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Dschihad Calling

Roman

(3)

Jetzt im Taschenbuch
Der 18-jährige Jakob greift ein, als ein Mädchen mit Gesichtsschleier von rechten Hooligans belästigt wird - und verliebt sich in die blauen Augen der Unbekannten. Auf einem Pressebild erkennt er sie später wieder: Samira ist Mitglied eines Salafisten-Vereins. Trotzdem versucht Jakob Kontakt aufzunehmen und gerät so an Samiras Bruder Adil, der mit den Gotteskriegern des Islamischen Staates sympathisiert. Obwohl für Jakob zunächst undenkbar, fühlt er sich doch angezogen vom Gedankengut und der Lebensgemeinschaft der Salafisten. Dagegen stoßen ihn die Kälte und Konsumorientiertheit seiner eigenen Umgebung immer mehr ab. Jakob radikalisiert sich, bricht alle alten Kontakte ab und konvertiert. Aber will er wirklich mit Adil nach Syrien ziehen?

Rezension
"Christian Linkers Roman fasziniert wegen seiner Aktualität."
Florian Wende, Straubinger Tagblatt 18.12.2015
Portrait

Christian Linker, geboren 1975, studierte Theologie und machte Jugendpolitik, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Seine bei dtv junior erschienenen Romane wurden vielfach ausgezeichnet - "RaumZeit" wurde für den Deutschen Literaturpreis nominiert, "Dschihad Calling" stand auf der "Liste der Besten 7".

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 09.12.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-71723-6
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 191/139/24 mm
Gewicht 305
Verkaufsrang 2.722
Buch (Taschenbuch)
8,95
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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von Weinlachgummi aus Schwarzwald am 05.02.2017

Bei dem Roman von Christian Linker, hat mich vor allem die Thematik angesprochen. Junge Menschen die zum Islam überdrehten, sich radikalisieren und daraufhin in den Krieg ziehen. Was dies anging wurde ich nicht Enttäuscht, der Leser bekommt einen guten Einblick in diesen Kreislauf, bis zur Endstation. Der Titel ist einprägend... Bei dem Roman von Christian Linker, hat mich vor allem die Thematik angesprochen. Junge Menschen die zum Islam überdrehten, sich radikalisieren und daraufhin in den Krieg ziehen. Was dies anging wurde ich nicht Enttäuscht, der Leser bekommt einen guten Einblick in diesen Kreislauf, bis zur Endstation. Der Titel ist einprägend und passend. Sowie das Cover, welches ich zwar nicht sehr schön finde. Aber die Farbwahl, sowie die Rauchwolke passen sehr gut. Alles in allem ist es stimmig. Zum Inhalt. Jakob ist eigentlich ganz normal. Er hat sein Abi gemacht und studiert nun. Ist mit seiner Freundin zusammen gezogen, wenn auch eher unfreiwillig. Hat so einige Freunde in seiner Heimat, lernt aber auch schnell neue Menschen kennen. Seine Familie ist nicht perfekt, aber ein familiäres Verhältnis ist durchaus vorhanden. Doch dann begegnet er diesen blauen Augen, mehr sieht er nicht vom Gesicht, da es von einem Schleicher verdeckt ist. Und diese Augen lassen ihn nicht mehr los. Er will das Mädchen unbedingt kennenlernen und stößt so auf eine Gruppe von Salafisten und so nimmt die Geschichte ihren lauf. Mit dem Schreibstil von Christian Linker hatte ich zu erst Probleme. Gerade zu Beginn des Buches schreibt er sehr im Jugendslang. Diesen mochte ich schon nicht, als ich selbst noch zu den Jugendlichen zählte. Aber im Verlauf legte es sich. Er erzählt die Geschichte aus der Ich-Perpektive von Jakob. Aber auch in Form von Tagebucheinträgen aus der Sicht von Adil. Diese zwei Handlungsstränge verlaufen aber nicht parallel. Wir begingen kurz mit Jakob in der Gegenwart, wechseln dann aber mit ihm in die Vergangenheit, wie alles angefangenen hat. Die Tagebucheinträge von Adil kommen immer mal wieder vor und von der Chronologie her starten sie eigentlich erst gegen Ende vom Buch. Dies klingt nun etwas verirrend, ist aber ein schönes Stilmittel, welches die Spannung ankurbelt. Der Autor bringt immer wieder "Fachbegriffe" ein, wodurch es authentischer wirkt, am Ende findet man dazu ein Glossar. Jakob ist unser Hauptcharakter und für mich nicht gerade ein Sympathie Träger. Bis zu einem Gewissen Grad habe ich ihn noch verstanden, doch als er zu radikal wurde, konnte ich nur noch mit dem Kopf schütteln. Seinen Charakter zu beschreiben ist schwer, da er eine sehr große Wandlung durchmacht. Diese ist aber sehr nachvollziehbar ( in seinem Universum) und anschaulich beschrieben. Weder mit Jakob, noch Samira, das Mädchen mit den blauen Augen, noch Adil, sein / ihr Bruder wurde ich richtig warm. Dies ist bei so einem Buch natürlich kein Muss. Aber deswegen kann ich nicht die volle Punktzahl geben. Die Geschichte ist authentisch und spannend erzählt. Ich konnte das Handeln der Protagonisten gut Nachvollziehen, da es für sie das einzig Logische war. Eine erschreckende Logik. Gegen Ende wurde es richtig spannend, wobei man eigentlich schon weiß, was passieren wird. Trotzdem habe ich die Seiten verschlungen. Einige Szenen waren brutal und schwirren mir immer noch im Kopf herum. Den hier kann man sich nur schwerlich einreden, ist ja nur erfunden. Die Geschichte bietet viele Denkanstoße und der Autor zeigt dem Leser auch die andere Seite, dass Islam nicht gleich Terror heißen muss. Diesen Ansatz fand ich sehr wichtig für die Geschichte. Fazit: Aktuelle Thematik, anschaulich erzählt. Bis zu einem Gewissen Grad Nachvollziehbar, dann nur noch erschreckend. Wer sich für das Thema interessiert, dem kann ich das Buch nur empfehlen

