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Die Welt ist kein Ozean

(16)
Ausgerechnet in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche will die 16-jährige Franzi ihr Schulpraktikum machen. Sie stellt sich das abenteuerlich und besonders vor – muss aber schnell erkennen, dass sie eine Welt betritt, in der die Normalität außer Kraft gesetzt ist. Hier trifft sie auf den 18-jährigen Tucker – und Tucker trifft sie voll ins Herz. Nach einem traumatischen Erlebnis spricht er nicht mehr. Tief in sich zurückgezogen, dreht er im Schwimmbad seine Runden, am liebsten unter Wasser, wo ihn keiner erreichen kann. Behutsam versucht Franzi, Kontakt mit ihm aufzunehmen. Als ihr das gelingt, steht sie vor einer schweren Entscheidung: Soll sie wie geplant für eine Zeit ins Ausland gehen? Oder dem Herzen folgen, das gerade erst wieder zu sprechen begonnen hat?




Rezension
"Alexa Hennig von Lange zeigt wieder einmal großes Einfühlungsvermögen und psychologisches Gespür für die berauschende Zeit des Erwachsenwerdens." Südthüringer Zeitung
Portrait
Alexa Hennig von Lange wurde 1973 geboren und begann bereits mit acht Jahren zu schreiben. 1997 erschien ihr Debütroman Relax, mit dem sie über Nacht zu einer der erfolgreichsten Autorinnen und zur Stimme ihrer Generation wurde. 2002 bekam sie den Deutschen Jugendliteraturpreis. Es folgten zahlreiche Romane für Erwachsene wie Jugendliche und Kinder, außerdem Erzählungen und Theaterstücke. Alexa Hennig von Lange lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 352
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 27.07.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-16296-5
Verlag Cbt
Maße (L/B/H) 215/139/35 mm
Gewicht 473
Buch (Klappenbroschur)
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
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3
3
1
0

Der WAHNSINN
von Magdalena Katharina Brandmayer am 19.12.2016

Das Buch ist wunderbar geschrieben. Mit ihrem leicht sarkastischem Schreibstil, den sehr gut vollgbaren Geschehnissen und vor allem mit den Protagonisten Tucker und Franziska hat mich die Autorin ins Staunen gebracht. Das Buch war für mich so spannend das ich es nicht aus der Hand legen konnte, somit habe... Das Buch ist wunderbar geschrieben. Mit ihrem leicht sarkastischem Schreibstil, den sehr gut vollgbaren Geschehnissen und vor allem mit den Protagonisten Tucker und Franziska hat mich die Autorin ins Staunen gebracht. Das Buch war für mich so spannend das ich es nicht aus der Hand legen konnte, somit habe ich es in einem Zug durchgelesen. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen. Selbst ich als überzeugte Fantasy Leserin liebe das Buch.

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Eine Liebesgeschichte die berührt
von einer Kundin/einem Kunden am 04.12.2015

