Die Wasserratte von Wanchai

Ein Ava-Lee-Krimi Band 1

(6)
Die elegante, attraktive Kosmopolitin und auf Geldeintreibungen spezialisierte Agentin Ava Lee lässt sich von niemandem einschüchtern. Die zierliche Frau beherrscht den Kampfsport Bak Mei, hat einen messerscharfen Verstand und liebt unkonventionelle Ermittlungsmethoden. Ihrem Auftraggeber - "Onkel" -, einem mächtigen und im Untergrund weltweit vernetzten Mann aus Hongkong, steht sie sehr nahe. Nun soll einem seiner alten Freunde, dessen Neffe bei Geschäften um fünf Millionen Dollar betrogen wurde, geholfen werden - und Ava macht vor keiner Grenze halt, um ans Ziel zu kommen. Ian Hamilton schickt uns mit seiner Figur Ava Lee rund um den Globus, deckt die internationale Verflechtung diverser Finanzmärkte auf und hat eine moderne Heldin geschaffen, deren Ausstrahlung sich weder Männer noch Frauen entziehen können.
Portrait
Ian Hamilton, 1946 in Toronto geboren, war Journalist, bevor er für die kanadische Regierung und als Geschäftsmann arbeitete. Heute lebt er mit seiner Frau in Burlington, Ontario, und sitzt unterdessen am siebten Band der Ava-Lee-Reihe. Bei Kein & Aber erschienen die Fälle: Die Wasserratte von Wanchai (2011), Der Jünger von Las Vegas (2012) und Die Bestien von Wuhan (2012) und Der Rote Stab von Macao (2014).
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 434, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.01.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783036991320
Verlag Kein & Aber
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

„Äußerst kurzweilig“

Rafael Ulbrich, Thalia-Buchhandlung Augsburg

'Die Wasserratte von Wanchai' ist der Auftakt zu einer vielversprechenden Krimireihe von Ian Hamilton. Die lesbische Hauptprotagonistin Ava Lee ist Chinesin mit kanadischen Einflüssen, beherrscht diverse Kampfsportarten, treibt verloren gegangenes Geld wieder ein und hinterlässt die Männer meist staunend und ungläubig zurück. Hier stehen 'Die Wasserratte von Wanchai' ist der Auftakt zu einer vielversprechenden Krimireihe von Ian Hamilton. Die lesbische Hauptprotagonistin Ava Lee ist Chinesin mit kanadischen Einflüssen, beherrscht diverse Kampfsportarten, treibt verloren gegangenes Geld wieder ein und hinterlässt die Männer meist staunend und ungläubig zurück. Hier stehen fünf Millionen Dollar auf dem Spiel. Diese Aufgabe treibt sie, ähnlich wie James Bond, an verschiedene exotische Schauplätze. Das Buch liest sich super, ist extrem kurzweilig und macht einfach Spaß! Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzungen!

„Mit Ava Lee einmal quer durch eine Welt schmutziger Finanztricks...“

Moritz Revermann, Thalia-Buchhandlung Neuss

Ava Lee ist smart, charmant und skrupellos. Kampfsportversiert, gutaussehend und Finanzexpertin. 'Onkel' ist nicht ihr Onkel, dafür aber Mentor und Auftraggeber in einem. (Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass hier 'M' aus den James Bond Filmen Pate stand. Und auch vieles mehr erinnert an den britischen Agenten...)

Ian Hamilton
Ava Lee ist smart, charmant und skrupellos. Kampfsportversiert, gutaussehend und Finanzexpertin. 'Onkel' ist nicht ihr Onkel, dafür aber Mentor und Auftraggeber in einem. (Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass hier 'M' aus den James Bond Filmen Pate stand. Und auch vieles mehr erinnert an den britischen Agenten...)

Ian Hamilton legt mit dem Erstling 'Die Wasserratte von Wanchai' einen rasanten und abwechslungsreichen Finanzactionkrimi vor. Es geht um die Wiederbeschaffung von fünf Millionen Dollar. Genug Geld, um unsere Heldin einmal quer durch die Welt jetten zu lassen.

