeichnung ist wirklich großartig, jeder bekommt so viel Raum in diesem Roman, wie er benötigt, um sich vor den Augen des Lesers zu entfalten und zu einem Gesamtbild zu werden. Abgerundet wird das Ganze dann noch durch die Darstellung der Verhältnisse in London zu dieser Zeit (vor allem der große Graben zwischen Arm und Reich) und die wirklich fantastischen Landschaftsbildern, die sie vor dem Auge des Lesers entwirft. Die kleine Portion des Geheimnisvollen und Mystischen, was mit der Legende in Bezug auf die Schlange von Essex in Verbindung steht und sich durch diesen Roman zieht, ist für mich dann die Kirsche auf der Sahnetorte gewesen. Ein wirklich besonderer historischer Roman, der sehr gut recherchiert daher kommt und mit seinen leisen Tönen den Leser mit auf eine Reise ins viktorianische England nimmt!
Cora Seaborn verlässt nach dem Tod ihres Mannes die große Stadt London und reist zusammen mit ihrem Sohn Francis in den kleinen Küstenort Aldwinter. Zum Ende des 19. Jahrhunderts bildet Sie als Anhängerin der Naturwissenschaft und der provokanten Thesen von Charles Darwin, in Kombination mit ihrer recht resoluten Art, vor allem beim weiblichen Geschlecht eine Ausnahme. Diese Umstände führen dazu, dass sie schnell mit dem dortigen Pfarrer aneinander gerät. Die Unterschiede und Meinungsverschiedenheiten könnten nicht größer sein und doch fühlen sich beide auf unerklärliche Weise zueinander hingezogen…

Ein solcher Plot könnte auch für einen übertriebenen Kitsch-Roman herhalten, der das England des viktorianischen Zeitalters romantisiert. Was Sarah Perry mit ihrem wundervollen Werk „Die Schlange von Essex“ jedoch daraus macht ist fernab von einem solchen Schmacht-Schinken! Auf wirklich traumhafte Weise erzählt sie in leisen Tönen von der Liebe, die niemals übertrieben oder kitschig in den Vordergrund gepoltert kommt, sondern sehr feinfühlig in der Geschichte mitschwingt. Zudem beschäftigt sie sich in ihrem Roman mit der Auseinandersetzung zwischen Glaube und Wissenschaft, sowie dem Aberglauben, der trotz allen Erkenntnissen immer noch vorherrscht. Ihre Charakterzeichnung ist wirklich großartig, jeder bekommt so viel Raum in diesem Roman, wie er benötigt, um sich vor den Augen des Lesers zu entfalten und zu einem Gesamtbild zu werden. Abgerundet wird das Ganze dann noch durch die Darstellung der Verhältnisse in London zu dieser Zeit (vor allem der große Graben zwischen Arm und Reich) und die wirklich fantastischen Landschaftsbildern, die sie vor dem Auge des Lesers entwirft. Die kleine Portion des Geheimnisvollen und Mystischen, was mit der Legende in Bezug auf die Schlange von Essex in Verbindung steht und sich durch diesen Roman zieht, ist für mich dann die Kirsche auf der Sahnetorte gewesen. Ein wirklich besonderer historischer Roman, der sehr gut recherchiert daher kommt und mit seinen leisen Tönen den Leser mit auf eine Reise ins viktorianische England nimmt!

„Liebe , Glaube und Wissenschaft“

Evelyn Röwekamp, Thalia-Buchhandlung Rostock

Ein wunderbares Buch. Im 19. Jahrhundert dringt die Wissenschaft in das Leben der Menschen ein, aber Religion und Aberglaube spielen nach wie vor eine große Rolle. Die Geschichte, die mit dem Tod von Coras Mann beginnt und dann unerwartete Wendungen nimmt, erzählt auch von Liebesschmerzen. Heraus leuchtet ein feiner britischer Humor. Die Schlange von Essex ist eine Hymne an das Leben, an seine Schönheit und seine Vergänglichkeit . Ein wunderbares Buch. Im 19. Jahrhundert dringt die Wissenschaft in das Leben der Menschen ein, aber Religion und Aberglaube spielen nach wie vor eine große Rolle. Die Geschichte, die mit dem Tod von Coras Mann beginnt und dann unerwartete Wendungen nimmt, erzählt auch von Liebesschmerzen. Heraus leuchtet ein feiner britischer Humor. Die Schlange von Essex ist eine Hymne an das Leben, an seine Schönheit und seine Vergänglichkeit .

