Die Ummauerte Stadt

(14)

Seit dem Zusammenbruch der alten Weltordnung sind die Menschen in der Ummauerten Stadt einer totalitären Kontrolle ausgeliefert. Während Ausgangsperren, Wohnungsenteignungen und Verarmung zum Alltag gehören, riskiert Jeremiah mit dem Sammeln von Elektroschrott und Altmetall in den Außenbezirken regelmäßig sein Leben. Obwohl er sich im Besitz von diesen begehrten Tauschobjekten befindet, sehnt er sich danach, aus der Ummauerten Stadt zu entkommen, in der Nahrungs- und Sauerstoffversorgung kontrolliert und Menschen wie Vieh gehalten werden. Zusammen mit Bezirkskommunikator Goran begehrt Jeremiah gegen das System auf. Doch was wird ihn der Wunsch nach Freiheit kosten?

Portrait

Jan Reschke wurde 1981 in Iserlohn geboren und lebt mittlerweile in Haltern am See. In der Zwischenzeit studierte er Sportwissenschaften in Münster und arbeitete einige Jahre in Hamburg als Redakteur für Spiegel Online sowie diverse Printmedien. Nach einem Jahr in Kolumbien, Medellín, ist er mittlerweile als Lehrer tätig und schreibt Bücher.
Mit seinem ersten großen Werk Die Ummauerte Stadt gewann er den Crowdfunding-Wettbewerb "Gedankenwildwuchs", ein Gemeinschaftsprojekt des Luzifer Verlags und des Papierverzierer Verlags.
Zu seinen Lieblingsautoren zählt er Tad Williams, Stanislaw Lem, George Orwell, Aldous Huxley sowie Arkadi und Boris Strugazki. Wenn er sich nicht gerade mit Büchern beschäftigt, versucht er sich beim Handball, trifft Freunde oder widmet sich der Welt der Computerspiele.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 404
Erscheinungsdatum Oktober 2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-944544-98-4
Verlag Papierverzierer Verlag
Maße (L/B/H) 200/121/38 mm
Gewicht 461
Auflage 1
Verkaufsrang 67.450
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14,95
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
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erschreckende Zukunftsversion - super geschrieben
von annlu am 15.02.2017

