Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

Gekürzte Fassung (gekürzte Lesung)

(153)
"Ich bin auf dem Weg. Du musst nur durchhalten. Ich werde Dich retten, Du wirst schon sehen. Ich werde laufen, und Du wirst leben."
Harold Fry will nur kurz einen Brief einwerfen an seine frühere Kollegin Queenie Hennessy, die im Sterben liegt. Doch dann läuft er am Briefkasten vorbei und auch am Postamt, aus der Stadt hinaus und immer weiter, 87 Tage, 1000 Kilometer. Zu Fuß von Südengland bis an die schottische Grenze zu Queenies Hospiz. Eine Reise, die er jeden Tag neu beginnen muss. Für Queenie. Für seine Frau Maureen. Für seinen Sohn David. Für sich selbst. Und für uns alle.
Ein ganz außergewöhnliches und tief berührendes Hörbuch - über Geheimnisse, besondere Momente und zufällige Begegnungen, die uns von Grund auf verändern. Über Tapferkeit und Betrug, Liebe und Loyalität und ein ganz unscheinbares Paar Segelschuhe.
Portrait
Rachel Joyce weiß, wie man Menschen mit Worten ganz direkt berührt. Die Autorin hat über 20 Hörspiele für die BBC verfasst und wurde dafür mehrfach ausgezeichnet. Daneben hat sie Stoffe fürs Fernsehen bearbeitet und auch selbst als Schauspielerin für Theater und Film gearbeitet. Ihr erster Roman, "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry", wurde für den Booker-Preis nominiert, mit dem Specsavers National Book Award für das beste Debüt prämiert, eroberte in über 30 Ländern die Bestsellerlisten und wird verfilmt. Rachel Joyce lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Gloucestershire auf dem Land.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Heikko Deutschmann
Erscheinungsdatum 16.05.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783732411696
Verlag Argon
Spieldauer 438 Minuten
Format & Qualität MP3, 437 Minuten
Verkaufsrang 2.638
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„Sehr berührend ...“

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Diese Geschichte lohnt sich für alt und jung. Harold Fry nimmt uns mit auf eine Reise durch England und sein Leben - eine Geschichte die unter die Haut geht und die man so schnell nicht wieder vergisst. Dieses Buch sollte jeder einmal gelesen haben! Diese Geschichte lohnt sich für alt und jung. Harold Fry nimmt uns mit auf eine Reise durch England und sein Leben - eine Geschichte die unter die Haut geht und die man so schnell nicht wieder vergisst. Dieses Buch sollte jeder einmal gelesen haben!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Eine ungewöhnliche Geschichte mit einem überraschenden Ende. Schön erzählt. Einfach wunderbar. Eine ungewöhnliche Geschichte mit einem überraschenden Ende. Schön erzählt. Einfach wunderbar.

S. Möller, Thalia-Buchhandlung Bonn

Mit seinem Brief pilgert sich Harold in die Herzen der Leser. Schön geschriebener Roman mit viel viel Herz Mit seinem Brief pilgert sich Harold in die Herzen der Leser. Schön geschriebener Roman mit viel viel Herz

Valesca Wolfgramm, Thalia-Buchhandlung Köln

Anfangs schwierig aber nachdem ich Harold kennenl, wollte ich ihn nicht mehr müssen. Wunderschön und teilweise traurig. Der Weg zu sich selbst Anfangs schwierig aber nachdem ich Harold kennenl, wollte ich ihn nicht mehr müssen. Wunderschön und teilweise traurig. Der Weg zu sich selbst

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Harold Fry macht sich auf die Reise zu einer früheren Freundin, die nun im Sterben liegt. Romantisch, spannend und zum Nachdenken. Harold Fry macht sich auf die Reise zu einer früheren Freundin, die nun im Sterben liegt. Romantisch, spannend und zum Nachdenken.

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Ich habe mir von dem Buch einiges erwartet, da es so hoch angepriesen wurde. Meins ist es leider nicht, ich musste mich stellenweise sehr durchquälen. Schade. Ich habe mir von dem Buch einiges erwartet, da es so hoch angepriesen wurde. Meins ist es leider nicht, ich musste mich stellenweise sehr durchquälen. Schade.

Robin Limper, Thalia-Buchhandlung Düren

Ein wunderbarer Road-"Movie" und eine Suche nach sich selbst. Mit viel Witz und jeder Menge Charm. Ein wunderbarer Road-"Movie" und eine Suche nach sich selbst. Mit viel Witz und jeder Menge Charm.

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Bewegende und herzerwärmende Geschichte, die in leisen Tönen erzählt ist. Hier kann man einiges lernen und fürs Leben mitnehmen. Ein wirklich schönes Buch. Bewegende und herzerwärmende Geschichte, die in leisen Tönen erzählt ist. Hier kann man einiges lernen und fürs Leben mitnehmen. Ein wirklich schönes Buch.

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Wer eine Schuld zu begleichen hat, wen das Gewissen drückt, erlebt durch die Bewältigung mancherlei Neues. Bei der Lektüre wollte ich umbedingt loslaufen... Wer eine Schuld zu begleichen hat, wen das Gewissen drückt, erlebt durch die Bewältigung mancherlei Neues. Bei der Lektüre wollte ich umbedingt loslaufen...

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

So eine berührende und schöne Geschichte mit vielen verschiedene Charakteren und Harold ist so liebenswürdig. Toll. So eine berührende und schöne Geschichte mit vielen verschiedene Charakteren und Harold ist so liebenswürdig. Toll.

Sabrina Hüper, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Harold hört von der Erkrankung einer Bekannten und setzt einen Schritt vor die Haustür, der sich zur Pilgerreise quer durch England entwickelt. Schöne Geschichte mit Tiefgang. Harold hört von der Erkrankung einer Bekannten und setzt einen Schritt vor die Haustür, der sich zur Pilgerreise quer durch England entwickelt. Schöne Geschichte mit Tiefgang.

Lara Schubel, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Einfach ein Genuss! Mit viel Charme, Humor und einen Hauch von Philosophie Einfach ein Genuss! Mit viel Charme, Humor und einen Hauch von Philosophie

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Eine Geschichte, die einen in ihrer Tiefe und Traurigkeit mitnimmt und mitten ins Herz greift ohne jemals rührselig oder kitschig zu sein. Eine Geschichte, die einen in ihrer Tiefe und Traurigkeit mitnimmt und mitten ins Herz greift ohne jemals rührselig oder kitschig zu sein.

B. Gebhardt, Thalia-Buchhandlung Aurich

Es ist fabelhaft, Harold auf seiner Reise zu begleiten und immer mehr über ihn zu erfahren. Fast wie nebenbei fragt man sich selbst, was im Leben wirklich zählt. Es ist fabelhaft, Harold auf seiner Reise zu begleiten und immer mehr über ihn zu erfahren. Fast wie nebenbei fragt man sich selbst, was im Leben wirklich zählt.

Renteneintritt - ein neuer Lebensabschnitt, der einen vor völlig neue Herausforderungen stellt und es manchmal nötig macht, das Leben und die eigenen Werte völlig neu zu ordnen! Renteneintritt - ein neuer Lebensabschnitt, der einen vor völlig neue Herausforderungen stellt und es manchmal nötig macht, das Leben und die eigenen Werte völlig neu zu ordnen!

Kai Ortel, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein sehr berührender Roman, traurig und gleichzeitig voller liebenswerter Details. Und dazu noch ein großartiger Reisebericht. Ein sehr berührender Roman, traurig und gleichzeitig voller liebenswerter Details. Und dazu noch ein großartiger Reisebericht.

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Das Wandern ist des Harolds Lust. Und wir reisen, leiden und vergnügen uns mit ihm. Das Wandern ist des Harolds Lust. Und wir reisen, leiden und vergnügen uns mit ihm.

„Lebensklug und hintergründig komisch“

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Harold ist großartig, und Sie müssen ihn unbedingt kennenlernen. Diesen Menschen, der eigentlich sein Rentnerdasein damit fristet, im Sessel vor sich hin zu dümpeln und seine Frau zu ignorieren. Und dann eines Tages....
Die wundersame Tour Harolds führt den Leser auf eine ganz eigene Reise. Ein bißchen traurig-melancholisch mag sie sein und doch auch immer ein bißchen verschmitzt schelmisch. Wie das Leben selbst, über das wir während und noch lange nach der Lektüre nachdenken. Ein tolles Buch!
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Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ein wunderschöner spiritueller Roman, nachhaltig, teilweise als Reise zu sich selbst. Unbedingt lesen! Ein wunderschöner spiritueller Roman, nachhaltig, teilweise als Reise zu sich selbst. Unbedingt lesen!

Katrin Grünwald, Thalia-Buchhandlung Neunkirchen

Wer nicht alltägliche Geschichten über außergewöhnliche Menschen mag, wird dieses Buch lieben! Wer nicht alltägliche Geschichten über außergewöhnliche Menschen mag, wird dieses Buch lieben!

