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Die Schönheitskönigin von Jerusalem

Roman

(17)
»Liebe«, lachte Oma Rosa, »bei uns in der Familie, Gabriela, ist Liebe ein Wort, das nie ausgesprochen wurde.«
Strahlend, lebenslustig und wunderschön ist Luna Ermoza mit den grünen Augen. Doch ihre Ehe ist ein Desaster hinter perfekter Fassade, und für ihre Tochter Gabriela kann sie keinerlei Zärtlichkeit empfinden – wie einst ihre Mutter Rosa für sie. Denn während das Delikatessengeschäft Rafael Ermoza & Söhne im Jerusalemer Machane-Jehuda-Markt floriert, scheint auf den Frauen der Familie ein Fluch zu liegen, der ihnen das Glück in der Liebe verwehrt und sie verbittern lässt. Meisterlich verwebt Sarit Yishai-Levi das Schicksal vierer Generationen der sephardischen Familie mit den bewegtesten Jahrzehnten israelischer Geschichte.
„Wunderschön und umwerfend! Ein bezauberndes, bewegendes Buch, dessen Figuren mich weiter begleitet haben, als lebten sie noch heute in Jerusalem.“ Haaretz.
»Die sephardische Version von Amos Oz’ ›Geschichte von Liebe und Finsternis‹. Überragend.« Nana 10.
Portrait
Sarit Yishai-Levi, geboren 1947 in Jerusalem in eine seit Generationen dort ansässige sephardische Familie, war als Schauspielerin, Journalistin, Korrespondentin und Moderatorin tätig. Nach vier Sachbüchern eroberte sie mit ihrem ersten Roman „Die Schönheitskönigin von Jerusalem“ die israelischen Bestsellerlisten.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 576 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.03.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783841210593
Verlag Aufbau digital
Übersetzer Ruth Achlama
Verkaufsrang 10.133
eBook
9,99
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Ein großartiger Roman über die Frauen einer jüdischen Familie, die seit Generationen unter dem "Fluch" leiden, keine Liebe zu finden. Wird es für die Jüngste der Familie anders?? Ein großartiger Roman über die Frauen einer jüdischen Familie, die seit Generationen unter dem "Fluch" leiden, keine Liebe zu finden. Wird es für die Jüngste der Familie anders??

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Ein Familienroman über starke Frauen, der einen von der ersten Seite an begeistert und nicht mehr los lässt. Ich kann nur eine klare Leseempfehlung aussprechen. Klasse! Ein Familienroman über starke Frauen, der einen von der ersten Seite an begeistert und nicht mehr los lässt. Ich kann nur eine klare Leseempfehlung aussprechen. Klasse!

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Warum erleben die Frauen der jüdischen Familie Ermoza durch vier Generationen hinweg das Unglück, mit einem lieblosen Mann verheiratet zu sein? Dieser packende Roman berichtet über ihr Schicksal und Aspekte der jüdische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Warum erleben die Frauen der jüdischen Familie Ermoza durch vier Generationen hinweg das Unglück, mit einem lieblosen Mann verheiratet zu sein? Dieser packende Roman berichtet über ihr Schicksal und Aspekte der jüdische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.

