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Die Zeitmaschine

Mit einem Nachwort zu Leben, Werk und Wirkung

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Ende des 19. Jahrhunderts unternimmt der »Zeitreisende« – ein nicht namentlich genannter Erfinder – einen Ausflug in das Jahr 802.701, wo er zwei verschiedene Menschenrassen antrifft: die scheinbar sorgenfrei und glücklich an der Erdoberfläche lebenden Eloi und die unterirdischen Morlocks. Erst mit der Zeit findet er heraus, dass zwischen den Eloi und den Morlocks ein Anhängigkeitsverhältnis besteht, das seine schlimmsten Befürchtungen übertrifft!Nach einem Abstecher in die ferne Zukunft, wo über der stillstehenden Erde ein riesiger roter Feuerball lodert, kehrt er in die Gegenwart zurück. Da ihm jedoch niemand Glauben schenken will, begibt er sich erneut auf die Reise …Diese Ausgabe enthält neben einem Nachwort des Wells-Experten Elmar Schenkel die gestrichenen Passagen ›Die Rückkehr des Zeitreisenden«; drei Vorworte der Ausgaben der Jahre 1924, 1931 und 1934; den Vorläufer: ›Die Chrononauten‹ aus dem Jahr 1888 sowie die Essays aus dem Jahr 1893 ›Der Mann aus dem Jahr 1.000.000. Eine wissenschaftliche Vorausschau‹ und›Das Aussterben des Menschen. Einige spekulative Gedanken‹ von 1894.
Portrait
Herbert George Wells (1866-1946) gilt, neben Jules Verne, als »Vater der Science-Fiction«. Ihm verdanken wir die grundlegende Ausarbeitung zahlreicher Motive, die das Genre bis heute maßgeblich prägen: Zeitreise, Unsichtbarkeit, außerirdische Invasion und viele mehr. Darüber hinaus hat er sich als Historiker und Verfasser gesellschaftskritischer Werke einen Namen gemacht.

Hans-Ulrich Möhring, geboren 1953, hat so unterschiedliche Autoren wie Zora Neale Hurston, J.R.R. Tolkien, James Hamilton-Paterson und William Blake übersetzt. 2008 erschien sein Roman ›Vom Schweigen meines Übersetzers‹, 2014 die Novelle ›Ausgetickt – Ein Exzess‹

Elmar Schenkel, geboren 1953, ist Professor für englische Literatur an der Universität Leipzig und leitete von 2005 bis 2015 das dortige Studium universale. Er ist freier Mitarbeiter bei der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung« und war Mitherausgeber der Literaturzeitschrift »Nachtcafé«. Neben Büchern über das Fahrrad in der Literatur, über Exzentriker der Wissenschaft und Biographien von H.G. Wells und Joseph Conrad hat er Erzählungen, Gedichte und Reisebücher veröffentlicht. Für seine literarischen Arbeiten erhielt er u.a. den Förderpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung und den Hermann-Hesse-Förderpreis.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 26.01.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-95030-0
Reihe Fischer Klassik
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 198/149/25 mm
Gewicht 306
Auflage 1
Verkaufsrang 70.008
Buch (gebundene Ausgabe)
19,99
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Obwohl vor rund 120 Jahren erschienen, ist es eine der innovativsten Geschichten, die mir bis jetzt über den Weg liefen. Ein absoluter Klassiker - sollte man gelesen haben! Obwohl vor rund 120 Jahren erschienen, ist es eine der innovativsten Geschichten, die mir bis jetzt über den Weg liefen. Ein absoluter Klassiker - sollte man gelesen haben!

Florian Haas, Thalia-Buchhandlung Nürnberg (Buchhaus Campe)

Was "Herr der Ringe" für die Fantasy ist, ist "Die Zeitmaschine" für die Science-Fiction. Bis heute ein sehr spannendes Buch voller zeitgenössischer Kritik an der Menschlichkeit! Was "Herr der Ringe" für die Fantasy ist, ist "Die Zeitmaschine" für die Science-Fiction. Bis heute ein sehr spannendes Buch voller zeitgenössischer Kritik an der Menschlichkeit!