„Berührend“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Pilgerreisen hatten wir ja schon so einige, aber dieses Buch ist anders: Begonnen während der Krebskrankheit des Vaters der Autorin ist die Entstehung der Geschichte nachvollziehbar und einfach besser zu verstehen. Als Harold Fry unverhofft mit seiner Wanderung zur krebskranken Queenie beginnt, weiß er eigentlich so gar nicht warum. Erst beim Wandern, als er sich Geschichte für Geschichte, mit seiner Vergangenheit auseinandersetzt, anderen Menschen zuhört und ganz untypisch für ihn, sich ihnen öffnet, wird ihm so manches klarer. Und ganz sicher nicht nur der Sinn der Reise zu Queenie. Da ist seine lieblose Kindheit, das für ihn unglaubliche Wunder, Maureen geheiratet zu haben, sein schwieriges Verhältnis zu seinem Sohn David und vieles mehr. Natürlich wird irgendwann Harolds Reise auch von den Medien bemerkt; ein Zeitpunkt, an dem seine Reise fast scheitert. Ein wunderbares Buch – ich kann nur empfehlen, der Reise von Harold zu folgen. Es lohnt sich. Pilgerreisen hatten wir ja schon so einige, aber dieses Buch ist anders: Begonnen während der Krebskrankheit des Vaters der Autorin ist die Entstehung der Geschichte nachvollziehbar und einfach besser zu verstehen. Als Harold Fry unverhofft mit seiner Wanderung zur krebskranken Queenie beginnt, weiß er eigentlich so gar nicht warum. Erst beim Wandern, als er sich Geschichte für Geschichte, mit seiner Vergangenheit auseinandersetzt, anderen Menschen zuhört und ganz untypisch für ihn, sich ihnen öffnet, wird ihm so manches klarer. Und ganz sicher nicht nur der Sinn der Reise zu Queenie. Da ist seine lieblose Kindheit, das für ihn unglaubliche Wunder, Maureen geheiratet zu haben, sein schwieriges Verhältnis zu seinem Sohn David und vieles mehr. Natürlich wird irgendwann Harolds Reise auch von den Medien bemerkt; ein Zeitpunkt, an dem seine Reise fast scheitert. Ein wunderbares Buch – ich kann nur empfehlen, der Reise von Harold zu folgen. Es lohnt sich.

„Unbedingt lesen!!!“

Melanie Böhm, Thalia-Buchhandlung Hagen

Ein außergewöhnlich berührender Roman - ja, ich habe ungefähr ein Paket Taschentücher "verheult" dabei...

Sicher kennen Sie auch den bekannten Satz "der Weg ist das Ziel". Auch wenn der Protagonist Harold Fry dies zu Anfang etwas anders sieht, trifft es hier aber absolut perfekt zu. Denn Harold traut sich endich was, er macht sich aus heiterem Himmel und ohne jede Vorbereitung zu Fuß auf einen rund 1.000 km landen Weg mit dem Ziel Berwick-upon-Tweed nah der schottischen Grenze. Und natürlich stößt er dabei schnell an seine Grenzen - physisch wie psychisch. Aber immer wieder schafft er es sich selbst zum Weitergehen zu motivieren und erfährt so viele schöne, aber auch schwierige Momente, zufällige Begegnungen, entdeckt die Liebe zu seiner Frau neu und noch vieles mehr ... und so läuft er auch um des Laufens und der Erfahrungen willen immer weiter und kommt auch tatsächlich ans Ziel.
Dieses Buch kann man nicht beschreiben, man muß es einfach selbst lesen!
Ein außergewöhnlich berührender Roman - ja, ich habe ungefähr ein Paket Taschentücher "verheult" dabei...

Sicher kennen Sie auch den bekannten Satz "der Weg ist das Ziel". Auch wenn der Protagonist Harold Fry dies zu Anfang etwas anders sieht, trifft es hier aber absolut perfekt zu. Denn Harold traut sich endich was, er macht sich aus heiterem Himmel und ohne jede Vorbereitung zu Fuß auf einen rund 1.000 km landen Weg mit dem Ziel Berwick-upon-Tweed nah der schottischen Grenze. Und natürlich stößt er dabei schnell an seine Grenzen - physisch wie psychisch. Aber immer wieder schafft er es sich selbst zum Weitergehen zu motivieren und erfährt so viele schöne, aber auch schwierige Momente, zufällige Begegnungen, entdeckt die Liebe zu seiner Frau neu und noch vieles mehr ... und so läuft er auch um des Laufens und der Erfahrungen willen immer weiter und kommt auch tatsächlich ans Ziel.
Dieses Buch kann man nicht beschreiben, man muß es einfach selbst lesen!

„Er wollte nur einen Brief einwerfen...“

Andrea Falk, Thalia-Buchhandlung Kleve

Als Harold Fry einen Brief von seiner ehemaligen Arbeitskollegin, Queenie Hennessy, erhält, indem sie ihm schreibt, dass sie todkrank ist, weiß er nicht was er tun soll. Kurzerhand schreibt er ein paar kurze Zeilen und macht sich auf dem Weg zum Briefkasten. Doch diesen wird er nie erreichen, denn er entschließt sich spontan den weiten Weg zu dem Hospiz circa 1000 km zu Fuß anzutreten. Eine weite Reise beginnt mit Höhen und Tiefen!! Ein wirklich toller Roman über das Leben. Absolut lesenswert!! Als Harold Fry einen Brief von seiner ehemaligen Arbeitskollegin, Queenie Hennessy, erhält, indem sie ihm schreibt, dass sie todkrank ist, weiß er nicht was er tun soll. Kurzerhand schreibt er ein paar kurze Zeilen und macht sich auf dem Weg zum Briefkasten. Doch diesen wird er nie erreichen, denn er entschließt sich spontan den weiten Weg zu dem Hospiz circa 1000 km zu Fuß anzutreten. Eine weite Reise beginnt mit Höhen und Tiefen!! Ein wirklich toller Roman über das Leben. Absolut lesenswert!!

„Ein Buch für Suchende - sehr berührend“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Rachel Joyce ist eine britische Autorin, die bisher über 20 Hörspiele für die BBC verfasst hat. Mit „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ liegt ihr erster Roman vor, der gleich so vielversprechend war, dass er in 30 Sprachen erscheint.

Rachel Joyce erzählt darin die Geschichten von dem Ehepaar Harold und Maureen Fry, ihrem gemeinsamen Sohn David und Harolds Arbeitskollegin Queenie. Harold und Maureen sind Ende Sechzig und schon seit Ewigkeiten verheiratet. Ihre Ehe scheint schal geworden zu sein, jeder geht seiner eigenen Wege. Dies ändert sich als Harold einen Brief von seiner ehemaligen Arbeitskollegin Queenie bekommt. Queenie liegt im Sterben und möchte sich mit diesem Brief von Harold verabschieden und ihm danken für etwas, was er damals für sie getan hat. Harold ist erschüttert. Er schreibt ihr einen Antwortbrief, wobei ihm die Worte für seine eigentlichen Gefühle fehlen. Und dann macht er sich auf den Weg, um diesen Brief einzuwerfen. Er geht am ersten Briefkasten vorbei, er geht am zweiten Briefkasten vorbei, usw. Als er mittags Hunger bekommt, macht er Rast in einer Tankstelle und kommt mit der jungen Frau dort ins Gespräch. Dieses Gespräch rüttelt ihn so auf, dass er ganz spontan beschließt zu Fuß zu Queenie zu gehen und sich persönlich von ihr zu verabschieden. Dabei gibt es nur einen Haken. Harold wohnt ganz im Süden von England in Kingsbridge und Queenie liegt in einem Hospiz ganz im Norden in Berwick. Die beiden trennen nur 1000 km. Völlig unvorbereitet startet Harold seine Reise, die sich nach und nach zu einer Pilgerreise entwickelt und immer mehr Eigendynamik gewinnt.

Rachel Joyce erzählt diese Reise wunderbar mit viel Gefühl und viel Humor. Es ist nicht nur eine rein körperliche Reise, sondern auch eine Reise in die Vergangenheit und eine Reise zurück zu sich selbst. Während dieser Reise denkt Harold nämlich viel über die Vergangenheit nach. Nach und nach erfahren wir einiges über seine Kindheit und die anfangs wunderbare Liebesgeschichte mit seiner Frau. Wir erfahren viel über David, der anscheinend Mutters Liebling ist und über die Kollegin Queenie. Harold geht an seine körperlichen Grenzen und überlegt diverse Male, ob es nicht sinnvoller wäre, die Reise abzubrechen. Er lernt viele interessante Menschen kennen, die ihm und er ihnen neue Impulse gibt. Zwischendrin erfahren wir auch mehr von Maureen und ihrer Sicht der Dinge. Auch für sie wird diese Reise zu einem Wendpunkt in ihrem Leben.

Ein sehr berührender und ungewöhnlicher Roman, der zum Innehalten und Nachdenken anregt. Wie gehen wir mit uns und unseren Mitmenschen um? Brauchen wir wirklich all diese Dinge, mit denen wir uns umgeben? Wäre ein offenes Gespräch nicht oftmals viel besser? Nach der Lektüre dieses Buches ging es mir ähnlich wie nach Hape Kerkelings Buch über seine Pilgereise auf dem Jakobsweg „Ich bin dann mal weg“. Ich wünschte, ich würde mir auch mal diese Zeit des Innehaltens gönnen.

Dieser Roman ist ein Roman für Suchende. Er ist hervorragend für Leser von dem bereits erwähnten Buch von Hape Kerkeling „Ich bin dann mal weg“ und Paulo Coelho „Der Alchimist“ geeignet.
Rachel Joyce ist eine britische Autorin, die bisher über 20 Hörspiele für die BBC verfasst hat. Mit „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ liegt ihr erster Roman vor, der gleich so vielversprechend war, dass er in 30 Sprachen erscheint.

