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Die Ungehörigkeit des Glücks

Roman. Deutsche Erstausgabe

(53)
Aktuell und zeitlos zugleich, zutiefst menschlich und authentisch – einfach große Frauenunterhaltung.
Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen. Katie muss mit der ihr fremden Großmutter das Zimmer teilen. Und sie fängt an, sich für Marys Geschichte zu interessieren. Katie will dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Das ist nicht einfach, weil Mary an Alzheimer leidet. Doch Katie erkennt verblüffende Ähnlichkeiten zwischen sich und Mary: beide haben eine ungehörige Vorstellung vom Glück …
Rezension
"Mit Mary hat die Autorin eine unvergessliche, zutiefst berührende Figur erschaffen, deren Abenteuerlust von jeder Seite sprüht." Daily Mail
Portrait
Jenny Downham war Schauspielerin, bevor sie mit ihrem ersten Roman Bevor ich sterbe einen Weltbestseller schrieb. Sie lebt mit ihren beiden Söhnen in London.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 22.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-10292-3
Verlag Bertelsmann
Maße (L/B/H) 223/149/37 mm
Gewicht 657
Originaltitel Unbecoming
Verkaufsrang 49.997
Buch (gebundene Ausgabe)
19,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Diesen Buch macht einen glücklich!“

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Von heute auf morgen soll sich das Leben von der 17-jährigen Katie komplett ändern, denn eines Tags soll ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen. Nur durch ganz viel Widerspruch ihrer Mutter Caroline hat sich die besondere Situation ergeben, denn eigentlich hat Caroline seit Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist deswegen eigentlich Von heute auf morgen soll sich das Leben von der 17-jährigen Katie komplett ändern, denn eines Tags soll ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen. Nur durch ganz viel Widerspruch ihrer Mutter Caroline hat sich die besondere Situation ergeben, denn eigentlich hat Caroline seit Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist deswegen eigentlich nicht sehr gut auf sie zu sprechen.
Für Katie ändert sich ihr Leben ab dem Moment drastisch, da sie jetzt ihr Zimmer mit der ihr unbekannten Großmutter teilen muss. Doch sie fängt sehr schnell an sich für die Geschichte ihrer Großmutter zu interessieren und kommt einem Familiengeheimnis auf die Spur. Und so merk Katie schnell wie viele Gemeinsamkeiten sie mit ihrer Großmutter Mary hat.

Dieses Buch geht ans Herz und man lernt schnell das Vergangenheit nicht immer Vergangenheit ist. Es beschreibt eine rührende Familiengeschichte und die ganz individuelle Suche nach dem eigenen Glück.

„Großmutter-Enkeltochter-Tochter....“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Mary,Katie und Caroline - drei Generationen und drei Frauen,die den Leserinnen in dieser Geschichte durchaus nahe kommen werden.
Mary,lebenshungrig, rebellisch,Papas Liebling, aber nur so lange bis sie schwanger wird , ohne dazugehörigen Jungen/Mann (und das in den 50ern!),deren Geschichte in Rückblenden erzählt wird,
Caroline, ihre
Mary,Katie und Caroline - drei Generationen und drei Frauen,die den Leserinnen in dieser Geschichte durchaus nahe kommen werden.
Mary,lebenshungrig, rebellisch,Papas Liebling, aber nur so lange bis sie schwanger wird , ohne dazugehörigen Jungen/Mann (und das in den 50ern!),deren Geschichte in Rückblenden erzählt wird,
Caroline, ihre Tochter, die von Marys älterer Schwester Pat großgezogen wird und genauso organisiert und angepasst ist wie die Tante und schließlich die Enkelin und Ausgangsfigur ,
Katie, jüngstes Mitglied des Trios, die zwar mit ihrer feuerroten Mähne aussieht wie ihre Grandma früher, aber durchaus anders tickt und momentan mit der Situation durch Trennungseltern, behindertem Bruder und kontrollsüchtiger Mutter klarkommen muss.
Da Katie außerdem gerade geoutet wurdet, dass sie auf Mädchen steht und noch nicht weiss, wie sie damit umgehen soll, trifft es sie heftig, als plötzlich die alte Mary in ihrer Familie einschlägt wie ein Komet.
Marys Lebensgefährte Jack ist an einem Herzinfarkt verstorben und sie,die an Alzheimer erkrankt ist,ohne ihn komplett aufgeschmissen.Bis die entsetzte Caroline einen Heimplatz für sie gefunden hat, muss also Mary bei ihren Enkelkindern und der Tochter wohnen ,mit denen sie ewig keinen Kontakt hatte- eine für alle erst nervenaufreibende Angelegenheit. Aber die empathische Katie findet einen Zugang zu der alten Frau, der ihrer Tochter Caroline lange verwehrt bleibt und beginnt ein Erinnerungstagebuch für ihre Grandma,das einige Geheimnisse der Vergangenheit lüftet..
Auch wenn Längen vorhanden sind, ist Downhams Stil alles in allem wieder eingängig und flüssig, ihre "Heldinnen " sind Menschen mit Ecken und Kanten, wie wir sie alle haben und Gefühle schlagen hohe Wellen in dieser Geschichte.
Schauen Sie doch mal in die Leseprobe !

