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Die Wohlgesinnten

(24)
Im Februar 2008 erschien im Berlin Verlag der Roman, den Jorge Semprun als »das Ereignis unserer Jahrhunderthälfte « bezeichnet: Die Wohlgesinnten von Jonathan Littell. Über Monate hielt er die deutsche Literaturkritik in Atem. Mit den fiktiven Lebenserinnerungen des SS-Obersturmführers Maximilian Aue, Jahrgang 1913, Sohn eines deutschen Vaters und einer französischen Mutter, zeichnet Jonathan Littell ein erschreckend detailgenaues Bild des Zweiten Weltkriegs und der Verfolgung und Vernichtung der Juden durch die Nationalsozialisten aus Sicht eines Täters. »Das ist ein Roman, und das ist ein Autor, vor denen man sich verneigen muss«, schrieb Andreas Isenschmid in der NZZ am Sonntag. Die Wohlgesinnten erscheint im Oktober 2009 im Berliner Taschenbuch Verlag.
Portrait
Jonathan Littell, 1967 in New York geboren in einer jüdischen Familie russischer Herkunft, die sich Ende des 19. Jahrhunderts in Amerika niedergelassen hat, ist in Frankreich aufgewachsen, wo er 1985 das Abitur machte, studierte in Yale (USA). Zwischen 1993 und 2001 arbeitete er für die humanitäre Organisation »Aktion gegen den Hunger« (ACF) in Bosnien und Afghanistan, im Kongo und in Tschetschenien. Littell lebt mit seiner Familie in Barcelona. Für seinen Roman »Die Wohlgesinnten« erhielt er 2006 den Grand Prix du Roman der Académie Française und den Prix Goncourt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 1392 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.02.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783827070364
Verlag EBook Berlin Verlag
Übersetzer Hainer Kober
Verkaufsrang 15.095
eBook
13,99
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Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Was für ein Hammer von Buch! Danach fühlt man sich im wahrsten Sinne des Wortes erschlagen. Schwere Kost aber man sollte unbedingt probieren. Was für ein Hammer von Buch! Danach fühlt man sich im wahrsten Sinne des Wortes erschlagen. Schwere Kost aber man sollte unbedingt probieren.

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Umstrittenen, aeusserst beklemmend und sperrig, aber ein sensationelles Werk ,das in aller Deutlichkeit alle Schrecken zeigt. Umstrittenen, aeusserst beklemmend und sperrig, aber ein sensationelles Werk ,das in aller Deutlichkeit alle Schrecken zeigt.

„Roman über ein Monstrum“

Andreas Hack, Thalia-Buchhandlung Bonn

"Die Wohlgesinnten" spielt zur Zeit des Zweiten Weltkriegs in der Ukraine und in Russland, im Kaukasus und auf der Krim, in Auschwitz und Antibes, in Pommern und immer wieder in Berlin. Durch das Kriegsinferno wandelt ein Romanheld, der wahrlich wenig zur Identifikation einlädt: Dr. Maximilian Aue, Jurist und SS-Offizier, ebenso gebildet wie gewalttätig. Bis kurz vor Kriegsende tut Max Aue, was ihm aufgetragen wird, stur, pedantisch, seinen Herren auf merkwürdig banale Weise treu.
"Die Wohlgesinnten" hat mich stark an Kafkas Romane und an Bret Easton Ellis' "American Psycho" erinnert. Littells Buch fürt über die Grenze des Vorstellbaren hinaus, ist erschütternd und lesenswert zugleich. Sehr speziell, aber sehr gut !
"Die Wohlgesinnten" spielt zur Zeit des Zweiten Weltkriegs in der Ukraine und in Russland, im Kaukasus und auf der Krim, in Auschwitz und Antibes, in Pommern und immer wieder in Berlin. Durch das Kriegsinferno wandelt ein Romanheld, der wahrlich wenig zur Identifikation einlädt: Dr. Maximilian Aue, Jurist und SS-Offizier, ebenso gebildet wie gewalttätig. Bis kurz vor Kriegsende tut Max Aue, was ihm aufgetragen wird, stur, pedantisch, seinen Herren auf merkwürdig banale Weise treu.
"Die Wohlgesinnten" hat mich stark an Kafkas Romane und an Bret Easton Ellis' "American Psycho" erinnert. Littells Buch fürt über die Grenze des Vorstellbaren hinaus, ist erschütternd und lesenswert zugleich. Sehr speziell, aber sehr gut !

