Die Zeit, in der wir träumten

Roman

(5)
Die Bucht der Träume
Der Traum von Liebe und Freiheit, der zwei Frauen verbindet.
Ein Geheimnis, das von Generation zu Generation weitergegeben wird.
Die Wahrheit, die ans Licht muss.
Die Journalistin Sarah Havensworth ist glücklich verheiratet – und nun wünscht sich ihr Mann ein Kind mit ihr. Doch sie trägt schwer an einer Schuld, die sie vor ihm zu vergeben sucht und die alles zu zerstören droht. Dann stößt sie bei einer Recherche auf das Schicksal zweier junger Frauen, die vor langer Zeit in San Francisco ein besseres Leben suchten, in Liebe und in Freiheit. Sarah findet heraus, dass die Mädchen ihren Traum bitter bezahlen mussten – und dass ausgerechnet die Familie ihres Mannes Anteil daran hatte. Aber dann muss auch sie selbst sich ihrer Vergangenheit stellen.
„Eine einmalige Geschichte über Liebe und Kampfgeist.“ Lori Nelson Spielman
„Gekonnt verwebt Meredith Jaeger zwei große Geschichten um Liebe und Loyalität miteinander und erzählt von all dem, zu dem man bereit ist, um die zu schützen, die man liebt.“ Kristina McNorris
Portrait
Meredith Jaeger hat jahrelang die Welt bereist und auf vielen verschiedenen Kontinenten gelebt, bevor sie sich mit ihrem Mann und ihrem Hund wieder in ihrer Heimatstadt San Francisco niederließ. Ihre Vorfahren stammen aus Deutschland, und als sie Deutsch lernte, um die Verbindung zu den Wurzeln ihrer Familie nicht zu verlieren, stieß sie auf die Geschichte, die sie zu diesem Roman inspirierte.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 400, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783841213037
Verlag Aufbau digital
Verkaufsrang 18.613
eBook
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mehr als nur ein kurzweiliges Leseabenteuer
von JDaizy aus Berlin am 10.04.2017