Rachel Joyce erzählt darin die Geschichten von dem Ehepaar Harold und Maureen Fry, ihrem gemeinsamen Sohn David und Harolds Arbeitskollegin Queenie. Harold und Maureen sind Ende Sechzig und schon seit Ewigkeiten verheiratet. Ihre Ehe scheint schal geworden zu sein, jeder geht seiner eigenen Wege. Dies ändert sich als Harold einen Brief von seiner ehemaligen Arbeitskollegin Queenie bekommt. Queenie liegt im Sterben und möchte sich mit diesem Brief von Harold verabschieden und ihm danken für etwas, was er damals für sie getan hat. Harold ist erschüttert. Er schreibt ihr einen Antwortbrief, wobei ihm die Worte für seine eigentlichen Gefühle fehlen. Und dann macht er sich auf den Weg, um diesen Brief einzuwerfen. Er geht am ersten Briefkasten vorbei, er geht am zweiten Briefkasten vorbei, usw. Als er mittags Hunger bekommt, macht er Rast in einer Tankstelle und kommt mit der jungen Frau dort ins Gespräch. Dieses Gespräch rüttelt ihn so auf, dass er ganz spontan beschließt zu Fuß zu Queenie zu gehen und sich persönlich von ihr zu verabschieden. Dabei gibt es nur einen Haken. Harold wohnt ganz im Süden von England in Kingsbridge und Queenie liegt in einem Hospiz ganz im Norden in Berwick. Die beiden trennen nur 1000 km. Völlig unvorbereitet startet Harold seine Reise, die sich nach und nach zu einer Pilgerreise entwickelt und immer mehr Eigendynamik gewinnt.

Rachel Joyce erzählt diese Reise wunderbar mit viel Gefühl und viel Humor. Es ist nicht nur eine rein körperliche Reise, sondern auch eine Reise in die Vergangenheit und eine Reise zurück zu sich selbst. Während dieser Reise denkt Harold nämlich viel über die Vergangenheit nach. Nach und nach erfahren wir einiges über seine Kindheit und die anfangs wunderbare Liebesgeschichte mit seiner Frau. Wir erfahren viel über David, der anscheinend Mutters Liebling ist und über die Kollegin Queenie. Harold geht an seine körperlichen Grenzen und überlegt diverse Male, ob es nicht sinnvoller wäre, die Reise abzubrechen. Er lernt viele interessante Menschen kennen, die ihm und er ihnen neue Impulse gibt. Zwischendrin erfahren wir auch mehr von Maureen und ihrer Sicht der Dinge. Auch für sie wird diese Reise zu einem Wendpunkt in ihrem Leben.

Ein sehr berührender und ungewöhnlicher Roman, der zum Innehalten und Nachdenken anregt. Wie gehen wir mit uns und unseren Mitmenschen um? Brauchen wir wirklich all diese Dinge, mit denen wir uns umgeben? Wäre ein offenes Gespräch nicht oftmals viel besser? Nach der Lektüre dieses Buches ging es mir ähnlich wie nach Hape Kerkelings Buch über seine Pilgereise auf dem Jakobsweg „Ich bin dann mal weg“. Ich wünschte, ich würde mir auch mal diese Zeit des Innehaltens gönnen.

Dieser Roman ist ein Roman für Suchende. Er ist hervorragend für Leser von dem bereits erwähnten Buch von Hape Kerkeling „Ich bin dann mal weg“ und Paulo Coelho „Der Alchimist“ geeignet.

„Rachel Joyce - Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“

Sonja Hertkens, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Dieses Buch hat mich sehr überrascht, es fängt sehr genügsam und ein wenig humorvoll an und wird dann doch eine sehr treffende Charakterstudie.
Wir folgen Harold Fry, der aus einer Laune heraus den Brief an seine krebskranke Bekannte nicht in den ersten oder auch zweiten Briefkasten schmeißen möchte, und plötzlich beschließt, den Brief persönlich abzugeben.
Unterwegs trifft er unterschiedliche Menschen, die ihn teilweise begleiten und wir erfahren immer mehr über sein Leben und seine begangenen Fehler, über die er auf seiner Pilgerreise ausführlich nachdenkt.

Ein ganz tolles Buch, was trotz leichter Sprache zum Nachdenken anregt und wunderbar unterhält.
Dieses Buch hat mich sehr überrascht, es fängt sehr genügsam und ein wenig humorvoll an und wird dann doch eine sehr treffende Charakterstudie.
Wir folgen Harold Fry, der aus einer Laune heraus den Brief an seine krebskranke Bekannte nicht in den ersten oder auch zweiten Briefkasten schmeißen möchte, und plötzlich beschließt, den Brief persönlich abzugeben.
Unterwegs trifft er unterschiedliche Menschen, die ihn teilweise begleiten und wir erfahren immer mehr über sein Leben und seine begangenen Fehler, über die er auf seiner Pilgerreise ausführlich nachdenkt.

Ein ganz tolles Buch, was trotz leichter Sprache zum Nachdenken anregt und wunderbar unterhält.

„Harold läuft sich frei....“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Harold ist schon recht eigenwillig, seine Unfähigkeit zu den eigenen Empfindungen zu stehen, engen ihn und sein bisheriges Leben so entsetzlich ein, das darüber das normale Miteinander mit anderen Menschen unmöglich scheint.
Aber nun startet er etwas scheinbar Aussichtsloses , er will Quennie retten und rettet doch sich selbst - Trauer und Schuldgefühle lässt er auf seiner Pilgerreise zu , an Versagensängsten wächst er und begegnet anderen offen und auf Augenhöhe ! Seine Entwicklung ist so außergewöhnlich, das sie alle Begrenzungen sprengt und der Funke im wahrsten Sinne des Wortes auch auf seine Frau überspringt - einfach fabelhaft diese Geschichte, dem Zauber und der Magie kann man sich einfach nicht entziehen !
Harold ist schon recht eigenwillig, seine Unfähigkeit zu den eigenen Empfindungen zu stehen, engen ihn und sein bisheriges Leben so entsetzlich ein, das darüber das normale Miteinander mit anderen Menschen unmöglich scheint.
Aber nun startet er etwas scheinbar Aussichtsloses , er will Quennie retten und rettet doch sich selbst - Trauer und Schuldgefühle lässt er auf seiner Pilgerreise zu , an Versagensängsten wächst er und begegnet anderen offen und auf Augenhöhe ! Seine Entwicklung ist so außergewöhnlich, das sie alle Begrenzungen sprengt und der Funke im wahrsten Sinne des Wortes auch auf seine Frau überspringt - einfach fabelhaft diese Geschichte, dem Zauber und der Magie kann man sich einfach nicht entziehen !

„Horold und Maureen(+Queenie)“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Zum Inhalt dieses Romans muss ich wohl nichts mehr sagen , sondern nur feststellen: diese Geschichte wärmt das Herz.Aber sie ist nicht nur gefühlvoll (mancher würde sagen kitschig),sie hat auch sehr poetische Stellen ,ist bildhaft,liebevoll,gegen Ende auch traurig und sie gibt dem Leser Stoff zum Nachdenken. Als Teenager habe ich gerne wichtige Sätze aus Romanen für mich notiert,das kann man bei Harolds Pilgerreise öfters ! Harold ,der Rentner mit dem sinnlosem Leben und auch seine Frau Maureen( !!!),wachsen dem Leser unmerklich ans Herz; die Geschichte läßt einen frohgestimmt zurück und solche Bücher braucht jeder in seinem Bücherregal.... Zum Inhalt dieses Romans muss ich wohl nichts mehr sagen , sondern nur feststellen: diese Geschichte wärmt das Herz.Aber sie ist nicht nur gefühlvoll (mancher würde sagen kitschig),sie hat auch sehr poetische Stellen ,ist bildhaft,liebevoll,gegen Ende auch traurig und sie gibt dem Leser Stoff zum Nachdenken. Als Teenager habe ich gerne wichtige Sätze aus Romanen für mich notiert,das kann man bei Harolds Pilgerreise öfters ! Harold ,der Rentner mit dem sinnlosem Leben und auch seine Frau Maureen( !!!),wachsen dem Leser unmerklich ans Herz; die Geschichte läßt einen frohgestimmt zurück und solche Bücher braucht jeder in seinem Bücherregal....

„Die unwahrscheinliche...“

Tina Dammer, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Eigentlich will Herold Fry nur einen Brief einwerfen... Doch dann läuft er am Briefkasten vorbei...und eine Pilgerreise beginnt.
Herolds Reise ist etwas ganz Besonderes. Die Autorin schrieb dieses Buch für ihren Vater, der an Krebs starb. Man merkt, dass Rachel Joyce ihr Herz und viel Erfahrung in ihre Erzählung fließen lässt. Es ist eine empfehlenswerte Hörversion.
Eigentlich will Herold Fry nur einen Brief einwerfen... Doch dann läuft er am Briefkasten vorbei...und eine Pilgerreise beginnt.
Herolds Reise ist etwas ganz Besonderes. Die Autorin schrieb dieses Buch für ihren Vater, der an Krebs starb. Man merkt, dass Rachel Joyce ihr Herz und viel Erfahrung in ihre Erzählung fließen lässt. Es ist eine empfehlenswerte Hörversion.

