Die Terranauten

Roman

(63)
In einem geschlossenen Ökosystem unternehmen Wissenschaftler in den neunziger Jahren in den USA den Versuch, das Leben nachzubilden. Zwei Jahre lang darf keiner der acht Bewohner die Glaskuppel von „Ecosphere 2“ verlassen. Egal, was passiert. Touristen drängen sich um das Megaterrarium, Fernsehteams filmen, als sei es eine Reality-Show. Eitelkeit, Missgunst, Rivalität – auch in der schönen neuen Welt bleibt der Mensch schließlich doch, was er ist. Und es kommt, wie es kommen muss: Der smarte Ramsay verliebt sich in die hübsche Dawn – und sie wird schwanger. Kann sie das Kind austragen? T.C. Boyles prophetisches und irre komisches Buch, basierend auf einer wahren Geschichte, berührt die großen Fragen der Menschheit.
Rezension
Kai Lohnert, Literatur-Experte Thalia:
"T. C. Boyles scharfer und lebenspraller Humor hat mir schon häufig in schwierigen Momenten meines Lebens geholfen, wieder in die Spur zu finden. Entsprechend groß war die Freude auf den neuen Roman des US-Schriftstellers - einen Roman, in dem Boyle satirisch ganz groß auffährt und es gekonnt mit uns - der ewigtörichten Menschheit - aufnimmt. Worum geht es? Acht Leute dürfen für ein Experiment zwei Jahre lang unter einer Glaskuppel in einem künstlich erzeugten und vermeintlich perfekten Öko-System leben - unter der Beobachtung von Wissenschaftlern und Medien, die das Ganze zu einer schmierigen und abgründigen Realityshow aufdrehen. Selbst unter vermeintlich optimalen Bedingungen bleibt der Mensch, was er ist: missgünstig und hinterhältig. Boyles süffisante Sprache, sein Händchen für einen wohl gestrickten Plot machen dieses Buch zu einer aberwitzigen Fahrt durch menschliche Abgründe. Aber Boyle wäre nicht Boyle, wenn trotz aller Düsternis nicht doch auch die Liebe zum Zuge kommen würde."
Portrait
T. Coraghessan Boyle, 1948 in Peekskill, N.Y., geboren, unterrichtete an der University of Southern California in Los Angeles. Bei Hanser erschienen zuletzt Willkommen in Wellville (Roman, 1993), América (Roman, 1996), Riven Rock (Roman, 1998), Fleischeslust (Erzählungen, 1999), Ein Freund der Erde (Roman, 2001), Schluß mit cool (Erzählungen, 2002), Drop City (Roman, 2003), Dr. Sex (Roman, 2005), Talk Talk (Roman, 2006), Zähne und Klauen (Erzählungen, 2008), Die Frauen (Roman, 2009), Das wilde Kind (Erzählung, 2010), Wenn das Schlachten vorbei ist (Roman, 2012), San Miguel (Roman, 2013), die Neuübersetzung von Wassermusik (Roman, 2014), Hart auf hart (Roman, 2015), die Neuübersetzung von Grün ist die Hoffnung (Roman, 2016) und Die Terranauten (Roman, 2017).
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Erscheinungsdatum 09.01.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783446255593
Verlag Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Verkaufsrang 1.354
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Hier kann man nicht auf positive, liebe Charaktere hoffen. Alle stehen sich in nichts nach, wenn es um den eigenen Vorteil geht. Hierzu passt auch der klare Schreibstil, der nichts beschönigt, sondern alles ausspricht, so dass nichts zwischen den Zeilen steht.
Lesenswert!
Hier kann man nicht auf positive, liebe Charaktere hoffen. Alle stehen sich in nichts nach, wenn es um den eigenen Vorteil geht. Hierzu passt auch der klare Schreibstil, der nichts beschönigt, sondern alles ausspricht, so dass nichts zwischen den Zeilen steht.
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Vier Frauen und vier Männer werden für 2 Jahre in ein geschlossenes Ökosystem unter einer Glaskuppel eingeschlossen. Keiner darf die Glaskuppel verlassen, egal was passiert. Acht Leute auf engstem Raum und ständig unter Beobachtung. Die Anforderungen an die Teilnehmer sind hoch. Knappe Nahrung, knapper Sauerstoff und die Stimmung im Vier Frauen und vier Männer werden für 2 Jahre in ein geschlossenes Ökosystem unter einer Glaskuppel eingeschlossen. Keiner darf die Glaskuppel verlassen, egal was passiert. Acht Leute auf engstem Raum und ständig unter Beobachtung. Die Anforderungen an die Teilnehmer sind hoch. Knappe Nahrung, knapper Sauerstoff und die Stimmung im Team wird im schlechter. Die Konflikte spitzen sich zu. Das ist die Saat für Neid und Missgunst. Wird das auf Dauer gut gehen? Lesen Sie selbst.

