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Drei Meter unter Null

Thriller

(17)
Sie beobachtet ihre Opfer. Sie plant ihre Morde. Nichts will sie dem Zufall überlassen. Sie schlägt den Weg der Gewalt jedoch nicht ohne Grund ein. Ihr Leben lang bemühte sie sich um ein normales Leben. Doch die Hülle der Normalität umschloss eine tiefe Verzweiflung, die sie zu verbergen wusste. Bis zu einem nebligen Donnerstag im November. Dem Tag, an dem sie beschließt, eine Mörderin zu werden. Sie will die Dämonen vernichten. Sie will Rache. Sie empfindet kein Mitleid. Sie sollen leiden. Genau wie sie.
Rezension
"Psychologisch hübsch abgründiger Schauerroman." LiteraturSpiegel
Portrait
Marina Heib wurde in St. Ingbert im Saarland geboren. Nach ihrem Studium der Orientalistik und Philosophie ging sie 1988 nach Hamburg, wo sie als Journalistin für mehrere Publikumszeitschriften tätig war. Seit 1998 arbeitet sie als Drehbuchautorin fürs Fernsehen. Von Marina Heib sind bislang fünf Kriminalromane, ein Thriller sowie diverse Kurzgeschichten erschienen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 06.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-27111-1
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 221/139/30 mm
Gewicht 449
Verkaufsrang 19.065
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19,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Schon in ihrer Kindheit hatte sie gespürt, dass sie irgendwie anders ist.
Dann, als sie ihr Leben endlich im Griff zu haben scheint, erfährt sie an einem Abend im November die grausame Wahrheit ihrer Herkunft. Ihre Welt bricht zusammen und ein gnadenloser Rachefeldzug beginnt.

Schon in ihrer Kindheit hatte sie gespürt, dass sie irgendwie anders ist.
Dann, als sie ihr Leben endlich im Griff zu haben scheint, erfährt sie an einem Abend im November die grausame Wahrheit ihrer Herkunft. Ihre Welt bricht zusammen und ein gnadenloser Rachefeldzug beginnt.

„Racheakt“

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Wenn du nicht weißt wer du bist, wie weit würdest du gehen um es heraus zu finden?
Dieser Thriller hat mich sprachlos zurück gelassen. Ein tiefer Einblick in die dunkelsten Ecken der menschlichen Seele. Animalisch, bildgewaltig und deutlich brutal, auf eine Art die Gänsehaut verpasst.
Als sie gerade alle Normalität in ihrem Leben
Wenn du nicht weißt wer du bist, wie weit würdest du gehen um es heraus zu finden?
Dieser Thriller hat mich sprachlos zurück gelassen. Ein tiefer Einblick in die dunkelsten Ecken der menschlichen Seele. Animalisch, bildgewaltig und deutlich brutal, auf eine Art die Gänsehaut verpasst.
Als sie gerade alle Normalität in ihrem Leben gefunden hat, wird ihr alles brutal entrissen- ein Fall ins bodenlose. Wut und Rache machen sie zur Mörderin!

„Fieser Rache-Thriller!“

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Fast ihr ganzes Leben lang hat sie gefühlt, dass sie nicht normal ist und doch versucht sie sich anzupassen. Doch diese Zeit ist nun vorbei. Die Rache an denen, die für ihren Zustand verantwortlich sind, wird ihr weiteres Leben bestimmen und von nun an ihr Weg sein!

"Drei Meter unter Null" ist eine knallharte und blutige Rachegeschichte,
Fast ihr ganzes Leben lang hat sie gefühlt, dass sie nicht normal ist und doch versucht sie sich anzupassen. Doch diese Zeit ist nun vorbei. Die Rache an denen, die für ihren Zustand verantwortlich sind, wird ihr weiteres Leben bestimmen und von nun an ihr Weg sein!

