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Die Tiefe

Thriller. Deutsche Erstausgabe

(7)
Tod aus der Tiefe
Die Menschheit erzittert unter einer unheimlichen, tödlichen Krankheit, die sich rasend schnell ausbreitet. In dieser Krisensituation wird der Arzt Luke Nelson zu Hilfe gerufen. In den Tiefen des Meeres ist ein Organismus aufgetaucht, ein Parasit, mit dem sich die Krankheit vielleicht bekämpfen lässt. Lukes Bruder Clayton, ein genialer Biologe, ist mit seinem Team bereits im Tauchschiff Trieste. Doch der Kontakt zur Trieste bricht ab. Als die grausam entstellte Leiche eines der Forscher geborgen wird, begibt Luke sich hinab in den Marianengraben. In die dunkle Tiefe …
Portrait
Nick Cutter ist das Pseudonym eines preisgekrönten Autors, der bereits mehrere Kurzgeschichten und Romane schrieb. Cutter lebt nicht auf einer Insel, sondern in Toronto, Kanada. Er hat einen gesunden Appetit.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 528
Erscheinungsdatum 09.11.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-41896-7
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 190/123/41 mm
Gewicht 420
Originaltitel The Deep
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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André Pingel, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Cutter spielt gekonnt mit der Angst des Menschen in engen Räumen und der Angst vor dem Unbekannten. Ein Buch wie ein B-Movie: Lesen und unterhalten lassen! Cutter spielt gekonnt mit der Angst des Menschen in engen Räumen und der Angst vor dem Unbekannten. Ein Buch wie ein B-Movie: Lesen und unterhalten lassen!

Kundenbewertungen


Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Erinnert stellenweise an den jungen King...
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 10.12.2015

Die Story spricht die Urangst der Menschen vor Dunkelheit und der Tiefe an. Nick Cutter gelingt es gleich zu Beginn eine bedrückende Atmosphäre zu erzeugen, die über die gesamte Story hin anhält. So schaffte der Autor es gleich auf den ersten Seiten eine Gänsehaut zu erzeugen, die auch über das... Die Story spricht die Urangst der Menschen vor Dunkelheit und der Tiefe an. Nick Cutter gelingt es gleich zu Beginn eine bedrückende Atmosphäre zu erzeugen, die über die gesamte Story hin anhält. So schaffte der Autor es gleich auf den ersten Seiten eine Gänsehaut zu erzeugen, die auch über das gelesene hinaus angehalten hat. Sicherlich gab es den einen oder anderen Leser der während der Lektüre beim zu Bett gehen das Licht hat brennen lassen. Vorab ein großes Lob an Nick Cutter. Er schreibt stellenweise so, dass es an den jungen Stephen King erinnert. Er erzeugt Spannung wie der Großmeister des Horror und er schafft es diesen nicht abflauen zu lassen bis zur letzten Seite. Die Figuren sind alle sehr glaubhaft und sehr plastisch beschrieben, so dass man sie vor seinem inneren Auge hatte. Der Schauplatz ist ebenso Bildhaft beschrieben, so dass es mir leicht fiele, mich auf der Station zu Recht zu finden. Das Buch wäre ganz sicher ein Stoff für die große Kinoleinwand, denn mir lief während der gesamten Lektüre, ein Film vor meinem inneren Auge ab. Der Roman war so spannend, dass es mir nahezu unmöglich war das Buch beiseite zu legen. Und nicht nur wegen der Spannung hat mich das Buch einiges an Schlaf gekostet, nein auch sind mir immer wieder Szenen daraus durch den Kopf gegangen. Wüsste ich am nächsten Morgen noch was ich geträumt habe, ganz sicher wäre da der eine oder andere Albtraum dabei gewesen. Für mich sind das in der Summe 5 Sterne.