Danna Müller, Thalia-Buchhandlung Soest

Tolles Buch! Sehr mitreißend! Tolles Buch! Sehr mitreißend!

Dora Roth, Thalia-Buchhandlung Lingen

Herzergreifend, dabei aber keine Spur kitschig! Drei Generationen Frauen, die (zunächst widerwillig) ihre individuellen Lebenskrisen gemeinsam meistern. Jenny Downham kann's! Herzergreifend, dabei aber keine Spur kitschig! Drei Generationen Frauen, die (zunächst widerwillig) ihre individuellen Lebenskrisen gemeinsam meistern. Jenny Downham kann's!

Sabrina Hermes, Thalia-Buchhandlung Bad Oeynhausen

Jenny Downham hat einen berührenden Roman geschrieben. Themen wie Demenz und Selbstfindung haben ihren Platz. Emotional und fesselnd geschrieben. Für Fans von Cecelia Ahern. Jenny Downham hat einen berührenden Roman geschrieben. Themen wie Demenz und Selbstfindung haben ihren Platz. Emotional und fesselnd geschrieben. Für Fans von Cecelia Ahern.

„Drei Generationen - drei Vorstellungen von Glück“

Maren Oberwelland

Jenny Downham hat es mit ihrem neuen Buch geschafft einen vielschichtigen aber zu keinem Zeitpunkt undurchsichtigen Roman zu schreiben.
Es geht um Katie, die mit ihren 17 Jahren mitten im Erwachsen werden steckt und erst noch herausfinden muss, ob sie Jungen oder Mädchen interessanter findet. Es geht um ihre Mum, die bei ihrer Tante
Jenny Downham hat es mit ihrem neuen Buch geschafft einen vielschichtigen aber zu keinem Zeitpunkt undurchsichtigen Roman zu schreiben.
Es geht um Katie, die mit ihren 17 Jahren mitten im Erwachsen werden steckt und erst noch herausfinden muss, ob sie Jungen oder Mädchen interessanter findet. Es geht um ihre Mum, die bei ihrer Tante aufgewachsen ist und nie ein richtiges Verhältnis zu ihrer Mutter aufbauen konnte und deshalb bei ihren eigenen Kindern immer alles unter Kontrolle haben möchte. Und es geht um Mary, Katies an Alzheimer erkannte Großmutter, die einen tiefen Schmerz in sich trägt, sich aber nicht mehr erinnern kann, woher er stammt.
Mir war es eine Freude dieses Buch zu lesen, denn Jenny Downham hat es geschafft beim Leser Verständnis für jede einzelne der Frauen zu wecken. Es gibt keine, die Schuld ist, dass die Vergangenheit aus dem Ruder gelaufen ist und jede von ihnen leistet auf ihre Art einen Beitrag dazu, dass sie sich in der Gegenwart wieder annähern.
Ein toller Generationenroman, der es schafft drei so unterschiedliche Frauen auf eine Ebene zu heben. Mit viel Einfühlungsvermögen geschrieben, ein großartiges Buch!

Laura van Endern, Thalia-Buchhandlung Kleve

Drei Frauen, drei Generationen, eine Geschichte voller Geheimnisse, Erinnerungen, Lügen und Glück. Eine Geschichte in der das Vergessen ein (Neu-) Anfang ist. Drei Frauen, drei Generationen, eine Geschichte voller Geheimnisse, Erinnerungen, Lügen und Glück. Eine Geschichte in der das Vergessen ein (Neu-) Anfang ist.

