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Die Unperfekten

Roman. Deutsche Erstausgabe

(36)
Ein zutiefst menschlicher Roman über eine liebenswerte Truppe von Lebens- und Überlebenskünstlern
Was, wenn ein Zeitungserbe seinem Basset mehr Interesse entgegenbringt als dem Schicksal seines Blattes? Was wird aus der unglückseligen Ruby (alleinstehend, immer auf der Suche nach dem Mann fürs Leben)? Aus Ed, der gefeuert wird und sich an der zuständigen Sachbearbeiterin (alleinerziehend, drei Kinder und keine Zeit für die Liebe) rächt? Aus der Chefredakteurin Kathleen (verheiratet mit einem Weichei und verliebt in einen anderen)? Und aus Lloyd, der, einsam wie ein Straßenhund, aus Not eine Story erfindet und auffliegt?
Rachmans wunderbar hintergründiger, ernst-komischer Gesellschaftsroman über eine internationale Tageszeitung und ihre Macher in Rom ist von bezwingender Leichtigkeit und ein Panoptikum unserer Zeit.
"Dieser Roman von Tom Rachman ist so gut, dass ich ihn zweimal lesen musste - einfach, um zu begreifen, wie er das hingekriegt hat, wie einer, der gerade mal fünfunddreißig ist, ein derartiges Gespür für Menschen und ihre Schwächen haben kann." Christopher Buckley, The New York Times Book Review
Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 18.10.10
Die Unperfekten hat schon vor der Veröffentlichung hohe Wellen geschlagen. Es erzielte einen der höchsten Vorschüsse in den USA, die in den letzten zehn Jahren für ein literarisches Debüt bezahlt wurden. Die Unperfekten ist der perfekte Roman für all die, die selbst nicht perfekt sind im Leben. Jeder findet sich hier auf die eine oder andere Art wieder. Tom Rachman hat einen bunten Reigen an Figuren entworfen, die jede auf seine Art bezaubert, berührt und begeistert. Der Zeitungsbranche wird der Spiegel vorgehalten, und was sie da sehen muss, ist nichts was ihr ein Strahlen aufs Gesicht zaubern wird. Tom Rachman bringt sie zum lachen, zum weinen, er läst sie betrübt und dann gleich wieder glücklich sein. Er erzählt von den vielen kleinen Wundern, der Tragik, Heiterkeit und Wehmut im Leben. Ein Buch, wie das Leben selbst.
Portrait

Tom Rachman, geboren 1974 in London, hat zunächst im kanadischen Toronto Filmwissenschaft studiert und dann an der Columbia Universität in New York einen Master in Journalistik gemacht. Nach seinem Studium begann Tom Rachman für die Associated Press in New York zu arbeiten. Während dieser Zeit bereiste er verschiedene Länder, unter anderem war er längere Zeit in Indien und Sri Lanka. Später arbeitete er dann als Auslandskorrespondent und berichtete aus Italien, Japan, Südkorea, der Türkei und Ägypten.

Die berufliche Wende kam für Tom Rachman im Jahr 2006, als er sich dazu entschloss, eine Teilzeitstelle als Redakteur bei der Zeitung International Herald Tribune in Paris anzunehmen. So blieb ihm ausreichend Zeit, um seinen ersten Roman "Die Unperfekten" zu schreiben. Dieser erzählt die Lebensgeschichten verschiedener Menschen, die für eine englischsprachige Zeitung in Rom arbeiten. Insofern lässt Tom Rachman auch seine persönlichen Erfahrungen in das Buch mit einfließen.

Das Debüt von Tom Rachman sorgte für Furore: "Die Unperfekten" wurde in zehn Ländern zeitgleich veröffentlicht. In den USA erhielt das Buch einen der höchsten Vorschüsse, die in den vergangenen zehn Jahren für ein Debüt bezahlt wurden. Tom Rachman lebt in London und Rom.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 01.10.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-24821-1
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 213/135/38 mm
Gewicht 520
Originaltitel The imperfectionists
Buch (Taschenbuch)
14,90
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Perfekt erzählt - „Die Unperfekten““