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Schrecksbilder und Gänsehaut!
von Jasmin am 03.12.2015

Als der Tierarzt Luke sich mit einem U-Boot in das Unterwasser-Labor, acht Meilen unter dem Pazifik, bringen lässt ahnt er noch nicht was ihn unten erwarten wird. Sein Bruder erforscht dort unten das seltsame Material 'Ambrosia', welches eventuell in der Lage ist die Menschheit vor der tödlichen Seuche 'Fleckiger... Als der Tierarzt Luke sich mit einem U-Boot in das Unterwasser-Labor, acht Meilen unter dem Pazifik, bringen lässt ahnt er noch nicht was ihn unten erwarten wird. Sein Bruder erforscht dort unten das seltsame Material 'Ambrosia', welches eventuell in der Lage ist die Menschheit vor der tödlichen Seuche 'Fleckiger Tod' zu retten. Doch statt geregelten Forschungsarbeiten passiert in Labor etwas ganz anderes. Den was in der Tiefe lauert ist nichts anderes als purer Wahnsinn. Der Klappentext des Buches hat mich sofort magisch angezogen. Ich finde Wasser und speziell die Unterwasserwelt sehr faszinierend und gerade die Tiefe sehr gruselig. Meine ersten Zweifel, dass das Buch vielleicht zu technisch bzw. wissenschaftlich wird, haben sich zum Glück nicht bestätigt. Zwar wird über die Forschungsergebnisse gesprochen, doch da man die Geschichte aus Lukes Sicht verfolgt ist dies sehr einfach dargestellt. Die Idee das es meilenweit unter dem Meeresspiegel ein Labor gibt, in dem sich Forscher aufhalten finde ich spannend! Ich könnte mir zwar selbst niemals vorstellen, so etwas mit eigenen Augen zu sehen doch beschrieben wurde es in dem Buch sehr gut. Zu gut, könnte man beinahe sagen. Manche Schreckensbilder zeichneten sich sehr realistisch vor meinem inneren Auge ab. Ich hatte durchaus das Gefühl dass der Autor ein gut durchdachtes Konzept hat, doch während des Lesens fragte ich mich immer wohin das alles führen soll. Gerade dieses Chaos, diese Unüberschaubarkeit der Situation haben mich dann schlussendlich aber fasziniert da man sich genauso wie die Protagonisten im Buch ein wenig ausgeliefert und ohne Orientierung fühlt. An Gänsehaut hat es mir beim Lesen bestimmt nicht gefehlt. Besonders dem Protagonisten Luke Nelson kommt man im Laufe der Geschichte sehr nahe. Man teilt seine Angst und erfährt sehr viel über die dunklen Momente seines Lebens. Seine Vergangenheit hat mich doch sehr erschrocken, besonders die Beziehung zu seiner verstorbenen Mutter. Richtig toll fand ich, dass sich die Fäden aus Lukes Vergangenheit immer mehr zusammen fügten und schließlich ein Bild ergaben. Das Ende des Buch hingegen war nicht so einfach gestrickt. Nick Cutter hat sich da wirklich etwas einfallen lassen und ich muss sagen, das ich auf einiges vorbereitet war aber nicht auf das. Wenn ich an den letzten Satz des Buches denke, stellt sich bei mir schon wieder die Gänsehaut auf. Einfach nur genial! ~ FAZIT ~ Definitiv eines der gruseligsten Bücher das ich dieses Jahr in der Hand hatte. Nick Cutter versteht es grauenvolle Schreckensbilder zu malen und diesen auch noch Leben einzuhauchen. Für mich ein absolutes 5-Sterne-Buch!

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grausame Tiefsee
von meggie aus Mertesheim am 15.01.2016