C. Gäbke, Thalia-Buchhandlung Heidenheim an der Brenz

Ein wunderbares Buch für Jugendliche über Familie und deren Geheimnisse.Liest sich sehr schön und hat mich unheimlich gefesselt. Ein wunderbares Buch für Jugendliche über Familie und deren Geheimnisse.Liest sich sehr schön und hat mich unheimlich gefesselt.

Leokadia Kessel, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Eine anrührende Geschichte zweier starker Frauen auf der Suche nach Glück, Selbstfindung und der großen Liebe. Eine anrührende Geschichte zweier starker Frauen auf der Suche nach Glück, Selbstfindung und der großen Liebe.

Maggy Grebasch, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein wenig langatmig, aber trotzdem ein besonderes Buch und sehr bewegend. Ein wenig langatmig, aber trotzdem ein besonderes Buch und sehr bewegend.

Angelie Zamzow, Thalia-Buchhandlung Essen

Drei starke Frauen, eine Familie, viele Geheimnisse und ganz große Gefühle. Ein wundervoller Roman über das Suchen, Verlieren und (Wieder-)Finden. Drei starke Frauen, eine Familie, viele Geheimnisse und ganz große Gefühle. Ein wundervoller Roman über das Suchen, Verlieren und (Wieder-)Finden.

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Drei Generationen, drei bewegende Leben, viele Familiengeheimnisse. Großes Gefühlskino. Wird die Wahrheit ans Tageslicht kommen? Lesen Sie selbst! Schwierige Themen, die berühren. Drei Generationen, drei bewegende Leben, viele Familiengeheimnisse. Großes Gefühlskino. Wird die Wahrheit ans Tageslicht kommen? Lesen Sie selbst! Schwierige Themen, die berühren.

Katharina Kaufmann, Thalia-Buchhandlung Marburg

Eine zutiefst berührende Geschichte über Familiengeheimnisse, dem Leben mit einer Demenzkranken und dem Wiederfinden von Erinnerungen! Eine zutiefst berührende Geschichte über Familiengeheimnisse, dem Leben mit einer Demenzkranken und dem Wiederfinden von Erinnerungen!

Lisa Schott, Thalia-Buchhandlung Marburg

Tiefgründiges und emotionales Familiendrama mit interessantem Perspektivenwechsel! Nicht nur für Jugendliche! Tiefgründiges und emotionales Familiendrama mit interessantem Perspektivenwechsel! Nicht nur für Jugendliche!

Anja Schmidt, Thalia-Buchhandlung Zwickau

Interessante Geschichte, leider etwas langatmig. Interessante Geschichte, leider etwas langatmig.

Indra Fürstenberg, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein vielschichtiges Buch über Familienbeziehungen und die individuelle Suche nach dem eigenen Glück im Leben. Leider etwas wenig Tempo. Ein vielschichtiges Buch über Familienbeziehungen und die individuelle Suche nach dem eigenen Glück im Leben. Leider etwas wenig Tempo.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
53 Bewertungen
Übersicht
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1
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Die Ungehörigkeit des Glücks (Jenny Downham)
von Stefanie Jani am 03.08.2016