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Erschreckend glaubwürdig
von World of books and dreams am 19.01.2017

Als der achtzehnjährige Student Jakob eines Nachts durch eine dunkle Unterführung geht, fällt ihm das Mädchen mit dem Hijab, das ihm entgegenkommt sofort auf. Als diese dann von zwei Männern belästigt und angegriffen wird, greift er beherzt ein. Seit dieser Nacht geht sie ihm auch nicht mehr aus dem... Als der achtzehnjährige Student Jakob eines Nachts durch eine dunkle Unterführung geht, fällt ihm das Mädchen mit dem Hijab, das ihm entgegenkommt sofort auf. Als diese dann von zwei Männern belästigt und angegriffen wird, greift er beherzt ein. Seit dieser Nacht geht sie ihm auch nicht mehr aus dem Kopf und als er dann zufällig ein Foto von ihr findet, ruft er sie kurzentschlossen an. Samira, so heißt die junge Frau, gehört einem Salafisten Verein an und obwohl Jakob bisher nichts mit dem IS anfangen konnte, beginnt er sich allein schon wegen Samira, dafür zu interessieren. Er lernt Samiras Bruder Adil kennen, der viel netter zu sein scheint, als er bisher von Anhänger des IS geglaubt hat und so nach und nach sympathisiert er immer mehr mit ihnen. Meine Meinung: Also ich musste dieses Buch wirklich mal einen Moment sacken lassen, denn das, was der Autor hier erzählt, klingt so erschreckend realistisch, dass man schon ins Grübeln kommt. Sehr anschaulich erzählt Christian Linker die Geschichte des jungen Studenten Jakob, der eigentlich ein ganz typischer Studienanfänger ist und eher aus Vernarrtheit in eine Unbekannte in die Tretmühlen der Salafisten gerät. Der Schreibstil ist sehr flüssig, sehr mitreißend und dabei auch wirklich sprachlich so modern, dass man das Gefühl hat, dass hier ein realer Charakter von seinen Erlebnissen erzählt. Deshalb würde ich sagen, dass das Buch nicht nur dem erwachsenen Leser interessante Lesestunden bringen wird, sondern auch die Zielgruppe deutlich anspricht. Das Buch ist gleich von Beginn an spannend gehalten, denn man lernt sofort Jakob kennen, der so ein bisschen wie jeder von uns ist. Ein junger Mann, der gerade von zu Hause ausgezogen ist und nun mit seinem Studium begonnen hat und der eigentlich doch ein sehr intelligenter und modern denkender Mensch ist. Die Entwicklung, die er dann allerdings nimmt, ist regelrecht erschreckend. Ich muss ja zugeben, dass ich mir schon häufiger die Frage gestellt habe, wie ein "normal" denkender Mensch, überhaupt in solche Kreise geraten kann. Doch so, wie es hier erzählt wird, ist es durchaus denkbar. Geschrieben ist die Geschichte in der Ich-Form, jedoch durfte ich hier gleich zwei unterschiedliche, sich abwechselnde Perspektiven kennenlernen. So erzählt Jakob in der Ich-Form von den Geschehnissen, bzw. davon, wie er überhaupt zu dieser IS-Gruppe gelangen konnte. Aber es gibt auch eine andere Perspektive, nämlich die Adils, Samiras Bruder, der sich den Truppen des islamischen Staates angeschlossen hat und sich nun im Krieg befindet. In einer Art Tagebucheintragung erzählt Adil, wie es ihm während des Krieges wirklich geht und was er dabei erlebt. Was mich hier sehr fasziniert hat, ist die Beschreibung, wie ein doch eher nicht religiöser Mensch, plötzlich in eine ganz radikale Richtung abdriftet. Das hat der Autor wirklich perfekt rüber gebracht, denn beide Protagonisten, sprich sowohl Jakob als auch Adil, sind eigentlich zwei junge Männer aus Deutschland, die zuvor nicht religiös waren. Während es bei Adil wohl eher die Perspektivlosigkeit war, die ihn soweit brachte, ist es bei Jakob etwas ganz alltägliches: er fühlt sich zu Samira hingezogen. Das, was er dann innerhalb der Salafistengruppe erlebt, nämlich das Gefühl von Verständnis und Verbundenheit, ist für ihn so greifbar, dass auch er sich nicht entziehen kann. Beide Charaktere machen innerhalb der Erzählung starke Entwicklungen durch, wobei mich Jakob mehr als einmal mit dem Kopf schütteln ließ, mir fiel es auf jeden Fall extrem schwer, mich in ihn hineinzuversetzen, weil ich mich auch nicht mit dem Gedankengut anfreunden kann. Auch Adils Erlebnissen folgen zu können, war sehr aufschlussreich, wobei ich hier einfach nicht zu viel verraten möchte. Mein Fazit: Absolut gelungen, sehr realistisch und glaubwürdig erzählt Christian Linker davon, wie schnell jemand wirklich in ein extrem radikales Denken und Verhalten fallen kann. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und authentisch, die Handlung interessant und sehr greifbar. Eine Geschichte, wie sie sich gleich um die Ecke ereignen kann und die hier sehr anschaulich wiedergibt, wie schnell man in etwas hineingezogen werden kann. Das Buch regt zum Nachdenken an und läßt mich auch weiterhin noch nicht ganz los. Leseempfehlung!

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