Inhalt: Franzi hat große Pläne: Sie möchte mit der Evolutionsetüde von Frédéric Chopin ihr Vorspiel auf dem Klavier vor einer großen Jury bestreiten. Sollte sie reüssieren, würde sie eine Zusage für ein Auslandsjahr in Australien erhalten. Ihr nächstes Praktikum möchte das Mädchen in einer psychiatrischen Klinik absolvieren. Ein Wunsch, der... Inhalt: Franzi hat große Pläne: Sie möchte mit der Evolutionsetüde von Frédéric Chopin ihr Vorspiel auf dem Klavier vor einer großen Jury bestreiten. Sollte sie reüssieren, würde sie eine Zusage für ein Auslandsjahr in Australien erhalten. Ihr nächstes Praktikum möchte das Mädchen in einer psychiatrischen Klinik absolvieren. Ein Wunsch, der mit einer positiven Grundeinstellung leicht gefasst ist. Doch als Franzi ihre ersten Tage an der Klinik absolviert, merkt sie bald, dass es mehr braucht, als Empathie und ein „dickes Fell“. Schon bald beginnt Franzi sich und die Welt zu hinterfragen. Ist ihr Vorsatz, die Menschen mit ihrer Lebensfreude zu inspirieren, vielleicht doch etwas zu naiv gewesen? Bereits am ersten Tag lernt Franzi viele interessante Menschen kennen, die an ihrem Leben zerbrochen sind. So auch den Jungen Tucker, der jeden Tag im Schwimmbad seine Bahnen zieht, der nicht spricht und an den keiner heranzukommen scheint. Doch irgendwas scheint die beiden Jugendlichen miteinander zu verbinden, denn plötzlich erscheint Tucker das erste Mal im Töpferkurs. Er steht plötzlich ganz still vor der Scheibe des Gymnastiksaals und beobachtet Franzi, wie sie dort auf ihrer Matte der Meditation beiwohnt. Ganz langsam nähern sich die beiden einander an. Doch während Tucker lernen muss, sich der Welt wieder zu öffnen, muss Franzi einsehen, dass das Leben voller Hürden ist. Wichtigste Charaktere: Franzi ist sehr behütet aufgewachsen. Ihre Mutter sorgt sich sehr um ihr Wohlergehen. Doch gerade das ist es, was Franzi dazu bringt, ausbrechen zu wollen. Sie möchte Abenteuer erleben, möchte sich ins Chaos stürzen anstatt davor zu flüchten. Franzi ist ein Mädchen voller Mitgefühl und Empathie. Nellis Vater ist vor einigen Jahren mit einer jüngeren Frau abgehauen. Dieses Ereignis hat dazu geführt, dass das Mädchen in schwierigen Situationen abblockt. Sie hat starke Verlustängste und möchte der Außenwelt ihre Zerbrechlichkeit nicht zeigen. Nelli ist die beste Freundin von Franzi. Tucker hat in seiner Kindheit ein schweres Trauma erlitten. Seitdem spricht er nicht mehr. Jeden Tag schwimmt er seine Bahnen im Schwimmbad der psychiatrischen Klinik. Erst als die neue Praktikantin dort auftaucht, beginnt er sich ein wenig zu öffnen. Schreibstil: Mit lockerleichten Worten bestreitet die Autorin eine schwere Thematik. Immer wieder weist sie darauf hin, wie zerbrechlich doch das Leben ist, wie eine Entscheidung dafür sorgen kann, dass sich plötzlich alles ändert. Mit Franzi hat Alexa Hennig von Lange eine Hauptcharakterin geschaffen, die durch ihre positive und stellenweise noch sehr naive Weltsicht einen Lichtblick in die düstere Welt wirft. Fast bekommt man als Leser das Gefühl, dass alles doch ganz einfach ist. Dass