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Durch Nacht und Wind

Die criminalistischen Werke des Johann Wolfgang von Goethe. Aufgezeichnet von seinem Freunde Friedrich Schiller

(26)
Der Großherzog von N. ist zutiefst beunruhigt. Er hat einen Brief erhalten, in dem behauptet wird, dass ein Smaragdring, der sich in seinem Besitz befindet, mit einem alten Fluch beladen sey. Dieser soll unfehlbar den Tod seines Besitzers herbeiführen. Goethe und Schiller werden zur Hülfe gerufen ...

Anna Amalia, die Mutter von Weimars Regenten Carl August, bittet Goethe und Schiller, den Großherzog, der mit seiner Familie im Lustschloss Belvedere bey Weimar untergebracht ist, aufzusuchen. Sie sollen ihn davon überzeugen, dass die Geschichte mit dem Fluch Unfug sey und er sich keine Sorgen machen müsse. Da der Großherzog sich als höchst unsympathisch erweist, beschließen Goethe und Schiller, ihn in seiner Angst noch zu bestärken. Doch in selbiger Nacht verstirbt der Großherzog. Die Umstände sind der Art, dass weder eine natürliche Todesursache, noch Mord oder Selbstmord in Frage kommen. Eine unmögliche Situation. Goethe und Schiller werden gebeten, die Angelegenheit discret zu untersuchen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 240 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783608108569
Verlag Tropen
Dateigröße 2548 KB
Verkaufsrang 37.557
eBook
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Annette W. , Thalia-Buchhandlung Berlin

Goethe und Schiller ermitteln in der guten Tradition von Sherlock Holmes und Dr. Watson-so macht man Lust auf Klassiker! Freue mich auf weitere Bände! Goethe und Schiller ermitteln in der guten Tradition von Sherlock Holmes und Dr. Watson-so macht man Lust auf Klassiker! Freue mich auf weitere Bände!

„Vergnügliche und kurzweilige Lektüre, gewürzt mit liebenswert verschrobenem Humor.“

Thomas K., Thalia-Buchhandlung Neunkirchen

Weimar, 1797: Der Großherzog von N. ist in heller Aufruhr, befürchtet er doch seinen baldigen Tod angesichts eines vermeintlich verfluchten Ringes, welcher auf verschlungenen Pfaden in seinen Besitz gelangte.
Nolens volens werden die ehrenwerten Herren Goethe und Schiller auf Bitten ihres um den Herzog besorgten Fürsten in die Affäre hineingezogen, sie mögen den hohen Herren doch bitte von seinem Aberglauben abbringen.
Aber dann kommt der Edelmann in dunkler Nacht tatsächlich auf mysteriöse Weise zu Tode - und die beiden legendären Dichter werden immer tiefer in ein gefährliches Abenteuer verwickelt...
Penible Hobby-Historiker und Gralshüter größtmöglicher Realitätstreue mögen angesichts der Szenerie - die Säulenheiligen deutscher Dichtkunst als Mantel- und Degenabenteurer wider Willen - die Nase rümpfen, doch wer sich darauf einlässt wird mit einem Heidenspaß belohnt.
Mit Schwung, vielen kenntnisreichen Anspielungen, sporadisch eingestreuter antiquierter Schreibweise und einem gerüttelt Maß wohlgesetzten Humors erzählt Stefan Lehnberg seine Geschichte einer alten Faustregel folgend so rasant, dass sie über alle Logiklöcher munter hinwegspringt.
Ein kurzweiliges Vergnügen!
Weimar, 1797: Der Großherzog von N. ist in heller Aufruhr, befürchtet er doch seinen baldigen Tod angesichts eines vermeintlich verfluchten Ringes, welcher auf verschlungenen Pfaden in seinen Besitz gelangte.
Nolens volens werden die ehrenwerten Herren Goethe und Schiller auf Bitten ihres um den Herzog besorgten Fürsten in die Affäre hineingezogen, sie mögen den hohen Herren doch bitte von seinem Aberglauben abbringen.
Aber dann kommt der Edelmann in dunkler Nacht tatsächlich auf mysteriöse Weise zu Tode - und die beiden legendären Dichter werden immer tiefer in ein gefährliches Abenteuer verwickelt...
Penible Hobby-Historiker und Gralshüter größtmöglicher Realitätstreue mögen angesichts der Szenerie - die Säulenheiligen deutscher Dichtkunst als Mantel- und Degenabenteurer wider Willen - die Nase rümpfen, doch wer sich darauf einlässt wird mit einem Heidenspaß belohnt.
Mit Schwung, vielen kenntnisreichen Anspielungen, sporadisch eingestreuter antiquierter Schreibweise und einem gerüttelt Maß wohlgesetzten Humors erzählt Stefan Lehnberg seine Geschichte einer alten Faustregel folgend so rasant, dass sie über alle Logiklöcher munter hinwegspringt.
Ein kurzweiliges Vergnügen!