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Aus der kaum überschaubaren Menge aktueller Bücher und Romane zum Thema Israel und Palästina möchte ich Ihnen die „Schönheitskönigin von Jerusalem“ sehr ans Herz legen.
Es ist ein wunderbar mitreißender Familienroman und gleichermaßen ein Geschichtsbuch über das Leben im lebendigen Jerusalem, mit all seiner Geschichte. Die Autorin
Aus der kaum überschaubaren Menge aktueller Bücher und Romane zum Thema Israel und Palästina möchte ich Ihnen die „Schönheitskönigin von Jerusalem“ sehr ans Herz legen.
Es ist ein wunderbar mitreißender Familienroman und gleichermaßen ein Geschichtsbuch über das Leben im lebendigen Jerusalem, mit all seiner Geschichte. Die Autorin schafft es auf eindrückliche und angenehme Weise die verschiedenen Schicksale dieser sephardischen Dynastie (Sepharden = hebräisch, sind diejenigen Juden, deren Vorfahren bis zu ihrer Vertreibung 1492 in Spanien lebten) mit der Geschichte Israels über die vergangenen letzten vierzig Jahre hinweg zu verbinden. Im Vordergrund dabei ganz klar die Familie Ermoza, mit all ihren Schicksalen. Die Familienmitglieder der einzelnen Epochen wachsen dem Leser ans Herz und bisweilen hat man den Eindruck Gast in ihrer Familie zu sein.
In der Sache geht es um die Delikatessendynastie Ermoza. Diese führt in der vierten Generation recht erfolgreich das Delikatessengeschäft Rafael Ermoza & Söhne im Jerusalemer Machane-Jehuda-Markt. Seit Vertreibung der Juden aus Spanien im 15. Jahrhundert lebt diese Familie in Israel. Doch so erfolgreich die Familie in finanzieller Sicht ist, desto weniger Glück scheint ihnen die Liebe zu bringen. So sind die Männer seit Generationen mit Frauen verheiratet, die sie nicht lieben. Diese Verbitterung geht sogar so weit, dass die Mütter ihren eigenen Kindern Zärtlichkeit und Zuneigung versagen.
Auch die lebenslustige und strahlendschöne Luna Ermoza empfindet – wie einst ihre Mutter Rosa – keine Liebe für ihre Tochter Gabriela. Gabriela selbst lernt ihre Mutter erst Jahre nach deren Tod wirklich kennen und es gelingt ihr, sie so anzunehmen wie sie war. So will die eigensinnige junge Frau der Familie beweisen, dass es durchaus auch anders geht.
Lassen Sie sich auf diesen schönen Roman ein und erfahren, wie es Gabriela gelingt, Liebe in die Familie zu bringen.

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Ettlingen

Ein Buch, das uns in eine andere Welt mitnimmt. Eine Welt mit vielen Höhen und Tiefen und doch dem Vertrauen und Mut neue Wege zu gehen. Ein Buch, das uns in eine andere Welt mitnimmt. Eine Welt mit vielen Höhen und Tiefen und doch dem Vertrauen und Mut neue Wege zu gehen.

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Wenn man dem Herzen nicht folgen darf, wirkt sich das auch auf die nachfolgenden Generationen aus, ob man will oder nicht. Schauplatz Israel, grandiose Familiengeschichte. Wenn man dem Herzen nicht folgen darf, wirkt sich das auch auf die nachfolgenden Generationen aus, ob man will oder nicht. Schauplatz Israel, grandiose Familiengeschichte.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
12
4
1
0
0

Familiengeschichte über viele Generationen
von monerl aus Langen am 25.10.2017
Bewertet: Taschenbuch