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Am Abend muss der 70-jährige Paris-Korrespondent Lloyd Burko Kichererbsen aus der Dose löffeln. „Von Freien nehmen wir heute nur noch Sachen, bei denen es uns die Kinnlade nach unten reißt“, heißt es aus der Redaktion der Zeitung in Rom. „Hat mir Geld zu tun, nicht mit dir“. Die fetten Jahre sind vorbei, das Blatt muss um sein Überleben Am Abend muss der 70-jährige Paris-Korrespondent Lloyd Burko Kichererbsen aus der Dose löffeln. „Von Freien nehmen wir heute nur noch Sachen, bei denen es uns die Kinnlade nach unten reißt“, heißt es aus der Redaktion der Zeitung in Rom. „Hat mir Geld zu tun, nicht mit dir“. Die fetten Jahre sind vorbei, das Blatt muss um sein Überleben kämpfen. Tom Rachman, der viele Jahre als Korrespondent für Associated Press gearbeitet hat, erzählt in seinem Erstlingswerk „Die Unperfekten“ die Geschichte vom Aufstieg und Fall einer Zeitung – und den Menschen, die dahinter stehen. Wie zum Beispiel von Ruby, der unglückseligen Texterin mittleren Alters, oder von Arthur, dem Spezialisten für Nachrufe und Nichtstun. Von Kathleen, der Chefredakteurin und natürlich von dem gealterten, einsamen Lloyd Burko. In elf kurzen Geschichten bekommt der Leser Einblick in die Schicksale von Redakteuren, Lektoren, Korrespondenten und Lesern. Zwischen den einzelnen Episoden kehrt Rachman immer wieder zurück zu den erfolgreichen Anfangsjahren der Zeitung unter dem Verleger Cyrus Ott. Es sind nicht nur die toll erzählten Einzelschicksale, die die „Die Unperfekten“ zu einem besonderen Lesevergnügen machen, sondern deren Beziehung untereinander: Jede Episode, aus einer anderen Perspektive erzählt, lässt den Leser Menschen und Geschehnisse aus einem völlig neuen Blickwinkel betrachten als noch im Kapitel zuvor. Es gibt nur eine Sache, die ich an diesem Buch bemängeln würde: Irgendwann ist es vorbei!

„"Die Unperfekten"“

M. Dupré, Thalia-Buchhandlung Limburg

Tom Rachman hat einen wunderbaren Roman über mythische Welt der Zeitungsredaktionen geschrieben, die leider immer mehr ausstirbt. Zigarettenverqualmte Redaktionsstuben mit Dutzenden von Schreibmaschinen, Auslandskorrespondenten, rasende Reporter, Fotografen und, über allen thronend, der cholerische Chefredakteur.
In Rachmans Episoden
Tom Rachman hat einen wunderbaren Roman über mythische Welt der Zeitungsredaktionen geschrieben, die leider immer mehr ausstirbt. Zigarettenverqualmte Redaktionsstuben mit Dutzenden von Schreibmaschinen, Auslandskorrespondenten, rasende Reporter, Fotografen und, über allen thronend, der cholerische Chefredakteur.
In Rachmans Episoden begleiten wir verschiedene Charaktere aus einer internationalen Zeitung in Rom durch die Wirren ihres Arbeits- und Privatlebens, allesamt irgendwo defekte, mangelhafte Figuren, die die guten und schlechten Zeiten ihres Blattes miterlebt haben.
Ein absolut lesenswertes Buch, anspruchsvoll und mit viel Liebe zu seinen unperfekten Charakteren. Bitte gerne mehr davon!

„Ein perfekter Roman“

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Was den exzentrischen, amerikanischen Selfmademan Cyrus Ott, Besitzer eines Unternehmensimperiums, vor über fünfzig Jahren dazu bewogen hat, in Rom eine internationale Tageszeitung aus dem Boden zu stampfen bleibt auch nach 400 Seiten ein Rätsel.
Ist es einfach eine Laune? Ist es die uneingestandene Liebe zur Jugendfreundin Betty,
Was den exzentrischen, amerikanischen Selfmademan Cyrus Ott, Besitzer eines Unternehmensimperiums, vor über fünfzig Jahren dazu bewogen hat, in Rom eine internationale Tageszeitung aus dem Boden zu stampfen bleibt auch nach 400 Seiten ein Rätsel.
Ist es einfach eine Laune? Ist es die uneingestandene Liebe zur Jugendfreundin Betty, die er zur Nachrichtenchefin des neuen Blatts macht, oder vielleicht nur eine Möglichkeit der Familie in Atlanta zu entfliehen, um in der ewigen Stadt ein neues Leben zu beginnen?
Auf jeden Fall lernen wir Personen kennen, die in irgendeiner Weise mit der Tageszeitung verbandelt sind, und die uns mit all ihren Schwächen, Marotten, Sehnsüchten und Träumen so vertraut werden, dass sie uns noch lange nach der Lektüre begleiten.
Da ist Ruby Zaga, eine einsame, frustrierte Textredakteurin, die seit ihrem Volontariat vor 20 Jahren mit ansehen musste, wie alle um sie herum die Karriere machten, während sie weiterhin unbedeutende Nachrichten überarbeitet. Jedes Jahr Sylvester checkt sie allein in einem Hotel ein, nur um ein paar ungemütliche Stunden mit Minibar und TV zu verbringen. Mitleid sollte sich aber nicht zu früh einstellen, denn sie selbst terrorisiert einen flüchtigen, verheirateten Bekannten mit Telefonanrufen.
Da wäre auch noch Ornella de Monterecci, die treueste Leserin der Zeitung, die zuhause ein Archiv von über 20 Jahren der Tagespresse gelagert hat. Ob ihrer gründlichen aber langsamen Lesart ist sie heute erst bei der Zeitung vom 23.April 1994 angekommen, und erfährt so „brandaktuell“ vom Wahlsieg Mandelas und dem Selbstmord Kurt Cobains. Sie darf sich also noch auf Clinton und Monica Lewinsky freuen.
Jedes der elf Kapitel rückt eine Figur ins Zentrum des Romans, und ist schon für sich eine Miniatur und Juwel.
Fazit: Ein wunderbares Buch aus der Welt der Presse. Warmherzig, witzig, kurzweilig und absolut unterhaltsam.