Susann Kramny, Thalia-Buchhandlung Chemnitz

Der etwas andere Kriminalroman: Goethe und Schiller als Sherlock Holmes und Dr. Watson. Zwei echte Klassiker ermitteln - spannend, skurril und klassisch gut! Der etwas andere Kriminalroman: Goethe und Schiller als Sherlock Holmes und Dr. Watson. Zwei echte Klassiker ermitteln - spannend, skurril und klassisch gut!

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein wunderbarer, charmanter und unterhaltsamer Krimi aus der Zeit der Dichter. Mit viel Sprachwitz und einer gehörigen Dosis des klassischen Krimis ala Sherlock Holmes versehen. Ein wunderbarer, charmanter und unterhaltsamer Krimi aus der Zeit der Dichter. Mit viel Sprachwitz und einer gehörigen Dosis des klassischen Krimis ala Sherlock Holmes versehen.

„Ein Fluch, zwei Tote und mittendrin der Geheimrat Goethe und sein Freund Schiller“

Franziska Kommert, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Ein neuer Liebling der ins Regal gehört. Ein äußerliches und sprachlich-inhaltliches Meisterwerk. Der Autor zieht die "Nostalgienote" bis zum Ende durch: kleines Leinenformat, große Kapitelanfänge, sprachliche und schriftliche Eigenheiten der Zeit. Vom menschlichen her bin ich kein GoetheFreund, aber in dem Buch war er mir sehr sympatisch. (oh, und fluchen konnte der Herr Geheimrat vortrefflich: " Er ist ein scheißiger Dummkopf. " Seite 145)
Sehr nett ist auch die persönliche Anrede Schillers an uns Leser.
Und am wichtigsten ist natürlich nur eine Frage: Was hat es mit dem Fluch um den Smaragdring auf sich.

Ein neuer Liebling der ins Regal gehört. Ein äußerliches und sprachlich-inhaltliches Meisterwerk. Der Autor zieht die "Nostalgienote" bis zum Ende durch: kleines Leinenformat, große Kapitelanfänge, sprachliche und schriftliche Eigenheiten der Zeit. Vom menschlichen her bin ich kein GoetheFreund, aber in dem Buch war er mir sehr sympatisch. (oh, und fluchen konnte der Herr Geheimrat vortrefflich: " Er ist ein scheißiger Dummkopf. " Seite 145)
Sehr nett ist auch die persönliche Anrede Schillers an uns Leser.
Und am wichtigsten ist natürlich nur eine Frage: Was hat es mit dem Fluch um den Smaragdring auf sich.

Ricarda Martius, Thalia-Buchhandlung Dresden

Wie heißen die Vorläufer von Sherlock Holmes und Dr.Watson? Richtig, Goethe und Schiller. Erzählt in der Sprache des 18.Jahrhunderts wähnt man sich im Weimar jener Zeit. Großartig! Wie heißen die Vorläufer von Sherlock Holmes und Dr.Watson? Richtig, Goethe und Schiller. Erzählt in der Sprache des 18.Jahrhunderts wähnt man sich im Weimar jener Zeit. Großartig!