Die Welt hat sich verändert, die Versorgung mit Sauerstoff und grundlegenden Dingen ist nicht überall gewährt, sodass die Menschen in der ummauerten Stadt zusammengepfercht wurden. Während die Machthaber sich in den geschlossenen Bereich zurückgezogen haben und dort alle Annehmlichkeiten genießen können, leben die einfachen Leute - kontrolliert und unterdrückt... Die Welt hat sich verändert, die Versorgung mit Sauerstoff und grundlegenden Dingen ist nicht überall gewährt, sodass die Menschen in der ummauerten Stadt zusammengepfercht wurden. Während die Machthaber sich in den geschlossenen Bereich zurückgezogen haben und dort alle Annehmlichkeiten genießen können, leben die einfachen Leute - kontrolliert und unterdrückt von den Wachmännern und Soldaten - zu vielen in unzureichenden Wohnungen und Tiefgaragen, ihre Nahrungsmittelrationen, ihre Strom- und Wasserrationen sowie ihre Bewegungsfreiheit sind eingeschränkt. Als die Bevölkerung immer unzufriedener wird, reagiert der Kanzler und der Rat mit weiteren Verordnungen und Androhungen von Gewalt. Der junge Jeremiah, der sich bereits mit seinen Expeditionen in die Außenbezirke in Gefahr bringt, gehört zu denen, die immer unzufriedener werden. Er entschließt, sich zu wehren. Dazu schließt er sich mit anderen seiner Gesinnung zusammen. Doch wohin wird ihn das führen und was ist er bereit dafür zu opfern? Die Geschichte wird durch viele kurze Kapitel erzählt, die von unterschiedlichen Parteien an unterschiedlichen Plätzen bestritten werden. Neben Jeremiah und seinen Freunden im Wohnblock 19 kommen auch ihre Gegenspieler, die Machthaber, zu Wort. Daneben sind es die Wissenschaftler im Werk, das für die Nahrungsmittelversorgung zuständig ist und die Experimente an Menschen ausführen und ein unbekannter Gefangener in seiner Zelle, von dem unklar ist, ob es sich um Mann oder Frau handelt, die mich zum Spekulieren angeregt haben. Nicht nur diese Abschnitte sind es, die düster erscheinen. Auch die Beschreibung der Ummauerten Stadt und der prekären Wohnsituation dort haben ein schreckliches Bild abgegeben. Immer wieder wird der Verfall und das Elend angesprochen, sodass der Luxus im geschlossenen Bezirk sich noch deutlicher davon unterschied und eine Verschwendungssucht preisgab, die grotesk anmutete. Schon bald entwickelte ich eine schreckliche Theorie, was es mit der Gesellschaft dieser Welt auf sich hat. Dadurch wurde die ohnehin schon hoffnungslose Stimmung, die durch die Szenen vermittelt wurde, noch verstärkt. Die Einblicke in die besseren Bereiche haben mir zwar nicht sehr viel mehr Informationen gegeben, dafür aber die großen Unterschiede zwischen Privilegierten und Unterdrückten unterstrichen. Die Menschen erschienen rücksichtslos und nur an ihren eigenen Vorteilen interessiert. Nicht nur in dieser Situation, sondern auch in Bezug auf die Politik und die Foltermethoden hat mich die Geschichte über Episoden unserer Vergangenheit aber auch unserer Gegenwart nachdenken lassen. Dass dabei nicht die Glanzmomente im Vordergrund standen, lässt sich sicher aus meiner bisherigen Beschreibung der Erzählung schließen. Das Buch ist keine typische Dystopie mit sympathischen, mutigen Helden, die sich gegen die Unterdrücker auflehnen und damit das System stürzen. Bis zum Ende hin blieb besonders die Identität des Gefangenen spannend, da sich meine Spekulationen diesbezüglich immer wieder änderten.

Wie weit würdest Du gehen?
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 25.12.2016

Und was würdest Du tun, wenn der Regierung immer neue Regeln einfallen? Das Leben in der ummauerten Stadt ist streng geregelt. Es gibt Ausgangsperren, zugewiesene Nahrungsrationen und sogar der Sauerstoff ist nur in begrenzten Mengen für jeden zu haben. Eine eigene Wohnung? So etwas gibt es hier schon lange nicht... Und was würdest Du tun, wenn der Regierung immer neue Regeln einfallen? Das Leben in der ummauerten Stadt ist streng geregelt. Es gibt Ausgangsperren, zugewiesene Nahrungsrationen und sogar der Sauerstoff ist nur in begrenzten Mengen für jeden zu haben. Eine eigene Wohnung? So etwas gibt es hier schon lange nicht mehr. Viele Menschen auf einem engen Raum, zusammengepfercht, so sieht die Zukunft aus. Und dann gibt es da Block 19. Hier lebt Jeremiah. Er ist ein Sammler, der sich immer wieder illegal nach draußen wagt um Sachen zu sammeln und ebenso von einer besseren Welt zu träumen. Zum Glück steht ihm hier der Bezirkskommunikator Goran zur Seite. Goran wechselt hierbei sogar die Seiten. Er geht in das Werk um von dort aus für seine Leute zu arbeiten. Jeremiah bleibt hingegen in der Stadt. Wird es den beiden gelingen am Leben in der Stadt etwas zu ändern? Und was ist der Preis hierfür? Ich kann nur eines sagen. Das Buch ist echt beeindruckend. Immer wenn ich gedacht habe, schlimmer kann es nicht mehr werden, hat es der Autor geschafft noch einmal einen drauf zu setzen. An manchen Stellen musste ich echt schlucken. Und ich bin bestimmt nicht zart besaitet beim Lesen. Es ist so schrecklich zu lesen, was Menschen anderen Menschen antun nur dass es ihnen selbst ein bisschen besser geht und sie ihr Leben in Ruhe und mit einigen Annehmlichkeiten leben können. Wer dieses Buch gelesen hat, wird sich echt die Frage stellen? Kann so etwas in der Zukunft denkbar sein? Vielleicht sollte jeder mal überlegen, wie er so lebt und was er jeden Tag so tut! Manches in diesem Buch scheint mir gar nicht so weit her geholt. Ich kann hier gerne 5 Sterne geben und hoffe trotz Ende in diesem Buch, da dieses in bisschen offen ist, dass es eines Tages weiter gehen wird.