„Und Harold läuft und läuft“

Ulrike Seine, Thalia-Buchhandlung Lingen

Eigentlich möchte der fünfundsechzigjährige Harold das Antwortschreiben auf den Abschiedsbrief seiner ehemaligen, an Krebs erkrankten Kollegin nur zum nächsten Briefkasten bringen. Aber das geschieht nicht. Er läuft an dem Briefkasten vorbei und auch an dem nächsten und übernächsten.
Tief in Harold entsteht der Wunsch diese Karte persönlich zu überbringen. Und so läuft er immer weiter, er der sich nie viel bewegt hat.
Bilder seines Lebens tauchen unvermittelt vor ihm auf und plötzlich läuft Harold auch um und für sein eigenes Leben.
Ich habe diesen Mann gerne auf seinem Weg begleitet, jeder Schritt brachte ihn mir und meinem eigenen Leben näher.
Eigentlich möchte der fünfundsechzigjährige Harold das Antwortschreiben auf den Abschiedsbrief seiner ehemaligen, an Krebs erkrankten Kollegin nur zum nächsten Briefkasten bringen. Aber das geschieht nicht. Er läuft an dem Briefkasten vorbei und auch an dem nächsten und übernächsten.
Tief in Harold entsteht der Wunsch diese Karte persönlich zu überbringen. Und so läuft er immer weiter, er der sich nie viel bewegt hat.
Bilder seines Lebens tauchen unvermittelt vor ihm auf und plötzlich läuft Harold auch um und für sein eigenes Leben.
Ich habe diesen Mann gerne auf seinem Weg begleitet, jeder Schritt brachte ihn mir und meinem eigenen Leben näher.

„Für Ihren eReader!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Harold, seit langem mit Maureen verheiratet, will eigentlich nur seiner kranken Kollegin einen Brief in den Briefkasten werfen, aber er geht einfach immer weiter und so wandert er in seinen Segelschuhen und ohne jegliche Vorbereitung in 87 Tagen 1000 Kilometer quer durch England, um den Brief persönlich abzugeben. Sehr berührend und zu Herzen gehend! Harold, seit langem mit Maureen verheiratet, will eigentlich nur seiner kranken Kollegin einen Brief in den Briefkasten werfen, aber er geht einfach immer weiter und so wandert er in seinen Segelschuhen und ohne jegliche Vorbereitung in 87 Tagen 1000 Kilometer quer durch England, um den Brief persönlich abzugeben. Sehr berührend und zu Herzen gehend!

„..und auf einmal bleibt beim lesen die Zeit stehen...“

Heike Fischer, Thalia-Buchhandlung Hürth

dieses Buch ist leise, es berührt, es ist ein "Papierjuwel".

Gönnen Sie es sich ruhig als gebunde Ausgabe denn Sie werden es sicherlich nicht nur einmal lesen.

Ein Brief kommt an, dieser Brief verändert ein (?) ganzen Leben.

Denn dieser Brief steht für: Vergangenheit, Zukunft, Loslassen, Gefühle, Wünsche, Gedanken, Träume, Loyalität, Krankheit, Tod, Leben.

Durch das öffnen des Briefes, wird auch eine Tür im Herzen geöffnet-die den sonst so bremsenden Verstand loslaufen lässt...in viele Richtungen

Ein Lese-Muss-Genuss
Halten Sie die Zeit an und lassen sie sich von diesem Roman umfangen

Heike Fischer
dieses Buch ist leise, es berührt, es ist ein "Papierjuwel".

Gönnen Sie es sich ruhig als gebunde Ausgabe denn Sie werden es sicherlich nicht nur einmal lesen.

Ein Brief kommt an, dieser Brief verändert ein (?) ganzen Leben.

Denn dieser Brief steht für: Vergangenheit, Zukunft, Loslassen, Gefühle, Wünsche, Gedanken, Träume, Loyalität, Krankheit, Tod, Leben.

Durch das öffnen des Briefes, wird auch eine Tür im Herzen geöffnet-die den sonst so bremsenden Verstand loslaufen lässt...in viele Richtungen

Ein Lese-Muss-Genuss
Halten Sie die Zeit an und lassen sie sich von diesem Roman umfangen

Heike Fischer

„Eine unwahrscheinliche Pilgerreise zu sich selbst!“

Nadine Lehnert, Thalia-Buchhandlung Bayreuth

Harold Fry bekommt einen Brief von seiner ehemaligen Kollegin Queenie, in dem sie ihm von ihrer Krebserkrankung erzählt. Harold antwortet ihr natürlich. Doch er wirft den Brief nie ein. Er läuft einfach los - 1000 km durch Großbritannien bis in den Norden Schottlands. Er läuft für Queenie, gegen den Tod. Ohne Gepäck, ohne seine Frau zu informieren.
Auf seiner ungewöhnlichen Reise durchs Land trifft er die unterschiedlichsten Menschen. Immer mehr schließen sich ihm an und pilgern nach Norden ...

Eine rührende Geschichte von einem Mann, der auszog einer Frau das Leben zu retten und am Ende sich selbst rettete.

Ergreifend, überraschend und ... Lesen Sie selbst!
Harold Fry bekommt einen Brief von seiner ehemaligen Kollegin Queenie, in dem sie ihm von ihrer Krebserkrankung erzählt. Harold antwortet ihr natürlich. Doch er wirft den Brief nie ein. Er läuft einfach los - 1000 km durch Großbritannien bis in den Norden Schottlands. Er läuft für Queenie, gegen den Tod. Ohne Gepäck, ohne seine Frau zu informieren.
Auf seiner ungewöhnlichen Reise durchs Land trifft er die unterschiedlichsten Menschen. Immer mehr schließen sich ihm an und pilgern nach Norden ...

Eine rührende Geschichte von einem Mann, der auszog einer Frau das Leben zu retten und am Ende sich selbst rettete.

Ergreifend, überraschend und ... Lesen Sie selbst!

„Dieses Buch MUSS man lesen!“

Carina Hansen, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Als ich 'Die unwahrscheinlich Pilgerreise von Harold Fry' in die Hand nahm, wollte ich es ursprünglich einfach nur lesen, weil ich hoffte, dass Harold auf seiner Reise vielleicht viele spannende Abenteuer erlebt und auf viele verschiedene, außergewöhnliche Menschen trifft. So war es zwar auch , aber am Ende war es doch noch so viel mehr. Er lief gegen die Zeit, gegen den Tod, für den Glauben, die Hoffnung; für alle Menschen, die glauben, dass das Leben mehr zu bieten haben muss, als jeden Tag das gleiche zu tun; für jene, die mehr aus ihrem Leben machen wollen; für die, die etwas falsches getan haben; für die, die bereuen, die etwas gut machen wollen;die die Liebe suchen und die vielleicht auch einfach nur versuchen sich selbst zu finden und den Alltag hinter sich zu lassen.
Harold läuft für uns alle und dabei hat er auch sehr viel Zeit zum Nachdenken. Er ist nicht nur ein einfacher, unscheinbarer, alter Mann, der in einem naiven Glauben lebt, er könne durch seine Reise das Leben seiner alten Arbeitskollegin retten, er ist ein liebenswerter Held, der am Ende nicht nur läuft um den Tod zu bekämpfen, sondern weil er seinen eigenen Platz im Leben sucht und erkennen möchte, was ihm eigentlich wirklich wichtig ist und was er falsch gemacht hat. Wofür lohnt es sich zu leben?

Begleiten Sie Harold auf dieser wunderbaren und zugleich tieftraurigen Reise und stellen Sie sich so manch bitteren Wahrheiten des Lebens. Für mich das beste Buch des Jahres! Es wird Sie nicht mehr loslassen!
Als ich 'Die unwahrscheinlich Pilgerreise von Harold Fry' in die Hand nahm, wollte ich es ursprünglich einfach nur lesen, weil ich hoffte, dass Harold auf seiner Reise vielleicht viele spannende Abenteuer erlebt und auf viele verschiedene, außergewöhnliche Menschen trifft. So war es zwar auch , aber am Ende war es doch noch so viel mehr. Er lief gegen die Zeit, gegen den Tod, für den Glauben, die Hoffnung; für alle Menschen, die glauben, dass das Leben mehr zu bieten haben muss, als jeden Tag das gleiche zu tun; für jene, die mehr aus ihrem Leben machen wollen; für die, die etwas falsches getan haben; für die, die bereuen, die etwas gut machen wollen;die die Liebe suchen und die vielleicht auch einfach nur versuchen sich selbst zu finden und den Alltag hinter sich zu lassen.
Harold läuft für uns alle und dabei hat er auch sehr viel Zeit zum Nachdenken. Er ist nicht nur ein einfacher, unscheinbarer, alter Mann, der in einem naiven Glauben lebt, er könne durch seine Reise das Leben seiner alten Arbeitskollegin retten, er ist ein liebenswerter Held, der am Ende nicht nur läuft um den Tod zu bekämpfen, sondern weil er seinen eigenen Platz im Leben sucht und erkennen möchte, was ihm eigentlich wirklich wichtig ist und was er falsch gemacht hat. Wofür lohnt es sich zu leben?

Begleiten Sie Harold auf dieser wunderbaren und zugleich tieftraurigen Reise und stellen Sie sich so manch bitteren Wahrheiten des Lebens. Für mich das beste Buch des Jahres! Es wird Sie nicht mehr loslassen!