„Liebevoll gestalteter Krimi“

Jutta Huppert

Ein liebevoll gestaltetes Buch, ein amüsanter Krimi, in dem Goethe und Schiller in einen Kriminalfall verwickelt werden.
Goethe als allwissender überragender Denker im Stil eines Sherlock Holmes, Schiller als ein ihm zuarbeitender Watson ist der Ich-Erzähler, der stets ein wenig im Dunkeln tappt.
Witzig, liebevoll, mit einem Augenzwinkern erzählt, in bewusst altmodischer Orthografie, ist dieser kleine Krimi etwas Besonderes
Ein liebevoll gestaltetes Buch, ein amüsanter Krimi, in dem Goethe und Schiller in einen Kriminalfall verwickelt werden.
Goethe als allwissender überragender Denker im Stil eines Sherlock Holmes, Schiller als ein ihm zuarbeitender Watson ist der Ich-Erzähler, der stets ein wenig im Dunkeln tappt.
Witzig, liebevoll, mit einem Augenzwinkern erzählt, in bewusst altmodischer Orthografie, ist dieser kleine Krimi etwas Besonderes

„Feinste kriminalistische Unterhaltung“

Andrea Rauh, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Ein großer Lesespaß, der die beiden Klassik-Jungs pfiffig und sehr sympathisch a la Holmes&Watson rüberbringt. Sprachlich überzeugend mit hohem Unterhaltungswert.Es gab schon mal einen ähnlichen Titel, Das Erlkönig-Manöver von Löhr, der auch sehr viel Spaß machte.
Für mich ein echtes Lieblingsbuch!
Ein großer Lesespaß, der die beiden Klassik-Jungs pfiffig und sehr sympathisch a la Holmes&Watson rüberbringt. Sprachlich überzeugend mit hohem Unterhaltungswert.Es gab schon mal einen ähnlichen Titel, Das Erlkönig-Manöver von Löhr, der auch sehr viel Spaß machte.
Für mich ein echtes Lieblingsbuch!

Dorothea Weiss, Thalia-Buchhandlung Jena

Ein alter Fluch bedroht Großherzog von N. Goethe und Schiller ermitteln! Spannend und humorvoll. Macht Lust auf mehr! Ein alter Fluch bedroht Großherzog von N. Goethe und Schiller ermitteln! Spannend und humorvoll. Macht Lust auf mehr!

„Verbrecherjagd von Weimar bis nach Nürnberg“

Victoria Blos, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Viel Freude macht es, Goethe und seinen Sidekick Schiller bei der Lösung dieses mysteriösen Falles zu begleiten. Für die Lösung gehen die beiden schon mal in die Luft und an ihre Grenzen. Und wenn Goethe sich schon nicht mehr an sein Hexen- Einmaleins erinnert... Tun sie es?
Die Sprache ist im ersten Moment gewöhnungsbedürftig, aber schnell hat man sich eingelesen und gibt das Büch nicht mehr aus der Hand!
Viel Freude macht es, Goethe und seinen Sidekick Schiller bei der Lösung dieses mysteriösen Falles zu begleiten. Für die Lösung gehen die beiden schon mal in die Luft und an ihre Grenzen. Und wenn Goethe sich schon nicht mehr an sein Hexen- Einmaleins erinnert... Tun sie es?
Die Sprache ist im ersten Moment gewöhnungsbedürftig, aber schnell hat man sich eingelesen und gibt das Büch nicht mehr aus der Hand!

Eva-Regina Richter, Thalia-Buchhandlung Cottbus

Die Herren Goethe und Schiller als kriminalistische Genies. Eine turbulente wie auch amüsante Geschichte um einen Mordfall in höchsten Adelskreisen. Die Herren Goethe und Schiller als kriminalistische Genies. Eine turbulente wie auch amüsante Geschichte um einen Mordfall in höchsten Adelskreisen.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Rostock

Goethe und Schiller als Ermittlerduo im Stil von Holmes und Watson. Gut gemachter Krimi und großer Spaß! Sehr zu empfehlen! Goethe und Schiller als Ermittlerduo im Stil von Holmes und Watson. Gut gemachter Krimi und großer Spaß! Sehr zu empfehlen!

Stefanie Kellmann, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Röhrsdorf

Goethe und Schiller als Ermittler-Duo: ein wahnsinnig witziger Roman, spannend und in einer herrlichen Sprache. Unbedingt lesen! Goethe und Schiller als Ermittler-Duo: ein wahnsinnig witziger Roman, spannend und in einer herrlichen Sprache. Unbedingt lesen!