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...scheint am allzu menschlichen zu scheitern. Lange bereiten Sie sich vor. Jeder der auserwählten Wissenschaftler hofft, beim nächsten Team-Wechsel dabei zu sein. Die Kriterien und Anforderungen an die Probanden sind hart. Sie alle wollen in die "Ökosphäre" einem autarken abgeschotteten, sich selbst erhaltenden Lebensraum, um, in Vorbereitung ...scheint am allzu menschlichen zu scheitern. Lange bereiten Sie sich vor. Jeder der auserwählten Wissenschaftler hofft, beim nächsten Team-Wechsel dabei zu sein. Die Kriterien und Anforderungen an die Probanden sind hart. Sie alle wollen in die "Ökosphäre" einem autarken abgeschotteten, sich selbst erhaltenden Lebensraum, um, in Vorbereitung einer geplanten Marsmission, die Bedingungen für ein Überleben in extraterrestrischen Welten zu proben. Sie müssen Nahrung anbauen, gewisse Tierarten leben mit Ihnen in dieser Welt, die, von außen mit großem Medieninteresse verfolgt, einzig dem Zweck dient, irgendwann einmal eine solche Mission in Angriff nehmen zu können. Auf sich selbst gestellt lautet die Devise: nichts kommt von außen in diese abgeschlossene Welt, noch geht etwas von dort nach draußen! Doch die ideellen Ziele scheinen am allzu menschlichen zu scheitern. Typisch T.C. Boyle, er lotet wie kein anderer die Befindlichkeiten und eigenen Interessen der Beteiligten aus, Neid, Egoismus, mangelnde Teamfähigkeit bringen das Projekt in Gefahr. Als eine der Wissenschaftlerinnen schwanger wird, werden die Feindseligkeiten untereinander immer stärker. Haben Sie doch alles dafür gegeben dabei sein zu können. Und nun droht ein vorzeitiger Abbruch der Mission. Oder doch nicht??? Lesen Sie selbst. Der Autor hat es wieder einmal geschafft mich total zu begeistern. Seine lakonische und manchmal zynische Gesellschaftsbetrachtungen sind typisch und einfach nur ganz große Klasse.

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Acht Wissenschaftler, eingeschlossen für zwei Jahre in einem isolierten Ökosystem - ein Experiment, das die Bewohner sozial, emotional und auch körperlich an ihre Grenzen bringt. Acht Wissenschaftler, eingeschlossen für zwei Jahre in einem isolierten Ökosystem - ein Experiment, das die Bewohner sozial, emotional und auch körperlich an ihre Grenzen bringt.

Daniela Ferchland, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Das Leben als Show. Der Roman basiert auf einem realen Experiment 1991.
T.C.Boyle hat hier das Zwischenmenschliche in den Mittelpunkt gestellt
und alle dürfen zugucken. Lesenswert!
Das Leben als Show. Der Roman basiert auf einem realen Experiment 1991.
T.C.Boyle hat hier das Zwischenmenschliche in den Mittelpunkt gestellt
und alle dürfen zugucken. Lesenswert!

Kerstin Mentler, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

T.C. Boyle in Bestform...Und wie immer hochaktuell!!
T.C. Boyle in Bestform...Und wie immer hochaktuell!!

Fabian Klukas, Thalia-Buchhandlung Kleve

Die Überbevölkerung ist ein zentrales Thema in unserer heutigen Zeit, umso wichtiger die Maßnahmen dagegen. Zum Beispiel den Mars besiedeln. Aktuelles Thema als Roman verpackt. Die Überbevölkerung ist ein zentrales Thema in unserer heutigen Zeit, umso wichtiger die Maßnahmen dagegen. Zum Beispiel den Mars besiedeln. Aktuelles Thema als Roman verpackt.

Stephan Kliem, Thalia-Buchhandlung Krefeld

Der beste Boyle seit langer Zeit! Die Charakterstudie einer für zwei Jahre eingeschlossenen Gruppe von Wissenschaftlern fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Lesen! Der beste Boyle seit langer Zeit! Die Charakterstudie einer für zwei Jahre eingeschlossenen Gruppe von Wissenschaftlern fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Lesen!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Basierend auf einer wahren Geschichte legt Boyle erneut ein Meisterwerk seiner Karriere.
Basierend auf einer wahren Geschichte legt Boyle erneut ein Meisterwerk seiner Karriere.

„Wahnsinnig Gut!“

Simon Nitsch, Thalia-Buchhandlung Gießen

"Die Terranauten" von T.C Boyle ist eines der besten Bücher die ich je gelesen habe!
Boyle gelingt es perfekt das Menschliche, Faktische und das Erfundene miteinander zu vereinen.
Ich habe es innerhalb von zwei Tagen verschlungen, weil ich einfach immer wissen wollte wie es weitergeht.
Der Perspektivenwechsel zwischen den Charakteren
"Die Terranauten" von T.C Boyle ist eines der besten Bücher die ich je gelesen habe!
Boyle gelingt es perfekt das Menschliche, Faktische und das Erfundene miteinander zu vereinen.
Ich habe es innerhalb von zwei Tagen verschlungen, weil ich einfach immer wissen wollte wie es weitergeht.
Der Perspektivenwechsel zwischen den Charakteren funktioniert wunderbar und erhöht die Spannung und die verschiedenen menschlichen Eindrücke.
Ich war begeistert!

