Die Zeitmaschine

Roman

(10)
Ungläubig staunen die Gäste des genialen Tüftlers über das, was er ihnen berichtet: Mit einer Zeitmaschine sei er achthunderttausend Jahre in die Zukunft gereist. Und dann erzählt er vom Leben zweier Gattungen dort, den kindlichen Eloi und den garstigen Morlocks, die unter der Erde hausen, unterdrückt vom Herrenvolk oben im Grünen. Oder ist es gar nicht so, sondern ganz anders? Fieberhaft lauscht der Besuch, während der Zeitreisende die ganze Wahrheit enthüllt. Mit H. G. Wells’ 'Zeitmaschine' reist der Leser in eine fantastische Utopie von der Zukunft der Menschheit.
Portrait
H(erbert) G(eorge) Wells, geb. am 21. September 1866 in Bromley/Kent, starb am 13. August 1946 in London. Nach einer Kaufmannslehre absolvierte er ein naturwissenschaftliches Studium mit Prädikatsexamen; nach nur wenigen Jahren als Dozent lebte er als freier Schriftsteller. Sein Gesamtwerk umfaßt etwa hundert Bände. Zu Weltruhm gelangte er mit seinen Romanen und Erzählungen, die ihn als Begründer der modernen Science Fiction, als genialen phantastischen Utopisten und als kritisch-humorvollen Gesellschaftssatiriker ausweisen.
Jan Strümpel, geb. 1966, studierte Germanistik und Geschichte in Göttingen. Er ist Redakteur der Zeitschrift TEXT+KRITIK und Leiter des "Literarischen Zentrums" in Göttingen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 31.01.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7306-0475-5
Verlag Anaconda
Maße (L/B/H) 19,3/12,3/2 cm
Gewicht 211 g
Originaltitel The Time Machine
Übersetzer Jan Strümpel
Verkaufsrang 30.411
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Kai Ortel, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein Klassiker der Science-Fiction-Literatur und gleichzeitig auch eine Sozialkritik, die heute so aktuell ist wie bei Erscheinen (1895). Ein Buch, das man gelesen haben muss. Ein Klassiker der Science-Fiction-Literatur und gleichzeitig auch eine Sozialkritik, die heute so aktuell ist wie bei Erscheinen (1895). Ein Buch, das man gelesen haben muss.

„Packend bis zum Schluss“

Ramona Helmrich, Thalia-Buchhandlung Worms

Schon länger wollte ich etwas von H.G. Wells lesen und ich habe nicht sehr viel von diesem Buch erwartet. Wie sehr ich mich irrte, merkte ich nach dem ersten Kapitel. Das Buch ist auch für Nicht-Science-Fiction-Leser eine grandiose Geschichte über einen Zeitreisenden und seine Erlebnisse.
Es liest sich wie ein fantastisches Abenteuer und Wells erzählt in einem angenehmen Stil. Die Übersetzung von dtv ist auch sehr empfehlenswert.
Ein Buch für alle, die auf der Suche nach einem wahren Abenteuer sind und einen alten Klassiker neu entdecken möchten.
Schon länger wollte ich etwas von H.G. Wells lesen und ich habe nicht sehr viel von diesem Buch erwartet. Wie sehr ich mich irrte, merkte ich nach dem ersten Kapitel. Das Buch ist auch für Nicht-Science-Fiction-Leser eine grandiose Geschichte über einen Zeitreisenden und seine Erlebnisse.
Es liest sich wie ein fantastisches Abenteuer und Wells erzählt in einem angenehmen Stil. Die Übersetzung von dtv ist auch sehr empfehlenswert.
Ein Buch für alle, die auf der Suche nach einem wahren Abenteuer sind und einen alten Klassiker neu entdecken möchten.

Sarah Schorr, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Obwohl vor rund 120 Jahren erschienen, ist es eine der innovativsten Geschichten, die mir bis jetzt über den Weg liefen. Ein absoluter Klassiker - sollte man gelesen haben! Obwohl vor rund 120 Jahren erschienen, ist es eine der innovativsten Geschichten, die mir bis jetzt über den Weg liefen. Ein absoluter Klassiker - sollte man gelesen haben!

Florian Haas, Thalia-Buchhandlung Nürnberg (Buchhaus Campe)

Was "Herr der Ringe" für die Fantasy ist, ist "Die Zeitmaschine" für die Science-Fiction. Bis heute ein sehr spannendes Buch voller zeitgenössischer Kritik an der Menschlichkeit! Was "Herr der Ringe" für die Fantasy ist, ist "Die Zeitmaschine" für die Science-Fiction. Bis heute ein sehr spannendes Buch voller zeitgenössischer Kritik an der Menschlichkeit!