Kristiane Müller, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Variationen von Liebe, Freundschaft und Freiheit.
Stilvoll mit Anmut und ein bisschen Gothic erzählt.
Für Liebhaber des besonderen Historischen Romans.

Variationen von Liebe, Freundschaft und Freiheit.
Stilvoll mit Anmut und ein bisschen Gothic erzählt.
Für Liebhaber des besonderen Historischen Romans.

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Hätten Charles Dickens und Jane Austen zusammen ein Buch geschrieben, wäre es womöglich "Die Schlange von Essex" . Klassische, wundervolle Lektüre um ein großes Mysterium. Toll! Hätten Charles Dickens und Jane Austen zusammen ein Buch geschrieben, wäre es womöglich "Die Schlange von Essex" . Klassische, wundervolle Lektüre um ein großes Mysterium. Toll!

„Dickens trifft Austen in Loch Ness“

Laura Schwartz, Thalia-Buchhandlung Landau

Möglicherweise war er betrunken und verlor das Gleichgewicht. Es war dunkel, er fiel ins Wasser. Wie sonst könnte man erklären, dass er mit einen gebrochenen Genick am Ufer liegt? Er stolperte, stürzte. Das ist möglich, das ist wahrscheinlich. Aber ist es auch die Wahrheit? Oder war die Ursache eine ganz andere? War es womöglich doch das mysteriöse Ungeheuer, das schon seit Jahren in eben jenem See haust, die sagenumwobene Schlange von Essex?

England 1893. Die Schlange von Essex hält die ganze Region im Atem, schürt eine Atmosphäre der Spekulation und der Angst. Cora Seaborne, Witwe, naturwissenschaftlich interessiert, Darwin Verfechterin, reist gemeinsam mit ihrem Sohn nach Essex, in der Hoffnung mit der mysteriösen Schlange von Essex eine völlig neue Spezies zu entdecken. Dort trifft sie auf William Ransome, Pfarrer, der ihren provokanten Thesen nicht viel abverlangen kann. Ab diesem Zeitpunkt sind es nicht nur die unterschiedlichen Standpunkte von Cora und William, die für Spannungen sorgen...

Perry kreiert mit ihrem Roman eine wunderbar viktorianische Atmosphäre, die vor allem durch ihre leisen Töne und weiten Landschaftsbeschreibungen besticht und stark an Geschichten von Dickens erinnert. Die Widersprüchlichkeit zwischen dem Glauben von William und dem naturwissenschaftlichen Fortschritt von Cora ist es, die dem Buch eine ganze Reihe großartige Diskussionen und Debatten liefert. Vor allem Cora wächst dem Leser unglaublich ans Herz und durch ihren Mut und ihre modernen Ansichten nimmt sie geradewegs Platz im erlesenen Kreise der ganze großen Frauenfiguren von Austen und Bronte.
Ein atmosphärisch dichter Roman, der bis zum Schluss fesselt.
Möglicherweise war er betrunken und verlor das Gleichgewicht. Es war dunkel, er fiel ins Wasser. Wie sonst könnte man erklären, dass er mit einen gebrochenen Genick am Ufer liegt? Er stolperte, stürzte. Das ist möglich, das ist wahrscheinlich. Aber ist es auch die Wahrheit? Oder war die Ursache eine ganz andere? War es womöglich doch das mysteriöse Ungeheuer, das schon seit Jahren in eben jenem See haust, die sagenumwobene Schlange von Essex?

England 1893. Die Schlange von Essex hält die ganze Region im Atem, schürt eine Atmosphäre der Spekulation und der Angst. Cora Seaborne, Witwe, naturwissenschaftlich interessiert, Darwin Verfechterin, reist gemeinsam mit ihrem Sohn nach Essex, in der Hoffnung mit der mysteriösen Schlange von Essex eine völlig neue Spezies zu entdecken. Dort trifft sie auf William Ransome, Pfarrer, der ihren provokanten Thesen nicht viel abverlangen kann. Ab diesem Zeitpunkt sind es nicht nur die unterschiedlichen Standpunkte von Cora und William, die für Spannungen sorgen...

