Die Sonne war der ganze Himmel

Roman

(16)

Danke. Bitte. Bombe. Das sind die Wörter, die John Bartle, 21, während seines Einsatzes im Irak auf Arabisch lernt. Als amerikanischer Soldat wird er zusammen mit Daniel Murphy, 18, in einen Krieg geschickt, auf den sie niemand vorbereitet hat. Was die beiden in der glühenden Hitze der Wüste am Leben hält, ist ihre Angst und ein Versprechen, das John Daniels Mutter gegeben hat: Er wird auf Daniel aufpassen, was immer kommen mag…
Ein großer Roman über Freundschaft und Verlust – mit emotionaler Wucht erzählt.

Rezension
das beklemmende Porträt einer Generation, die in einem moralischen Vakuum aufgewachsen ist und im Krieg erkennen muss, dass sie nichts hat, was sie verlieren könnte
Portrait

Kevin Powers war von 2004 bis 2005 als US-Soldat im Irak stationiert, wo er als Maschinengewehrschütze in Mosul und Tal Afar kämpfte.
Aufgewachsen in Richmond, Virginia, studierte er an der Virginia Commonwealth University und der University of Texas, Austin, wo er Poetry Fellow am Michener Center war. ›Die Sonne war der ganze Himmel‹ ist sein Romandebüt. Es wurde zum New York Times-Bestseller und mit dem Guardian First Book Award, dem Hemingway Foundation/PEN Award, dem Flaherty-Dunnan First Novel Prize und dem Sue Kaufman Prize for First Fiction ausgezeichnet. Kevin Powers lebt heute in New York.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Wasserzeichen
Seitenzahl 240, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.03.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783104022376
Verlag Fischer E-Books
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

Melanie Böhm, Thalia-Buchhandlung Hagen

Dieser Roman geht wirklich unter die Haut und gibt einen guten Eindruck davon, was Soldaten - egal welcher Nation - in einem Krieg durchmachen (müssen). Bewegend. Dieser Roman geht wirklich unter die Haut und gibt einen guten Eindruck davon, was Soldaten - egal welcher Nation - in einem Krieg durchmachen (müssen). Bewegend.

„Kein leichtes Buch“

Violetta Hofmann, Thalia-Buchhandlung Dresden

Fast täglich hört und liest man in den Nachrichten von diversen Kampfeinsätzen im Krieg gegen den Terror. Die Schauplätze wechseln (Afghanistan, Irak...) und bleiben für uns dennoch meist sehr abstrakt. Das Fernsehen holt zwar die Bilder heran, gibt den Geschehnissen jedoch einen unwirklichen Charakter.
Kevin Powers Roman dagegen schafft
Fast täglich hört und liest man in den Nachrichten von diversen Kampfeinsätzen im Krieg gegen den Terror. Die Schauplätze wechseln (Afghanistan, Irak...) und bleiben für uns dennoch meist sehr abstrakt. Das Fernsehen holt zwar die Bilder heran, gibt den Geschehnissen jedoch einen unwirklichen Charakter.
Kevin Powers Roman dagegen schafft Unmittelbarkeit. Zwischen 2004 und 2005 war er selbst im Irak stationiert und so gelingt es ihm die anonymisierende Distanz zu überwinden.
Herausgekommen ist bei seiner Arbeit ein aufrüttelndes aber auch unangenehmes Buch. Powers beschönigt nichts. Er stellt die amerikanischen Soldaten nicht als die heldenhaften Befreier dar. Seine Protagonisten wanken durch die Unmenschlichkeiten des Schlachtfeldes, werden zum gedrillten Werkzeug, und selbst nach der Rückkehr in die Heimat noch vom Nachhall ihrer Taten verfolgt.
„Die Sonne war der ganze Himmel“ ist ein wichtiges Buch, welches nicht nur in den USA für Diskussionen sorgen dürfte.

Sonja Hertkens, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Eine unfassbare Freundschaft und ihre Folgen... Eine unfassbare Freundschaft und ihre Folgen...