„Wunderschöne Einblicke“

Verena Hoffmeister, Thalia-Buchhandlung Worms

Tom Rachmann hat ein Händchen für interessante Charaktere und eine wundervolle Art den Leser ihre kleinen und großen Dramen durchleben zu lassen.
Stück für Stück lernt man die Redaktion einer Tageszeitung kennen und liebt und leidet gerne mit jedem einzelnen. Und jeder kurze Einblick in das Leben eines Protagonisten macht neugierig
Tom Rachmann hat ein Händchen für interessante Charaktere und eine wundervolle Art den Leser ihre kleinen und großen Dramen durchleben zu lassen.
Stück für Stück lernt man die Redaktion einer Tageszeitung kennen und liebt und leidet gerne mit jedem einzelnen. Und jeder kurze Einblick in das Leben eines Protagonisten macht neugierig und würde Stoff für einen neuen Roman geben...

„Die schöne Medienwelt“

Silvia Gonther, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Lloyd versteht nicht, dass seine Erfahrung in der immer schneller drehenden Medienwelt nichts mehr wert ist. Arthur kämpft mit dem übermächtigen Ruf seines Vaters und macht sich extra klein. Hardy, Kathleen, Abby und Ruby müssen sich auf ihre Weise durch eine harte Männerwelt kämpfen und vergessen sich selbst dabei…
Dieser Roman macht
Lloyd versteht nicht, dass seine Erfahrung in der immer schneller drehenden Medienwelt nichts mehr wert ist. Arthur kämpft mit dem übermächtigen Ruf seines Vaters und macht sich extra klein. Hardy, Kathleen, Abby und Ruby müssen sich auf ihre Weise durch eine harte Männerwelt kämpfen und vergessen sich selbst dabei…
Dieser Roman macht Spaß, fesselt und stimmt nachdenklich. Es geht um eine Zeitung die im Rom den 50ern des letzten Jahrhunderts aus sehr persönlichen Gründen ins Leben gerufen wurde. In mehreren Ebenen werden die Gründungsgeschichte, die Geschichten der Mitarbeiter und auch die Geschichte der Gründerfamilie erzählt. Ein stilistisch hervorragender und toller Episoden-Roman, in dem sich alles harmonisch zusammenfügt. Die Charaktere lassen einen lange Zeit nicht los. Unbedingt lesen!

„Die Unperfekten“

Beate Mildenberger, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Es geht um die Geschichte einer englischsprachigen Zeitung in Rom, welche der
Herausgeber seiner Geliebten zuliebe gründet.
Es wird die Gründung, die erfolgreiche Zeit und der schleichende Niedergang erzählt.
Jeder, der in irgendeinem Bezug zu der Zeitung steht, kommt zu Wort. Drucker, Redakteur, Bote, Verleger und -besonders liebenswert-eine
Es geht um die Geschichte einer englischsprachigen Zeitung in Rom, welche der
Herausgeber seiner Geliebten zuliebe gründet.
Es wird die Gründung, die erfolgreiche Zeit und der schleichende Niedergang erzählt.
Jeder, der in irgendeinem Bezug zu der Zeitung steht, kommt zu Wort. Drucker, Redakteur, Bote, Verleger und -besonders liebenswert-eine Leserin,welche die Zeitung Wort für Wort liest. Aber dadurch nie auf dem aktuellen Stand ist.


Ein wunderbares Buch, unbedingt lesen!