Hamilton hat tiefergehende Personenzeichnungen der Action geopfert. Aber es wird ja Folgebände geben und ich bin äußerst gespannt, wie es mit Ava Lee weitergeht. Spannend und unterhaltsam kann er schon, wenn jetzt noch ein bisschen mehr Tiefe dazukommt, könnte sich ein kleiner Kult entwickeln.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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Macht "Hunger" auf mehr!
von SE aus Zwickau am 03.05.2014

Spannend geschrieben, flüssig zu Lesen, interessante Protagonistin! Geschichte geht ohne große Einleitung gleich los, Ava-Lee wird im Laufe der Handlung sympatisch vorgestelt, das betriebene Inkasso-Geschäft ist interessanter und vielschichtiger als gedacht. "Lösungen" von "ausweglosen" Situationen durch Sex entfallen, da Protagnistin bekennente Lesbe ist und handlungstragende Frauen sonst nicht vorkommen. Der... Spannend geschrieben, flüssig zu Lesen, interessante Protagonistin! Geschichte geht ohne große Einleitung gleich los, Ava-Lee wird im Laufe der Handlung sympatisch vorgestelt, das betriebene Inkasso-Geschäft ist interessanter und vielschichtiger als gedacht. "Lösungen" von "ausweglosen" Situationen durch Sex entfallen, da Protagnistin bekennente Lesbe ist und handlungstragende Frauen sonst nicht vorkommen. Der Entfall dieses "Lösungsansatzes" tut dem Handlungsablauf gut. Habe mir bereits nächsten Band "Der Jünger von Las Vegas" besorgt, freue mich schon darauf.

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Die Geldeintreiberin
von einer Kundin/einem Kunden am 22.04.2014

Mit etwas über 30 hat Ava Lee schon einiges geschafft. Sie besitzt eine tolle Eigentumswohnung in Toronto, sie hat die besten Schulen besucht und sie arbeitet als Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin, eigentlich. Uneigentlich übernimmt sie Aufträge von dem in Hongkong lebenden Onkel. Dann ist dessen Kunden oder Freunden bei normalerweise... Mit etwas über 30 hat Ava Lee schon einiges geschafft. Sie besitzt eine tolle Eigentumswohnung in Toronto, sie hat die besten Schulen besucht und sie arbeitet als Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin, eigentlich. Uneigentlich übernimmt sie Aufträge von dem in Hongkong lebenden Onkel. Dann ist dessen Kunden oder Freunden bei normalerweise gewinnbringenden Aktionen jede Menge Geld abhanden gekommen, das sie dann doch gerne wieder hätten. So ist es auch diesmal, bei einem eigentlich klug eingefädelten Handel mit Shrimps ist dem Sohn eines Freundes des Onkels die kleine Summe von $ 5 Mio verlorengegangen. Dummerweise hatte der Sohn des Freundes des Onkels das Geld selbst nur geliehen und nun benötigt er es dringend zurück. So halb private Aufträge sind auch nicht immer schön, doch Ava Lee, die aus Hongkong stammende Kanadierin, begibt sich auf die Spur des Geldes. Gewitzt und mit viel Geschick geht Ava Lee die Sache an und schnell kommt sie den Wegen der Waren und denen des Geldes auf die Spur. Und sie findet die Millionen scheinbar sicher verwahrt. Mit großer Spannung kann man der intelligenten Ava Lee zuschauen und sich beim Umblättern jeder weiteren Seite fragen, ob und wie sie es schaffen wird Rätsel und Probleme zu lösen, die sich vor ihr auftun. Zum Glück nur selten muss sie dabei auf ihre asiatischen Kampfkünste zurückgreifen, doch dann merkt man, in welch bedrohlicher Umgebung sie sich mitunter bewegt und in der sie sich zu behaupten weiß. Eine ungewöhnliche Überheldin, die Frauen bevorzugt und sich männlicher Avancen zu erwehren weiß, die mit ihrer manchmal kessen Art, die Lektüre dieses Buches zu etwas außergewöhnlich Besonderem macht. Dieser Wirtschaftskrimi hat es wirklich in sich, dem Autor ist ein großer Wurf gelungen, wie ich finde. Und wie heute fast schon üblich, handelt es sich natürlich um den Beginn einer Reihe.