Das Leben im Jahre 2034
von einer Kundin/einem Kunden aus Hersbruck am 01.11.2016

Zum Inhalt: Jeremiah ist Sammler in dieser Welt, wo Menschen nur leben können wenn sie unter der städtischen Kuppelanlage leben. Sonst gibt es noch den geschlossen Bezirk und das Werk, wo man die nun übliche Nahrung bestehend aus Algen und Fleisch herstellt. Um diese in bestimmten Rationen den Menschen... Zum Inhalt: Jeremiah ist Sammler in dieser Welt, wo Menschen nur leben können wenn sie unter der städtischen Kuppelanlage leben. Sonst gibt es noch den geschlossen Bezirk und das Werk, wo man die nun übliche Nahrung bestehend aus Algen und Fleisch herstellt. Um diese in bestimmten Rationen den Menschen in der ummauerten Stadt zukommen lässt. Jeremiah als Sammler versucht aus der Außenwelt unter Einsatz seiner Lebens zusammen mit seinem Partner Frederick immer wieder Gegenstände wie zum Beispiel Stifte den Menschen in der ummauerten Stadt zubringen. Denn solche Sachen werden schon lange nicht mehr produziert. Leider mag die Regierung solche Aktivitäten gar nicht und schickt Soldaten in die Außenwelt und macht jagt auf die Sammler und tötet dabei dann Partner Frederick. Und so sieht Jeremiah jetzt doch sein Leben in Gefahr und sinnt über eine neue und ungefährliche Möglichkeit der Lebensgestaltung nach. Ihm kommt der Gedanken, dass man ja die Algenproduktion durchaus in die Hände der Menschen in der ummauerten Stadt legen könnte. Doch auch hier mag die Regierung keine Eigenverantwortung der Menschen und lässt die Waffen sprechen. Was passiert im Werk, denn immer wieder verschwinden Menschen aus Jeremiahs Umfeld. Also auch noch seine Freundin verschleppt wird, beginnt Jeremiah zu ahnen, da stimmt etwas nicht und fängt an der Sache um Algen und dem Verschwinden der Menschen auf der Grund zugehen. Und kommt furchtbaren Praktiken auf die Spur... Meine Meinung: Ohne Vorgeschichte wie es zum Leben der Menschen im Jahre 2034 kommt, kommt diese Geschichte des Autoren Jan Reschke locker aus. Denn er kann mit seinen zwei Handlungssträngen einfach die Leser und Leserin fesseln. Erste Handlungsstrang eine Person sitzt in einer Zelle und wird gequält und gefoltert. Keiner kann sagen, ob männlich oder weiblich alles wird fast erst am Ende geklärt. Zweiter Handlungsstrang Jeremiah und Goran, zwei Männer, die jeder für sich versuchen die Situation der Menschen in der ummauerten Stadt zu verändern. Und letzten Endes über sich hinaus wachsen. Sehr gut beschrieben greift der Autor hier eigentlich auch schon bei uns aktuelle Themen auf, wie allgemeiner Hunger, die ständige Zunahme der Kontrolle über Menschen und den Wahn der Wissenschaft. Dieser Wahn hat hier im Roman erschreckende Formen angenommen und beim Lesen kann sich schon eine Schockreaktion beim Leser oder der Leserin einstellen. Also bitte mit Vorsicht lesen, wenn man eher etwas zartbesaitet ist. Da geht es schon hart zur Seite. Zusammengefasst eine sehr spannende erzählte Geschichte, die eigentlich niemand gerne so erleben möchte. Aber einem zu Nachdenken anregt.....auf alle Fälle.


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