Die Welt von Gestern

Erinnerungen eines Europäers

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Die Welt von Gestern – das war aus Sicht Stefan Zweigs die bürgerliche Welt im habsburgischen Österreich, die in zwei Weltkriegen unterging. Zweig schildert das alte Wien, das Leben seiner Generation und seine eigene Biografie. Im südamerikanischen Exil, in dem er 1939–41 dieses sehr persönliche Buch niederschrieb, erreichten ihn die Schreckensmeldungen aus Hitlers Drittem Reich. Die »Welt von Gestern« war unwiederbringlich verloren – doch in diesem bewegenden Buch wurde sie für die Nachwelt aufgehoben.
Portrait
Stefan Zweig (1881-1942) wuchs als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Wien auf. Er schrieb Gedichte, Novellen, Dramen und Essays, die 1933 der Bücherverbrennung der Nazis zum Opfer fielen. Er lebte von 1919 bis 1934 in Salzburg, emigrierte von dort nach England und 1941 nach Brasilien. Sein episches Werk machte ihn ebenso berühmt wie seine historischen Miniaturen und die biographischen Arbeiten. Am 23. Februar 1942 schied er in Petrópolis, Brasilien, freiwillig aus dem Leben.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 576
Erscheinungsdatum 28.02.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86647-899-2
Verlag Anaconda
Maße (L/B/H) 19,3/13,1/4,8 cm
Gewicht 617 g
Verkaufsrang 16.238
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Kundenbewertungen

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Ein bewegendes Selbstportrait
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 30.10.2017

Mich hat das Buch - diese quasi Autobiographie - von Anfang an gefesselt und auch etwas erschreckt, wie viele Parallelen zur heutigen Entwicklung / Tendenz gezogen werden können. Prädikat empfehlenswert!

Die Welt von heute sollte sich ein Beispiel nehmen!
von einer Kundin/einem Kunden am 11.09.2017

Eine ausführliche, gefühlvolle Schilderung, die sehr viele Einblicke in die Vorgänge und Umfelder von Stefan Zweigs Leben gibt. Weltliteratur, die sehr gut auch auf heute bezogen werden kann und auch sollte!

Wehmütiger Blick zurück in die Alte Welt
von einer Kundin/einem Kunden am 26.05.2017
Bewertet: Taschenbuch

Die Jugend von Stefan Zweig, rund um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, fiel mit der Endzeit der k. u. k. Donaumonarchie zusammen. Der Autor wuchs im jüdischen Großbürgertum Wiens auf, das zu Beginn des Jahrhunderts mehr und mehr an Bedeutung verlor, ehe es während der Nazi-Diktatur vernichtet... Die Jugend von Stefan Zweig, rund um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, fiel mit der Endzeit der k. u. k. Donaumonarchie zusammen. Der Autor wuchs im jüdischen Großbürgertum Wiens auf, das zu Beginn des Jahrhunderts mehr und mehr an Bedeutung verlor, ehe es während der Nazi-Diktatur vernichtet wurde. Den Verlust der alten Welt hat Stefan Zweig nie verwunden, und so blickt er in dieser Autobiografie wehmütig auf eine versunkene Kultur zurück. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs fand eine lang andauernde Periode von Stabilität und Sicherheit ihr jähes Ende. Es begannen turbulente Jahre der Weltgeschichte, die letztlich in der Katastrophe des 2. Weltkriegs endeten. Stefan Zweig erlebte dessen Ende nicht mehr, er setzte seinem Leben im brasilianischen Exil 1942 ein Ende. Die Lektüre ist sprachlich ein Genuss, man taucht ein in die faszinierende, verloren gegangenen Welt des alten Österreich.