"Ich drehte mich um und sah auf die Straße zurück, die ich gerade entlanggegangen war. Sie bebte nur so vor in Vergessenheit geratener Vergangenheit. War das hier wirklich eine gute Idee? Hinter den Mauern der alten Kneipe verbargen sich Geheimnisse, dessen war ich mir sicher. Und ich hatte mein... "Ich drehte mich um und sah auf die Straße zurück, die ich gerade entlanggegangen war. Sie bebte nur so vor in Vergessenheit geratener Vergangenheit. War das hier wirklich eine gute Idee? Hinter den Mauern der alten Kneipe verbargen sich Geheimnisse, dessen war ich mir sicher. Und ich hatte mein eigenes Geheimnis lange genug für mich behalten, um zu wissen, wie sich das anfühlte. Ich hatte verstanden, dass oft etwas Hässliches zum Vorschein kam, wenn man die Vergangenheit wachrüttelte." Die 30-jährige Sarah hat ihren Job als Journalistin aufgegeben, um ihren Traum vom eigenen Buch zu verwirklichen. Doch irgendwie kommt sie damit nicht wirklich voran. Aber ihre Mentorin möchte zeitnahe Fortschritte sehen, ihre Schwiegermutter erwartet von ihr mehr Engagement bei der Planung einer Wohltätigkeitsgala und mehr Interesse für die traditionsreiche Familiengeschichte und immer wieder quälen Sarah Angst- und Panikattacken. Doch dann stößt sie bei ihrer Recherche für ihr Buch auf die Geschichte von zwei jungen Näherinnen, die sie einfach nicht mehr loslässt und die ihren Kampfgeist weckt. Und schnell wird klar, dass die Geschichte der Näherinnen auch mit der Familie ihres Mannes und ihrer eigenen verknüpft zu sein scheint. Wird es Sarah mit ihrem journalistischen Gespür schaffen, eine längst vergangene Geschichte wieder lebendig werden zu lassen? Welche Schuld verheimlicht sie vor ihrem Mann Hunter? Und wird sie sich ihrer eigenen Vergangenheit wirklich stellen können? Der Einstieg ins Buch ist mir nicht schwer gefallen. Schnell findet man als Leser Sympathien für die Protagonisten und auch der Wechsel zwischen den zwei Handlungssträngen in der Vergangenheit und Gegenwart bereitete mir keine Mühe. Ganz im Gegenteil - denn ich habe immer wieder vor allem auf die Kapitel von Hanna gewartet, die mich total in ihren Bann gezogen haben. Ich hatte sofort Bilder im Kopf und habe wirklich mitgelitten mit den Menschen im frühen San Franscisco. Wie kommt man als junge Frau mit Armut, Hunger und Gewalt zurecht, die das Bild dieser Zeit 1876 prägten? Doch auch die Geschichte von Sarah trägt viele Geheimnisse. Welche Schuld lastet auf ihren Schultern? Warum verheimlicht sie ihre Vergangenheit vor ihrem Ehemann Hunter, der so warmherzig und liebevoll beschrieben wird, dass man einfach nicht verstehen kann, warum sie sich ihm nicht öffnet. Außerdem habe ich mitgefiebert, ob Sarah vorankommt bei ihrer Recherche bei der Geschichte um die zwei Näherinnen. Lange Rede, kurzer Sinn. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und bin geradzu durch die Zeilen geflogen. Zwei Dinge sind mir besonders in Erinnerung geblieben. Da ist zum einen der krasse Gegensatz zwischen Sarah und Hanna in ihrer gesellschaftlichen Stellung und den damit verbundenen Gegebenheiten und Privilegien. Eine muss sich und ihre Familie allein versorgen und lebt in einer Zeit, in der Frauen oft mit fürchterlicher, unvorstellbarer Gewalt konfrontiert sind. Die andere lebt in finanzieller Sicherheit und vertrauter Zweisamkeit und hat dadurch den Raum ihre Träume zu verwirklichen. Doch so unterschiedlich die Geschichten der beiden Frauen auf den ersten Blick anmuten möchten, verbindet sie doch eines: ihr unausgesprochener, aber unbändiger Wunsch nach Liebe und Freiheit. Und zum anderen beschäftig(t)en mich die Worte der Autorin über die Vergangenheit auch noch nach dem Lesen. Ist es manchmal besser, die Vergangenheit ruhen zu lassen? Oder liegt in ihr der Schlüssel für die Zukunft? Kann das Heute mit der Vergangenheit einträchtig nebeneinander bestehen, trotz seiner oft krassen Gegensätze? Diesen Denksanstoß werde ich mitnehmen und hoffe, dass das Buch viele Leser finden wird. Denn es ist mehr als nur ein kurzweiliges Leseabenteuer. "Die Zeit in der wir träumten" wurde 2017 in der deutschen Erstauflage als Taschenbuch im AufbauVerlag veröffentlicht. Es überzeugt mit einer hochwertigen Verarbeitung und einer angenehmen Schriftgröße. In 22 Kapiteln auf stolzen 398 Seiten begleitet der Leser Sarah und Hanna auf ihrem, nicht immer einfachen, Weg und wer einmal mit dem Lesen begonnen hat, dem wird es sicher schwer fallen dieses Buch wieder aus der Hand zu lesen. Denn der Schreibstil der Autorin ist leicht, eingängig und fesselnd. Sie lässt Bilder im Kopf entstehen und wenn die Frau auf dem Cover, das ich wirklich wunderschön finde, noch ein grünes Samtkleid getragen hätte, wäre für mich ALLES perfekt gewesen. Das Ende kam für mich nicht ganz unerwartet und doch habe ich mit zwei kleinen Dingen kurz gehadert. Aber ich möchte nicht spoilern und kann auch mit dem vorgegebenen Ende gut leben. Mein Fazit: Ein gelungenes, wunderschönes Buch über die Geschichte zweier Frauen, das zeigt, dass Träume und Sehnsüchte nicht von der Zeit abhängig sind in der wir leben, sondern von uns selbst getragen werden.