Marie Wertenbruch, Thalia-Buchhandlung Berlin

Zukunftsvision kombiniert mit allen Facetten der Menschlichkeit und ihren Abgründen.
Unbedingt lesen!
Zukunftsvision kombiniert mit allen Facetten der Menschlichkeit und ihren Abgründen.
Unbedingt lesen!

Julia Nitschke, Thalia-Buchhandlung Dortmund

Boyle legt dem Roman ein tatsächliches Experiment zugrunde - geht aber weit darüber hinaus! Menschliche Extreme, soziale Entwicklungen - gefangen in einem Mikrokosmos. Spannend!! Boyle legt dem Roman ein tatsächliches Experiment zugrunde - geht aber weit darüber hinaus! Menschliche Extreme, soziale Entwicklungen - gefangen in einem Mikrokosmos. Spannend!!

Basierend auf einer wahren Geschichte lässt Boyle acht Menschen mit dem Ziel, eine schöne, neue Welt zu schaffen, abgeschirmt in einem Megaterrarium leben. Unglaublich fesselnd! Basierend auf einer wahren Geschichte lässt Boyle acht Menschen mit dem Ziel, eine schöne, neue Welt zu schaffen, abgeschirmt in einem Megaterrarium leben. Unglaublich fesselnd!

Rita Berhausen, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Die Geschichte, die auf einem Biosphären-Experiment in den 90ern basiert, zieht den Leser sofort in ihren Bann. Gut beobachtete und humorvoll zugespitzte Gruppendynamik! Toll !! Die Geschichte, die auf einem Biosphären-Experiment in den 90ern basiert, zieht den Leser sofort in ihren Bann. Gut beobachtete und humorvoll zugespitzte Gruppendynamik! Toll !!

Valesca Wolfgramm, Thalia-Buchhandlung Köln

Die Welt der Terranauten liest sich ein bisschen wie ein Science-Fiction Roman obwohl die Handlung in der Vergangenheit liegt. Die Charaktere sind absolut authentisch. Lohnenswert Die Welt der Terranauten liest sich ein bisschen wie ein Science-Fiction Roman obwohl die Handlung in der Vergangenheit liegt. Die Charaktere sind absolut authentisch. Lohnenswert

Lisa Teichmann, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Schon jetzt ein Klassiker von Morgen mit einem wichtigen und vielschichtigen Thema. T. C. Boyle versteht sein Handwerk wie kein anderer. Einfach großartig! Schon jetzt ein Klassiker von Morgen mit einem wichtigen und vielschichtigen Thema. T. C. Boyle versteht sein Handwerk wie kein anderer. Einfach großartig!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler

Sicherlich keine ganz neue Idee, die Boyle hier bearbeitet, aber gewohnt souverän und mit der gewissen PrisebWitz zu Paper gebracht, die Boyle so lesenswert macht. Sicherlich keine ganz neue Idee, die Boyle hier bearbeitet, aber gewohnt souverän und mit der gewissen PrisebWitz zu Paper gebracht, die Boyle so lesenswert macht.

Gundi Schön, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Wie verhalten sich Menschen in Ausnahmesituationen? Ein reales Experiment, das Boyle hier raffiniert, scharfsinnig und höchst unterhaltsam in Szene setzt. Lesen! Es lohnt sich! Wie verhalten sich Menschen in Ausnahmesituationen? Ein reales Experiment, das Boyle hier raffiniert, scharfsinnig und höchst unterhaltsam in Szene setzt. Lesen! Es lohnt sich!

Pia Junginger, Thalia-Buchhandlung Ulm

Eine tolle Geschichte über das Zusammenspiel von Mensch und Natur. Und was mit Menschen passiert, die für zwei Jahre eingesperrt leben müssen. Eine tolle Geschichte über das Zusammenspiel von Mensch und Natur. Und was mit Menschen passiert, die für zwei Jahre eingesperrt leben müssen.

Oliver Rosenland, Thalia-Buchhandlung Bremen

Quasi ein Dokudrama inspiriert vom Biosphere 2 Experiment. Sehr realistisch, gleichzeitig ein richtig richtig guter Roman. Spannend, mitreißend, regt zum Denken an. Super! Quasi ein Dokudrama inspiriert vom Biosphere 2 Experiment. Sehr realistisch, gleichzeitig ein richtig richtig guter Roman. Spannend, mitreißend, regt zum Denken an. Super!