Als Leser bekommt man in "Die Schönheitskönigin von Jerusalem" in mehrfacher Hinsicht eine sehr interessante Geschichte. Ich kenne das Judentum als Religion. Im Buch wird man jedoch auf zwei verschiedene "Gruppen" aufmerksam. Zum einen sind es die Sefardim, zum anderen die Aschkenasim. Da ich keine von beiden kannte, habe ich... Als Leser bekommt man in "Die Schönheitskönigin von Jerusalem" in mehrfacher Hinsicht eine sehr interessante Geschichte. Ich kenne das Judentum als Religion. Im Buch wird man jedoch auf zwei verschiedene "Gruppen" aufmerksam. Zum einen sind es die Sefardim, zum anderen die Aschkenasim. Da ich keine von beiden kannte, habe ich detaillierter im Internet danach gesucht und wurde auch fündig. (Interessant finde ich auch die Seite: "Handbuch Jüdische Kulturgeschichte") Die Internetseite Religion24 antwortet auf die Frage - "Was versteht man unter sephardischen Juden?" - folgendermaßen: "Sephardische Juden sind Juden spanisch-orientalischer Herkunft. Das Wort „sephardisch“ leitet sich von dem biblischen Ortsnamen „Sepharad“ ab, mit dem die Iberische Halbinsel schon im 2. Jahrhundert n. Chr. hebräisch benannt wurde." Dies erklärte mir sofort, warum im Buch so viele spanische Ausdrücke zu finden sind, die kursiv in den Dialogen hervorgehoben wurden. Hätte ich das im Vorfeld gewusst, hätte ich mich nicht so sehr darüber gewundert. Es hat eine kleine Weile gebraucht, bis mich die spanischen Namen und Ausdrücke nicht mehr so irritiert haben. Des Weiteren erfährt der Leser etwas über die Kriege in Jerusalem, da die Autorin Sarit Yishai-Levi ihren Roman in zwei Zeitebenen eingebettet hat. Die Gegenwart handelt von Gabriela, der Tochter der Schönheitskönigin, die versucht ihr Leben in den Griff zu kriegen und den familiären Konflikt, den ihre Familiengeschichte hervorgebracht hat, aufzulösen und aus ihm auszubrechen. In Rückblicken wird die Familiengeschichte durch Erzählungen lebendig, die historisch eingebettet ist in die Zeit vor der Britischen Mandatszeit (vor 1917) über den Unabhängigkeitskrieg, Sechstagekrieg bis hin zur Gegenwart. Darin erfährt Gabriela, wie ihre Familie nach Jerusalem kam und was es mit diesem Familienfluch aufsich hat. Dabei spielt jeder Familienangehörige eine bedeutende Rolle. Lückenlos erfährt der Leser, warum Großvater Gabriel (nach dem Gabriela ungewöhnlicherweise benannt wurde) sich Garbrielas geliebter Großmutter Rosa so distanziert verhalten hat. Er hatte kein leichtes Schicksal zu tragen und es war sehr traurig zu sehen, welch tragische Auswirkungen das bis in die Gegenwart hatte. Denn er war schon die zweite Generation, die nicht aus Liebe, sondern aus Pflichtbewusstsein und Tradition gezeugt wurde. Sarit Yishai-Levi hat ihre Hauptfiguren besonders tief charakterisiert. Selbst die mir außerordentlich unsympathische Luna war sehr gut ausgearbeitet. Auch wenn ich sie nicht besonders mochte, ja, genau deswegen, war sie so sehr gelungen. Sie hatte ihren eigenen Kopf, war selbstverliebt, oberflächlich und hatte dennoch eine eigene berührende Traurigkeit, die mich auch für sie einnehmen konnte. Durch sie habe ich viel über das damalige Leben in Jerusalem gelernt und was Tel Aviv von Jerusalem unterscheidet, welche Traditionen eine sephardische Familie zu befolgen hatte. Auch hat die Autorin den Mutter-Tochter-Konflikt, der sich durch das ganze Buch zieht, nachvollziehbar beschrieben. Dabei störte mich leider die wechselnde Erzählperspektive. Insbesondere die von Gabriela verwirrte mich immer wieder. Es war mir nicht immer sofort klar, wer denn nun erzählt. Wenn ich Noten für die Protagonisten vergeben müsste, würde Gabriela am schlechtesten abschneiden. Ihr Teil, gerade der, der in der Gegenwart zum Ende hin spielt, empfand ich übertrieben. Ich konnte nicht genau nachvollziehen, warum sie sich, um sich abzugrenzen, zu so einer drastischen Lebensweise entschied. Ihr Lebensweg war nicht ganz homogen und passte nicht so richtig in die vorherige flüssige Erzählstruktur. Auch hätte ich mir gewünscht, dass der historische Hintergrund deutlicher ausgearbeitet wird. Einige Zusammenhänge wurden mir erst klar, als ich über die Geschichte Jerusalems selbst recherchiert und nachgelesen habe. Fazit: Im Großen und Ganzen ist dies dennoch ein wunderbarer Roman, der trotz meiner kleinen Kritikpunkte sehr empfehlenswert ist. Es ist ein Roman von der Suche nach Liebe, geprägt von einem religiösen Umfeld und den Traditionen, die die Protagonisten nicht frei handeln lassen. Ein Roman, indem sehr gut gezeigt wird, dass niemand nur gut oder nur böse ist, auch wenn es Charaktere gibt, die von einer großen positiven Aura umgeben sind, so wie Rachelika, die mir sehr ans Herz gewachsen war. Wer sich zusätzlich auch für Jerusalem und seine Konflikte interessiert, ist mit diesem Roman sehr gut aufgehoben.

Wunderbares Jerusalem
von I. Schneider aus Mannheim am 13.03.2016
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Die Familie Ermoza lebt schon seit Generationen, seit der Vertreibung der Juden aus Spanien, in Jerusalem und betreibt ein sehr erfolgreiches Spezialitätengeschäft direkt am jüdischen Marktplatz. Allerdings scheint ein Liebesfluch auf den Erstgeborenen der Familie zu liegen, denn seit die Patriarchin Merkata ihren Sohn Gabriel zur Strafe mit der... Die Familie Ermoza lebt schon seit Generationen, seit der Vertreibung der Juden aus Spanien, in Jerusalem und betreibt ein sehr erfolgreiches Spezialitätengeschäft direkt am jüdischen Marktplatz. Allerdings scheint ein Liebesfluch auf den Erstgeborenen der Familie zu liegen, denn seit die Patriarchin Merkata ihren Sohn Gabriel zur Strafe mit der bettelarmen Rosa zwangsverheiratet hat, obwohl er ein anderes jüdisches Mädchen liebte, finden die Nachkommen kein Glück mehr in der Liebe. Doch Gabriels und Rosas Enkelin Gabriela versucht aus ihrer Großmutter und ihrer Tante Allegra das Familiengeheimnis zu erfahren, um ihr Glück zu finden. Man erfährt hier nicht nur die berührende und mitreißende Familiengeschichte der Ermozas, sondern auch viele Hintergründe der Geschichte Israels aus der Sicht der Familie. Grandios geschrieben!