„Wie entsteht eine Zeitung?“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Tom Rachman, selber Journalist, schreibt in seinem ersten Roman über das Metier, welches es hervorragend kennt – eine Tageszeitung. Dafür hat er sich eine fiktive Zeitung ausgedacht, die als englischsprachige Zeitung in Rom erscheint und in der ganzen Welt gelesen wird, bzw. wurde. Allerdings hat diese in den 50er Jahren gegründete Tom Rachman, selber Journalist, schreibt in seinem ersten Roman über das Metier, welches es hervorragend kennt – eine Tageszeitung. Dafür hat er sich eine fiktive Zeitung ausgedacht, die als englischsprachige Zeitung in Rom erscheint und in der ganzen Welt gelesen wird, bzw. wurde. Allerdings hat diese in den 50er Jahren gegründete Zeitung leider den Anschluss an die moderne Welt verpasst und verliert dementsprechend immer mehr ihrer Abonnenten. Deshalb beschließt die Gründerfamilie sie einzustellen.

Um uns diese Zeitung näher zu bringen, hat sich Tom Rachman zwei verschiedene Herangehensweisen ausgesucht. Jedes Kapitel widmet sich einer Person, die stellvertretend für ihre Aufgabe der Zeitung vorgestellt wird. Abgerundet wird jedes Kapitel dann mit der Geschichte der Zeitung selber. Wer hat sie gegründet und warum? Wie hat sie sich all die Jahre entwickelt? Die einzelnen Mitarbeiter aus der Gegenwart sind schon Originale. Sie leben alle ein Leben, das nicht dem Leben von uns Normalsterblichen gleicht. Immer auf der Suche nach einer tollen Story, aber die finanzielle Seite muss auch berücksichtigt werden, dann drängt immer die Zeit und die Texte müssen natürlich auch noch richtig über das Blatt verteilt werden. Tom Rachman schafft es, uns diese herrlich unperfekten Menschen mit allen ihren Macken und Eitelkeiten zu beschreiben und gleichzeitig ein Bild entstehen zu lassen, wie eine altmodische Tageszeitung aufgebaut ist. Gerne hätte ich allerdings noch mehr über die Vergangenheit erfahren. Am Anfang habe ich mich gefragt, warum hat dieser reiche Amerikaner eigentlich diese Zeitung gegründet und dann auch noch in Rom? Er hat von diesem Metier doch gar keine Ahnung. Im Laufe des Buches wird aber auch diese Frage beantwortet.

Dieses Buch ist sprachlich hervorragend geschrieben und macht viel Spaß. Kein Wunder, dass es bereits gute Besprechungen im Feuilleton erhalten hat.

Bettina Mohler, Thalia-Buchhandlung Soest

Ein Buch über Menschen. Mal tragisch, mal komisch, mal schön, mal hässlich. Man kann einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Wunderbar! Ein Buch über Menschen. Mal tragisch, mal komisch, mal schön, mal hässlich. Man kann einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Wunderbar!

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Fabelhaft, eine internationale Zeitung ist kurz vor der Insolvenz und Rachman lässt in Episoden alle typischen Zeitungsmacher mal zu Wort kommen! Fabelhaft, eine internationale Zeitung ist kurz vor der Insolvenz und Rachman lässt in Episoden alle typischen Zeitungsmacher mal zu Wort kommen!

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Stark überschätzter Roman aus der Welt der Medien. Eher ein bißchen langweilig. Stark überschätzter Roman aus der Welt der Medien. Eher ein bißchen langweilig.

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In diesem Roman wird eine Zeitung und deren Mitarbeiter in Rom der 50. Jahre vorgestellt. Es geht um den Idealismus der einzelnen Mitarbeiter. Und natürlich auch um deren persönliche, private und berufliche Gegenbenheiten und Empfindungen. Es wird eine Person pro Kapitel vorgestellt. Diese Zeitung versucht im Laufe der Jahre, den Anschluß In diesem Roman wird eine Zeitung und deren Mitarbeiter in Rom der 50. Jahre vorgestellt. Es geht um den Idealismus der einzelnen Mitarbeiter. Und natürlich auch um deren persönliche, private und berufliche Gegenbenheiten und Empfindungen. Es wird eine Person pro Kapitel vorgestellt. Diese Zeitung versucht im Laufe der Jahre, den Anschluß an die aktuellen Entwicklungen nicht zu verpassen. Aber die Zahl der Leser verringert sich immer mehr. Am Ende muss die Gründerfamilie der Zeitung sich entscheiden was passieren wird...
Ein guter Einblick in die Welt einer fiktiven Zeitung. Allerdings sind einige Personen und Handlungen im Roman nicht immer vollständig erläutert. Dies wird aber am Ende der Geschichte teilweise nachgeholt.