"Drei Meter unter Null" ist eine knallharte und blutige Rachegeschichte, die dem Leser tief unter die Haut geht. Die Protagonistin musste in frühen Jahren wirklich schlimme Dinge erdulden und für die fordert sie nun Vergeltung ein. Sie lässt sich in gewisser Weise ausbilden, um es den Dämonen ihrer Vergangenheit heim zu zahlen, denn wie sie selbst sagt, muss sie die Wölfe zur Strecke bringen, damit sie wieder ein normales Leben führen kann. Dass diese Geschichte nicht unblutig verläuft, kann sich jeder Leser solcher Thriller denken und es geht hier wirklich richtig derbe zu. Die Geschichte hat aber nicht nur blutige Bestandteile, sondern erforscht auch gekonnt die Psyche und zeigt auf, wie man in diese Rolle gedrängt wird, bis man selber keinen anderen Ausweg mehr sieht. Es reicht zwar nicht ganz für die volle Punktzahl, aber dennoch hat man hier kurzweilige Unterhaltung, die tiefer geht, als es den Anschein hat und den Leser zudem durch unerwartete Entwicklungen immer wieder in die spannende Geschichte zieht. Ein Buch für alle Anhänger von blutigen Vergeltungs-Thrillern!

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Eine Frau wird zur Mörderin. Die Frage "Warum tut sie das bloß?" stellt sich die ganze Zeit, denn sie scheint einen unstillbaren Antrieb dafür zu haben. Die Antwort darauf und besonders das Ende wird den Leser überraschen.
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Eine Frau wird zur Mörderin. Die Frage "Warum tut sie das bloß?" stellt sich die ganze Zeit, denn sie scheint einen unstillbaren Antrieb dafür zu haben. Die Antwort darauf und besonders das Ende wird den Leser überraschen.
Eine originelle Handlung, wenn auch stellenweise etwas pathetisch, wie eine Mischung zwischen "Kill Bill" und "3096 Tage".

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Ein Meisterwerk von einem Psychothriller. Mit lauter unvorhersehbaren Wendungen, durch welche die Geschichte in immer unfassbarere Tiefen stürzt. Nichts für schwache Nerven. Ein Meisterwerk von einem Psychothriller. Mit lauter unvorhersehbaren Wendungen, durch welche die Geschichte in immer unfassbarere Tiefen stürzt. Nichts für schwache Nerven.

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Eine zweigeteiltes Geschichte; der erste Teil ist sehr psychologisch, der zweite sehr emotional. Eine zweigeteiltes Geschichte; der erste Teil ist sehr psychologisch, der zweite sehr emotional.

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Düster-schockierend-fesselnd!
Dieses Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Es führt den Leser in die dunklen Abgründe der menschlichen Seele.
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Durchschnitt
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Psychogramm einer eiskalten Mörderin - hart, schonungslos, aber absolut überzeugend
von ech am 18.04.2017

Marina Heib, die ich bisher nur durch ihre Krimis aus der Reihe um den Ermittler Christian Beyer kannte, legt hier einen harten und schonungslosen Thriller vor, der mich auf ganzer Linie überzeugt hat. Die Geschichte spielt auf zwei unterschiedlichen Ebenen. Auf der einen begleitet man die namenlose Mörderin bei der... Marina Heib, die ich bisher nur durch ihre Krimis aus der Reihe um den Ermittler Christian Beyer kannte, legt hier einen harten und schonungslosen Thriller vor, der mich auf ganzer Linie überzeugt hat. Die Geschichte spielt auf zwei unterschiedlichen Ebenen. Auf der einen begleitet man die namenlose Mörderin bei der Durchführung ihres eiskalten Racheplanes, der nach einem klaren Muster verläuft und auch einer vorgegebenen Reihenfolge folgt. Auf der anderen Ebene erfahren wir nach und nach immer mehr Details aus der Vergangenheit der Frau, bis wir mit ihr den Moment erleben, an dem ihre bisherige Welt in Trümmern liegt und sie beschließt, zur Mörderin zu werden. Der Wechsel zwischen diesen beiden Ebenen sorgt dafür, das man ständig zwischen Abscheu und Verständnis bzw. Ablehnung und Zustimmung schwankt und sich im Verlaufe des Buches irgendwann entscheiden muss, welche der beiden Seiten hier die Überhand gewinnen soll und muss. Das das Buch dabei konsequent aus der Sicht der Mörderin geschrieben ist und es keine Passagen aus einer zweiten bzw. einer neutralen Sichtweise gibt, die dem Leser helfen, das Geschehen ein wenig besser einordnen zu können, macht einem diese Entscheidung allerdings auch nicht gerade einfacher. Der Schreibstil des Buches ist hier doch eher ungewöhnlich und sicherlich auch gewöhnungsbedürftig, er gibt aber die zum Teil wirre und abschweifende Gedankenwelt der Protagonistin insgesamt gut wieder, macht es dem Leser aber auch nicht gerade leicht, ihr immer gleich folgen zu können. Viele dieser Gedanken ergeben dann im weiteren Verlauf des Buches aber durchaus noch einen tieferen Sinn. Ein kompromissloser Thriller, der meinen Geschmack voll getroffen hat.