„Wie ein Brief alles verändert“

Patrizia Glitsch, Thalia-Buchhandlung Wetzlar

Harold Fry ist ein ganz gewöhnlicher Rentner, der in einer öden südenglischen Kleinstadt lebt und ein zerrüttetes Verhältnis mit seiner Ehefrau führt, bis ein Brief an einem Morgen alles verändert.
Eine alte Bekannte Harolds ist schwerkrank und liegt im Sterben. Ihr letzter sehnlichster Wunsch ist es Harold noch einmal zu sehen, aber ihr Krankenbett liegt meilenweit entfernt an der schottischen Grenze. Nach einem kurzen Entschluss begibt sich Harold auf die ungewöhnlichste Reise seines Lebens. Auf eine Reise die alles verändern wird, während er auf die unterschiedlichsten Menschen trifft, die verrücktesten Orte besucht und vor allem sich selbst kennen und sein Leben verstehen lernt.
Aber, wird Harold durchhalten? Schafft er es noch rechtzeitig? Was wird aus seiner Frau?
Um diese Antworten zu finden, lohnt sich das Lesen dieses Romans.

Rachel Joyce ist eine ergreifende Geschichte gelungen, mit der der Leser einen völlig realen Charakter auf eine amüsante, sentimentale Reise im schönen Großbritannien begleiten kann.
Harold Fry ist ein ganz gewöhnlicher Rentner, der in einer öden südenglischen Kleinstadt lebt und ein zerrüttetes Verhältnis mit seiner Ehefrau führt, bis ein Brief an einem Morgen alles verändert.
Eine alte Bekannte Harolds ist schwerkrank und liegt im Sterben. Ihr letzter sehnlichster Wunsch ist es Harold noch einmal zu sehen, aber ihr Krankenbett liegt meilenweit entfernt an der schottischen Grenze. Nach einem kurzen Entschluss begibt sich Harold auf die ungewöhnlichste Reise seines Lebens. Auf eine Reise die alles verändern wird, während er auf die unterschiedlichsten Menschen trifft, die verrücktesten Orte besucht und vor allem sich selbst kennen und sein Leben verstehen lernt.
Aber, wird Harold durchhalten? Schafft er es noch rechtzeitig? Was wird aus seiner Frau?
Um diese Antworten zu finden, lohnt sich das Lesen dieses Romans.

Rachel Joyce ist eine ergreifende Geschichte gelungen, mit der der Leser einen völlig realen Charakter auf eine amüsante, sentimentale Reise im schönen Großbritannien begleiten kann.

„5 Sterne!“

Julia Sesulka, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Harold Fry, gerade in Rente gegangen, und seine Frau Maureen leben ein ganz normales gutbürgerliches Leben im Süden von England. Bis ihn eines Tages der Brief von Queenie Hennessy erreicht. Einer alten Bekannten, die im Sterben liegt. Doch anstatt seiner ersten Überlegung nachzugehen, und Queenie einen kurzen Brief zu schicken, macht sich Harold auf die abenteuerlichste Reise seines Lebens, mit dem festen Vorsatz, seine alte Freundin zu retten ...

Eine wunderschöne, herzzerreisende und tiefgehende Geschichte über Freundschaft, Dankbarkeit und Hoffnung.
Harold Fry, gerade in Rente gegangen, und seine Frau Maureen leben ein ganz normales gutbürgerliches Leben im Süden von England. Bis ihn eines Tages der Brief von Queenie Hennessy erreicht. Einer alten Bekannten, die im Sterben liegt. Doch anstatt seiner ersten Überlegung nachzugehen, und Queenie einen kurzen Brief zu schicken, macht sich Harold auf die abenteuerlichste Reise seines Lebens, mit dem festen Vorsatz, seine alte Freundin zu retten ...

Eine wunderschöne, herzzerreisende und tiefgehende Geschichte über Freundschaft, Dankbarkeit und Hoffnung.

„Lesen und lesen und lesen...“

Bettina Hellwig, Thalia-Buchhandlung Fulda

Harold wandert los. Quer durch England. Ohne Wanderausrüstung und ohne Training. "Nur" um einen Brief persönlich abzugeben. Er verändert sich, seine Ehe, seine Erinnerungen und Ansichten... Dieses Buch legt man nicht aus der Hand!
Harold wandert los. Quer durch England. Ohne Wanderausrüstung und ohne Training. "Nur" um einen Brief persönlich abzugeben. Er verändert sich, seine Ehe, seine Erinnerungen und Ansichten... Dieses Buch legt man nicht aus der Hand!

„Wenn einer eine Reise tut..“

Ursula Kallipke, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Offensichtlich sind wir zur Zeit sehr offen für "Reise"- Romane. Nach dem ewig flüchtenden Hundertjährigen hat sich nun auch Rachel Joyce´ Held "Harold Fry" auf den Weg gemacht. Wer sich darauf einläßt (und daran tut man sehr gut!) begibt sich auf einen literarischen Fußmarsch von Kingsbridge/ Südengland in das ca.1000 km entfernte Berwick im Osten Schottlands. Harold ist so gerührt von der simplen Abschiedsgeste seiner kranken Freundin, daß er es nicht über das Herz bringt einfach eine Postkarte zurück zu schicken. Der Wunsch, die alte Weggefährin von einst noch einmal zu sehen treibt ihn an und beschert ihm einzigartige Begegnungen und Erlebnisse. Blasen an den Füßen holt sich hier nur Harold- für Leser eine unbeschwerliche aber unvergessliche, ergreifende Reise. Offensichtlich sind wir zur Zeit sehr offen für "Reise"- Romane. Nach dem ewig flüchtenden Hundertjährigen hat sich nun auch Rachel Joyce´ Held "Harold Fry" auf den Weg gemacht. Wer sich darauf einläßt (und daran tut man sehr gut!) begibt sich auf einen literarischen Fußmarsch von Kingsbridge/ Südengland in das ca.1000 km entfernte Berwick im Osten Schottlands. Harold ist so gerührt von der simplen Abschiedsgeste seiner kranken Freundin, daß er es nicht über das Herz bringt einfach eine Postkarte zurück zu schicken. Der Wunsch, die alte Weggefährin von einst noch einmal zu sehen treibt ihn an und beschert ihm einzigartige Begegnungen und Erlebnisse. Blasen an den Füßen holt sich hier nur Harold- für Leser eine unbeschwerliche aber unvergessliche, ergreifende Reise.

„Ein wunderbarer und bewegender Roman“

Susanne Brune, Thalia-Buchhandlung Ibbenbüren

Beim Lesen hat man das Gefühl, Harold direkt auf seiner Reise zu begleiten und mit ihm zu fühlen!
Harold durchlebt auf seinem Weg noch einmal gedanklich sein Leben in all seinen Höhen und Tiefen, seine Jugend, seine Liebe zu Maureen und den Lauf ihrer Beziehung und auch den Verlust des Sohnes. Endlich kann er Trauer zulassen, vergangene Erfahrungen reflektieren und sehen, was wirklich wichtig ist.
Manchmal will er aufgeben, aber er läuft und läuft und wächst auf dieser Reise an sich selbst.
Mehr als einmal habe ich beim Lesen Lust bekommen, selbst einfach loszulaufen!
Uneingeschränkt empfehlenswert!!
Beim Lesen hat man das Gefühl, Harold direkt auf seiner Reise zu begleiten und mit ihm zu fühlen!
Harold durchlebt auf seinem Weg noch einmal gedanklich sein Leben in all seinen Höhen und Tiefen, seine Jugend, seine Liebe zu Maureen und den Lauf ihrer Beziehung und auch den Verlust des Sohnes. Endlich kann er Trauer zulassen, vergangene Erfahrungen reflektieren und sehen, was wirklich wichtig ist.
Manchmal will er aufgeben, aber er läuft und läuft und wächst auf dieser Reise an sich selbst.
Mehr als einmal habe ich beim Lesen Lust bekommen, selbst einfach loszulaufen!
Uneingeschränkt empfehlenswert!!

„Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Frey“

K. Meyer, Thalia-Buchhandlung Halle

Nein, es sind keine kleinen Reiseanekdötchen. Es ist viel mehr. Es geht um ein ungelebtes Leben, den Kampf um die Liebe, vorallem aber um Vergebung. Es ist ein Roman der einen zum Lachen, Weinen und Nachdenken bringt. Eine Geschichte mit viel Herz. Nein, es sind keine kleinen Reiseanekdötchen. Es ist viel mehr. Es geht um ein ungelebtes Leben, den Kampf um die Liebe, vorallem aber um Vergebung. Es ist ein Roman der einen zum Lachen, Weinen und Nachdenken bringt. Eine Geschichte mit viel Herz.