man mit Mitgefühl und einer positiven Grundeinstellung eine Lösung auf alle Probleme finden kann - wäre da nicht die regelmäßige kritische Selbstreflexion der Protagonistin. Somit schafft die Autorin letztlich einen perfekten Jugendroman, der nicht zu ernst, nicht zu pessimistisch ist, sondern ein hervorragender Text, der, ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben, menschliche Beziehungen zerlegt. Neben der Zerbrechlichkeit der Seele werden hier auch Themen, die für jugendliche Leser wichtig sind, angesprochen. Nelli hat sich, wie viele Erwachsene, eine harte Schale zugelegt. Gefühle werden von ihr unterdrückt. Sie handelt stellenweise sehr oberflächlich. Hübsche Kleidung, Jungs eine gute Karriere sind für sie wichtig. Die Dringlichkeit des ersten sexuellen Erlebnisses wird angesprochen. Egal mit wem, egal wie, Hauptsache man passt sich den Anforderungen der Gesellschaft an; man wirkt erfahren. Franzi bildet hier einen willkommenen Gegenpol. Zwar erkennt sie, was von ihr verlangt wird, um dazuzugehören, dennoch weigert sie sich mit der Masse zu schwimmen. Die Charaktere in diesem Roman wirken durchweg positiv. Das liegt in erster Linie daran, dass es der Autorin gelingt, die Beweggründe jedes einzelnen zu hinterfragen und darzulegen. Die Liebesgeschichte, die sich zwischen Franzi und Tucker anbahnt, schafft es zu berühren. Das Rezept hierfür liegt vermutlich in der schweigsamen und distanzierten Art von Tucker und natürlich auch an Franzi, die sich darauf einlässt. Lediglich mit Blicken und Gesten wird hier eine zaghafte erste Bindung geknüpft. Fazit: Die Welt ist kein Ozean schafft es in einem locker leichten Ton die Zerbrechlichkeit des Lebens zu thematisieren. Der Roman baut eine Brücke zwischen den augenscheinlich „normalen“ Menschen dieser Welt und denen, die am Schicksal zerbrochen sind. Die Liebesgeschichte wirkt gerade dadurch so berührend, weil zwei Menschen einen Weg zueinander finden, indem sie eben nicht Worte, sondern Gesten nutzen, um zueinander zu finden. Dieser Roman motiviert dazu, einen Blick hinter die Fassade auf die Biografie seiner Mitmenschen zu werfen. Anderen eine Chance zu geben und zuzulassen, dass sich etwas ändert. Absolute Leseempfehlung! Buchzitate: Ich befinde mich wirklich im zerklüfteten Grand Canyon des Lebens. Überall schwindelerregende Abgründe. Meine Mutter will das Unglück verhindern, weil sie Angst davor hat. Ich will daran reifen. Aber manchmal haben wir einfach nicht das passende Mittel zur Verfügung, die Qual unserer Patienten zu durchdringen, um ihre darin versunkenen Herzen zu berühren. Egal, wie sehr wir uns bemühen. Lass die Dinge passieren, die passieren wollen. Du machst sonst nur einen unnötigen Umweg. Sie werden sowieso früher oder später passieren. Ich humpele den Gang hinunter, wie jemand, der nach langer Zeit heimkehrt und nicht mehr derselbe ist. Ich umklammere meine Lilifee-Rolle … Weil es im Leben Situationen gibt, in denen man dringend etwas Altes aus der Vergangenheit braucht, an dem man sich festhalten kann, wenn einem vor lauter Veränderung schwindelig wird.