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Emotionale Achterbahn
von Krimisofa[dot]com am 08.04.2017

Bücher aus der Täterperspektive gibt es nicht gerade wie Sand am Meer, von fast 400 Büchern, die ich gelesen habe, waren genau drei davon dabei. Das erste war Paul Cleaves Debütroman Der siebte Tod, an das zweiten kann ich mich nur schemenhaft erinnern – es war nicht sonderlich gut... Bücher aus der Täterperspektive gibt es nicht gerade wie Sand am Meer, von fast 400 Büchern, die ich gelesen habe, waren genau drei davon dabei. Das erste war Paul Cleaves Debütroman Der siebte Tod, an das zweiten kann ich mich nur schemenhaft erinnern – es war nicht sonderlich gut – und das dritte ist Drei Meter unter null – und ist mit Abstand das beste. Ich kannte Marina Heib vorher nicht, wusste auch nicht mehr, was mich bei Drei Meter unter null erwartet, obwohl ich Wochen zuvor eine Rezension dazu gelesen habe. Doch bereits auf den ersten Seiten wird klar, was einem hier begegnet – oder auch nicht. Denn die erste Hälfte ist komplett anders als die zweite. In der ersten Hälfte begegnet man einer Frau, die Mitte 30 und erfolgreich in ihrem Beruf ist, eine Eigentumswohnung in Berlin-Mitte hat, sich eine Jacht kaufen will und Leute ermordet. Das tut sie scheinbar willkürlich, egal, ob das der wohlhabende Hermann oder der versoffene Penner Henryk ist. Man kennt auch ihr Motiv nicht, denn weder hatte sie eine schreckliche Kindheit, noch legte sie die klassische Bettnässer-Tierquäler-Feuerleger-Karriere hin, die man als Serienkiller ja offenbar absolviert haben muss. Würde die Geschichte nur aus der ersten Hälfte bestehen, Psychologen würden sich die Zähne an dem Fall ausbeißen. Doch ab dem Moment, ab dem der Buchtitel in der Geschichte zum ersten Mal fällt, beginnt man zu verstehen – die Geschichte, die Hintergründe, das Motiv, die Person. Ab dann wird alles klar, man kann die Motive nachvollziehen, man versteht, wieso die Mörderin im Kindergarten grundlos andere Kinder verprügelt hat, man versteht, wieso sie Alpträume hatte, man versteht alles, und man kann so gut nachvollziehen, warum sie heute tut was sie tut. Die zweite Hälfte ist so emotional wie die erste es nicht ist. Die erste ist eine kühl geschilderte Geschichte einer Frau, aus der Sicht dieser Frau, eine Geschichte über Hinz und Kunz, über Krethi und Plethi; Namen sind Schall und Rauch in dem Buch, die Protagonistin hat selber keinen, zumindest keinen, zu dem sie steht. Die zweite Hälfte ist das emotionalste, das ich jemals gelesen habe und sorgt für eine Menge Gänsehaut und mehr. Das Buch ist ein innerer Monolog mit relativ wenigen Dialogen, das einen sprachlichen Spagat zwischen gebildet und roh vollzieht. Der Showdown kommt ohne Pistolenschüsse, Verfolgungsjagden oder Explosionen aus, sondern ist ruhig, gefühlsbetont und ergreifend – eben, weil die Geschichte kein x-beliebiger Thriller ist. Drei Meter unter null beginnt mit prächtigstem Sonnenschein und endet in dunkelster Finsternis. Fazit: Ich habe davor nie etwas von Marina Heib gehört, geschweige denn gelesen, aber dieses Buch hat sich mir ins Hirn gebrannt und ich werde vermutlich zum Serientäter werden – schuldig im Sinne der Anklage.