„Eine Pilgerreise der besonderen Art“

Ute Gantner, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Harold ist 65 Jahre alt und lebt mit seiner Frau Maureen im Südwesten Englands. In die Tristesse ihres Alltags platzt plötzlich ein Brief von einer ehemaligen Arbeitskollegin, die ihm mitteilt, dass sie lebensgefährlich an Krebs erkrankt ist. Harold versinkt in wehleidigen Erinnerungen und beschließt, der todkranken Queenie ein paar Zeilen zu schreiben. Harold, der eigentlich kein Freund schneller Entschlüsse ist, macht sich zu Fuß auf den Weg, um Queenie den Brief selbst zu überbringen. Auf seiner persönlichen Pilgerreise macht Harold viele neue Erfahrungen, aber vor allem lernt er sich selbst neu kennen. Harold ist 65 Jahre alt und lebt mit seiner Frau Maureen im Südwesten Englands. In die Tristesse ihres Alltags platzt plötzlich ein Brief von einer ehemaligen Arbeitskollegin, die ihm mitteilt, dass sie lebensgefährlich an Krebs erkrankt ist. Harold versinkt in wehleidigen Erinnerungen und beschließt, der todkranken Queenie ein paar Zeilen zu schreiben. Harold, der eigentlich kein Freund schneller Entschlüsse ist, macht sich zu Fuß auf den Weg, um Queenie den Brief selbst zu überbringen. Auf seiner persönlichen Pilgerreise macht Harold viele neue Erfahrungen, aber vor allem lernt er sich selbst neu kennen.

„Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“

Anke Hackler, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Ich habe das Buch gelesen, meine Reise jetzt hinter mir gelassen, aber noch lange nicht vergessen.

Fazit: Eine bezaubernde Geschichte über die Reise eines Mannes, der sein altes Leben hinter sich gelassen hat, um neu anzufangen.
Ich habe das Buch gelesen, meine Reise jetzt hinter mir gelassen, aber noch lange nicht vergessen.

Fazit: Eine bezaubernde Geschichte über die Reise eines Mannes, der sein altes Leben hinter sich gelassen hat, um neu anzufangen.

„Ist der Weg das Ziel oder der Ziel der Weg?“

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Ettlingen

Begleiten sie Harold auf seinem Weg zu Quennie, der nicht am nächsten Briefkasten endet.
Ich habe selten ein Buch gelesen, dass so viel vereint. Melancholie, Überzeugung das richtige zu Tun, Hoffen aufs Überleben, der Wunsch etwas Besonderes zu Tun... Witzige Momente wechseln sich mit nachdenklichen ab. Ein Buch für alle, die sich auf etwas ungewöhnliches beim Lesen einlassen möchten. Nach "der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg" für mich der nächste Überraschungserfolg für alle Altersstufen und Lebenseinstellungen.
Begleiten sie Harold auf seinem Weg zu Quennie, der nicht am nächsten Briefkasten endet.
Ich habe selten ein Buch gelesen, dass so viel vereint. Melancholie, Überzeugung das richtige zu Tun, Hoffen aufs Überleben, der Wunsch etwas Besonderes zu Tun... Witzige Momente wechseln sich mit nachdenklichen ab. Ein Buch für alle, die sich auf etwas ungewöhnliches beim Lesen einlassen möchten. Nach "der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg" für mich der nächste Überraschungserfolg für alle Altersstufen und Lebenseinstellungen.

„Harold läuft oder Der Trost von Fremden.“

Christian Oertel, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

Harold Fry, fünfundsechzig, fünfundvierzig Jahre verheiratet, seit sechs Monaten pensioniert. Seit dem ist er nie weiter gelaufen als bis zum Auto. Überhaupt sind spontane Entschlüsse Harolds Sache nicht. Bis zu jenem schicksalsschweren Abschiedsbrief, einer ehemaligen Kollegin, irreversibel erkrankt, der sein Leben verändern wird. Mit der Absicht ein mehr als knapp beschriebenes Antwortskärtchen zum Briefkasten zu schaffen, verabschiedet er sich von seiner Frau, ebenfalls knapp, mit "Tschüss dann". Eintausendneun Kilometer (quer durch England) und siebenundachtzig Tage später wird er am Ziel sein.

Harold läuft und läuft und läuft. Allen Widrigkeiten alterstypischer Wehwehchen zum Trotz. Das beglückende Freiheitsgefühl unterwegs zu sein, in der Natur, Kraft seiner zwei Beine. Stiller Stolz. Begegnungen mit Menschen, deren Geschichten ihn überraschen und bewegen. Allein sein. Dann wieder von großer Einsamkeit überwältigt. Harold setzt einen Fuß vor den anderen und ebenso unaufhörlich arbeitet die Maschinerie seiner Erinnerungen. Er sieht die Fehler, die Widersprüche, die falschen Entscheidungen in seinem Leben. Die lieblose Ehe, die unerträglichen Vorwürfe, getrennte Zimmer, die paar Worte, die nur die Oberfläche streifen. Hat Harold als Ehemann, als Vater (sein Sohn spricht kein Wort mit ihm), als Freund und sogar als Sohn versagt?

Und es geht dem Leser wie unserem Helden, ist das Buch ersteinmal aufgeschlagen gibt es kein Halten mehr. Wir legen zwar keine knapp eintausend Kilometer zurück, dafür aber doch dreihundertachtundsiebzig Seiten, ohne Rast.
Ein alter Mann, der so offen von seiner Vergangenheit spricht, seinem Scheitern, der nach Wiedergutmachung verlangt, während ihm die Tränen über die Wangen laufen, wieder und wieder, ist so herzergreifend bitter und traurig, dass ich DIE UNWAHRSCHEINLICHE PILGERREISE DES HAROLD FRY zu meinem persönlich anrührendsten Buch des Jahres erkläre. Ich muss weg!
Harold Fry, fünfundsechzig, fünfundvierzig Jahre verheiratet, seit sechs Monaten pensioniert. Seit dem ist er nie weiter gelaufen als bis zum Auto. Überhaupt sind spontane Entschlüsse Harolds Sache nicht. Bis zu jenem schicksalsschweren Abschiedsbrief, einer ehemaligen Kollegin, irreversibel erkrankt, der sein Leben verändern wird. Mit der Absicht ein mehr als knapp beschriebenes Antwortskärtchen zum Briefkasten zu schaffen, verabschiedet er sich von seiner Frau, ebenfalls knapp, mit "Tschüss dann". Eintausendneun Kilometer (quer durch England) und siebenundachtzig Tage später wird er am Ziel sein.

Harold läuft und läuft und läuft. Allen Widrigkeiten alterstypischer Wehwehchen zum Trotz. Das beglückende Freiheitsgefühl unterwegs zu sein, in der Natur, Kraft seiner zwei Beine. Stiller Stolz. Begegnungen mit Menschen, deren Geschichten ihn überraschen und bewegen. Allein sein. Dann wieder von großer Einsamkeit überwältigt. Harold setzt einen Fuß vor den anderen und ebenso unaufhörlich arbeitet die Maschinerie seiner Erinnerungen. Er sieht die Fehler, die Widersprüche, die falschen Entscheidungen in seinem Leben. Die lieblose Ehe, die unerträglichen Vorwürfe, getrennte Zimmer, die paar Worte, die nur die Oberfläche streifen. Hat Harold als Ehemann, als Vater (sein Sohn spricht kein Wort mit ihm), als Freund und sogar als Sohn versagt?

Und es geht dem Leser wie unserem Helden, ist das Buch ersteinmal aufgeschlagen gibt es kein Halten mehr. Wir legen zwar keine knapp eintausend Kilometer zurück, dafür aber doch dreihundertachtundsiebzig Seiten, ohne Rast.
Ein alter Mann, der so offen von seiner Vergangenheit spricht, seinem Scheitern, der nach Wiedergutmachung verlangt, während ihm die Tränen über die Wangen laufen, wieder und wieder, ist so herzergreifend bitter und traurig, dass ich DIE UNWAHRSCHEINLICHE PILGERREISE DES HAROLD FRY zu meinem persönlich anrührendsten Buch des Jahres erkläre. Ich muss weg!

„Harolds Reise zu sich selbst“

Anke Bülow, Thalia-Buchhandlung Mülheim

Ein Brief setzt Harold in Bewegung,nicht nur physisch sondern auch mental.Endlich beginnt er sich mit seinem verkorksten Leben auseinanderzusetzen.Nachdem sein Sohn sich vor vielen Jahren umgebracht hat, erstarren er und seine Frau.Die Komplexität dieser Reise mit all ihren Schmerzen, der Einsamkeit des Wandernden und den Konflikten mit sich selbst berührt den Leser sehr.Lassen Sie sich darauf ein!
Hervorragend geschrieben von Rachel Joyce, vielleicht mit einem persönlichen Hintergrund.Lassen Sie sich mitreißen und wandern sie gedanklich mit durch England.
Ein Brief setzt Harold in Bewegung,nicht nur physisch sondern auch mental.Endlich beginnt er sich mit seinem verkorksten Leben auseinanderzusetzen.Nachdem sein Sohn sich vor vielen Jahren umgebracht hat, erstarren er und seine Frau.Die Komplexität dieser Reise mit all ihren Schmerzen, der Einsamkeit des Wandernden und den Konflikten mit sich selbst berührt den Leser sehr.Lassen Sie sich darauf ein!
Hervorragend geschrieben von Rachel Joyce, vielleicht mit einem persönlichen Hintergrund.Lassen Sie sich mitreißen und wandern sie gedanklich mit durch England.

„Ein wunderbarer Roman aus England“

M. Hollerbaum, Thalia-Buchhandlung Ludwigshafen am Rhein

Harold ist nun Rentner und seine Ehe mit Maureen ist irgendwie eingeschlafen. Sie leben nebeneinander und haben sich eigentlich nichts mehr zu sagen. Eines Tages trifft ein Brief ein und Harold kann es kaum glauben.

