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Die Schwester des Tänzers

Roman

(33)

In der Familie Nijinsky dreht sich alles nur um eines: ums Ballett. Als Bronislawa und Waslaw um 1900 in St. Petersburg aufwachsen, bewundern sie allabendlich ihre Eltern in der Garderobe, nervös vor den Auftritten, erhitzt und gelöst danach. Auch für die beiden Kinder ist der Weg vorgezeichnet: Sie werden an der kaiserlichen Ballettakademie aufgenommen – und schon bald zeigt sich, dass besonders Waslaw alle anderen überflügelt. Den Geschwistern steht eine ganze Welt offen – Paris, London, später gar New York –, eine Welt harten Trainings und geschundener Füße, aber auch des Glamours und des Ruhms …

Hunderttausende Leser schwelgten in Eva Stachniaks Romanen über Katharina die Große – nun bereitet sie abermals einer großen russischen Heldin die Bühne: Bronislawa Nijinska, Schwester des legendären Waslaw Nijinsky und selbst gefeierter Star des Ballets Russes. Ein Roman über zwei ungleiche Geschwister, über den unbedingten Willen zum Erfolg – und über die Liebe zum Tanz, die alles andere überstrahlt.


Rezension
"Eva Stachniak hat die Quellen studiert und daraus einen spannenden Roman geschaffen, der die Lebensgeschichte einer außergewöhnlichen Künstlerin erzählt und die Faszination ebenso wie Glück und Leid des Tanzens lebendig darstellt."
Ditta Rudle, tanzschrift.at
Portrait

Eva Stachniak, geboren im polnischen Wroclaw, lebt in Toronto. Sie hat für Radio Canada International gearbeitet und als Dozentin für Englisch und Geisteswissenschaften am Sheridan College gelehrt. Mit Necessary Lies gewann sie den Canada First Novel Award


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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 570
Erscheinungsdatum 29.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-36178-7
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 211/130/45 mm
Gewicht 644
Originaltitel The Chosen Maid
Verkaufsrang 72.066
Buch (Paperback)
15,95
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
33 Bewertungen
Übersicht
10
12
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1
0

wow
von einer Kundin/einem Kunden aus Krefeld am 07.03.2017

Der Roman "Die Schwester des Tänzers" von Eva Stachniak ist für mich eines der Buchhighlights des Jahres 2016. Ich war von der ersten Seite an begeistert und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Erzählt wird die Geschichte der Tänzerin Bronislawa Nijinska, der kleinen Schwester von Waslaw Nijinsky,... Der Roman "Die Schwester des Tänzers" von Eva Stachniak ist für mich eines der Buchhighlights des Jahres 2016. Ich war von der ersten Seite an begeistert und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Erzählt wird die Geschichte der Tänzerin Bronislawa Nijinska, der kleinen Schwester von Waslaw Nijinsky, die ihr Leben selbst in Tagebüchern festgehalten hat. Besonders fesselnd finde ich die Tatsache, dass es sich bei den Nijinsky-Geschwistern um reale Personen handelt, die tatsächlich weltberühmte Künstler waren. Wir erfahren, dass Bronia und Waslaw eine entbehrungsreiche Kindheit hatten. Der Vater verlässt die Familie früh und der Tanz ist für die Geschwister die einzige Möglichkeit, dem Elend zu entfliehen. Doch obwohl Waslaw ein Weltklasse-Tänzer ist und auch Bronia als Tänzerin und später als Choreografin in der ganzen Welt Erfolge feiert überwiegen die Schicksalsschläge im Leben der beiden. Nur die Tatsache, dass Bronislawa eine außerordentlich starke Frau ist verhindert, dass sie am Leben zerbricht. Obwohl die Lebensgeschichte der Geschwister Nijinsky eher traurig ist, ist "Die Schwester des Tänzers" kein schwermütiges Buch. Es schildert, ohne Schönfärberei, das harte Los der Künstler in Russland zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Dabei ist es aber so interessant geschrieben, dass ich einfach noch mehr wissen wollte über das Leben der Nijinskys und noch zusätzlich recherchiert habe, um mehr Hintergrundinformationen über die beiden zu bekommen. Auch für Nicht-Ballett-Spezialisten ist das Buch trotz Verwendung einiger Begriffe aus der Ballettsprache gut zu lesen. Die Tanzszenen finde ich sogar sprachlich besonders gelungen, denn wenn man sich alte Mitschnitte von den Auftritten Waslaws Nijinskys anschaut, erkennt man erst, wie gut die Schilderungen von Eva Staniak sind. Mir gefällt der Schreibstil der Autorin ganz ausgezeichnet. Sie ist für mich eine Meisterin der Beschreibung und man merkt, dass die Hintergrundfakten für ihr Buch sehr gewissenhaft zusammengetragen wurden. Auch das Cover ist sehr schön und ansprechend. Gefehlt hat mir vielleicht etwas zusätzliches Bildmaterial zu den beiden Tänzern. Ein paar alte Fotos, z.B. in Kostümen, während einer Ballett-Aufführung, hätte ich toll gefunden. Aber das ist wirklich das einzige, was ich vielleicht an der Buchgestaltung verbessern würde. Ein ganz großes Kompliment von mir an die Autorin und den Verlag.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Eines meiner Lieblingsbücher 2016
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Honnef am 07.02.2017