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

Einer der besten Science-Fiction aller Zeiten. Wie mag die Erde in der Zukunft aussehen??? Finden sie es heraus. Einer der besten Science-Fiction aller Zeiten. Wie mag die Erde in der Zukunft aussehen??? Finden sie es heraus.

„Einfach genieal!“

Petra Kraus, Thalia-Buchhandlung Emden

Kaum zu glauben, dass dieser geniale Roman schon 1895 erschienen ist. Science Fiction pur, treffende Visionen und eine klare Analyse des menschlichen Strebens, zeichnen diesen Klassiker aus.
Wells hat sich eine sehr entfernt liegende Zukunft ausgemalt, doch die Harmonie, die als erstes auf den Leser wirkt, ist ein Trugbild.
Ein Buch, dass ich immer wieder gerne zur Hand nehme und ein Muß für jeden Science Fiction Fan.
Kaum zu glauben, dass dieser geniale Roman schon 1895 erschienen ist. Science Fiction pur, treffende Visionen und eine klare Analyse des menschlichen Strebens, zeichnen diesen Klassiker aus.
Wells hat sich eine sehr entfernt liegende Zukunft ausgemalt, doch die Harmonie, die als erstes auf den Leser wirkt, ist ein Trugbild.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
8
2
0
0
0

von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 05.09.2017
Bewertet: anderes Format

Klassiker von Wells, der trotz seines Alters immer noch spannend und sehr unterhaltsam ist.

Science-Fiction-Klassiker für Genrefreunde
von NiWa aus Euratsfeld am 13.05.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Ende des 19. Jahrhunderts. Bei einer abendlichen Gesellschaft erzählt ein Erfinder, wie es ihm bei einer Zeitreise in die Zukunft ergangen ist und stößt damit auf Unglauben, weil es doch zu fantastisch klingt. „Die Zeitmaschine“ ist die Science-Fiction-Geschichte schlechthin. H.G. Wells lässt seinen Zeitreisenden aus erster Hand berichten, wie er... Ende des 19. Jahrhunderts. Bei einer abendlichen Gesellschaft erzählt ein Erfinder, wie es ihm bei einer Zeitreise in die Zukunft ergangen ist und stößt damit auf Unglauben, weil es doch zu fantastisch klingt. „Die Zeitmaschine“ ist die Science-Fiction-Geschichte schlechthin. H.G. Wells lässt seinen Zeitreisenden aus erster Hand berichten, wie er in der Zukunft auf seltsam entwickelte Menschenrassen trifft, sich das Universum und die Welt verändern, und warum er meint, sich noch einmal in die gewisse Zukunft begeben zu müssen. H.G. Wells geht in seiner Geschichte auf die Möglichkeiten und den Erfindungsgeist der Menschheit ein und fragt, wie sich der beschleunigende Fortschritt auf zukünftige Gesellschaften auswirken wird. Die Erzählung an sich ist schaurig und mysteriös. Der Zeitreisende speist mit anderen angesehenen Herren zu Abend und erzählt, was sich auf seiner Reise durch die Zeit ereignet hat. Dabei berichtet er von den Elois und den Morlocks, die eigentlich gar keine Menschen mehr sind, wie er um sein Leben bangt, und welche Theorien er den künftigen Entwicklungen zugrunde legt. Man merkt, H.G. Wells geht es von mehreren Seiten an. Er lässt den Leser an einer abenteuerlichen Geschichte teilhaben, die manches Mal sogar Horror-Elemente aufblitzen lässt. Es stellt sich Gänsehaut auf, man spürt die Bedrängnis, in der sich der Zeitreisende befindet und hofft, dass er der schaurigen Situation noch entkommen kann. Dabei streut er furchterregende Vorstellungen ein, die selbst den Zeitreisenden aus den Schuhen heben. Gleichzeitig legt der Autor eine theoretische Betrachtung zugrunde, die den Zeitreisenden in die Zukunft begleitet. Er beschäftigt sich mit Theorien, welche die Zeit als 4. Dimension ansehen, die dem Menschen bisher nur verborgen ist, spekuliert, wie sich die Gesellschaft verändern wird und welche Zusammenhänge dahinter sind. Die Erzählweise hat viel von einem Abenteuerroman, der durch die Überlegungen des Zeitreisenden etliche wissenschaftliche Ansätze enthält, sich aber spannend und flüssig lesen lässt. Dabei ist das Weltbild der Entstehungszeit deutlich erkennbar, weil der Zeitreisende doch sehr in Klassen denkt. In dieser Ausgabe befinden sich im Anhang noch weitere Einblicke in H.G. Wells Welt, die teilweise interessant zu lesen, wenn auch für mich nicht unbedingt nötig sind. Meiner Meinung nach ist „Die Zeitmaschine“ ein Science-Fiction-Klassiker, den jeder Genrefreund unbedingt einmal lesen sollte, um gemeinsam mit dem Zeitreisenden der Zukunft und dem Ende der Welt gespannt entgegenzutreten.

