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Die Stille der Lärchen

Ein Fall für Commissario Grauner

Commissario Grauner ermittelt

(56)
Südtiroler Charme und ein hochspannender Fall aus einem Tal, das einst berühmte Schriftsteller beherbergte
Am Rande eines 300-Seelen-Dorfes wird an einem Frühlingsmorgen die Leiche eines Mädchens entdeckt. Blutüberströmt liegt sie bei den Urlärchen von St. Gertraud, die jedes Kind in Südtirol kennt. Generationen lang haben die Bäume allem getrotzt, Wind, Wetter und den Menschen; unter ihren Wurzeln soll sich der Eingang zur Hölle befinden. In ihrem neuen Fall ermitteln Grauner und Saltapepe im Ultental, dessen Bewohner schweigsam, stolz und gottesfürchtig sind. Erstaunlich schnell ist ein Geständiger gefunden: Haller, ein zugezogener Architekt. Die Dorfgemeinschaft aber sagt: Haller deckt nur seinen Sohn Michl, der seltsam ist und niemandem geheuer. Und auch Grauner ahnt, dass alles komplizierter ist. Zumal unweit des Tatorts altertümlich anmutende Schriftstücke gefunden werden. Sie könnten aus den verschollenen Tagebüchern eines berühmten Gastes der Ultentaler Heilbäder stammen. Und sie berichten von einem kaltblütigen Mord, der vor über hundert Jahren geschah. Einem Mord, der das Dorf bis heute umtreibt.
Rezension
»Durch das sprachliche Niveau, die stetig steigende Spannung und die mehrschichtigen Protagonisten ein Highlight des deutschsprachigen Krimi-Jahrgangs.«
Portrait
Lenz Koppelstätter, Jahrgang 1982, lebt nach über zehn Jahren in der deutschen Hauptstadt heute wieder in Südtirol, wo er geboren und aufgewachsen ist. Nach dem Studium der Politik in Bologna und der Sozialwissenschaften in Berlin absolvierte er in München die Deutsche Journalistenschule. Als Autor und Medienentwickler arbeitet er für zahlreiche renommierte Verlage, Magazine und Zeitungen. Die ersten beiden Bände der Krimireihe um Commissario Grauner, »Die Tote am Gletscher« und »Die Stille der Lärchen«, waren ein großer Erfolg bei Lesern und Presse.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.10.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783462316131
Verlag Kiepenheuer & Witsch eBook
Verkaufsrang 4.230
eBook
9,99
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Es geht weiter für Commissario Grauner. Die Leiche eines jungen Mädchens ruft alte Legenden und Aberglaube auf den Plan. Ein falsches Geständnis stiftet nur noch mehr Chaos. Es geht weiter für Commissario Grauner. Die Leiche eines jungen Mädchens ruft alte Legenden und Aberglaube auf den Plan. Ein falsches Geständnis stiftet nur noch mehr Chaos.

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Vielleicht ist alles ganz einfach, aber vielleicht ist auch alles ganz anders. Auf jeden Fall kann Commissario Grauner Schauergeschichten beim Ermitteln nicht leiden. Er weiß, man darf die Monster nicht an sich heranlassen, aber auch nicht selbst zum Monster werden. Derweilen wird Ispettore Saltapepe eins mit den Leuten im Dorf, trinkt Vielleicht ist alles ganz einfach, aber vielleicht ist auch alles ganz anders. Auf jeden Fall kann Commissario Grauner Schauergeschichten beim Ermitteln nicht leiden. Er weiß, man darf die Monster nicht an sich heranlassen, aber auch nicht selbst zum Monster werden. Derweilen wird Ispettore Saltapepe eins mit den Leuten im Dorf, trinkt ihren Kaffee, spielt ihre Kartenspiele. Erkenntnisse: Fast alle sind Jäger oder Wilderer. Und: Kein Netz im Wald.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
56 Bewertungen
Übersicht
28
20
8
0
0

Mord und das Schweigen im Ultental
von einer Kundin/einem Kunden aus Maienfeld am 09.07.2017
Bewertet: Taschenbuch

Ganz hinten im Ultental unter urigen Lärchen wird die Leiche eines jungen Mädchens gefunden. Für die Einwohner von der Umgebung ist schnell klar, wer dieses Mädchen auf dem Gewissen hat. Zusammen mit dem Pfarrer setzen sie alles daran, den angeblichen Mörder, ein Neuzugezogener, im Eilverfahren zu gnadenlos zu richten.... Ganz hinten im Ultental unter urigen Lärchen wird die Leiche eines jungen Mädchens gefunden. Für die Einwohner von der Umgebung ist schnell klar, wer dieses Mädchen auf dem Gewissen hat. Zusammen mit dem Pfarrer setzen sie alles daran, den angeblichen Mörder, ein Neuzugezogener, im Eilverfahren zu gnadenlos zu richten. Gottseidank gibt es da noch den Commissario Grauner und Saltapepe, die das schlimmste verhindern können. Der 2. Fall des Commissarios Grauner führt die Spurensuche und Ermittlungen über 100 Jahre zurück. Lenz Koppelstätter hat es geschafft, mich mit seinem zweiten Krimi total zu fesseln. Spannung und geheimnisvoll bis zur letzten Seite. Angenehmer Schreibstil mit entsprechendem südtirolerischem Flair, gut konstruiert und strukturiert. Ein Fall, der nicht allzu blutig daherkommt. Das zweite Buch von Lenz Koppelstätter hat mich überzeugt. Ein Krimi den ich gerne weiterempfehle. Jetzt warte ich gespannt auf den nächsten, denn irgendwie hatte ich das Gefühl, auf Commissario Grauner wartet ein weiterer verzwickter Fall.