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Enttäuschender Start einer ganzen Reihe
von Vera Pestel am 26.06.2014

Die Hauptfigur des Romans ist Ava Lee. Sie lebt in Toronto und arbeitet als freie Wirtschaftsprüferin. Die Aufträge bekommt sie von „Onkel“, einem älteren Herrn, der nicht im verwandtschaftlichen Sinne ihr Onkel ist. Eines Nachts bekommt sie einen Anruf. Der Neffe eines Freundes von „Onkel“ ist um fünf Millionen... Die Hauptfigur des Romans ist Ava Lee. Sie lebt in Toronto und arbeitet als freie Wirtschaftsprüferin. Die Aufträge bekommt sie von „Onkel“, einem älteren Herrn, der nicht im verwandtschaftlichen Sinne ihr Onkel ist. Eines Nachts bekommt sie einen Anruf. Der Neffe eines Freundes von „Onkel“ ist um fünf Millionen Dollar betrogen worden. Sie soll das Geld wiederbeschaffen. Ihre Recherchen bringen sie von Hongkong über Bangkok und Guyana bis auf die British Virgin Islands. Dabei trifft sie auf Schwierigkeiten und muss das Finanzsystem mit den unterschiedlichsten Mitteln austricksen. Ava Lee ist eine gebildete, intelligente junge Frau. Dass sie zudem auch hübsch ist und eine gute Figur besitzt, hat mich nicht gewundert. Sehr unpassend sind Bemerkungen über ihre Brüste, die für eine Chinesin ungewöhnlich groß sind, „sodass sie keinen Wonderbra brauchte“. Das muss ich nicht wissen, und im Zuge einer Personenbeschreibung ist diese Bemerkung zu billig, zu sehr Klischee. In diesem Tenor geht es weiter. Zu glatt ist sie konstruiert. Stark ist sie natürlich auch, ausgebildet in einer ganz besonderen Kampfsportart. Und sie trägt Designerkleidung, das erwähnt Hamilton immer wieder. Und natürlich ist sie erfolgreich und hat ihr Appartement im Wert von einer Million Dollar bar bezahlt. Das ist zu viel des Guten. Eine einzige Kante hat er ihr verpasst, ihre Homosexualität. Ist das wirklich eine Kante? Für mich nicht, außerdem hat es keinen Einfluss auf die Handlung. Ava Lee ist und bleibt perfekt und menschlich abgeschottet, wie der Autor sie geschaffen hat, das macht sie langweilig. Ein richtiges Gesicht hat er ihr nicht gegeben. Der Plot hat auch nicht mehr zu bieten. Erst nach mehr als einhundertachtzig Seiten (E-Book) zeigen sich die ersten Schwierigkeiten, bis dahin lief alles glatt. Sehr ungewöhnlich für einen Kriminalroman, den wir lesen, um spannend unterhalten zu werden. Den Spannungsbogen habe ich vergeblich gesucht. Im Verlauf der Handlung trifft sie auf die bösen Buben, die es nicht gut mit ihr meinen, gegen die sie aber mühelos einen Weg findet, um sie auszutricksen. Dabei wird sie in keiner Situation hektisch oder nervös, verliert nie die Nerven. Selbstsicher bis zum Letzten. Zu übermächtig scheint nichts für sie. Ich befürchte, das wird auch in den weiteren Romanen der Ava-Lee-Serie nicht anders werden. Sprachlich ist der Roman einfach, niemals wertend oder nachdenklich. Manchmal fehlt mir die Gliederung in Abschnitte, um der Handlung besser folgen zu können. Sehr unangenehm ist das Product Placement, das er einsetzt. Oft kam ich mir vor wie in einer Dauerwerbesendung. Dass ein Notizbuch von Moleskin ist und mit einem Füller von Montblanc geschrieben wird, die Tasche natürlich von Chanel und der Koffer von Vuitton ist, hat mich zum Schluss nicht mehr gewundert. Mir werden die Designer und Marken nur so um die Ohren gehauen und das macht den Roman unsympathisch. Er klang anfangs interessant und vielversprechend. Gefunden habe ich allerdings einen Roman, der vor sich hinplätschert, keine wirklichen Überraschungen bietet und bis zum Schluss vorhersehbar bleibt. Bis zum Schluss gelesen habe ich ihn nur, weil ich neugierig war, ob irgendwann ein Bruch passieren wird, ob der Roman Fahrt aufnimmt und mich spät aber dennoch überraschen wird. Das konnte er leider nicht bieten.

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