Der Roman "Die Schwester des Tänzers" von Eva Stachniak ist für mich eines der Buchhighlights des Jahres 2016. Ich war von der ersten Seite an begeistert und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Erzählt wird die Geschichte der Tänzerin Bronislawa Nijinska, der kleinen Schwester von Waslaw Nijinsky,... Der Roman "Die Schwester des Tänzers" von Eva Stachniak ist für mich eines der Buchhighlights des Jahres 2016. Ich war von der ersten Seite an begeistert und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Erzählt wird die Geschichte der Tänzerin Bronislawa Nijinska, der kleinen Schwester von Waslaw Nijinsky, die ihr Leben selbst in Tagebüchern festgehalten hat. Besonders fesselnd finde ich die Tatsache, dass es sich bei den Nijinsky-Geschwistern um reale Personen handelt, die tatsächlich weltberühmte Künstler waren. Wir erfahren, dass Bronia und Waslaw eine entbehrungsreiche Kindheit hatten. Der Vater verlässt die Familie früh und der Tanz ist für die Geschwister die einzige Möglichkeit, dem Elend zu entfliehen. Doch obwohl Waslaw ein Weltklasse-Tänzer ist und auch Bronia als Tänzerin und später als Choreografin in der ganzen Welt Erfolge feiert überwiegen die Schicksalsschläge im Leben der beiden. Nur die Tatsache, dass Bronislawa eine außerordentlich starke Frau ist verhindert, dass sie am Leben zerbricht. Obwohl die Lebensgeschichte der Geschwister Nijinsky eher traurig ist, ist "Die Schwester des Tänzers" kein schwermütiges Buch. Es schildert, ohne Schönfärberei, das harte Los der Künstler in Russland zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Dabei ist es aber so interessant geschrieben, dass ich einfach noch mehr wissen wollte über das Leben der Nijinskys und noch zusätzlich recherchiert habe, um mehr Hintergrundinformationen über die beiden zu bekommen. Auch für Nicht-Ballett-Spezialisten ist das Buch trotz Verwendung einiger Begriffe aus der Ballettsprache gut zu lesen. Die Tanzszenen finde ich sogar sprachlich besonders gelungen, denn wenn man sich alte Mitschnitte von den Auftritten Waslaws Nijinskys anschaut, erkennt man erst, wie gut die Schilderungen von Eva Staniak sind. Mir gefällt der Schreibstil der Autorin ganz ausgezeichnet. Sie ist für mich eine Meisterin der Beschreibung und man merkt, dass die Hintergrundfakten für ihr Buch sehr gewissenhaft zusammengetragen wurden. Auch das Cover ist sehr schön und ansprechend. Gefehlt hat mir vielleicht etwas zusätzliches Bildmaterial zu den beiden Tänzern. Ein paar alte Fotos, z.B. in Kostümen, während einer Ballett-Aufführung, hätte ich toll gefunden. Aber das ist wirklich das einzige, was ich vielleicht an der Buchgestaltung verbessern würde. Ein ganz großes Kompliment von mir an die Autorin und den Verlag.

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Zerbrechliche Charaktere mit einer lesenswerten Geschichte
von Schlaflos am 02.01.2017

Zum Inhalt Der Roman erzählt die Geschichte der Künstlerfamilie Nijinsky. Die Eltern sind begnadete Tänzer und auch die Kinder Bronislawa und Waslaw arbeiten auf die Aufnahmeprüfung der Ballettschule hin. Die beiden Geschwister verbinden die unbedingte Leidenschaft zum Tanz und das Streben nach Erfolg. Ihre harte Arbeit zahlt sich aus, Waslaw... Zum Inhalt Der Roman erzählt die Geschichte der Künstlerfamilie Nijinsky. Die Eltern sind begnadete Tänzer und auch die Kinder Bronislawa und Waslaw arbeiten auf die Aufnahmeprüfung der Ballettschule hin. Die beiden Geschwister verbinden die unbedingte Leidenschaft zum Tanz und das Streben nach Erfolg. Ihre harte Arbeit zahlt sich aus, Waslaw kann sich auf der ganzen Welt einen Namen machen und auch Bronia geht erfolgreich ihren Weg. Die beiden sind sich einig darin, dass man alteingefahrene Strukturen aufbrechen muss, um etwas neues, noch besseres daraus schaffen zu können. Mit dieser Einstellung revolutioniert Waslaw die Welt des Ballettes. Doch dieser Weg bringt auch Hürden und Rückschläge mit sich. Zur Leseerfahrung ‚Die Schwester des Tänzers‘ ist der erste Roman, den ich von Eva Stachniak gelesen habe – und ich war sofort gefangen. Ich selbst bin nicht tänzerisch begabt und hatte deshalb am Anfang Zweifel, ob mir dieses Buch gefallen wird, aber ich wurde schnell überzeugt. Man wird hineingezogen, in diese Welt des Balletts, das auf den ersten Blick so schillernd erscheint und doch so eine dunkle Kehrseite hat. Mich hat das Buch sehr gefesselt, vor meinen Augen tanzte Nijinsky über die Bühne, in meinen Ohren spielte die passende Musik dazu. Ich hab mir für dieses Buch viel Zeit genommen, um es richtig auszukosten. Es werden auch schwere Zeiten geschildert, in denen man sehr mit den Protagonisten mitleidet – aber genauso euphorisch wird man aufgrund deren Erfolge. Zum Fazit Ein wunderbares Buch für alle Menschen, die das Ballett bereits jetzt lieben, oder wie ich, diese Liebe entdecken wollen. Große Charaktere mit lesenswerter Geschichte: sehr empfehlenswert!

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