Christian Schumacher, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Unglaublich intensive und authentische Geschichte, die uns den Terranauten mit ihren Schwächen und Wünschen ganz nahe bringt. Bitterböse und komische Satire auf unsere heutige Welt Unglaublich intensive und authentische Geschichte, die uns den Terranauten mit ihren Schwächen und Wünschen ganz nahe bringt. Bitterböse und komische Satire auf unsere heutige Welt

„Spannendes Experimente“

Joke Hoogendoorn, Thalia-Buchhandlung Leer (Ostfriesland)

Ich kann mich noch gut an dem Experiment erinnern, dass T.C. Boyle als Vorlage für diesen Roman benutzt. Schon damals fand ich es echt spannend, dass 8 Menschen 2 Jahre lang vollkommen abgeschottet von der Außenwelt überleben mussten. So wie wir mit unserer Erde umgehen, kann es meiner Meinung nach nicht mehr sehr lange dauern, bis Ich kann mich noch gut an dem Experiment erinnern, dass T.C. Boyle als Vorlage für diesen Roman benutzt. Schon damals fand ich es echt spannend, dass 8 Menschen 2 Jahre lang vollkommen abgeschottet von der Außenwelt überleben mussten. So wie wir mit unserer Erde umgehen, kann es meiner Meinung nach nicht mehr sehr lange dauern, bis wir sie komplett erschöpft haben. Diese Menschen wollten eine Lösung für dieses Problem finden. Ich finde das immer nicht nur spannend, sondern auch sehr mutig und auf jeden Fall absolut notwendig.
Mit diesen Gegebenheiten spinnt T.C. Boyle seine Geschichte um seine Protagonisten Ramsay, Dawn (beide drinnen) und Linda (draußen). Faszinierend ist vor allem das Leben drinnen: Wie kommen die Wissenschaftler (4 Frauen, 4 Männer) mit der Situation und mit einander klar? Völlig unerwartete Ereignisse, Machtspiele, natürlich auch Liebe und Neid. Boyle ist wiederum ein echtes Kunststück gelungen.
Der absolute Geheimtipp in diesem literarischen Frühling! Unbedingt lesen.

Olivia Wehling, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Vier Männer und vier Frauen eingesperrt für zwei Jahre in einem Terrarium. Spannend, emotional und ein absolut gelungenes Buch! Vier Männer und vier Frauen eingesperrt für zwei Jahre in einem Terrarium. Spannend, emotional und ein absolut gelungenes Buch!

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Acht Menschen wagen das Experiment, in einer abgeschlossenen Welt komplett auf sich selbst gestellt zu sein. Diese Ausgangssituation ist Stoff für großartige Unterhaltung. Acht Menschen wagen das Experiment, in einer abgeschlossenen Welt komplett auf sich selbst gestellt zu sein. Diese Ausgangssituation ist Stoff für großartige Unterhaltung.

Andrea Dippel, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Phänomenal! Ein menschliches Experiment, das unsere Welt verbessern soll.
Berührend, spannend und liebenswert.
Ein echter Volltreffer!
Phänomenal! Ein menschliches Experiment, das unsere Welt verbessern soll.
Berührend, spannend und liebenswert.
Ein echter Volltreffer!

„Lesenswert!!!“

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Der neue Roman von T.C. Boyle ist so gut verfasst, dass ich irgendwann gar nicht mehr wusste ob es sich nun um Fiktion oder um einen Erfahrungsbericht handelt. Ich wollte nur noch wissen, wie es mit den " Terranauten " weiter ging. Ich wünsche mir, dass die Geschichte verfilmt wird! Das Werk ist auf jeden Fall gut, flüssig und fesselnd Der neue Roman von T.C. Boyle ist so gut verfasst, dass ich irgendwann gar nicht mehr wusste ob es sich nun um Fiktion oder um einen Erfahrungsbericht handelt. Ich wollte nur noch wissen, wie es mit den " Terranauten " weiter ging. Ich wünsche mir, dass die Geschichte verfilmt wird! Das Werk ist auf jeden Fall gut, flüssig und fesselnd geschrieben!

„Eine sehr gelungene Geschichte über ein Experiment, dass tatsächlich stattgefunden hat!“

Andrea Pehle, Thalia-Buchhandlung Leer

Die Wissenschaftlerinnen und besten Freundinnen Dawn und Linda buhlen mit 14 weiteren Kandidaten um den Einsatz in einem einzigartigen Projekt. Es geht darum, dass 4 Männer und 4 Frauen für 24 Monate in einem abgeschlossenen und ökologisch autarken Lebensraum leben und überleben. Die so genannten Terranauten proben auf Kosten eines Die Wissenschaftlerinnen und besten Freundinnen Dawn und Linda buhlen mit 14 weiteren Kandidaten um den Einsatz in einem einzigartigen Projekt. Es geht darum, dass 4 Männer und 4 Frauen für 24 Monate in einem abgeschlossenen und ökologisch autarken Lebensraum leben und überleben. Die so genannten Terranauten proben auf Kosten eines reichen Investors den Ernstfall, sowohl auf ökologischer, als auch sozialer Basis.
T.C. Boyle erzählt uns die Geschichte, die tatsächlich auf einer wahren Begebenheit beruht, aus Sicht der Terranauten Dawn und Ramsey als auch der Beobachterin und Bewacherin Linda. Dieser Roman ist wahnsinnig authentisch und man mag das Buch kaum aus der Hand legen, weil sich permanent neue Ereignisse abspielen und menschliche Abgründe - bis zur letzten Seite - auftun. Absolut gelungen!