Klappentext: Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen. Katie... Klappentext: Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen. Katie muss mit der ihr fremden Großmutter das Zimmer teilen. Und sie fängt an, sich für Marys Geschichte zu interessieren. Katie will dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Das ist nicht einfach, weil Mary an Alzheimer leidet. Doch Katie erkennt verblüffende Ähnlichkeiten zwischen sich und Mary: beide haben eine ungehörige Vorstellung vom Glück. Cover: Das Cover ist recht schlicht in Lila gehalten. Man sieht im Vordergrund eine recht junge Frau oder ein junges Mädchen liegen. Sie ist zum Teil hinter Stoff versteckt. Das Cover strahlt eine gewisse Leichtigkeit aus und wirkt trotz der schlichten Gestaltung schön und ansprechend. Mein Fazit Inhalt & Gedanken: Nachdem Mary ihre Tochter Caroline bekam, war sie nicht in der Lage eine gute Mutter zu sein, sie hatte andere Pläne und Angst zu versagen. Sie übergab ihre Tochter in die Hände ihrer Schwester, von der sie vermutete, dass diese das Kind schon großziehen würde. Doch wie dem so ist, vermisst Mary ihre Tochter und versucht sie zu sehen. Die Geschichte spielt im Jetzt, der Pubertät der Enkeltochter Katie. Diese versucht zusammen mit Mary, die an Demenz leidet, herauszufinden, was damals passiert ist und warum zwischen Mutter und Tochter eine so unüberwindbare Hürde steht. Sie beginnt ein Erinnerungstagebuch zu schreiben, damit Mary sich nicht nur ab und zu an die Vergangenheit erinnert, sondern immer nachlesen kann. Während Mary durch Katies Hilfe immer mehr zu sich und zu ihrer früheren Selbst findet, findet auch Katie mehr und mehr zu sich selbst und muss sich eingestehen, dass sie auf Frauen steht. Besonders Simona, die Kellnerin aus Marys Lieblingscafe hat es ihr angetan. Demenz ist eine ernstzunehmende und für alle Beteiligten schwierige Krankheit. Doch die Geschichte beschreibt schön, wie man trotz der Krankheit und einem alten Familiendrama wieder zueinander finden kann. Wie viel ein kleiner Schritt in die Richtung eines Menschen bewirken kann und wie stark manche Bindungen sind, die zwischen den verschiedenen Menschen entstehen können (Mutter-Tochter, Großmutter-Enkelin, Mädchen-Mädchen). Sprache und Stil: Die Kapitel waren schön untergliedert, sie waren nicht zu lang und entsprechend schön fand ich es sie zu lesen. Es war alles sehr kurzweilig. Die Einschübe der Erinnerungen, die Mary hat, waren thematisch und inhaltlich passend hineingefügt. Man konnte so genau nachvollziehen, was damals passiert ist und konnte dann auch Marys Gefühle bezüglich einer bestimmten Situation oder einem Café gut nachvollziehen. Lieblingsstelle / Zitat Eine Geschichte, beschloss Katie, als sie über den Hof zum Eingangstor ging, ist wie ein Stück Stoff oder ein Wollschal, aus dem man mutig einen Faden rausziehen und ihn betrachten kann, weil man ihn in der Hand hat. Aber sie besteht aus zahllosen miteinander verwobenen Fäden, von denen manche einem selber und andere anderen Leuten gehören, und Widersprüche und Ungereimtheiten fließen in das Gewebe ein. (Seite 450) Meine Meinung: Ich fand das Thema Demenz und Familie und die Darstellung der einzelnen Aspekte beider Teile sehr gelungen. Jenny Downham zeigt sehr schön, wie wichtig Liebe und Familie ist, sowohl für die Genesung oder für den Umgang mit Krankheiten, als auch für den Umgang mit eigenen Gefühlen oder Neigungen. Mich hat nur das offene Ende bezüglich Simona und Katie etwas gestört. ^^ Das Buch war super schön zu lesen und ist auf jeden Fall weiterzuempfehlen. Danke an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. Bewertung Spannung/Handlung o o o o Romantik o o o o Charaktere o o o o Schreibstil o o o o o Gesamt o o o o

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eine herzzereißende Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankenberg am 12.05.2016