Vom Schicksal der Sepharden in Israel
von Vorleser am 01.07.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Inhalt: Es geht um die Frauen der sephardischen Familie Emoza im zerissenen und umkämpften Jerusalem. Merkada eröffnet den Reigen, und ihre Großenkelin Gabriela beschließt ihn. Die Schicksale der Frauen ähneln sich irgendwie, denn keine findet Liebe und Erfüllung in ihrer Ehe. Ein Fluch scheint auf den Ehen der Frauen zu... Inhalt: Es geht um die Frauen der sephardischen Familie Emoza im zerissenen und umkämpften Jerusalem. Merkada eröffnet den Reigen, und ihre Großenkelin Gabriela beschließt ihn. Die Schicksale der Frauen ähneln sich irgendwie, denn keine findet Liebe und Erfüllung in ihrer Ehe. Ein Fluch scheint auf den Ehen der Frauen zu liegen. Wird es Gabriela gelingen, diesen Bann zu brechen? Meine Meinung: Im Zuge einer Postleserunde bekam ich ein kostenloses Rezensionsexemplar dieses wundervollen Romans. Die Geschichte fängt mit Gabrielas nüchterner und mitleidloser Beschreibung der Krankheit und des Todes ihrer Mutter Luna an. Nach und nach erfahren wir die Lebensgeschichte Lunas, ihrer Mutter Rosa, und deren Schwiegermutter Merkada (obwohl wir von Letzterer am wenigsten erfahren). Merkada entpuppt sich als mitleidlose Intrigantin, die nicht nur ihren Sohn, sondern auch ihre Schwiegertochter ins Unglück stürzt, was zur Folge hat, dass auch deren Tochter Luna unglücklich ist, und auch ihre Enkelin Gabriela ficht einen Kampf mit ihrer Mutter aus. Der Kampf und die Hoffnungslosigkeit der Frauen wird reflektiert im Kampf Israels um seine Unabhängigkeit. So wie das Land und die Leute in ständige Kämpfe, Anschläge, Verfolgungen und Verleumdungen verstrickt ist, sind es die jeweiligen Frauen der Familie Ermoza, wobei es ihren Ehemännern nicht unbedingt viel besser ergeht, denn auch sie sind Opfer der äußeren Umstände und Traditionen. Die Zerrissenheit und Hoffnungslosigkeit kommen gut herüber, vermutlich, weil sie jeweils gespiegelt sind. Letztendlich kann man die äußeren und inneren Kämpfe nicht voneinander trennen. Vom Klappentext ausgehend hatte ich eigentlich ein Buch mit Lokalkolorit erwartet: über das Delikatessengeschäft, den Markt, Gebräuche und Traditionen. All dies wird bedient, aber es ist immer überschattet von Krieg und Tod, und von daher ist es keine leichte Sommerlektüre, die man mal so nebenbei lesen kann. Es ist ein großartiges Buch das zum Nachdenken anregt und dabei etwas von der wechselvollen Geschichte des neuen Staates Israel vermittelt. Es zeigt außerdem, dass es neben den Ultra-Orthodoxen noch diverse andere jüdische Glaubensrichtungen gibt, wie zum Beispiel die Sepharden, oder die Aschkenasen, schließlich sind die Juden überall auf der Welt vertrieben worden, aber sie alle hatten ihre speziellen Gebräuche, und eine Vermischung wurde abgelehnt, was sehr schön zeigt, dass die Leute nicht miteinander auskommen, selbst wenn sie die selbe Religion haben, und dass Vorurteile überall einem friedlichen und glücklichen Miteinander im Weg stehen. Eine lohnenswerte Lektüre für die man sich Zeit nehmen sollte.


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