„Projekt "Biosphäre 2"“

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Hochspannender, aus dem Leben gegriffener Stoff für einen Roman:
T.C. Boyle schreibt über die Entwicklung einzelner Persönlichkeiten und folglich über die Entwicklung zwischenmenschlicher Beziehungen unter extremen Bedingungen während eines wissenschaftlichen Projekts, das in den 90ern großes Aufsehen erregt hat. Leider hat der Roman
Hochspannender, aus dem Leben gegriffener Stoff für einen Roman:
T.C. Boyle schreibt über die Entwicklung einzelner Persönlichkeiten und folglich über die Entwicklung zwischenmenschlicher Beziehungen unter extremen Bedingungen während eines wissenschaftlichen Projekts, das in den 90ern großes Aufsehen erregt hat. Leider hat der Roman einige Längen, was das Lesevergnügen insgesamt aber nur minimal schmälert.

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Ein Experiment, bei dem acht Menschen zwei Jahre von der Außenwelt abgeschottet leben. Boyle hat "Biosphäre 2" auf sehr interessante Weise in seinem Roman verarbeitet. Lesenswert! Ein Experiment, bei dem acht Menschen zwei Jahre von der Außenwelt abgeschottet leben. Boyle hat "Biosphäre 2" auf sehr interessante Weise in seinem Roman verarbeitet. Lesenswert!

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Ein Experiment, welches zum Nachdenken anregt. Für alle Fans von Dystopien hier mal ein Roman mit weit aus mehr Realität. Ein Experiment, welches zum Nachdenken anregt. Für alle Fans von Dystopien hier mal ein Roman mit weit aus mehr Realität.

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Ein Experiment: Menschen auf engstem Raum für zwei Jahre isoliert, jede Menge Konflikte, aber auch Freundschaften und Liebesbeziehungen ... Unfassbar, hochspannend - einfach lesen! Ein Experiment: Menschen auf engstem Raum für zwei Jahre isoliert, jede Menge Konflikte, aber auch Freundschaften und Liebesbeziehungen ... Unfassbar, hochspannend - einfach lesen!

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Drei Männer, drei Frauen, für zwei Jahre in einem geschlossenen Ökosystem gefangen. Da sind Konflikte und Rivalitäten, aber auch Freundschaft und Liebe vorprogrammiert. Boyles neuer Roman wirkt lange nach. Drei Männer, drei Frauen, für zwei Jahre in einem geschlossenen Ökosystem gefangen. Da sind Konflikte und Rivalitäten, aber auch Freundschaft und Liebe vorprogrammiert. Boyles neuer Roman wirkt lange nach.

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Wie lebt es sich auf unserer Erde in einer eigenen Biosphäre? Der Schwerpunkt bei Boyle liegt wie immer in den menschlichen Abgründen, die er gekonnt auslotet Wie lebt es sich auf unserer Erde in einer eigenen Biosphäre? Der Schwerpunkt bei Boyle liegt wie immer in den menschlichen Abgründen, die er gekonnt auslotet

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Basierend auf einer wahren Begebenheit. Acht Wissenschaftler werden für zwei Jahre unter einer Kuppel eingesperrt. Liebe, Neid, Missgunst und Rivalität, alle Gefühle treten hervor Basierend auf einer wahren Begebenheit. Acht Wissenschaftler werden für zwei Jahre unter einer Kuppel eingesperrt. Liebe, Neid, Missgunst und Rivalität, alle Gefühle treten hervor

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Ja, dieses Experiment gab es wirklich: Über mehrere Jahre lebten Wissenschaftler unter einer Kuppel eingeschlossen, in der Biosphären der Erde auf kleinem Raum untergebracht waren. Können wir unter diesen Bedingungen überleben, wenn alles drumherum nicht mehr funktioniert?

Boyle widmet sich in seinem neuen, großartigen Roman vor allem
Ja, dieses Experiment gab es wirklich: Über mehrere Jahre lebten Wissenschaftler unter einer Kuppel eingeschlossen, in der Biosphären der Erde auf kleinem Raum untergebracht waren. Können wir unter diesen Bedingungen überleben, wenn alles drumherum nicht mehr funktioniert?

Boyle widmet sich in seinem neuen, großartigen Roman vor allem folgenden Überlegungen: Was sind das für Menschen, die sich zu solch einem Experiment bereiterklären. Und wie können diese zwar willensstarken, aber auch dominanten Menschen die Enge, den fehlenden Kontakt zur Aussenwelt und die Konkurrenz ertragen?

Einmal mehr legt T. C. Boyle eine bissige Gesellschaftsatire in sprachlich exzellenter Form vor.

