Die sieben guten Jahre

Mein Leben als Vater und Sohn

»Die Stimme der nächsten Generation«, sagt Salman Rushdie über Etgar Keret. In seinem bisher persönlichsten Buch erzählt der israelische Autor Etgar Keret von seinem Leben als Vater und als Sohn. Es sind glückliche und einzigartige sieben Jahre: Angry Birds und Raketenangriffe, alles muss man dem Kleinen erklären, den man beschützen will, wie man selbst behütet wurde; und langsam wird man zum Hüter des eigenen Vaters …

Vor dem düsteren Hintergrund Israels leuchten der Witz, der bizarre Humor und die erzählerische Großherzigkeit Etgar Kerets nur noch heller. Niemand kann so schnell von tiefsinnig und bewegend zu grotesk und komisch wechseln – Geschichten, deren Wahrheit wie kurze Songs direkt auf unser Leben zugeschnitten ist und die wir mit einem befreiten Lachen lesen.

»Etgar Keret ist Nr 1 in Israel, Nr 2 in meinem Herzen (nach meinem Dachshund Felix).«
Gary Shteyngart

Rezension
In seinem neuen Buch ›Die sieben guten Jahre‹ gelingt dem israelischen Autor Etgar Keret etwas Seltenes: schwereloses Erzählen.
Portrait
Etgar Keret wurde 1967 in Ramat Gan, Israel, geboren und ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Schriftsteller Israels. Er schreibt Kurzgeschichten, Graphic Novels und Drehbücher. Bei S. Fischer erschienen die beiden Storybände »Die sieben guten Jahre« sowie »Plötzlich klopft es an der Tür«. Keret lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Tel Aviv.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 224, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.02.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783104017075
Verlag Fischer E-Books
Verkaufsrang 56.787
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

„Hervorragend“

Frank Wehrmann, Thalia-Buchhandlung Braunschweig

Etgar Keret und sein Leben in Tel Aviv: Das ist grotesk, hochkomisch, stets nachdenklich und intelligent. Seine Geschichten blühen vor Esprit und famosen Ideen. Sind sind sie manchmal im Kern doch düster, erhellen sie am Ende und man lacht befreit auf. Das ist große Kunst! Etgar Keret und sein Leben in Tel Aviv: Das ist grotesk, hochkomisch, stets nachdenklich und intelligent. Seine Geschichten blühen vor Esprit und famosen Ideen. Sind sind sie manchmal im Kern doch düster, erhellen sie am Ende und man lacht befreit auf. Das ist große Kunst!

„Ein neuer Ephraim Kishon?“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Kennen Sie Etgar Keret? Er ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Autoren Israels. Er wurde 1967 in Israel als Sohn einer polnischen Mutter geboren, die das Warschauer Ghetto als einzige ihrer Familie überlebt hat. Er selbst lebt mit seiner Frau Shira Geffen, einer Kinderbuchautorin, und ihrem gemeinsamen Sohn in Tel Aviv. Etgar Kennen Sie Etgar Keret? Er ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Autoren Israels. Er wurde 1967 in Israel als Sohn einer polnischen Mutter geboren, die das Warschauer Ghetto als einzige ihrer Familie überlebt hat. Er selbst lebt mit seiner Frau Shira Geffen, einer Kinderbuchautorin, und ihrem gemeinsamen Sohn in Tel Aviv. Etgar Keret schreibt aber nicht nur Kurzgeschichten, sondern er unterrichtet auch an der Universität in Be’er Scheva und arbeitet für das Fernsehen. Sein Film „Jellyfish“, den er zusammen mit seiner Frau gemacht hat, erhielt 2007 die Goldene Palme in Cannes für den besten Debütfilm. Sehr interessant ist auch, dass er zusammen mit dem Palästinenser Samir El-Youssef den Band „Alles Gaza - Geteilte Geschichten“ veröffentlicht hat. Sein aktuelles und wohl persönlichstes Buch hat er überraschenderweise nicht in Hebräisch, sondern in Englisch geschrieben. Übersetzt wurde es von Daniel Kehlmann.

Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden, durch das sehr auffällige Cover – eine weiße Friedenstaube mit einem Ölzweig im Schnabel, die per selbstgebauter Zwille katapultiert werden soll. Und das Ganze auf gelben Untergrund. Der Name des Autors sagte mir gar nichts. Und auch über die Herkunft des Namens hatte ich keinerlei Vermutung. Allerdings der Klappentext sprach mich an. Und so habe ich das Buch gelesen. Etgar Keret erzählt darin über 7 Jahre Geschichten aus seiner Familie. Er beginnt mit dem 1. Jahr, in dem sein Sohn geboren wurde. Ausgerechnet als seine Frau in den Wehen liegt, werden in dem Krankenhaus Verwundete eines Selbstmordanschlags eingeliefert. Dieses Kapitel zeigt gleich einmal deutlich, wie anders das Leben in Israel ist im Gegensatz zu unserem Leben hier. Der Autor reiht eine Episode an die nächste. Die einzelnen Episoden sind nur kurz – zumeist nur so um die fünf Seiten. Aber sie sind liebevoll und warmherzig erzählt, sind teilweise sehr pragmatisch und haben einen ungeheuren Humor, der mich sehr an Ephraim Kishon erinnert hat. Etgar Keret erzählt aus seiner Kindheit, von seinen Eltern und Geschwistern. Er erzählt von seiner Frau, seinem Sohn und seiner Beziehung zu den beiden. Er erzählt von seinen vielen Lesereise ins Ausland. Und er ist immer wieder neugierig auf etwas Neues. Seine Frau und er leben das Judentum so, wie viele Deutsche das Christentum leben. Man ist halt Jude, lebt die Religion aber nicht. Ganz anders seine ältere Schwester, die einen ultraorthodoxen Mann geheiratet, 11 Kinder bekommen hat und in Ost-Jerusalem lebt.

Ich fand dieses Buch ausgesprochen interessant. Es zeigt uns einen modernen Juden und sein Leben in einem Land, wo Luftschutzsirenen zu dem Alltag gehören und sein Sohn enttäuscht ist, weil die Rakete zu weit weg explodiert ist. Nun hat sein Freund die besseren Chancen einen Splitter der Rakete zu finden als er. Er zeigt uns, wie er mehr oder wenig versteckten Antisemitismus auf seinen Reisen wahrnimmt, aber auch wie übertrieben er die Reaktion seiner Regierung darauf empfindet.

Ein sehr unterhaltsames Buch, das uns einmal Israel von einer ganz anderen Seite zeigt.

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