Perry kreiert mit ihrem Roman eine wunderbar viktorianische Atmosphäre, die vor allem durch ihre leisen Töne und weiten Landschaftsbeschreibungen besticht und stark an Geschichten von Dickens erinnert. Die Widersprüchlichkeit zwischen dem Glauben von William und dem naturwissenschaftlichen Fortschritt von Cora ist es, die dem Buch eine ganze Reihe großartige Diskussionen und Debatten liefert. Vor allem Cora wächst dem Leser unglaublich ans Herz und durch ihren Mut und ihre modernen Ansichten nimmt sie geradewegs Platz im erlesenen Kreise der ganze großen Frauenfiguren von Austen und Bronte.
Ein atmosphärisch dichter Roman, der bis zum Schluss fesselt.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
46 Bewertungen
Übersicht
19
16
9
2
0

Oberflächlich und episodenhaft
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 23.11.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

London 1893: Nach dem Tod ihres despotischen Ehemannes genießt Cora Seaborne ihre neugewonnene Freiheit und reist mit ihrem Sohn in den Küstenort Aldwinder. Dort soll die jahrhunderte alte mystische "Schlange von Essex" erneut Angst und Schrecken im Fluss verbreiten. Die naturwissenschaftlich interessierte Cora betrachtet dies als willkommene Herausforderung und... London 1893: Nach dem Tod ihres despotischen Ehemannes genießt Cora Seaborne ihre neugewonnene Freiheit und reist mit ihrem Sohn in den Küstenort Aldwinder. Dort soll die jahrhunderte alte mystische "Schlange von Essex" erneut Angst und Schrecken im Fluss verbreiten. Die naturwissenschaftlich interessierte Cora betrachtet dies als willkommene Herausforderung und sieht bereits ihr Namensschild im Naturhistorischen Museum nebst der von ihr gestellten Schlange prangen. Vor Ort trifft sie auf Will Ransome, den örtlichen Pfarrer, welcher derweil Mühe hat, seiner Gemeinde den Aberglauben um das Seeungeheuer auszutreiben. Cora und Will entdecken schnell eine magische Anziehungskraft zwischen sich, obwohl sie durch Naturwissenschaft und Kirche in ihren Ansichten regelmäßig aneinander geraten... Zugegeben, bis hierhin klingt die Beschreibung erstmal ganz interessant, vor allem in Kombination mit dem wunderschön gestalteten Cover bzw. der gesamten Aufmachung mit strukturiertem Einband und Lesebändchen. Auch der Hinweis auf den Britischen Buchpreis 2017 lässt viel erhoffen. Zu Beginn liest sich der Roman auch noch ganz angenehm - doch alles in allem wurde ich von dem Buch sehr enttäuscht: Es gibt keine wirklich angeregten Dialoge zwischen Cora und Will, zwischen Naturwissenschaft und Kirche. Auch eine Liebesgeschichte zwischen den beiden beschränkt sich auf holprige Andeutungen in Briefform, da Will als Ehemann und Vater natürlich seiner Familie treu bleiben muss, wenn auch nur körperlich. Es kommen viele wichtige und unwichtige Personen vor, der Roman vermeidet jeglichen Tiefgang, dümpelt vielmehr an der Oberfläche herum wie ein toter Fisch. Ein Sammelsurium verschiedenster Haupt- und Nebenhandlungen lässt den roten Faden der Geschichte zudem manchmal wie einen Wollpompom erscheinen, teilweise wurden die Personen des Romans sogar wie auf einer Liste jeweils mit ein paar Sätzen regelrecht abgehakt. Und ob die Schlange von Essex nun das war, was letztlich zum Ende des Roman am Ufer aufgefunden wird - oder vielleicht doch die Schlange der Verführung, welche in Form von Cora ins Dorf kam und dem Pfarrer den Kopf verdrehte - darüber mag jeder selbst urteilen. Wer einen episodenhaften Einblick in das damalige, viktorianische England erhalten möchte, wird hier wohl das ein oder andere Interessante für sich entdecken, sei es nun der Fortschritt der Medizin oder der soziale Wohnungsmarkt. Wer einen Roman über eine naturwissenschaftlich interessierte Frau mit gewissem literarischen Tiefgang erwartet sollte seine Erwartungen hingegen nicht allzu hoch ansetzen. Ich hatte derlei Erwartungen - und mir gefiel das Buch nicht.