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Boyle schafft es mit seinem gekonnt hintersinnigen Humor, in diesem Roman die Triebfedern unseres Handelns auszuloten. Dabei gelingt es ihm den Leser zu fordern und zu unterhalten. Boyle schafft es mit seinem gekonnt hintersinnigen Humor, in diesem Roman die Triebfedern unseres Handelns auszuloten. Dabei gelingt es ihm den Leser zu fordern und zu unterhalten.

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Toller neuer Titel von Boyle, der sich sehr gut lesen lässt. Toller neuer Titel von Boyle, der sich sehr gut lesen lässt.

Denise Thoma, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Ein toll geschriebenes Buch, in dem sich die Spannung leider zu langsam aufbaut. Man muss sich über den Anfang hinwegkämpfen, um mit einer einzigartigen Story belohnt zu werden. Ein toll geschriebenes Buch, in dem sich die Spannung leider zu langsam aufbaut. Man muss sich über den Anfang hinwegkämpfen, um mit einer einzigartigen Story belohnt zu werden.

„Reale Fiktion ?!“

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

T.C. Boyle gelingt es einmal wieder den Leser zu verblüffen. In der für seinen Schreibstil typischen Weise schreibt er mit hintergründigem sarkastischem Humor eine bitterkomische Satire. Grundidee war eine reale Begebenheit in den 90'ern in Arizona, die uns an das heutige 'Dschungelcamp' und an Reality-Shows wie 'Big Brother' erinnert. T.C. Boyle gelingt es einmal wieder den Leser zu verblüffen. In der für seinen Schreibstil typischen Weise schreibt er mit hintergründigem sarkastischem Humor eine bitterkomische Satire. Grundidee war eine reale Begebenheit in den 90'ern in Arizona, die uns an das heutige 'Dschungelcamp' und an Reality-Shows wie 'Big Brother' erinnert. So manch skurrile Szene und Beschreibung der so menschlichen Charakterschwächen machen den Roman lesenswert. Boyle beschäftigt sich mit den Aspekten der Ökologie und des Sozialverhaltens in geschlossenen Räumen, wobei er tiefe Einblicke in die menschliche Psyche gibt und uns in eine ungewissene und unbequeme Zukunft führt. Leider gibt es hier auch einige Längen.
Gesamt eine dramatische Geschichte, die das Interesse des kritischen Lesers weckt und ihn darüber diskutieren lässt, was der Mensch auf Erden zählt und was geschieht, sollte die Erde uns alle nicht mehr ausreichend versorgen können. Kein neues Thema – zugegeben! Aber aus Boyle'scher Perspektive aufrüttelnd.

„Menschen unter Glas“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

8 Menschen (4Frauen,4Männer),die in einem wissenschaftlich gestützten Experiment ganze zwei Jahre wie in einem Goldfischglas leben – kann das gut gehen?
Inspiriert von dem Biosphärenprojekt der 90er Jahre in der Wüste von Arizona hat Autor T.C.Boyle uns mit drei Ich-Erzählern quasi mit eingeschlossen und kitzelt ein wenig den Voyeur
8 Menschen (4Frauen,4Männer),die in einem wissenschaftlich gestützten Experiment ganze zwei Jahre wie in einem Goldfischglas leben – kann das gut gehen?
Inspiriert von dem Biosphärenprojekt der 90er Jahre in der Wüste von Arizona hat Autor T.C.Boyle uns mit drei Ich-Erzählern quasi mit eingeschlossen und kitzelt ein wenig den Voyeur in uns allen.
Ironisch,ehrlich(?) und vor allem sehr menschlich lernen wir sie genauer kennen: Ramsay, der smarte Forscher, Dawn,die hübsche,idealistische,aber auch ehrgeizige Nutztierwärterin und Linda,frustriertes,ausgeschlossenes Verbindungsteam-Mitglied in Spitzelfunktion erzählen ihre Geschichte während zweier Jahre schwierigen Terranautenlebens und man weiß manchmal wirklich nicht, ob man lachen oder staunen soll.
Aber lesen Sie selbst ...

Für mich zog sich das Buch leider zu sehr in die Länge. Auch bin ich mit den Charakteren nicht recht warm geworden. Schade! Für mich zog sich das Buch leider zu sehr in die Länge. Auch bin ich mit den Charakteren nicht recht warm geworden. Schade!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
63 Bewertungen
Übersicht
32
18
7
4
2

Die Terranauten
von einer Kundin/einem Kunden aus Magdeburg am 20.03.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