„Einfach genieal!“

Petra Kraus, Thalia-Buchhandlung Emden

Kaum zu glauben, dass dieser geniale Roman schon 1895 erschienen ist. Science Fiction pur, treffende Visionen und eine klare Analyse des menschlichen Strebens, zeichnen diesen Klassiker aus.
Wells hat sich eine sehr entfernt liegende Zukunft ausgemalt, doch die Harmonie, die als erstes auf den Leser wirkt, ist ein Trugbild.
Ein Buch,
Kaum zu glauben, dass dieser geniale Roman schon 1895 erschienen ist. Science Fiction pur, treffende Visionen und eine klare Analyse des menschlichen Strebens, zeichnen diesen Klassiker aus.
Wells hat sich eine sehr entfernt liegende Zukunft ausgemalt, doch die Harmonie, die als erstes auf den Leser wirkt, ist ein Trugbild.
Ein Buch, dass ich immer wieder gerne zur Hand nehme und ein Muß für jeden Science Fiction Fan.

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

Einer der besten Science-Fiction aller Zeiten. Wie mag die Erde in der Zukunft aussehen??? Finden sie es heraus. Einer der besten Science-Fiction aller Zeiten. Wie mag die Erde in der Zukunft aussehen??? Finden sie es heraus.

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Kundenbewertungen


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Science-Fiction-Klassiker für Genrefreunde
von NiWa aus Euratsfeld am 13.05.2017

Ende des 19. Jahrhunderts. Bei einer abendlichen Gesellschaft erzählt ein Erfinder, wie es ihm bei einer Zeitreise in die Zukunft ergangen ist und stößt damit auf Unglauben, weil es doch zu fantastisch klingt. „Die Zeitmaschine“ ist die Science-Fiction-Geschichte schlechthin. H.G. Wells lässt seinen Zeitreisenden aus erster Hand berichten, wie er... Ende des 19. Jahrhunderts. Bei einer abendlichen Gesellschaft erzählt ein Erfinder, wie es ihm bei einer Zeitreise in die Zukunft ergangen ist und stößt damit auf Unglauben, weil es doch zu fantastisch klingt. „Die Zeitmaschine“ ist die Science-Fiction-Geschichte schlechthin. H.G. Wells lässt seinen Zeitreisenden aus erster Hand berichten, wie er in der Zukunft auf seltsam entwickelte Menschenrassen trifft, sich das Universum und die Welt verändern, und warum er meint, sich noch einmal in die gewisse Zukunft begeben zu müssen. H.G. Wells geht in seiner Geschichte auf die Möglichkeiten und den Erfindungsgeist der Menschheit ein und fragt, wie sich der beschleunigende Fortschritt auf zukünftige Gesellschaften auswirken wird. Die Erzählung an sich ist schaurig und mysteriös. Der Zeitreisende speist mit anderen angesehenen Herren zu Abend und erzählt, was sich auf seiner Reise durch die Zeit ereignet hat. Dabei berichtet er von den Elois und den Morlocks, die eigentlich gar keine Menschen mehr sind, wie er um sein Leben bangt, und welche Theorien er den künftigen Entwicklungen zugrunde legt. Man merkt, H.G. Wells geht es von mehreren Seiten an. Er lässt den Leser an einer abenteuerlichen Geschichte teilhaben, die manches Mal sogar Horror-Elemente aufblitzen lässt. Es stellt sich Gänsehaut auf, man spürt die Bedrängnis, in der sich der Zeitreisende befindet und hofft, dass er der schaurigen Situation noch entkommen kann. Dabei streut er furchterregende Vorstellungen ein, die selbst den Zeitreisenden aus den Schuhen heben. Gleichzeitig legt der Autor eine theoretische Betrachtung zugrunde, die den Zeitreisenden in die Zukunft begleitet. Er beschäftigt sich mit Theorien, welche die Zeit als 4. Dimension ansehen, die dem Menschen bisher nur verborgen ist, spekuliert, wie sich die Gesellschaft verändern wird und welche Zusammenhänge dahinter sind. Die Erzählweise hat viel von einem Abenteuerroman, der durch die Überlegungen des Zeitreisenden etliche wissenschaftliche Ansätze enthält, sich aber spannend und flüssig lesen lässt. Dabei ist das Weltbild der Entstehungszeit deutlich erkennbar, weil der Zeitreisende doch sehr in Klassen denkt. In dieser Ausgabe befinden sich im Anhang noch weitere Einblicke in H.G. Wells Welt, die teilweise interessant zu lesen, wenn auch für mich nicht unbedingt nötig sind. Meiner Meinung nach ist „Die Zeitmaschine“ ein Science-Fiction-Klassiker, den jeder Genrefreund unbedingt einmal lesen sollte, um gemeinsam mit dem Zeitreisenden der Zukunft und dem Ende der Welt gespannt entgegenzutreten.