Zurück in die Zukunft
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 26.04.2010
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Landhaus in London Ende des 19. Jahrhunderts. Im Kreise einiger Freunde berichtet ein mit Namen nicht genannter Zeitreisender schier Unglaubliches. Eine von ihm konstruierte Zeitmaschine führte ihn ins Jahr 802701. Dort, in der weit entfernten Zukunft, ist aus dem verbauten Moloch des Themsetals ein idyllisches Paradies geworden. Rhododendrenbüsche... Ein Landhaus in London Ende des 19. Jahrhunderts. Im Kreise einiger Freunde berichtet ein mit Namen nicht genannter Zeitreisender schier Unglaubliches. Eine von ihm konstruierte Zeitmaschine führte ihn ins Jahr 802701. Dort, in der weit entfernten Zukunft, ist aus dem verbauten Moloch des Themsetals ein idyllisches Paradies geworden. Rhododendrenbüsche bedecken die von palastartigen Türmen durchsetzten Ebenen und üppige Früchte versorgen die Eloi, ein naives, rückständiges Volk von schwächlicher Statur, mit dem was sie benötigen. Das scheinbar paradiesische, wenn auch sinnentleerte Dasein, wird nur von ihrer immensen Furcht vor der Finsternis durchbrochen. Denn die Dunkelheit ist die Zeit der Morlocks, hässlicher und - wie es der Zeitreisende anfangs glaubt - unterdrückter, proletarischer Wesen, welche im Untergrund die gewaltigen Maschinen zu bedienen scheinen, die das glückliche Dasein auf der Oberfläche offenbar erst ermöglichen. Wie falsch der Zeitreisende mit dieser Vermutung liegt, soll er allzu bald erfahren, denn die wahren Herrscher sind die Morlocks, welche die Eloi in sklavischer Gefolgschaft wie Zuchtvieh halten und die mit dem Diebstahl der Zeitmaschine für ihn auch jede Hoffnung auf eine Rückkehr in seine Zeit zunichte machen. Gemeinsam mit der treuen Eloi Weena nimmt der Zeitreisende den Kampf auf... Kannibalen auf der einen Seite, naive Opfer auf der anderen. Die in zwei Arten aufgespaltene Menschheit ist die von Wells gesehene mögliche Zukunft eines Proletariats, das sich gegen die herrschende, höhere Klasse erhoben hat. Und nicht nur diese äußerst intelligente Gesellschaftskritik des Buches ist es, die das Werk hat so zeitlos werden lassen, auch in punkto literarischer Qualität vermag "Die Zeitmaschine" zu überzeugen. Sie ist nicht nur in ihrer Kürze hervorragend erzählt, sondern setzt sich gleichzeitig sehr geschickt mit den elementaren Fragen auseinander, die der Mensch sich seit jeher stellt. Unsere Angewohnheit, die jeweils eigene Generation als augenblicklichen Höhepunkt der Entwicklung des Menschen zu betrachten, wird hier der Boden unter den Füßen weggezogen. Nach Wells werden wir uns nämlich nicht vorwärts, sondern auf lange Sicht wieder rückwärts entwickeln, in die tiefste Barbarei, die schließlich in einer versklavten Rasse samt Kannibalismus ihren Höhepunkt findet. Denn die Sicherheit, der Frieden, die Gleichheit, die schließlich eines Tages erreicht wird, sorgt dafür, dass uns der Überlebenstrieb, der Hunger nach Wissen und der Wille zur Veränderung verloren gehen. Unabhängig von aller Gesellschaftskritik dieses Buches, liest es sich über kurze und doch berührende 149 Seiten extrem fesselnd. Besonders angesichts heutiger Entwicklungen (Klimaerwärmung, Kriege etc.) ist diese bedrohliche Utopie alles andere als utopisch geworden und insbesondere das letzte Drittel des Romans, welches die Erde am Ende aller Zeiten beschreibt, gehört wohl zum eindringlichsten, was ich bisher gelesen habe. Traurig und schön zu gleich sind es diese Zeilen, die nachhaltig beeindrucken und allein genügen, um diesem Buch das Prädikat "Meisterwerk" zu verleihen. Insgesamt ist "Die Zeitmaschine" ein zeitloser Klassiker, eine Utopie mit überwältigendem Tiefgang, welche so utopisch nicht ist und die auch über 100 Jahre nach ihrem Erscheinen zu packen vermag. Ein Buch, das in das Regal eines jeden echten Kenners von Literatur gehört.