„Die zwei Dichterfürsten mal ganz anders“

Ramona Helmrich, Thalia-Buchhandlung Worms

In meinen Augen muss man dieses Werk mit einem großen Augenzwinkern lesen, dann macht es sehr viel Spaß.
Goethes und Schillers Freundschaft wird hier mit einem kriminalistischen Fall gelungen widergegeben und der Leser darf sich über viele Anekdoten aus deren Leben freuen.
Der Sprachduktus ist etwas gewöhnungsbedürftig und unter linguistischem Gesichtspunkt ein Misch aus "War, Könnte und Vielleicht". Daher gibt von mir einen Punkt Abzug in der Bewertung. Wenn man jedoch nicht allzu pingelig ist, verleiht der verwendete Sprachduktus einen Hauch der damaligen Epoche.
In meinen Augen muss man dieses Werk mit einem großen Augenzwinkern lesen, dann macht es sehr viel Spaß.
Goethes und Schillers Freundschaft wird hier mit einem kriminalistischen Fall gelungen widergegeben und der Leser darf sich über viele Anekdoten aus deren Leben freuen.
Der Sprachduktus ist etwas gewöhnungsbedürftig und unter linguistischem Gesichtspunkt ein Misch aus "War, Könnte und Vielleicht". Daher gibt von mir einen Punkt Abzug in der Bewertung. Wenn man jedoch nicht allzu pingelig ist, verleiht der verwendete Sprachduktus einen Hauch der damaligen Epoche.

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  • Der Fluch des Hauses Foskett
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
26 Bewertungen
Übersicht
16
10
0
0
0

Genial im Duett
von solveig am 30.03.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

?Mag die Nachwelt uns verdammen - jedoch hätten wir erneut die Wahl, wir würden ein 2tes Mal genauso handeln.? Ein kryptischer Satz, mit dem Friedrich Schiller sein Vorwort zu seiner im Jahr 1799 verfassten Niederschrift beendet! Was mag wohl dahinter stecken? Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe wird beauftragt,... ?Mag die Nachwelt uns verdammen - jedoch hätten wir erneut die Wahl, wir würden ein 2tes Mal genauso handeln.? Ein kryptischer Satz, mit dem Friedrich Schiller sein Vorwort zu seiner im Jahr 1799 verfassten Niederschrift beendet! Was mag wohl dahinter stecken? Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe wird beauftragt, den äußerst mysteriösen Mord an Großherzog N., der sich mit seiner Familie im Schloss Belvedere nahe Weimar aufhält, zu klären. Sein Freund Schiller, der später die Ereignisse aufzeichnet, begleitet und unterstützt ihn bei den Nachforschungen. Dabei scheint ein kostbarer, jedoch mit einem schrecklichen Fluch beladener Ring eine entscheidende Rolle zu spielen. In nostalgischer Aufmachung präsentiert sich Stefan Lehnbergs Buch über ?die criminalistischen Werke des Johann Wolfgang von Goethe? ; das Cover zeigt die Silhouetten des Ermittler-Duos, und der Titel ist in alter Frakturschrift wiedergegeben. Einen kleinen Touch Altertümlichkeit verleiht Lehnberg auch seinem Stil: In seinen flüssigen und gut verständlichen Schreibstil mischt er eine Andeutung an historische Schreibweise. Humorvoll-ironisch nähert sich Lehnberg den großen Literaten, holt sie von ihrem Dichterpodest und stellt sie mit ihren menschlichen Vorzügen und Schwächen dar. Schillers Kommentare, die kleinen Sticheleien und Zwistigkeiten zwischen den Poeten sowie die bunte Mixtur aus historischen und fiktiven Personen beleben den Kriminalfall und machen ihn ?anders?. Und wer schon immer einmal wissen wollte, woher Goethes Roman ?Hermann und Dorothea? seinen Namen hat, erhält hier eine Erklärung. Ein wirklich sehr unterhaltsames Büchlein!