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Das Thriller-Highlight des Frühjahrs!
von Stephanie Manig aus Oelsnitz/Erzgeb. am 23.03.2017

Es ist der Thriller, auf den ich in diesem Frühjahr am sehnlichsten gewartet habe: „Drei Meter unter Null“ von Marina Heib. Am 6. März 2017 erschien er endlich bei Heyne Encore. Mit großen Erwartungen bin ich an dieses Buch herangegangen. Und ich wurde nicht enttäuscht. In ihrem aktuellen Buch erzählt... Es ist der Thriller, auf den ich in diesem Frühjahr am sehnlichsten gewartet habe: „Drei Meter unter Null“ von Marina Heib. Am 6. März 2017 erschien er endlich bei Heyne Encore. Mit großen Erwartungen bin ich an dieses Buch herangegangen. Und ich wurde nicht enttäuscht. In ihrem aktuellen Buch erzählt Marina Heib die Geschichte einer jungen Frau, deren Leben bisher mit einem guten Job, einer schicken Wohnung und einem solidem Elternhaus ganz normal verlief. Doch eines Tages entschließt sie sich, dieses Dasein hinter sich zu lassen. Sie wird zur Mörderin. In „Drei Meter unter Null“ zeichnet Marina Heib das auf verstörende Weise faszinierende Psychogramm einer Frau, die schon in ihrer frühen Kindheit gespürt hat, dass sie anders ist als die anderen Kinder. Die namenlose Protagonistin gibt die beklemmende Geschichte aus ihrer Sicht wieder. Eine durch und durch interessante Frau: Sie ist stark, diszipliniert, rachsüchtig und schildert nüchtern und ohne den kleinsten Funken Selbstmitleid ihre Vergangenheit. Obwohl ich bis zum Schluss eine gewisse Distanz zu der Figur der Erzählerin gespürt habe, hat sie doch meine Sympathien gewonnen. Erst relativ spät offenbaren sich dem Leser die Geschehnisse, die diese augenscheinlich so normale und doch brandgefährliche Frau zur Mörderin werden lassen. Langweilig ist es bis dorthin allerdings kein bisschen. Die Mörderin schildert in der Zwischenzeit ihre Taten, die akribischen Vorbereitungen darauf und blickt auf ihre Kindheit zurück. Stück für Stück enthüllt sich die dramatische Geschichte um die junge Frau und fügt sich schließlich zu einem erschreckenden Ganzen zusammen. Die Sprache dieses Thrillers ist so gegensätzlich wie dessen Hauptfigur: Manchmal lässt Autorin Marina Heib ihre Protagonistin mit anspruchsvoller Wortwahl philosophieren, dann wieder fallen ziemlich deftige Ausdrücke, die im Fernsehen mit einem Piepton unterlegt würden. Einige Sätze sind so grausam und dabei doch so schön, dass sie Gänsehaut verursachen: „Ich segele ohne Boot und Balken auf einem Meer aus Wut und werde die Fluten mit Blut färben.“ („Drei Meter unter Null“, Seite 22) Die ganze Story ist in sich absolut stimmig, nachvollziehbar und fesselt mit ihrer durchweg düsteren Stimmung. Und nachdem ich dieses Buch mit Begeisterung gelesen habe, kann ich voller Überzeugung sagen: Das sehnsüchtige Warten darauf hat sich absolut gelohnt!

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