Diese Dinge geschehen nicht einfach so

Roman

(17)
Die literarische Sensation aus Amerika – ein kosmopolitischer Familienroman: In Boston, London und Ghana sind sie zu Hause, Olu, Sadie und Taiwo. Sechs Menschen, eine Familie, über Weltstädte und Kontinente zerstreut. In Afrika haben sie ihre Wurzeln und überall auf der Welt ihr Leben. Bis plötzlich der Vater in Afrika stirbt. Nach vielen Jahren sehen sie sich wieder und machen eine überraschende Entdeckung. Und sie finden das verloren geglaubte Glück – den Zusammenhalt der Familie. Endlich verstehen sie, dass die Dinge nicht einfach ohne Grund geschehen. So wurde noch kein Familienroman erzählt. Taiye Selasi ist die neue internationale Stimme - jenseits von Afrika.
Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 15.04.13
So betörend schön die Autorin, so literarisch rauschhaft ihr Debütroman. Diese Dinge geschehen nicht einfach so ist nicht einfach so ein Roman, sondern ein kleines Kunstwerk über das Leben. Was es ausmacht, wie wichtig die Menschen sind, die uns lieben, die wir lieben. Ein Buch, das die amerikanische und die afrikanische Seele offen legt. Schön, traurig, dramatisch, Momente, wie sie das Leben schreibt, findet man in diesem Buch nicht wenige. Taiye Selasis Sprache ist wie ein erblühender Garten. Man spürt bei jedem Satz die Hingabe zu der Geschichte und den Menschen, die sie bevölkern. Das was sicher nicht Taiye Selasis letzter Bestseller. Ein sehr schöner Satz im Buch ist: Mit einer Frau (oder Mann) zu leben, ?die die Gabe hat, glücklich zu bleiben?. Wie wäre es schön, es würde keinen Streit mehr in Beziehungen geben. Dieses Buch ist ein literarischer Glücksgriff.
Portrait
Taiye Selasi ist Schriftstellerin und Fotografin. Sie erfand den Begriff »Afropolitan«. »Afropolitan« bezeichnet eine neue Generation von Weltbürgern mit afrikanischen Wurzeln. Toni Morrison, die Selasi während ihres Studiums in Oxford kennenlernte, inspirierte sie zum Schreiben. Ihre erste Erzählung ›The Sex Lives of African Girls‹ erschien in der Literaturzeitschrift »Granta«. ›Diese Dinge geschehen nicht einfach so‹ ist ihr erster Roman. Selasi ist in London geboren und wuchs in Massachusetts auf. Ihre Eltern, beide Ärzte und Bürgerrechtler, stammen aus Ghana und Nigeria.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 07.03.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-072525-7
Verlag S. Fischer
Maße (L/B/H) 22,2/15,2/3,6 cm
Gewicht 599 g
Originaltitel Ghana must go
Auflage 6. Auflage
Übersetzer Adelheid Zöfel
Buch (gebundene Ausgabe)
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Ein verdammt trauriges Buch - nah dran an den einzelnen Personen seziert die Autorin fast die individuellen Empfindungen, Lebensträume, Einstellungen usw. und lässt damit den Leser teilhaben an einer Familiengeschichte, die durch die Generationen von Immigranten & dem Stolz der Afrikanischen Nation geprägt ist.
Kwaku und Fola versuchen sich in ihrem amerikanischen Leben einzufinden und werden doch verfolgt von ihren Erinnerungen an Ghana, von den Erfahrungen der elterlichen Generationen - und scheitern in ihrer Suche nach dem persönlichen "All-inklusiv-Glück" und reißen damit tiefe Löcher ins Seelenleben ihrer 4 Kinder...
Jahre später kommt sich die Familie wieder näher, am Grab des verstorbenen Vaters stellen sie sich ihren Wünschen und Verlusten.
Dieser Roman ist sprachlich sehr pointiert auf die Gefühlswelt der Akteure ausgelegt; mal liebevoll, mal herb betrachtet die Autorin ihr Romanfiguren und lässt dadurch ein sehr realistisches Menschenbild auferstehen.
Ein Buch auf das man sich einlassen muss - und dann wird man belohnt durch einen unvergleichlichen Sog, der einem tief hineinführt in das Seelenleben dieser 6 Menschen.
Ein verdammt trauriges Buch - nah dran an den einzelnen Personen seziert die Autorin fast die individuellen Empfindungen, Lebensträume, Einstellungen usw. und lässt damit den Leser teilhaben an einer Familiengeschichte, die durch die Generationen von Immigranten & dem Stolz der Afrikanischen Nation geprägt ist.
Kwaku und Fola versuchen sich in ihrem amerikanischen Leben einzufinden und werden doch verfolgt von ihren Erinnerungen an Ghana, von den Erfahrungen der elterlichen Generationen - und scheitern in ihrer Suche nach dem persönlichen "All-inklusiv-Glück" und reißen damit tiefe Löcher ins Seelenleben ihrer 4 Kinder...
Jahre später kommt sich die Familie wieder näher, am Grab des verstorbenen Vaters stellen sie sich ihren Wünschen und Verlusten.
Dieser Roman ist sprachlich sehr pointiert auf die Gefühlswelt der Akteure ausgelegt; mal liebevoll, mal herb betrachtet die Autorin ihr Romanfiguren und lässt dadurch ein sehr realistisches Menschenbild auferstehen.
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