Lokalkolorit gefällt mir hier doch mal...
von AKRD am 16.01.2017
Bewertet: Taschenbuch

Krimis mit Lokal-Kolorit – „Ach Du, meine Güte !“ ist da eigentlich immer meine erste Reaktion. Einfach, weil ich schon so unfassbar grausig langweilige und -atmige gelesen habe... Aber dieses hier stellte eine angenehme Ausnahme dar. Der Klappentext Am Rande eines 300-Seelen-Dorfes wird an einem Frühlingsmorgen die Leiche eines Mädchens entdeckt. Blutüberströmt... Krimis mit Lokal-Kolorit – „Ach Du, meine Güte !“ ist da eigentlich immer meine erste Reaktion. Einfach, weil ich schon so unfassbar grausig langweilige und -atmige gelesen habe... Aber dieses hier stellte eine angenehme Ausnahme dar. Der Klappentext Am Rande eines 300-Seelen-Dorfes wird an einem Frühlingsmorgen die Leiche eines Mädchens entdeckt. Blutüberströmt liegt sie bei den Urlärchen von St. Gertraud, die jedes Kind in Südtirol kennt. Generationen lang haben die Bäume allem getrotzt, Wind, Wetter und den Menschen; unter ihren Wurzeln soll sich der Eingang zur Hölle befinden. In ihrem neuen Fall ermitteln Grauner und Saltapepe im Ultental, dessen Bewohner schweigsam, stolz und gottesfürchtig sind. Erstaunlich schnell ist ein Geständiger gefunden: Haller, ein zugezogener Architekt. Die Dorfgemeinschaft aber sagt: Haller deckt nur seinen Sohn Michl, der seltsam ist und niemandem geheuer. Und auch Grauner ahnt, dass alles komplizierter ist. Zumal unweit des Tatorts altertümlich anmutende Schriftstücke gefunden werden. Sie könnten aus den verschollenen Tagebüchern eines berühmten Gastes der Ultentaler Heilbäder stammen. Und sie berichten von einem kaltblütigen Mord, der vor über hundert Jahren geschah. Einem Mord, der das Dorf bis heute umtreibt. klingt ja schon recht spannend und das Buch hält auch, was dieser verspricht. Die Figuren sind leicht schräg, aber ich muss mich auch nicht immer mit allen identifizieren, von daher ist das schon okay so. Die Spannung ist eher „leiser Natur“, aber bei Krimis ist da ja meistens so und das hat mich hier auch nicht wirklich gestört.

Der 2. Fall für Commissario Grauner
von HK1951/trucks am 09.01.2017
Bewertet: Taschenbuch

Der 2. Fall für Commissario Grauner Dieses Buch habe ich mir noch mitgenommen als ich letztens bei dem Buchhändler meines Vertrauens ein eigentlich ganz anderes abgeholt habe. Krimis mit lokalem Bezug (hier ist es Südtirol) interessieren mich meistens nicht, doch da ich einen eigenen Bezug zu dieser Gegend habe, fand ich... Der 2. Fall für Commissario Grauner Dieses Buch habe ich mir noch mitgenommen als ich letztens bei dem Buchhändler meines Vertrauens ein eigentlich ganz anderes abgeholt habe. Krimis mit lokalem Bezug (hier ist es Südtirol) interessieren mich meistens nicht, doch da ich einen eigenen Bezug zu dieser Gegend habe, fand ich das Buch ansprechend und es hat mich auch ganz gut unterhalten. Zwar war es nicht wahnsinnig spannend, aber dennoch lesenswert. Das erste Buch des Autors „Der Tote am Gletscher“ und somit den ersten Fall von Commissario Grauner, kenne ich nicht, fand aber auch, dass man dieses Buch auch ganz gut ohne diese Vorkenntnis lesen konnte. Schadet sicherlich nicht, wenn man den ersten Fall gelesen hat, aber meiner Meinung nach braucht man es hier auch nicht zwingend, wie es bei vielen anderen „Serien“ leider der Fall ist. Klappentext Am Rande eines 300-Seelen-Dorfes wird an einem Frühlingsmorgen die Leiche eines Mädchens entdeckt. Blutüberströmt liegt sie bei den Urlärchen von St. Gertraud, die jedes Kind in Südtirol kennt. Generationen lang haben die Bäume allem getrotzt, Wind, Wetter und den Menschen; unter ihren Wurzeln soll sich der Eingang zur Hölle befinden. In ihrem neuen Fall ermitteln Grauner und Saltapepe im Ultental, dessen Bewohner schweigsam, stolz und gottesfürchtig sind. Erstaunlich schnell ist ein Geständiger gefunden: Haller, ein zugezogener Architekt. Die Dorfgemeinschaft aber sagt: Haller deckt nur seinen Sohn Michl, der seltsam ist und niemandem geheuer. Und auch Grauner ahnt, dass alles komplizierter ist. Zumal unweit des Tatorts altertümlich anmutende Schriftstücke gefunden werden. Sie könnten aus den verschollenen Tagebüchern eines berühmten Gastes der Ultentaler Heilbäder stammen. Und sie berichten von einem kaltblütigen Mord, der vor über hundert Jahren geschah. Einem Mord, der das Dorf bis heute umtreibt. Die Geschichte ist wirklich unterhaltsam und sorgte auch für den einen oder anderen Schmunzler. Ein wirklich guter Krimi, den ich schon weiter empfohlen habe.


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