„Die Wohlgesinnten“

Kathrin Leibrock, Thalia-Buchhandlung Jena

Ein Buch für solche, die das Lesen zur Leidenschaft erheben wollen: Monumental im Umfang, wird man von Seite zu Seite mehr in den Bann gezogen. Man hat das Gefühl, selbst am Zweiten Weltkrieg als stummer und erschrockener Beobachter teilzunehmen. Geschrieben aus der Sicht eines erfundenen SS-Offiziers, der aber so gelebt haben könnte. Beeindruckend auf Grund der umfassenden Recherche, die einen hohen Grad von Authentizität vermittelt. Das „Nie wieder Krieg“ wird einem nach dieser Lektüre ein Mal mehr zur Lebensmaxime. Ein Buch für solche, die das Lesen zur Leidenschaft erheben wollen: Monumental im Umfang, wird man von Seite zu Seite mehr in den Bann gezogen. Man hat das Gefühl, selbst am Zweiten Weltkrieg als stummer und erschrockener Beobachter teilzunehmen. Geschrieben aus der Sicht eines erfundenen SS-Offiziers, der aber so gelebt haben könnte. Beeindruckend auf Grund der umfassenden Recherche, die einen hohen Grad von Authentizität vermittelt. Das „Nie wieder Krieg“ wird einem nach dieser Lektüre ein Mal mehr zur Lebensmaxime.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
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Unbedingt lesenswert!
von einer Kundin/einem Kunden aus Celle am 13.10.2015

Wer verstehen will, was in diesen dunklen Zeiten deutscher Geschichte geschehen ist und warum es so geschehen konnte, der kommt an diesem großartigen Buch nicht vorbei! Wer nicht verstehen kann, was aktuell in Deutschland passiert und warum es passieren kann, dem sei dieses Buch ebenfalls wärmstens empfohlen ...

Der menschliche Makel
von einer Kundin/einem Kunden aus Baden-Baden am 11.09.2012
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein grandioses Buch, ein kalkulierter Skandal; Reißbrett, aber gekonnt. Das Zwillingsmotiv ist bestechend; auch die Ein-Mann-Orgie um das verlassene Gutshaus. Wer es liebt, sich in die Abgründe dessen zu begeben, was der Mensch ist, und sich in diesem Delirium eine Weile aufzuhalten, dem sei die Lektüre gegönnt. Ich persönlich... Ein grandioses Buch, ein kalkulierter Skandal; Reißbrett, aber gekonnt. Das Zwillingsmotiv ist bestechend; auch die Ein-Mann-Orgie um das verlassene Gutshaus. Wer es liebt, sich in die Abgründe dessen zu begeben, was der Mensch ist, und sich in diesem Delirium eine Weile aufzuhalten, dem sei die Lektüre gegönnt. Ich persönlich finde das schmale Bändchen mit den Memoiren des Rudolf Hoess noch weitaus erschreckender als dieses Opus magnum, aber biografische Aufzeichnungen vergleicht man besser nicht mit Literatur. Das eine ist der Schuh, das andere der Fuß. Ich hätte den Roman noch lieber gelesen, wäre die Erzählsprache nicht so nervtötend monoton. Aber auch das gehört zweifellos dazu.

Der menschliche Makel
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 24.11.2011

Ein grandioses Buch, ein kalkulierter Skandal; Reißbrett, aber gekonnt. Das Zwillingsmotiv ist bestechend; auch die Ein-Mann-Orgie um das verlassene Gutshaus. Wer es liebt, sich in die Abgründe dessen zu begeben, was der Mensch ist, und sich in diesem Delirium eine Weile aufzuhalten, dem sei die Lektüre gegönnt. Ich persönlich... Ein grandioses Buch, ein kalkulierter Skandal; Reißbrett, aber gekonnt. Das Zwillingsmotiv ist bestechend; auch die Ein-Mann-Orgie um das verlassene Gutshaus. Wer es liebt, sich in die Abgründe dessen zu begeben, was der Mensch ist, und sich in diesem Delirium eine Weile aufzuhalten, dem sei die Lektüre gegönnt. Ich persönlich finde das schmale Bändchen mit den Memoiren des Rudolf Hoess noch weitaus erschreckender als dieses Opus magnum, aber biografische Aufzeichnungen vergleicht man besser nicht mit Literatur. Das eine ist der Schuh, das andere der Fuß. Ich hätte den Roman noch lieber gelesen, wäre die Erzählsprache nicht so nervtötend monoton. Aber auch das gehört zweifellos dazu.