"In einem geschlossenen Ökosystem unternehmen Wissenschaftler in den neunziger Jahren in den USA den Versuch, das Leben nachzubilden. Zwei Jahre lang darf keiner der acht Bewohner die Glaskuppel von „Ecosphere 2“ verlassen. Egal, was passiert. Touristen drängen sich um das Megaterrarium, Fernsehteams filmen, als sei es eine Reality-Show. Eitelkeit,... "In einem geschlossenen Ökosystem unternehmen Wissenschaftler in den neunziger Jahren in den USA den Versuch, das Leben nachzubilden. Zwei Jahre lang darf keiner der acht Bewohner die Glaskuppel von „Ecosphere 2“ verlassen. Egal, was passiert. Touristen drängen sich um das Megaterrarium, Fernsehteams filmen, als sei es eine Reality-Show. Eitelkeit, Missgunst, Rivalität – auch in der schönen neuen Welt bleibt der Mensch schließlich doch, was er ist. Und es kommt, wie es kommen muss: Der smarte Ramsay verliebt sich in die hübsche Dawn – und sie wird schwanger. Kann sie das Kind austragen? T.C. Boyles prophetisches und irre komisches Buch, basierend auf einer wahren Geschichte, berührt die großen Fragen der Menschheit." T.C. Boyle wurde 1948 in Peekshill geboren. Seit seinem Erstling, einem Erzählband mit dem Titel "The Descent of Man", der 1979 erschien, verfasst er fast jedes Jahr ein Buch. Er lebt mit Frau, Kindern und Hund im sonnigen Kalifornien und steckt als Literaturprofessor an der University of Southern California die Studenten mit seiner Schreibbegeisterung an. Das Cover zeigt einen Menschen in einem Raumanzug inmitten eines grünen Gartens. Es wirkt sehr stimmungsvoll und verweist auf den Titel. Ganz passend ist es nicht, denn die Terranauten leben unter einer Glaskugel, in der Sauerstoff vorhanden ist, so dass sie keine Anzüge benötigen. Der gut 600 Seiten umfassende Roman ist in vier Teile aufgeteilt: Vor dem Einschluss, Einschluss. Jahr eins, Einschluss. Jahr zwei und Wiedereintritt, wobei die beiden Jahre des Einschlusses naturgemäß den meisten Raum einnehmen. T.C. Boyle lässt drei der Protagonisten aus ihrer Sicht abwechselnd erzählen. Eine Frau (Dawn) und ein Mann (Ramsay) erzählen von ihren Jahren in "Ecosphere 2", während die dritte, mit Linda ebenfalls eine Frau, nicht zu den auserwählten Teilnehmern des Experimentes Nr. 2 zählt und nun auf ihre Chance beim dritten Experiment wartet. Der Autor fokussiert sich auf die zwischenmenschlichen Beziehungen und Abgründe. Was passiert, wenn 8 mehr oder weniger zufällig ausgesuchte Personen zwei Jahre nicht nur auf engstem Raum miteinander auskommen müssen, sondern gegenseitig auf sich angewiesen sind? Jeder der 8 Terranauten hat eine Aufgabe, die zum Überleben in diesem System notwendig ist, sei es Nahrung oder die Versorgung mit Wasser und Sauerstoff. Privatsphäre gibt es, aber nur wenig. Da nicht nur die eingeschlossenen, sondern auch viele weitere Mitarbeiter nötig sind, um das System zu überwachen und Konsequenzen aus dem Erlebten zu ziehen, erfolgt die Finanzierung über Touristen, die zur Glaskuppel pilgern, um diese eigene kleine Welt mit eigenen Augen zu sehen. Auch das eine zusätzliche Belastung. Auch wenn klar ist, dass das Experiment jederzeit abgebrochen werden kann, wenn eine ernsthafte Gefahr entsteht, wollen alle den Erfolg. T.C. Boyles Schreibstil lässt sich gut lesen, wesentliche Unterschiede zwischen den drei "Ich"-Erzählern habe ich nicht ausgemacht. Die Berichte der drei Protagonisten sind gut aufgebaut. Handlungen, Schlussfolgerungen und Emotionen können nachvollzogen werden und sind realistisch. Teilweise zieht sich der Roman etwas. Erst als Dawn schwanger wird, nimmt das Buch wieder Fahrt auf. Vieles kommt zum Vorschein, was vorher vorsichtig ausbalanciert wurde. Das Ende überrascht, aber nur etwas. Im Klappentext wird der Roman als "irre komisch" beschrieben. Diese Meinung kann ich nun beim besten Willen nicht teilen. Ich fand ihn eher als bedrückend. So verlockend es auch sein mag, mit wenigen anderen eine "neue, bessere Welt" aufzubauen, so schwierig ist es auch und zwar nicht nur, was das Überleben betrifft, sondern vor allem im Umgang miteinander. Fazit: Ein lesenswerter, ein guter Roman mit vielen Denkanstößen, der sich trotz einiger Längen mit großem Gewinn lesen lässt.