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Freundinnen für immer und ewig
von einer Kundin/einem Kunden aus Recklinghausen am 28.04.2017
Bewertet: Taschenbuch

Die Journalistin Sarah stößt bei der Recherche für ihren Roman , den sie für ihre Abschlussarbeit zum Masters of Fine Art schreibt , auf einen Zeitungsartikel aus dem Jahre 1876 . Zwei junge Frauen, die als Näherinnen den Lebensunterhalt für sich und ihre Familie verdienen , sind spurlos verschwundenen... Die Journalistin Sarah stößt bei der Recherche für ihren Roman , den sie für ihre Abschlussarbeit zum Masters of Fine Art schreibt , auf einen Zeitungsartikel aus dem Jahre 1876 . Zwei junge Frauen, die als Näherinnen den Lebensunterhalt für sich und ihre Familie verdienen , sind spurlos verschwundenen . Die beiden Frauen waren mit ihren Familien als Einwanderer mit den Schiffen aus Irland und Deutschland nach San Francisco gekommen. Sie galten als sehr zuverlässig, so ihre Chefin Mrs. Jane Cunningham . Keiner kann es sich erklären , weshalb die beiden jungen Frauen nicht mehr aufgetaucht sind. Die Polizei ging von einem Verbrechen aus , denn das berühmt berüchtigte Rotlichtviertel , Barbary Coast , war nicht so weit weg und wehe der armen der jungen Frau , die sich ohne jeden männlichen Schutz dorthin verirrte . Sarahs Interesse ist geweckt . Die Geschichte der jungen Irin Margarete ÓBrien und der jungen Deutschen Hannelore Schaeffer , die beide als Näherinnen in Walton’s Tailor Shop gearbeitet haben , fasziniert sie . Je tiefer Sarah in die Vergangenheit des San Francisco von 1876 , und in die Schicksale der vermissten Frauen eintaucht , desto sicherer ist sie sich , dass sie keinen Roman , sondern eine Reportage über das Schicksal der zwei Näherinnen und das Zeitgeschehen von 1876 , für ihre Abschlussarbeit schreiben wird . Sarahs journalistischer Spürsinn hat sie nicht betrogen . Stück für Stück kommt sie bei ihrer Recherche dem geheimnisvollen Verschwinden der zwei Freundinnen auf die Spur , die sie direkt zu den Vorfahren ihres Mannes , Hunter Havensworth führen . Doch nicht nur die Havensworth scheinen ein altes Familiengeheimnis zu haben , das sie lieber totschweigen würden. Auch Sarah trägt seit langer Zeit ein schreckliches Geheimnis auf ihrer Seele , dessen Last sie erdrückt .Hunter ahnt nichts von den Qualen , die Sarah aussteht , das er erfahren könnte, was sie getan hat . Doch die Zeit der Wahrheit scheint für alle , unwiderruflich gekommen zu sein . -= Fazit =- Die Autorin Meredith Jaeger hat mit ihrem Roman “ DIE ZEIT IN DER WIR TRÄUMTEN “ ein richtig tolles Buch geschrieben . Ihr Schreibstil ist wunderschön flüssig , leicht zu lesen und fesselt von der ersten Seite an , mit bildhaften Beschreibungen an die Geschichte von Sarah in der Gegenwart . Die detaillierte Schreibweise lässt mich abtauchen in das historische San Francisco von 1876 , mit all seinen Facetten der damaligen Zeit , hin zu Margarete und Hanna , deren Geschichte wunderschön beschrieben wurde . Der ständige Perspektivenwechsel von Sarah in der Gegenwart , zu Hanna ins Jahr 1876 erhöht die Spannung der Geschichte enorm und fesselt an die ohnehin spannungsgeladene Erzählung . Gut gezeichnete Protagonisten , die fein ausgearbeitet und angepasst wurden , an ihre jeweilige Epoche , verleihen der Geschichte ein authentisches Gesicht und lassen sie lebendig werden. Ein spannender Roman , der für mich alles hat , um ungetrübten Lesegenuss zu garantieren . Mir hat der Roman sehr gut gefallen , ich habe auf 400 Seiten wunderbare , intensive Lesemomente geschenkt bekommen , die ich unbedingt weiterempfehlen möchte . Von mir gibt es für diesen tollen und sehr unterhaltsamen Roman 5 Sterne sowie eine ganz klare Leseempfehlung für alle , die gerne spannende alte Familiengeheimnisse lösen und dabei einen Ausflug in historische Geschichte machen dürfen .