Der „Fleckige Tod“ ist ausgebrochen und verbreitet sich rasend. Die Erkrankten fangen an zu vergessen, bis sie sterben. Doch es scheint ein Heilmittel zu geben, das sich allerdings acht Kilometer unter dem Meeresspiegel befindet. Der Tierarzt Luke Nelson wird gebeten, sich zur Unterwasserstation Trieste zu begeben. Dort hält sich... Der „Fleckige Tod“ ist ausgebrochen und verbreitet sich rasend. Die Erkrankten fangen an zu vergessen, bis sie sterben. Doch es scheint ein Heilmittel zu geben, das sich allerdings acht Kilometer unter dem Meeresspiegel befindet. Der Tierarzt Luke Nelson wird gebeten, sich zur Unterwasserstation Trieste zu begeben. Dort hält sich auch sein Bruder Clayton auf. Irgendetwas stimmt dort unten nicht und Luke soll helfen, aufzuklären, was los ist. Zusammen mit Lieutenant Commander Alice Sykes macht er sich auf zur Trieste, ohne zu wissen, dass ihn dort unten das Grauen erwartet. Mit dem sehr eindringlichen Klappentext hatte mich der Autor schon für sich einnehmen können. Und so hoffte ich, dass auch das Innere eine spannende und unheimliche Geschichte verbirgt. Gleich zu Anfang war ich mitten in der Geschichte drin. Es wird einem der „Fleckige Tod“ vorgestellt. Eine Krankheit, die dazu führt, dass man einfach alles vergisst. Dies erst schleichend, dann immer schneller, bis auch das Herz einfach vergisst, weiterzuschlagen. Keiner weiß, wie sich diese Seuche überträgt, es scheint kein Heilmittel zu geben. Bis die Wissenschaftler der Unterwasserstation Trieste glauben, eines gefunden zu haben. Dieser unheimliche Einstieg in die Geschichte war für mich schon sehr fesselnd. Dies liegt aber auch an den sehr kurzen Kapiteln. Nicht mehr als ein paar Seiten andauernd, hören sie meist an einer sehr spannenden Stelle auf. Man wird regelrecht neugierig gemacht und möchte einfach weiterlesen, weil man unbedingt wissen will, was denn nun als nächstes passiert. Vorrangig geht es um Luke Nelson, der eigentlich „nur“ Tierarzt ist. Als er jedoch eine Art Hilferuf von seinem Bruder bekommt, den er schon über Jahre hinweg nicht mehr gesehen hat, folgt er diesem. Luke scheint sehr nett zu sein, seine Kindheit war nicht einfach. Was auch an seinem Bruder Clayton lag. Doch bekanntlich ist ja Blut dicker als Wasser und so macht sich Luke auf, seinem Bruder zu helfen. Clayton ist das genaue Gegenteil seines Bruders. Er ist ein Genie, wobei seine Intelligenz schon fast mit Wahnsinn gleichzusetzen ist. Er hat keine moralische Bedenken. Ihn interessiert einzig und allein die Wissenschaft und wie er diese beweisen und umsetzen kann. Er kennt keinerlei Skrupel. Das Buch ist eigentlich in zwei Stränge aufgebaut. Einmal die Gegenwart und zum anderen die Vergangenheit der beiden Brüder Luke und Clayton sowie die schwere Kindheit mit einer verrückten Mutter. Außerdem ist das Buch in Abschnitte unterteilt, die immer einem bestimmten Teil gewidmet sind. So ist es am Anfang der „Fleckige Tod“, dann der Abstieg zur Trieste, danach die Ankunft usw. Beim Lesen hatte ich teilweise eine Gänsehaut, weil der Autor mit seinen Worten so dermaßen tief in das Geschehen blicken läßt, dass ich Probleme hatte, das Buch kurz vor dem Schlafengehen zu lesen. Die sehr düstere Atmosphäre, die gerade in der Unterwasserstation herrschte, war beklemmend. Ich musste nebenbei ein fröhliches Buch lesen, damit mein Kopfkino wieder runterkam und mir die drückende Stimmung nicht zu sehr aufs Gemüt schlug. Der Autor hat es geschafft, mich zu fesseln. Er treibt mit der Psyche ein böses Spiel, schafft grausame Szenen und hält auch mit Gewaltszenen nicht hinterm Berg. Für die Unterhaltung ist bestens gesorgt und ich denke, dass Horror- und auch Psychothriller-Fans ganz sicher auf ihre Kosten kommen. Auch wenn ich immer wieder Parallelen zu manch anderen Geschichten ziehen konnte (so z. B. dem Film „Abyss - Abgrund des Todes“ von James Cameron oder dem Buch „Der Schwarm“ von Frank Schätzung). Trotzdem liegt eine eigenständige Geschichte vor und gerade durch die beklemmende Enge, dem Schauplatz kilometerweit unter Tonnen von Wasser und einem Protagonisten, der immer tiefer in seine eigenen Abgründe gezogen wird, ergibt sich ein abgrundtiefes Horrorszenario. In der Mitte des Buches gibt es eine längere Strecke, in der die Spannung etwas nachlässt. Und auch wenn das Ende dann doch etwas abgefahren war, fand ich es passend. Es gab dem ganzen einen stimmigen Abschluss. Eigentlich hatte ich ab Mitte des Buches auch nichts anderes mehr erwartet. Hinter dem Pseudonym Nick Cutter verbirgt sich der bekannte Autor Craig Davidson. Fazit: Horror gepaart mit Sci-Fi- und Fantasy-Elementen, die einem manchmal die Haare zu Berg stehen lassen und das Blut zum Gefrieren bringen.

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