Eine ehemalige Kollegin der Brauerei schreibt ihm und löst in Harold eine fixe Idee aus. Er will die alte Dame Queenie Hennessy zu Fuß besuchen, denn er glaubt fest daran, dass sie solange auf ihn wartet, bis er Schottland erreicht hat.

Während Harold ohne Kompass, Karte und guter Wanderkleidung ziellos in Richtung Schottland läuft. Versucht Maureen ihre innere Leere vor ihrer Umwelt zu verbergen. Harold ist eigentlich ein Mensch, der kaum ein Ziel ernsthaft verfolgt. Als seine Frau plötzlich im Fernsehen ihren Mann sieht, merkt sie, dass er es diesmal ernst meint.

Dieser wundervolle Roman zeigt dem Leser eine Ehe, die nur aus alltäglichen Ritualen besteht. Seine unglaubliche Reise bringt für die Eheleute eine neue Sichtweise ihres Lebens und ihrer Liebe.
Harold ist nun Rentner und seine Ehe mit Maureen ist irgendwie eingeschlafen. Sie leben nebeneinander und haben sich eigentlich nichts mehr zu sagen. Eines Tages trifft ein Brief ein und Harold kann es kaum glauben.

Eine ehemalige Kollegin der Brauerei schreibt ihm und löst in Harold eine fixe Idee aus. Er will die alte Dame Queenie Hennessy zu Fuß besuchen, denn er glaubt fest daran, dass sie solange auf ihn wartet, bis er Schottland erreicht hat.

Während Harold ohne Kompass, Karte und guter Wanderkleidung ziellos in Richtung Schottland läuft. Versucht Maureen ihre innere Leere vor ihrer Umwelt zu verbergen. Harold ist eigentlich ein Mensch, der kaum ein Ziel ernsthaft verfolgt. Als seine Frau plötzlich im Fernsehen ihren Mann sieht, merkt sie, dass er es diesmal ernst meint.

Dieser wundervolle Roman zeigt dem Leser eine Ehe, die nur aus alltäglichen Ritualen besteht. Seine unglaubliche Reise bringt für die Eheleute eine neue Sichtweise ihres Lebens und ihrer Liebe.

„Eine besondere Reise!“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Dieses Buch wird wahrscheinlich mein Liebling des Jahres!

Harold, seit kurzem in Rente, bekommt einen Brief von einer ehemaligen Kollegin. Sie liegt im Sterben und verabschiedet sich von ihm. Er schreibt eine Antwort, will den Brief in den nächsten Briefkasten werfen, tut es aber nicht, damit beginnt seine Reise. Er beschließt den Brief persönlich abzugeben und will von Südengland nach Schottland marschieren. Wird er sein Ziel erreichen? Was wird diese Reise mit ihm machen? Wen wird er treffen?

So viele Fragen die wunderbar beantwortet werden. Einfach klasse. Herz erwärmend, manchmal philosophisch und vor allem nie kitschig.

Heiko Deutschmann verleiht Harrold die Stimme, die er verdient. Er liest ruhig und mit viel Feingefühl für die Charaktere.

UNBEDINGT HÖREN!
Dieses Buch wird wahrscheinlich mein Liebling des Jahres!

Harold, seit kurzem in Rente, bekommt einen Brief von einer ehemaligen Kollegin. Sie liegt im Sterben und verabschiedet sich von ihm. Er schreibt eine Antwort, will den Brief in den nächsten Briefkasten werfen, tut es aber nicht, damit beginnt seine Reise. Er beschließt den Brief persönlich abzugeben und will von Südengland nach Schottland marschieren. Wird er sein Ziel erreichen? Was wird diese Reise mit ihm machen? Wen wird er treffen?

So viele Fragen die wunderbar beantwortet werden. Einfach klasse. Herz erwärmend, manchmal philosophisch und vor allem nie kitschig.

Heiko Deutschmann verleiht Harrold die Stimme, die er verdient. Er liest ruhig und mit viel Feingefühl für die Charaktere.

UNBEDINGT HÖREN!

„Ein schmerzhaft-schöner Weg“

Sonja von Esebeck, Thalia-Buchhandlung Ottersberg

Die Geschichte beginnt im Süden Englands, mitten in dem eintönigen und perspektivlosen Leben des Rentners Harold Fry. Viel scheint nicht passiert zu sein in seinem Leben, dass er mit seiner Frau Maureen teilt, die ihn seit vielen Jahren tief verachtet.
Eines Tages erhält Harold unverhofft den Brief seiner ehemaligen Kollegin Queenie, die sich in wenigen Worten von ihm verabschieden möchte, da sie im Sterben liegt. Harold formuliert freundlich eine ebenso kurze Antwort und macht sich auf den Weg zum nächsten Briefkasten. Mit diesem Gang zum Briefkasten beginnt etwas, was Harold selbst nicht überblicken kann, denn statt den Brief einzuwerfen, findet er sich plötzlich auf einer völlig ungeplanten Pilgerreise wieder, die ihn von der englischen Südküste bis hinauf an die schottische Grenze, zu Queenies Hospiz führt.
In 87 Tagen und 1000 Kilometern öffnet sich Harold beim Laufen seiner schmerzhaften, zwanzig Jahre lang verdrängten Vergangenheit und offenbart dem Leser langsam und und vorsichtig die wahren Gründe dieses Marsches, wie auch seine wahre innere Stärke.
Die daheim gebliebene Maureen, die sich von Harolds spontanem Entschluss zunächst einmal mehr tief verletzt fühlt, beginnt ihrerseits, sich der Vergangenheit zu stellen und findet die lange verlorene Achtung vor ihrem Mann zurück. Immer wieder kommt es im Verlauf der Geschichte zu überraschenden, unerwarteten Wendungen, alles entwickelt sich ganz anders als erwartet.
Während der weiche und sanfte Harold zunächst eher konturlos erscheint, gewinnt er mit jedem Schritt, den er geht, mehr und mehr an Format und ist bald schon nicht mehr der Mann, der nur zum Briefkasten gehen wollte.
Eine Geschichte, die einen in ihrer Tiefe und Traurigkeit mitnimmt und mitten ins Herz greift, ohne jemals rührselig oder kitschig sein. Für mich schon jetzt mein Lieblingsbuch des Jahres.
Die Geschichte beginnt im Süden Englands, mitten in dem eintönigen und perspektivlosen Leben des Rentners Harold Fry. Viel scheint nicht passiert zu sein in seinem Leben, dass er mit seiner Frau Maureen teilt, die ihn seit vielen Jahren tief verachtet.
Eines Tages erhält Harold unverhofft den Brief seiner ehemaligen Kollegin Queenie, die sich in wenigen Worten von ihm verabschieden möchte, da sie im Sterben liegt. Harold formuliert freundlich eine ebenso kurze Antwort und macht sich auf den Weg zum nächsten Briefkasten. Mit diesem Gang zum Briefkasten beginnt etwas, was Harold selbst nicht überblicken kann, denn statt den Brief einzuwerfen, findet er sich plötzlich auf einer völlig ungeplanten Pilgerreise wieder, die ihn von der englischen Südküste bis hinauf an die schottische Grenze, zu Queenies Hospiz führt.
In 87 Tagen und 1000 Kilometern öffnet sich Harold beim Laufen seiner schmerzhaften, zwanzig Jahre lang verdrängten Vergangenheit und offenbart dem Leser langsam und und vorsichtig die wahren Gründe dieses Marsches, wie auch seine wahre innere Stärke.
Die daheim gebliebene Maureen, die sich von Harolds spontanem Entschluss zunächst einmal mehr tief verletzt fühlt, beginnt ihrerseits, sich der Vergangenheit zu stellen und findet die lange verlorene Achtung vor ihrem Mann zurück. Immer wieder kommt es im Verlauf der Geschichte zu überraschenden, unerwarteten Wendungen, alles entwickelt sich ganz anders als erwartet.
Während der weiche und sanfte Harold zunächst eher konturlos erscheint, gewinnt er mit jedem Schritt, den er geht, mehr und mehr an Format und ist bald schon nicht mehr der Mann, der nur zum Briefkasten gehen wollte.
Eine Geschichte, die einen in ihrer Tiefe und Traurigkeit mitnimmt und mitten ins Herz greift, ohne jemals rührselig oder kitschig sein. Für mich schon jetzt mein Lieblingsbuch des Jahres.

„Neubeginn“

Elke Meißner, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Harold begibt sich auf eine Reise - es wird eine Lebensreise. Dies ahnt der Leser, Harold noch nicht.
Harold macht es sich nicht leicht. Er weiss bald um seine Versäumnisse, Verletzungen. Er weiss um so mehr von und um sich, und kann Queenie begegnen, und nicht zuletzt auch Maureen. Sie wartet auf ihn, sie ist für ihn da - trotz allem.
Es ist berührend von Harold und seinen Geistern aus der Vergangenheit zu lesen. Wir lesen auch von Menschen, die meinen Harold begleiten zu können.
Am Ende der Reise kann Harold neu anfangen und vieles kann neu beginnen.
Harold begibt sich auf eine Reise - es wird eine Lebensreise. Dies ahnt der Leser, Harold noch nicht.
Harold macht es sich nicht leicht. Er weiss bald um seine Versäumnisse, Verletzungen. Er weiss um so mehr von und um sich, und kann Queenie begegnen, und nicht zuletzt auch Maureen. Sie wartet auf ihn, sie ist für ihn da - trotz allem.
Es ist berührend von Harold und seinen Geistern aus der Vergangenheit zu lesen. Wir lesen auch von Menschen, die meinen Harold begleiten zu können.
Am Ende der Reise kann Harold neu anfangen und vieles kann neu beginnen.