Das Buch hat mich von Anfang an durch sein Farbkonzept angesprochen. Mir gefällt das Cover sehr gut. Ich wäre wohl auch im Laden an dem Buch „hängen“ geblieben. Es wirkt sehr schlicht, aber der Blick der Frau zieht einen direkt in seinen Bann. Aber auch der Inhalt hat mich... Das Buch hat mich von Anfang an durch sein Farbkonzept angesprochen. Mir gefällt das Cover sehr gut. Ich wäre wohl auch im Laden an dem Buch „hängen“ geblieben. Es wirkt sehr schlicht, aber der Blick der Frau zieht einen direkt in seinen Bann. Aber auch der Inhalt hat mich sehr überzeugt. Vor allem Katie, die meiner Meinung nach die Hauptfigur in diesem Buch ist, hat mich überzeugt. Sie ist eine junge Frau, die sich bisher immer klein gemacht hat. Sei es in der Familie, in der sie es vor allem ihrer Mutter immer Recht machen wollte oder in ihrem sehr kleinen Freundeskreis. Katie hat sich in dieser Geschichte stark weiterentwickelt. Anfangs hatte sie vor allem in Bezug auf ihre Gefühle starke Selbstzweifel, wollte sich und ihre Gefühle nicht akzeptieren. Doch im Laufe des Buches ist sie aufgeblüht, hat ignoriert, was andere über sie reden oder von ihr halten und das getan, was sie glücklich macht. Diese Entwicklung zu beobachten war richtig schön. Schwieriger ist es dann aber mit Mary. Die ältere Dame hat Alzheimer und erinnert sich nur noch bruchstückartig an einzelnen Situationen ihrer Vergangenheit. Es hat mich zwischendurch immer wieder sehr berührt wenn Mary merkt, dass sie wieder etwas vergessen hat oder etwas nicht zuordnen konnte. Zwischendurch gab es immer wieder Situationen, in denen sie ihre eigene Tochter Caroline oder ihre Enkel nicht erkennt und glaubt, sie wäre bei fremden Menschen zu Hause. Doch auf der anderen Seite hat sie so eine starke Persönlichkeit und eine Willensstärke, die diese Vergesslichkeit in den Hintergrund schiebt. Sie steht für das ein, was sie interessiert und lässt sich nicht davon abbringen. Und das, obwohl ihre Vergangenheit ganz und gar nicht einfach war. Meine Meinung zu Katies Mutter Caroline hat innerhalb des ganzen Buches geschwankt. Anfangs hatte ich großes Mitleid mit ihr, als klar wurde, dass Mary ihre eigene Tochter bei ihrer Schwester gelassen und ihr Leben allein gelebt hat. Doch auch diese Geschichte hat zwei Seiten und im Laufe des Buches wird klar, dass Caroline nicht nur ein „Opfer“ ist. Sie ist für mich der unsympathischste Charakter in dieser Geschichte. Sie kontrolliert ihre beiden Kinder auf Schritt und Tritt. Sie dürfen nichts ohne ihre Zustimmung machen. Ihr Sohn Chris (14 Jahre alt) darf noch nicht mal allein vor die Tür. Caroline hat beide Kinder von Anfang an sehr stark eingeschränkt in ihrer Entwicklung. Das ist schade. Doch durch das Zusammenleben mit Mary lockert es sich ein wenig und man merkt, dass beide Kinder aufblühen. Katies Bruder Chris ist eine Sache für sich. Er wurde mit einer Entwicklungsstörung geboren und hat eine sehr starke Bindung zu seiner Mutter. Das kann auch damit zusammenhängen, dass er sich bzw. seiner Krankheit unterbewusst die Schuld an der Trennung seiner Eltern gibt und sich nach der Trennung sehr an seine Mutter klammert. Im Laufe des Buches wird aber deutlich, dass er sich sehr über die Gesellschaft von Mary freut und sie gerne um sich hat. Auch wenn er die Verantwortung für sie nicht übernehmen möchte. Das scheint ihn noch zu überfordern. Mir gefällt der Schreibstil von Downham richtig gut. Sie wechselt von Kapitel zu Kapitel die Perspektive, sodass man die Geschichte wirklich aus jeder Sicht erfährt. An einigen Stellen springt sie außerdem in die Vergangenheit. So erfährt der Leser genauer, was damals alles passiert ist, nachdem Mary ihre Tochter bekommen hat. Die gegenwärtige Situation ist sehr verzwickt. Caroline hat ihre Mutter nie vor ihren Kindern erwähnt. Doch dann wird sie angerufen, als Marys Lebenspartner verstorben ist. Sie soll sich nun um die an Alzheimer erkrankte Frau kümmern. Schnell wird klar, dass in der Vergangenheit einiges passiert ist, was die Beziehung der Beiden auf Eis gelegt hat. Doch man erfährt erst nach und nach von der umfangreichen Geschichte. Für Katie und Christ ist es natürlich eine Überraschung, als sie erfahren, dass sie eine Oma haben und diese vorübergehend bei ihnen einzieht. Doch man merkt schnell, dass sich vor allem Katie sehr darüber freut. Sie interessiert sich sehr für Mary und ihre Geschichte, beschäftigt sich mit ihr und ist schnell für sie verantwortlich. Caroline möchte sie so schnell es geht in ein Pflegeheim abschieben, doch das ist nicht so einfach. Sie muss sich also – ob sie will oder nicht – mit ihrer Vergangenheit und den Fehlern in der eigenen Familie auseinandersetzen. Abgesehen von dieser „Hauptgeschichte“ erfahren wir sehr viel über Katie und ihr Gefühlsleben. Nachdem sich ihre Eltern getrennt haben und sie mit ihrer Mutter und ihrem Bruder umgezogen ist, hat sie eine neue Schule besucht. Doch sie hat nur sehr schwer Anschluss gefunden. Als sie dachte, eine gute Freundin gefunden zu haben, funkt das Leben dazwischen, wodurch sie erstmal wieder auf sich allein gestellt ist. Im Laufe der Geschichte merkt man, dass sie noch ihren Platz im Leben finden muss. Doch sie schlägt sich wacker, macht neue Bekanntschaften und zeigt dadurch, dass man aus alten Gewohnheiten und Situationen ausbrechen kann.