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Ein wundervoller Roman
von My Books Paradise am 11.08.2015

Inhalt Franzi ist 16 Jahre alt und kommt aus einem behütetem Elternhaus. Als die Praktikumstage anstehen, entscheidet sie sich nicht, wie so viele andere, für einen Platz in den Filmstudios, sondern sie sucht sich eine Stelle in einer psychiatrischen Klinik aus. Kein Problem, denkt sie sich, schließlich hat sie Nerven... Inhalt Franzi ist 16 Jahre alt und kommt aus einem behütetem Elternhaus. Als die Praktikumstage anstehen, entscheidet sie sich nicht, wie so viele andere, für einen Platz in den Filmstudios, sondern sie sucht sich eine Stelle in einer psychiatrischen Klinik aus. Kein Problem, denkt sie sich, schließlich hat sie Nerven wie Drahtseile... Schon an ihrem ersten Tag stellt sich heraus, dass sie sich das alles ein bisschen anders vorgestellt hat. Die Ansage des Chefs, dass sie keine zu persönliche Bindung zu den Patienten aufnehmen soll, lässt sie auch gleich unbeachtet, denn schon als sie das erste Mal auf Tucker trifft weiß sie, dass die Beiden eine ganz besondere Verbindung zueinander haben. Das Problem, eigentlich sogar die Probleme: Tucker ist so traumatisiert, dass er nicht spricht. Niemals, mit niemanden. Und dann will Franzi auch eigentlich nach dem Praktikum nach Australien aufbrechen, insofern sie die Zusage bekommen wird. Was also tun? »"Wie wir an meiner Mutter sehen können, geht es total nach hinten los, wenn du dich in die Hände eines Mannes begibst, der dich angeblich so liebt. Er verspricht dir das blaue vom Himmel, haut ab [...] und du bleibst auf den Trümmern eures gemeinsamen Lebens sitzen."« Zitat aus: "Die Welt ist kein Ozean" Meine Meinung Als Leser findet man sehr schnell einen Bezug zu Franzi. Es ist ersichtlich, dass sie sehr naiv an ihr Praktikum in der psychiatrischen Klinik ran geht, allerdings machte dies die Protagonistin für mich authentisch und ließ sie ziemlich real erscheinen. Welches Mädchen in diesem Alter (16) kennt sich denn schon mit "bipolaren Störungen" aus? Franzi lernt viel während ihres Aufenthaltes und entwickelt sich auch ziemlich weiter. Es hat mir viel Freude bereitet, ihre Veränderungen mitzuerleben. Die Geschichte an sich, ist für mich etwas sehr Besonderes. Ich stelle es mir schwer vor, ein solches Thema gut verständlich und mit viel Tiefe dem Leser zu übermitteln. Dies ist Alexa Henning von Lange hingegen sehr gut gelungen. Egal um welchen Charakter es sich handelte. Sei es Franzi, Tucker, oder die Nebenfiguren: Ich konnte mich mit allen identifizieren und mit ihnen mitfühlen. Besonders gut daran ist, dass die Autorin es geschafft hat, den Nebenfiguren zwar genug Farbe zu geben, sie jedoch nicht greller als die Protagonisten erscheinen zu lassen. Man weiß genau, welches die Hauptpersonen sind und hat doch alle anderen "Statisten" vor Augen, kann sich in sie rein denken und wünscht ihnen auf dem Weg zu ihrer Genesung nur das Beste. Was mir ebenfalls gut gefallen hat ist, wie die Autorin die Freundschaft von Franzi und Nelli aufs Papier gebracht hat. Da gibt es Höhen und Tiefen, aber sie sind doch so sehr miteinander verbunden, dass sie immer wieder zueinander finden, wenn sie mal Streit haben. »Kein normaler Mensch kann seine Gefühle abtöten. Wenn das möglich wäre, gäbe es die Geschichte von Romeo und Julia nicht. Denn: Vernünftig war ihre Liebe nicht. [...] Die Liebe folgt keiner Logik. Höchstens der, dass sie logischerweise keiner Logik folgt. Sie lässt sich nicht verbieten. Sie ist stärker als alles andere.« Zitat aus: "Die Welt ist kein Ozean" Den Schreibstil kann ich mit einem Wort beschreiben: Großartig! Ich hatte jedes Setting vor Augen und habe mich in Franzis Zuhause ebenso daheim gefühlt, wie sie selbst. Ich wurde mit Spannung durch jede einzelne Seite gezogen und war so tief drin in der Geschichte, dass ich irgendwie sogar ein Teil vom Ganzen war. Wer in Die Welt ist kein Ozean mit Langeweile rechnet, der wird das gesamte Buch über nicht fündig werden. Die Geschichte hat für mich eine Tiefe, in deren Größe ich sie selten erlebt habe. Alexa Henning von Lange spielt mit ihren Wörtern, erweckt sie zum Leben und trifft beim Leser somit genau ins Schwarze. Es gibt so viele wundervolle, wahre, poetische Zitate, dass ich gar nicht wusste, welche ich für diese Rezension auswählen sollte. Komme ich zu meinem nächsten Punkt: Die Emotionen! Natürlich habe ich sie erwartet und ich habe sie auch bekommen. Mich hat einfach dieses ganze Szenario so sehr berührt, dass ich sogar an einer bestimmten Stelle in Tränen ausgebrochen bin und gar nicht mehr aufhören konnte. Es wächst einem wirklich jede Figur so sehr ans Herz, dass ihre Schicksale zutiefst berühren sind. Für alle, die auch schon Ach wie gut, dass niemand weiß gelesen haben sei gesagt, dass auch in diesem Roman die große Schwester von Franzi nebst ihrem Freund mehrere Auftritte bekommen. Es hat mir sehr gefallen so auch die Entwicklung der ehemaligen Protagonistin zu erfahren. Die Szenen wurden meiner Meinung nach sehr gut eingebaut. Mit dem Ende hätte ich so nicht gerechnet. Ich dachte wirklich, dass sich Franzi anders entscheidet, aber irgendwie passt es trotzdem. So wie sich die gesamte Geschichte wie ein Puzzle Stück für Stück zusammen setzt, und mich am Ende zutiefst berührt, sowie mit einem Lächeln im Gesicht und in Gedanken versunken zurück gelassen hat. Fazit: Die Welt ist kein Ozean hat mich von vorne bis hinten einfach nur begeistert. Ich war mitten drin in der Geschichte und habe mit Franzi und Tucker mitgefühlt. Außerdem habe ich auch hier und da ein kleines Tränchen vergießen müssen. Für mich ist dieser Roman wirklich etwas ganz Besonderes und deshalb kann ich auch gar nicht anders, als meine Höchstwertung auszupacken.

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