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Zurück in die Zukunft
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 26.04.2010
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Ein Landhaus in London Ende des 19. Jahrhunderts. Im Kreise einiger Freunde berichtet ein mit Namen nicht genannter Zeitreisender schier Unglaubliches. Eine von ihm konstruierte Zeitmaschine führte ihn ins Jahr 802701. Dort, in der weit entfernten Zukunft, ist aus dem verbauten Moloch des Themsetals ein idyllisches Paradies geworden. Rhododendrenbüsche... Ein Landhaus in London Ende des 19. Jahrhunderts. Im Kreise einiger Freunde berichtet ein mit Namen nicht genannter Zeitreisender schier Unglaubliches. Eine von ihm konstruierte Zeitmaschine führte ihn ins Jahr 802701. Dort, in der weit entfernten Zukunft, ist aus dem verbauten Moloch des Themsetals ein idyllisches Paradies geworden. Rhododendrenbüsche bedecken die von palastartigen Türmen durchsetzten Ebenen und üppige Früchte versorgen die Eloi, ein naives, rückständiges Volk von schwächlicher Statur, mit dem was sie benötigen. Das scheinbar paradiesische, wenn auch sinnentleerte Dasein, wird nur von ihrer immensen Furcht vor der Finsternis durchbrochen. Denn die Dunkelheit ist die Zeit der Morlocks, hässlicher und - wie es der Zeitreisende anfangs glaubt - unterdrückter, proletarischer Wesen, welche im Untergrund die gewaltigen Maschinen zu bedienen scheinen, die das glückliche Dasein auf der Oberfläche offenbar erst ermöglichen. Wie falsch der Zeitreisende mit dieser Vermutung liegt, soll er allzu bald erfahren, denn die wahren Herrscher sind die Morlocks, welche die Eloi in sklavischer Gefolgschaft wie Zuchtvieh halten und die mit dem Diebstahl der Zeitmaschine für ihn auch jede Hoffnung auf eine Rückkehr in seine Zeit zunichte machen. Gemeinsam mit der treuen Eloi Weena nimmt der Zeitreisende den Kampf auf... Kannibalen auf der einen Seite, naive Opfer auf der anderen. Die in zwei Arten aufgespaltene Menschheit ist die von Wells gesehene mögliche Zukunft eines Proletariats, das sich gegen die herrschende, höhere Klasse erhoben hat. Und nicht nur diese äußerst intelligente Gesellschaftskritik des Buches ist es, die das Werk hat so zeitlos werden lassen, auch in punkto literarischer Qualität vermag "Die Zeitmaschine" zu überzeugen. Sie ist nicht nur in ihrer Kürze hervorragend erzählt, sondern setzt sich gleichzeitig sehr geschickt mit den elementaren Fragen auseinander, die der Mensch sich seit jeher stellt. Unsere Angewohnheit, die jeweils eigene Generation als augenblicklichen Höhepunkt der Entwicklung des Menschen zu betrachten, wird hier der Boden unter den Füßen weggezogen. Nach Wells werden wir uns nämlich nicht vorwärts, sondern auf lange Sicht wieder rückwärts entwickeln, in die tiefste Barbarei, die schließlich in einer versklavten Rasse samt Kannibalismus ihren Höhepunkt findet. Denn die Sicherheit, der Frieden, die Gleichheit, die schließlich eines Tages erreicht wird, sorgt dafür, dass uns der Überlebenstrieb, der Hunger nach Wissen und der Wille zur Veränderung verloren gehen. Unabhängig von aller Gesellschaftskritik dieses Buches, liest es sich über kurze und doch berührende 149 Seiten extrem fesselnd. Besonders angesichts heutiger Entwicklungen (Klimaerwärmung, Kriege etc.) ist diese bedrohliche Utopie alles andere als utopisch geworden und insbesondere das letzte Drittel des Romans, welches die Erde am Ende aller Zeiten beschreibt, gehört wohl zum eindringlichsten, was ich bisher gelesen habe. Traurig und schön zu gleich sind es diese Zeilen, die nachhaltig beeindrucken und allein genügen, um diesem Buch das Prädikat "Meisterwerk" zu verleihen. Insgesamt ist "Die Zeitmaschine" ein zeitloser Klassiker, eine Utopie mit überwältigendem Tiefgang, welche so utopisch nicht ist und die auch über 100 Jahre nach ihrem Erscheinen zu packen vermag. Ein Buch, das in das Regal eines jeden echten Kenners von Literatur gehört.

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Die Zeitmaschine
von einer Kundin/einem Kunden am 17.10.2006
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch "Die Zeitmaschine" ist ein wunderbares Buch aus sehr alter Zeit mit dem Traum die Zeitenbarriere (Vergangenheit, Zukunft, Gegenwart) zu brechen.

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