Goethe und Schiller als Ermittler!
von PMelittaM aus Köln am 17.03.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

1797: In des Großherzogs von N. Besitz befindet sich ein vermeintlich vom Fluch befallener Ring, Geheimrat von Goethe soll den Großherzog beruhigen und macht sich mit seinem Freund, Hofrat Schiller, auf den Weg. Doch offenbar steckt mehr hinter dem Fluch, als zunächst gedacht, denn bald gibt es Tote zu... 1797: In des Großherzogs von N. Besitz befindet sich ein vermeintlich vom Fluch befallener Ring, Geheimrat von Goethe soll den Großherzog beruhigen und macht sich mit seinem Freund, Hofrat Schiller, auf den Weg. Doch offenbar steckt mehr hinter dem Fluch, als zunächst gedacht, denn bald gibt es Tote zu beklagen und die beiden Dichter stecken mitten in turbulenten Ermittlungen. Goethe und Schiller als Ermittler ? eine grandiose Idee, deren Aufführung mich tatsächlich gut unterhalten hat. Bereits optisch macht der Roman viel her, mir gefallen vor allem die Silhouetten der beiden berühmten Dichter. Der Autor lässt Friedrich Schiller selbst in Ich-Form erzählen, in altertümlicher Schreibweise, die der Geschichte zusätzlich Authentizität verleiht, aber problemlos zu lesen ist. Erzählt wird in kurzen, teils sehr kurzen Kapitel und mit viel Humor. Allein die Personenbeschreibungen lassen oft schmunzeln, Schillers Ausführungen sind oft ziemlich respektlos, aber auch sehr bildhaft. Der Fall zeigt sich äußerst rätselhaft, mit typischen Mysterien, wie etwa dem von innen verschlossenen Tatort, klären sich aber am Ende alle zufriedenstellend und zum Teil erstaunlich einfach auf. Bis dahin gibt es eine Menge Verwirrungen, einiges an Action (für mich ein bisschen zu viel, ich hatte eine eher geistreiche Aufklärung erwartet) und manche überraschende Wendung. Als Leser erhält man die Möglichkeit mitzuraten, allerdings nicht unbedingt die, den Fall tatsächlich aufzuklären. Am Ende erscheint mir manches doch ein bisschen an den Haaren herbeigezogen und unnötig überladen. Goethe und Schillers erster Fall hat mich, schon wegen der genialen Idee und des Humors, gut unterhalten, war mir aber etwas zu überzogen gestaltet. Ich vergebe 4 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die gerne historische Kriminalromane lesen und die beiden Dichter auch einmal als Ermittler erleben wollen. Mittlerweile ist bereits ein zweiter Band erschienen, auf den ich mich schon freue.

Ein ungeheurer Lesespaß, der verliebt macht....
von einer Kundin/einem Kunden aus Warendorf am 23.07.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Man muss sich nicht auskennen bei Goethe und Schiller, aber die liebenswerte, höchst menschliche Darstellung dieser beiden Persönlichkeiten dürfte auch dem nicht Klassik erfahrenen Lesern Lust machen, sich einmal näher mit den diesen Größen der deutschen Literatur zu befassen. (Und natürlich haben die „Eingeweihten“ eine großen Spaß an den... Man muss sich nicht auskennen bei Goethe und Schiller, aber die liebenswerte, höchst menschliche Darstellung dieser beiden Persönlichkeiten dürfte auch dem nicht Klassik erfahrenen Lesern Lust machen, sich einmal näher mit den diesen Größen der deutschen Literatur zu befassen. (Und natürlich haben die „Eingeweihten“ eine großen Spaß an den Zitaten und der wunderbar altertümelnden Sprache). Es ist ein Genuß für alle, die mit Sinn für feinen Humor gesegnet sind und es macht verliebt in die beiden Protagonisten, in Weimar, in die Zeit. Zum Inhalt Die rätselhafte Kriminalgeschichte um einen fluchbeladenen Ring inklusive einer zierlichen Liebesaffäre. spannend und romantisch, mit alchimistischen Gaukeleien - na, ich will ja nichts verraten - man kann eine Menge lernen und Erfahren, alles ist belegt und sauber recherchiert. Ein Buch für Mußestunden zu jeder Zeit. Es macht heiter und schmunzelnd.