Ich habe mir mehr von dem Buch versprochen
von einer Kundin/einem Kunden aus Lahr am 12.11.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Die Schlange von Essex Ich war total gespannt auf dieses Buch, zumal es den britischen Buchpreis 2017 erhalten hat. Die Inhaltsangabe hörte sich vielversprechend an und ich war gespannt auf die Naturwissenschaftlerin Cora Seaborne, aber auch wie ihr Leben nach dem Tod des Mannes weitergehen würde. Man spürt schon recht... Die Schlange von Essex Ich war total gespannt auf dieses Buch, zumal es den britischen Buchpreis 2017 erhalten hat. Die Inhaltsangabe hörte sich vielversprechend an und ich war gespannt auf die Naturwissenschaftlerin Cora Seaborne, aber auch wie ihr Leben nach dem Tod des Mannes weitergehen würde. Man spürt schon recht bald das der Tod des Mannes sie nicht wirklich belastet und das es für sie eigentlich fast schon eine Erleichterung war das sie ihr Leben nun selbst in die Hand nehmen konnte. Gemeinsam mit ihrem Sohn und seiner Nanny, die gleichzeitig ihre engste Freundin/Vertraute ist zieht es sie in den Küstenort Aldwinter. Dort lernt sie den Pfarrer William Ransome kennen und obwohl sie grundverschieden sind, nie einer Meinung sind merkt man das die beiden sich zueinander hingezogen fühlen. Mit dem Schreibstil der Autorin konnte ich mich etwas besser anfreunden wie mit der Geschichte selbst. Bei mir war es so das ich mich nicht wirklich mit den Hauptcharakteren identifizieren konnte, aber auch das ich (vielleicht mit) falschen Erwartungen an das Buch gegangen bin. Der Anfang des Buches fand ich noch am Besten zumal er spannend und fesselnd gleichermaßen war. Leider flaute es dann ziemlich ab und ich muss zugeben, ich habe mir einen anderen Verlauf der Geschichte vorgestellt. Ich dachte die Naturwissenschaft auf der einen Seite und die Kirche auf der anderen würden mehr im Vordergrund stehen und es würde hierzu dann auch mehrere Diskussionen und Ausseinandersetzungen zwischen dem Pfarrer und Cora geben. Auch die Liebesgeschichte rund um die beiden habe ich mir etwas tiefgründiger vorgestellt, letztendlich kamen diese Gefühle noch am ehsten in den Briefwechseln der beiden rüber. In Cora konnte ich mich nur am Anfang reinversetzen, aber je weiter ich gelesen habe umso fremder wurde sie mir wieder. Immer wieder dachte ich die Geschichte nimmt wieder an Fahrt auf, aber leider blieb es nur bei diesem Gefühl. Richtig gut gefallen haben mir die Nebenstränge in denen es zum Beispiel um Dr. Garett, Spender, die kranke Frau des Pfarrers, aber auch um den Sohn von Francis ging. Hier passte für mich mehr wie bei der Hauptgeschichte selbst und gerade die Freundschaft zwischen Dr. Garett und dem reichen Spencer berührte mich sehr. Mit diesen Leuten konnte ich fühlen, nachvollziehen und verstehen. Sie bereicherten das Buch ungemein und diese Szenen fesselten mich dann auch immer wieder, zogen mich in den Bann. Alles in allem störte mich auch das recht offene Ende, irgendwann war die Geschichte auserzählt und ich konnte mir meinen Schluss selbst zusammenreimen. Das ist etwas das ich gar nicht mag und bei einer solchen Geschichte finde ich es auch nicht passend. Alles in allem kann ich sagen hat die Verpackung dieses mal nicht so recht gehalten was sie verspricht. Das Cover ist wirklich mega und es zieht einen sofort in den Bann. Gleiches gilt für die Inhaltsangabe, aber leider leider kam es dann doch ganz anders. Nach langem hin und her gebe ich dem Buch 2,5 Sterne die ich jedoch auf 3 Sterne erhöhe weil mich die Nebenstränge der Geschichte in den Bann ziehen konnten uns mich das Buch manchmal doch erreicht hat.

Ein echter Schmöker
von Daniela aus Berlin am 11.11.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Man muss sich einlassen auf die verschiedenen Stimmungen, die Sarah Perry für uns Leser bereit hält. Wunderbar geschrieben, leider mies übersetzt. In jedem Fall märchenhaft und man fühlt sich oft an schon gelesenes oder andere Schriftsteller erinnert.Fortsetzung folgt?