„So schön!“

Ulrike Müller, Thalia-Buchhandlung Fulda

8 Sterne ********!
Jaja, wir sollen keine Bücher loben oder besprechen, die noch gar nicht ausgeliefert sind...bei diesem kann ich aber auch nicht warten, es jedem ans Herz zu legen: "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry" ist das mit Abstand schönste und berührendste Buch, das ich in diesem Jahr gelesen habe. Und es erscheint ja nächste Woche...freuen Sie sich darauf!
8 Sterne ********!
Jaja, wir sollen keine Bücher loben oder besprechen, die noch gar nicht ausgeliefert sind...bei diesem kann ich aber auch nicht warten, es jedem ans Herz zu legen: "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry" ist das mit Abstand schönste und berührendste Buch, das ich in diesem Jahr gelesen habe. Und es erscheint ja nächste Woche...freuen Sie sich darauf!

„Von einem der loszog, sich selbst zu finden“

Birgit Herrmann, Thalia-Buchhandlung Essen

Harold Fry, der bis vor sechs Monaten noch als Brauereivertreter unterwegs war, verlebt nun ein sehr ruhiges Rentnerleben mit seiner Frau. Es ist ein durchschnittliches Leben, bis zu dem Tag, als ihn der Brief einer sterbenskranken Kollegin erreicht, der Harolds gesamtes Leben auf den Kopf stellen soll. Denn ohne es sich vorher in den Kopf gesetzt zu haben, läuft er mit seiner Antwort, die er der kranken Queenie geschrieben hat, geradewegs am Briefkasten vorbei und macht sich – einem spontanen Entschluss folgend – zu Fuß auf den Weg zu ihr. Immerhin 1000 Kilometer, von Südengland bis hin zur schottischen Grenze! Der Mittsechziger stellt schnell fest, dass eine dünne Regenjacke und ein paar Segelschuhe nicht unbedingt das beste Rüstzeug für ein derartiges Unterfangen sind und auch seine Frau, die ihm sonst nicht mehr viel zu sagen hat, hält ihn nun für verrückt. Doch Harold läuft und läuft und läuft, da er fest daran glaubt, dass er Queenie retten kann, wenn er ihr nur persönlich seinen Brief überreichen wird. Der Leser wird mitgenommen auf eine wunderbare Reise, auf der Harold nicht nur körperliche und geistige Höhen und Tiefen und die verschiedenen Phasen der Trauer durchlebt, sondern auch zahlreichen Menschen begegnet, die ihm von ihren eigenen Schicksalen erzählen. Harold Fry, der bis vor sechs Monaten noch als Brauereivertreter unterwegs war, verlebt nun ein sehr ruhiges Rentnerleben mit seiner Frau. Es ist ein durchschnittliches Leben, bis zu dem Tag, als ihn der Brief einer sterbenskranken Kollegin erreicht, der Harolds gesamtes Leben auf den Kopf stellen soll. Denn ohne es sich vorher in den Kopf gesetzt zu haben, läuft er mit seiner Antwort, die er der kranken Queenie geschrieben hat, geradewegs am Briefkasten vorbei und macht sich – einem spontanen Entschluss folgend – zu Fuß auf den Weg zu ihr. Immerhin 1000 Kilometer, von Südengland bis hin zur schottischen Grenze! Der Mittsechziger stellt schnell fest, dass eine dünne Regenjacke und ein paar Segelschuhe nicht unbedingt das beste Rüstzeug für ein derartiges Unterfangen sind und auch seine Frau, die ihm sonst nicht mehr viel zu sagen hat, hält ihn nun für verrückt. Doch Harold läuft und läuft und läuft, da er fest daran glaubt, dass er Queenie retten kann, wenn er ihr nur persönlich seinen Brief überreichen wird. Der Leser wird mitgenommen auf eine wunderbare Reise, auf der Harold nicht nur körperliche und geistige Höhen und Tiefen und die verschiedenen Phasen der Trauer durchlebt, sondern auch zahlreichen Menschen begegnet, die ihm von ihren eigenen Schicksalen erzählen.

Unsere Buchhändler-Tipps

  • Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
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  • Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie
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  • Das Rosie-Projekt / Rosie Bd. 1
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    Buch (Taschenbuch)
    9,99
  • Ich bin dann mal weg
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    Buch (Taschenbuch)
    9,99
  • Die Analphabetin, die rechnen konnte
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    Buch (Taschenbuch)
    10,00
  • Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki
    (74)
    Buch (Taschenbuch)
    10,99
  • Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid
    (90)
    Buch (Taschenbuch)
    9,99
  • Die Achse meiner Welt
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    Buch (Paperback)
    9,99
  • Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat
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    Buch (Klappenbroschur)
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  • Albert muss nach Hause
    Buch (Taschenbuch)
    9,99
  • Die letzten Tage von Rabbit Hayes
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    Buch (Taschenbuch)
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  • Der Rosie-Effekt / Rosie Bd. 2
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    Buch (Taschenbuch)
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  • Reif für die Insel
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    Buch (Taschenbuch)
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  • Wunderlich fährt nach Norden
    Buch (Taschenbuch)
    9,99
  • Unsere Seelen bei Nacht
    Buch (Taschenbuch)
    12,00
  • Wunder
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    Buch (gebundene Ausgabe)
    16,90
  • Weit weg und ganz nah
    (127)
    Buch (Paperback)
    14,99
  • Der Club der Traumtänzer
    (33)
    Buch (Taschenbuch)
    9,99

Kundenbewertungen

Durchschnitt
153 Bewertungen
Übersicht
126
20
4
2
1

Die Geschichte eines Lebens auf 1000km nochmals durchlebt und verarbeitet - sehr liebens- und vor allem lesenswert!
von Yasmin am 26.05.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Worum geht es? Als Harold einen Brief seiner ehemaligen Kollegin und - wie sich im Laufe der Erzählung herausstellt - wichtigen Rolle in seinem Leben erhält, in dem sie ihm mitteilt, dass sie Krebs hat, antwortet er ihr in einem kurzen Brief. Aber da er die richtigen Worte nicht findet... Worum geht es? Als Harold einen Brief seiner ehemaligen Kollegin und - wie sich im Laufe der Erzählung herausstellt - wichtigen Rolle in seinem Leben erhält, in dem sie ihm mitteilt, dass sie Krebs hat, antwortet er ihr in einem kurzen Brief. Aber da er die richtigen Worte nicht findet "Was sagt man zu einer an Krebs sterbenden Frau? [...] Das war zwar schwach, aber immerhin." und der Tag so schön ist, läuft er, statt den Brief einzuwerfen, weiter zum nächsten Briefkasten und vorbei an der Post und macht sich so auf eine Reise von 1000km. Wie hat mir die Geschichte gefallen? Der Einstieg fiel mir nicht ganz leicht, der Lesefluss wollte sich nicht so recht einstellen. Die erste Hälfte des Buches beschreibt ein Viertel der Strecke, entsprechend viele Ortsnamen werden aufgezählt, die meines Erachtens das Leseerlebnis sehr gebremst haben. Daher ein Stern Abzug. Die Karte hinten im Buch hat mir sehr gut gefallen, um Harolds Weg zu verfolgen (ich bin leider erst später auf die Karte gestossen). Richtig eingestiegen bin ich erst in der hinteren Hälfte, als die Etappen schneller erreicht wurden und ich endlich die Begegnungen Harolds besser miterleben und mit dem Protagonisten mitfühlen konnte. Harold begegnet den verschiedensten Menschen, die seine Reise bereichern, auch wenn er sich zeitweise durch diese ausgebremst und eingeschränkt fühlt. Das hintere Drittel hat mich dann richtig gepackt und die Aufklärungen über Harolds Lebensgeschichte (wenn auch schon vorher zu erahnen, nun aber mit all seiner Schmerzhaftigkeit berichtet) trieben mir die Tränen in die Augen. Den Schmerz, den Harold durchleben musste und die Verschwiegenheiten, die seine Geschichte bestimmt haben, führten ihn letztendlich zu dieser Pilgerreise, die ihn sich selbst kennenlernen, ihm selbst verzeihen und sein Leben und seine Liebe nochmal aufblühen helfen liessen. Kaufempfehlun? Ein klares JA! Das Durchhalten hat sich vollstens gelohnt, ich wurde letztendlich mit einer herzzerreissenden, von Mut und Liebe geprägten und an den Glauben (nicht unbedingt religiös, eher die Macht der Hoffnung) appellierenden Geschichte belohnt und fühle mich nun wieder um einige Lebenslektionen bereichert.

die unwahrscheinliche pilgerreise des harold fry
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Vöslau am 13.02.2018
Bewertet: Taschenbuch

ein sehr abwechslungsreiches, mit überraschenden wendungen versehenes buch sehr gut zu lesen - man kann es gar nicht weglegen da man wissen will wie es weiter geht

wundervoll
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 25.08.2017
Bewertet: Taschenbuch

was für ein Buch...was für eine Reise...wie kann ein Mensch nur so schreiben...grossartig...vielen, vielen Dank dafür...man sollte die Schriftsteller mehr anerkennen!