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Eine fesselnde Familiengeschichte
von leseratte1310 am 10.04.2017
Bewertet: Taschenbuch

Sarah Havensworth lebt mit ihrem Mann Hunter in San Francisco. Hunter stammt aus einer wohlhabenden Familie und so ist es Sarah möglich, einem Studium nachzugehen statt zu arbeiten. Eigentlich wollte sie als Studienarbeit einen Roman schreiben, doch damit geht es nicht vorwärts. Ein Stadtteil von San Francisco, der nicht... Sarah Havensworth lebt mit ihrem Mann Hunter in San Francisco. Hunter stammt aus einer wohlhabenden Familie und so ist es Sarah möglich, einem Studium nachzugehen statt zu arbeiten. Eigentlich wollte sie als Studienarbeit einen Roman schreiben, doch damit geht es nicht vorwärts. Ein Stadtteil von San Francisco, der nicht den besten Ruf hat, zieht sie viel mehr an und sie möchte mehr über die Historie wissen. Dabei erregt ein Zeitungsartikel über das Verschwinden von zwei jungen Frauen im Jahr 1876 ihre Aufmerksamkeit. Die Journalistin in ihr kommt zum Vorschein und sie hängt sich in diese Geschichte voll hinein. Dabei stößt sie auch auf den Namen Havensworth. Was hat die Familie ihres Mannes damit zu tun? Aber auch Sarah verheimlicht ihrem Mann etwas. Die Deutsche Hanna und die Irin Margaret leben im 19. Jahrhundert unweit des berüchtigten Rotlicht-Viertels Barbary Coast und sie arbeiten als Näherinnen. Beide haben ein hartes Leben, denn sie müssen für ihre Geschwister die Mutter ersetzen und die Familien ernähren, da die brutalen Väter das Geld mit Alkohol und Glücksspiel verschwenden. Bei ihrer Arbeit lernen sie die Cousins Lucas und Robert Havensworth kennen. Obwohl es nicht sein darf, denn sie stammen aus sehr unterschiedlichen Schichten, verliebt sich Hanna in Lucas. Dann verschwindet Margaret und Hanna macht sich mit Lucas auf die Suche nach ihr. Diese beiden Handlungsstränge wechseln sich ab. Der Schreibstil des Buches ist sehr packend und hat mich vollkommen gefesselt. Die Charaktere wurde sehr authentisch dargestellt. Obwohl Hanna und Margaret unterschiedlich sind, schweißt sie ihr Schicksal zusammen. Sie müssen einiges ertragen, aber sie sind stark und verantwortungsbewusst. Lucas stammt aus der Oberschicht und erfährt erst durch Hanna, wie hart andere Menschen ums Überleben kämpfen müssen. Auch Hunter hat immer im Wohlstand gelebt. Er liebt Sarah und würde alles für sie tun. Aber Sarah hat in der Vergangenheit etwas erlebt, das sie auch mit Hunter nicht teilen will und das sie doch sehr belastet. Sie wirkt wie eine starke Frau und doch in Wirklichkeit ist sie sehr verunsichert. Es ist sehr spannend mit Sarah in die Vergangenheit einzutauchen und den Geheimnissen nachzuspüren und das Ende ist wirklich überraschend. Ein absolute Leseempfehlung für diese fesselnden Familiengeschichte.

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