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11
3
0
0

Perfekt!
von einer Kundin/einem Kunden am 11.11.2010

Lesestoff wie ein Stück gut durchwachsener Speck: Die fette Hülle bildet die Geschichte um Aufstieg und Fall einer internationalen Tageszeitung mit Sitz in Rom. Diese ist gut durchzogen mit Kurzgeschichten aus dem Leben von Personen, die die Zeitung machen: Da ist Llyod Burk, der alte Pariser Korrespondent, ohne Aufträge und vereinsamt... Lesestoff wie ein Stück gut durchwachsener Speck: Die fette Hülle bildet die Geschichte um Aufstieg und Fall einer internationalen Tageszeitung mit Sitz in Rom. Diese ist gut durchzogen mit Kurzgeschichten aus dem Leben von Personen, die die Zeitung machen: Da ist Llyod Burk, der alte Pariser Korrespondent, ohne Aufträge und vereinsamt zieht er bei seinem Sohn ein, damit sich beide gemeinsam halbwegs über Wasser halten können. Oder Ruby Zaga, die Textredakteurin, deren Angehörige in den USA sie zu ihrem persönlichen Idol machen, die allerdings fresssüchtig in Rom einer alten, nicht gelebten Liebe frönt und alljährlich zu Silvester als Geschäftsreisende in einem Hotel absteigt um sich allein zu besaufen. Arthur Gopel schreibt Nachrufe zu Lebzeiten und besucht aus aktuellem Anlass eine exzentrische Dame in Genf, während zu Hause seine geliebte Tochter stirbt. Hardy Benjamin, Reporterin für Wirtschaft und Finanzen, die toughe Frau in der Redaktion, die sich einen Lebenskünstler hält. Diese und noch mehr verschrobene, unperfekte Charaktere werden von Tom Rachman so perfekt und intensiv gezeichnet, dass der Leser sie sofort findet und mit ihnen vertraut ist. Ein purer Lesegenuss!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Unperfekt, aber gut
von einer Kundin/einem Kunden am 11.04.2011

Aufstieg und Fall einer internationalen Zeitung in Rom. Die vielschichtigen Persönlichkeiten der Mitarbeiter werden vom Autor Tom Rachman in einem beeindruckenden Seelenpanorama beleuchtet. Die tägliche Routine in der Redaktion wird gewürzt durch Intrigen, Eifersüchteleien, und überhöhte Selbsteinschätzung: Business as usual! Im Laufe der Geschichte wachsen dem Leser die beschriebenen Charaktere... Aufstieg und Fall einer internationalen Zeitung in Rom. Die vielschichtigen Persönlichkeiten der Mitarbeiter werden vom Autor Tom Rachman in einem beeindruckenden Seelenpanorama beleuchtet. Die tägliche Routine in der Redaktion wird gewürzt durch Intrigen, Eifersüchteleien, und überhöhte Selbsteinschätzung: Business as usual! Im Laufe der Geschichte wachsen dem Leser die beschriebenen Charaktere ans Herz und man teilt die Sorge derer, die bald keinen Job mehr haben werden…

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
die moderne Form der short story
von einer Kundin/einem Kunden aus Ingolstadt am 17.09.2011

Die Idee für die Sturktur dieses Buches finde ich einfach ziemlich clever. Letztendlich sind es 11 Short Stories, die jeweils einen kurzen, aber intensiven Einblick, in das Leben einzelner Protagonisten einer Zeitungsredaktion geben. Die Redaktion ist das verbindende Element dieser Geschichten. Und gerade als ich dachte "ok, nun weiß... Die Idee für die Sturktur dieses Buches finde ich einfach ziemlich clever. Letztendlich sind es 11 Short Stories, die jeweils einen kurzen, aber intensiven Einblick, in das Leben einzelner Protagonisten einer Zeitungsredaktion geben. Die Redaktion ist das verbindende Element dieser Geschichten. Und gerade als ich dachte "ok, nun weiß ich, was hier läuft", kommt Rachman nochmals mit einem überraschenden Trick um die Ecke. Sehr gelungen, wie glaubhaft Rachman absolut verschiedene Personen beschreibt und deren Inneres nach Außen kehrt. Ich will das auch können:-). P.S. In der engl. Taschenbuchausgabe ist am Ende ein wunderbares Gespräch zum Buch zwischen Malcom Gladwell ("Blink") und Tom Rachman enthalten. Wäre toll,wenn es auch in der deutschen TB-Ausgabe erscheinen würde, die Leser würde es sicher freuen.

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