Kundenbewertungen


Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
10
6
0
0
0

geht unter die Haut
von einer Kundin/einem Kunden am 22.05.2013

John, 21 und Daniel, 18 Jahre alt, lernen sich im militärischen Trainingscamp in New Jersey kennen. Der Aufbruch in den Irak rückt näher. Davor gibt es noch ein Treffen mit ihren Familienangehörigen. Ohne besonders viel darüber nachzudenken, verspricht John Daniels Mutter - auf Daniel aufzupassen. Einige Flugstunden später befinden... John, 21 und Daniel, 18 Jahre alt, lernen sich im militärischen Trainingscamp in New Jersey kennen. Der Aufbruch in den Irak rückt näher. Davor gibt es noch ein Treffen mit ihren Familienangehörigen. Ohne besonders viel darüber nachzudenken, verspricht John Daniels Mutter - auf Daniel aufzupassen. Einige Flugstunden später befinden sie sich im Krieg. Ab sofort ist das pure Grauen Alltag. Ihr Leben wird anders sein - danach. Kevin Powers war von 2004 bis 2005 im Irak stationiert. Dieses Buch geht unter die Haut. Unbedingt lesen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
ein Leseschatz
von Marita Robker-Rahe aus Belm am 04.07.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

"Die Sonne war der ganze Himmel" ein literarisches Debüt, was Seinesgleichen sucht. Ein Buch, dass die "Fratze" des Krieges in allen Einzelheiten zeigt und durch die treffende Sprache des Autor noch mehr an Intensität gewinnt und den Leser berührt und voller Schrecken angesichts des Schicksals seines Protagonisten Private John... "Die Sonne war der ganze Himmel" ein literarisches Debüt, was Seinesgleichen sucht. Ein Buch, dass die "Fratze" des Krieges in allen Einzelheiten zeigt und durch die treffende Sprache des Autor noch mehr an Intensität gewinnt und den Leser berührt und voller Schrecken angesichts des Schicksals seines Protagonisten Private John Bartle zurücklässt. Kevin Power findet für diese Schrecken des Krieges Worte und Sätze, die das Geschehene noch intensiver spürbar machen.Private John Bartle zieht mit 21 in den Irakkrieg, sicherlich nicht wissend, was ihn dort erwartet.Doch die Realität übertrifft alles. Die Toten, die auf der Straße oder auf den Feldern liegen, werden nicht weggeräumt , sondern verwesen an Ort und Stelle. Menschlichkeit ist hier nicht gefragt, sondern einzig und allein das Überleben.Jeden Tag kämpft man darum, nicht getroffen zu werden und überlässt nichts dem Zufall. Da durchlöchert man die Leichen , um sicher zu gehen, dass dieser Mensch wirklich tot ist, oder nicht eine Bombe bei sich hat..Da werden Zivilisten getroffen, Greise, Frauen und Kinder, weil sie zufällig im Weg stehen.Doch nicht alle kommen mit diesem Leben klar, werden sensibler und somit unvorsichtiger und zahlen mit dem Tod.So wie Johns 18 jährigen Freund, der den Tod findet, der ihm wie eine Erlösung erscheint. Doch John stürzt er in eine tiefe emotionale Krise. Hat er Murphs Mutter doch das Versprechen gegeben, ihn lebend und gesund wieder nach Hause zu bringen. Dieses Debüt des Autors Kevin Powers, das autobiographische Züge trägt, zeigt deutlich die Wunden , die der Krieg den Soldaten schlägt, die zu Hause angekommen, nicht mehr fähig sind ein normales Leben zu führen, sich vielleicht sogar das Leben nehmen. Die wunderbare Sprache des Autors macht das Buch zu einem wunderbaren Leseerlebnis, trotz all der Grausamkeiten, die diese Geschichte offenbart." Die Sonne war der ganze Himmel" ist ein Leseschatz, den man sich nicht entgehen lassen sollte

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Ergreifend
von Chantal Trauth aus Karlsruhe am 06.06.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Kevin Powers beschreibt in seinem Roman sehr real und direkt, wie das Leben eines amerikanischen Soldaten im Irak aussieht. Kein Buch für Leser mit schwachen Nerven! Unglaublich ergreifend!

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