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Die Ungehörigkeit des Glücks
von Landbiene am 06.05.2016

Cover: Das Cover finde ich jetzt nicht sonderlich schön. Mir hätte ein Titelbild einer alten Frau und einem jungen Mädchen viel besser gefallen. Eigene Inhaltsangabe: Caroline, alleinerziehende Mutter von Chris (14 Jahre) und Katie (17 Jahre) wird eines Tages in ein Krankenhaus bestellt. Dort stellt sich heraus, dass der Lebensgefährte ihrer Mutter... Cover: Das Cover finde ich jetzt nicht sonderlich schön. Mir hätte ein Titelbild einer alten Frau und einem jungen Mädchen viel besser gefallen. Eigene Inhaltsangabe: Caroline, alleinerziehende Mutter von Chris (14 Jahre) und Katie (17 Jahre) wird eines Tages in ein Krankenhaus bestellt. Dort stellt sich heraus, dass der Lebensgefährte ihrer Mutter gestorben ist und ihre Mutter auf Grund ihrer Demenz nicht alleine in einem Haushalt leben kann. Caroline hatte seit Jahren keinen Kontakt zu ihrer Mutter und sieht diese auch nicht als ihre Mutter an, weil sie bei deren Schwester Pat aufgewachsen ist. Demnach ist sie alles andere als begeistert Mary bei sich aufzunehmen und versucht sich dagegen zu sträuben. Doch vorerst bleibt keine andere Lösung und das Chaos in der Familie beginnt. Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin war in den ersten paar Seiten etwas verwirrend, doch das legte sich nach ein paar Seiten sehr schnell. Die Geschichte ist in der personellen Erzählperspektive geschrieben. Jedoch gibt es auch Rückblenden in die Vergangenheit, die gut gekennzeichnet sind und somit als Leser nicht durcheinander gerät. Das hat mir sehr gut gefallen. Weiterhin werden auch Briefwechsel dargestellt, was die Geschichte dem Leser zusätzlich der Geschichte näher bringt. Ansonsten ließ sich das Buch wunderbar flüssig und vor allem fesselnd lesen. Hauptprotagonisten: In dem Buch geht es hauptsächlich um 3 Personen. Mary, Caroline und Katie. Drei Generation die aus der Not heraus nun in einem Haushalt leben müssen. Die Charaktere sind sehr gut ausgereift, authentisch und liebenswert. Einzig das das Alter von Katie hat meiner Meinung nach nicht zu ihr gepasst. Sie verhält sich eher wie eine 14 oder 15 Jährige, aber keinesfalls wie eine 17 Jährige. Allgemeine Meinung: Das Buch und die damit verbundene Geschichte der 3 Frauen haben mich regelrecht gefesselt. Ich konnte das Buch kaum auch der Hand legen, weil der Schreibstil und die Handlung einfach sehr gut waren. Im Vordergrund steht das Thema Demenz, doch auch Homosexualität ist ein weiteres Hauptthema. Anfangs kam es mir unpassend in dem Buch vor. Im Nachhinein fand ich es aber sehr schön eingearbeitet. Die Ungehörigkeit des Glücks ist ein Buch das viele Probleme im alltäglichen Leben behandelt und mit viel Gefühl umgesetzt wurde. Langeweile kam bei mir kein einziges Mal auf! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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