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Fazit: Was hier nun „Irre komisch“ sein soll, weiss ich also beim besten Willen nicht.
von einer Kundin/einem Kunden am 04.04.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Zum Inhalt Klappentext: In einem geschlossenen Ökosystem unternehmen Wissenschaftler in den neunziger Jahren in den USA den Versuch, das Leben nachzubilden. Zwei Jahre lang darf keiner der acht Bewohner die Glaskuppel von „Ecosphere 2“ verlassen. Egal, was passiert. Touristen drängen sich um das Megaterrarium, Fernsehteams filmen, als sei es eine Reality-Show.... Zum Inhalt Klappentext: In einem geschlossenen Ökosystem unternehmen Wissenschaftler in den neunziger Jahren in den USA den Versuch, das Leben nachzubilden. Zwei Jahre lang darf keiner der acht Bewohner die Glaskuppel von „Ecosphere 2“ verlassen. Egal, was passiert. Touristen drängen sich um das Megaterrarium, Fernsehteams filmen, als sei es eine Reality-Show. Eitelkeit, Missgunst, Rivalität – auch in der schönen neuen Welt bleibt der Mensch schließlich doch, was er ist. Und es kommt, wie es kommen muss: Der smarte Ramsay verliebt sich in die hübsche Dawn – und sie wird schwanger. Kann sie das Kind austragen? T.C. Boyles prophetisches und irre komisches Buch, basierend auf einer wahren Geschichte, berührt die großen Fragen der Menschheit. Persönliche Meinung Was hat mich hier angesprochen? Sicherlich die Tatsache, dass es auf einer wahren Geschichte basiert, aber auch die Ähnlichkeit zu „die Arena/under the dome“ von Stephen King. Leider waren dadurch meine Erwartungen etwas verzerrt…. Das Buch ist aus drei Sichten Geschrieben, die sich abwechseln und man so Einblicke von Personen innerhalb wie auch Ausserhalb des Terrariums hat. Mir wurden allerdings einige wichtige Punkte zu wenig behandelt… zum einen, hat es mich sehr gestört, dass die Kandidaten nicht aggressiver waren… ich merke ja schon nach einer Woche Diät und Schokoladenentzug wie ich gereizt werde! Aber nein, die haben das alle total einfach hingenommen und überwunden. Die sind alle (relativ) normal geblieben. Ja gut, die wurden ja auch darauf vorbereitet. Aber trotzdem. Das Andere war das Fehlen von einem Plotttwist. Okay, Dawn ist schwanger, das war schon ein ganz grosser Brocken, aber an sonst hat mir einfach etwas gefehlt, dass dem Ganzen eine Würze gab. Es war nicht direkt langweilig- es war durchgehend bedrückend- aber gefesselt hat es mich auch nicht. Fazit: Was hier nun „Irre komisch“ sein soll, weiss ich also beim besten Willen nicht.

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Ein intensiver Roman, der packend die hässlichen Seiten der menschlichen Natur zeigt
von Plush am 11.03.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Auszug aus dem Klappentext: In einem geschlossenen Ökosystem unternehmen Wissenschaftler in den neunziger Jahren in den USA den Versuch, das Leben nachzubilden. Zwei Jahre lang darf keiner der acht Bewohner die Glaskuppel von „Ecosphere 2“ verlassen. Egal, was passiert. Touristen drängen sich um das Megaterrarium, Fernsehteams filmen, als sei... Auszug aus dem Klappentext: In einem geschlossenen Ökosystem unternehmen Wissenschaftler in den neunziger Jahren in den USA den Versuch, das Leben nachzubilden. Zwei Jahre lang darf keiner der acht Bewohner die Glaskuppel von „Ecosphere 2“ verlassen. Egal, was passiert. Touristen drängen sich um das Megaterrarium, Fernsehteams filmen, als sei es eine Reality-Show. Eitelkeit, Missgunst, Rivalität – auch in der schönen neuen Welt bleibt der Mensch schließlich doch, was er ist. […] Meine Meinung: Es ist ein bisschen wie Big Brother – nur eben mit Wissenschaftlern. Vier Männer und vier Frauen leben für zwei Jahre unter einer wortwörtlichen Käseglocke. Nichts rein, nichts raus. Und dass sich unter solchen Umständen ganz eigene Dynamiken entwickeln, weiß man wohl. Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt. Dawn und Ramsey, beide unter der Kuppel, und Linda, die zu den Finalisten gehörte, es aber leider nicht unter die letzten Acht geschafft hat. Diese Sichtweisen und der hautnahe Schreibstil ermöglichen es dem Leser, jederzeit direkt im Geschehen zu sein und die hochkochenden Emotionen in der Ausnahmesituation „Kuppel“ miterleben und nachvollziehen zu können. Dabei schaut man tief in die menschlichen Abgründe und kann beobachten, wie sich starke Stresssituationen auf die Psyche auswirken. Hochinteressant und so manches Mal auch ziemlich komisch! Wer eine zackige Handlung mit großem Spannungsbogen erwartet, wird enttäuscht sein. Der Schwerpunkt liegt hier definitiv auf dem zwischenmenschlichen Aspekt. Was macht das mit Menschen, sie zwei Jahre lang auf begrenztem Raum einzusperren, unter harten Lebensbedingungen? Was macht das aus den Menschen, die es nicht unter die Kuppel geschafft haben, nachdem sie sich für lange Zeit 24/7 auf diese Arbeit (und den damit verbundenen Ruhm) vorbereitet hatten? Was macht es mit Freundschaften, Beziehungen? Ein intensiver Roman, der packend die hässlichen Seiten der menschlichen Natur zeigt. Mich hat er begeistert!

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