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Ein bisschen wie Unendlichkeit

(23)

»So ist es, wenn man jemanden liebt.
So ist es, wenn man um jemanden trauert.
Ein bisschen wie Unendlichkeit.«

Als die Ferien anfangen, möchte Gottie eigentlich nur unter dem Apfelbaum liegen, in die Sterne schauen und über das Universum nachdenken. Sie kennt jede Theorie zu Raum und Zeit und kann alles mit einer Formel erklären.
Außer, warum ihr bester Freund Thomas, der vor einigen Jahren weg­gezogen war, plötzlich wieder auftaucht. Warum niemand ihre Verzweiflung über den Tod ihres Großvaters Grey versteht. Und warum sie in Flashbacks ganze Szenen ihres Lebens erneut durchlebt. Verliert sie den Verstand oder wird sie wirklich in die Vergangenheit versetzt? Und wie kann sie in der Gegenwart bleiben – bei Thomas, dessen Küsse ihr Universum verändern?

Ein großes, bewegendes Debüt über den Schmerz und die unendliche Schönheit des Lebens

Rezension
Es ist definitiv ein Jahreshighlight für mich und ihr müsst dieses Buch einfach lesen. Es ist perfekt. Miis Bücherwelt 20170223
Portrait
Harriet Reuter Hapgood lebt in Brighton, England. Als Modejournalistin schrieb sie unter anderem für die Zeitschriften »InStyle« und »MarieClaire«. Ihr Großvater war ein deutscher Mathematiker und hat sie zu diesem Roman inspiriert. ›Ein bisschen wie Unendlichkeit‹ ist ihr Debüt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 23.02.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7373-4033-5
Verlag Fischer Kjb
Maße (L/B/H) 221/152/37 mm
Gewicht 614
Originaltitel The Square Root of Summer
Auflage 1
Verkaufsrang 18.773
Buch (gebundene Ausgabe)
16,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
23 Bewertungen
Übersicht
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Ganz anders als erwartet, aber verdammt gut
von Selection Books am 08.03.2017

Auf „Ein bisschen wie Unendlichkeit“ war ich wahnsinnig gespannt, da mir die Leseprobe unglaublich gut gefallen hatte. Dieses Buch ist etwas ganz Besonders und es sticht nicht nur durch das wundervolle Cover aus der Menge hervor. Die Liebesgeschichte ist absolut außergewöhnlich und dreht sich nicht nur um zwei... Auf „Ein bisschen wie Unendlichkeit“ war ich wahnsinnig gespannt, da mir die Leseprobe unglaublich gut gefallen hatte. Dieses Buch ist etwas ganz Besonders und es sticht nicht nur durch das wundervolle Cover aus der Menge hervor. Die Liebesgeschichte ist absolut außergewöhnlich und dreht sich nicht nur um zwei Menschen, sondern auch um die Liebe zum Leben und die Liebe zum Universum. Besonders gut hat mir das Verweben einer Liebesgeschichte mit klaren, wissenschaftlichen Fakten gefallen. Wer allerdings mit Physik und Theorien rund um Raum und Zeit auf dem Kriegsfuß steht, sollte dieses Buch besser nicht lesen. Gotties Leben ist zwar irgendwie verrückt, aber bis zum Tod ihres Großvaters Grey war die Welt für sie in Ordnung. Doch mit Grey verschwindet auch die Lebenslust von Gottie. Irgendwie dreht sich die ganze Welt weiter, während Gotties Welt aus den Angeln gehoben wird. Während sie trauert, scheint um sie herum das Leben seinen gewohnten Gang zu gehen, so als wäre nichts geschehen. Für Gottie ist es völlig unverständlich, dass niemand versteht, wie verzweifelt sie ist. Als Mathe- und Physikgenie kann sie alles mit Formeln erklären. Nur der Tod von Grey lässt sie ratlos zurück. Als ihr alter Sandkastenfreund Thomas plötzlich nach langer Zeit wieder auftaucht, gerät Gotties Welt komplett aus den Fugen. Immer häufiger wird sie von seltsamen Flashbacks heimgesucht, in denen sie Teile ihrer Vergangenheit neu erlebt. Der Einstieg in das Buch ist mir unheimlich leicht gefallen. Der Schreibstill von Harriet Reuter Hapgood ist einfach unglaublich schön. Auf der einen Seite frech und jugendlich, auf der anderen Seite poetisch und klangvoll. Dazu kommt noch eine gute Portion Sarkasmus. Mir hat das Lesen wahnsinnig viel Spaß gemacht und ich habe zuvor noch nie so viele wunderbare Zitate aus einem einzigen Buch notiert. Der Autorin Harriet Reuter Hapgood ist es wunderbar gelungen, verschiedene wissenschaftliche Fakten mit der eigentlichen Liebesgeschichte zu verweben. Die Geschichte wird aus Sicht von Margot H. Oppenheimer, genannt Gottie, erzählt. Dadurch erhält man einen tollen Einblick in ihr Leben und ihre (zugegeben etwas schwierige) Gedankenwelt. Denn Gottie ist ein junges Genie und denkt fast nur in Formeln und Theorien, mit denen sie alles Mögliche erklären kann. Zeitweise ist es nicht ganz so einfach, ihren Gedanken zu folgen. Da mich das Thema Raum und Zeit aber sehr interessiert, habe ich einige Theorien und Begriffe nachgeschlagen. An dieser Stelle hätte ich mir aber ein Glossar gewünscht, in dem man schnell ein paar Fakten nachschlagen kann. Die Charaktere wurden mit viel Herzblut erschaffen. Sie sind alle facettenreich und haben ihre Ecken und Kanten. Gottie ist für mich eine erfrischend natürliche Protagonistin, mit der ich gut mitfühlen konnte, auch wenn mich ihre Denkweise manchmal verwirrt hat. Ich liebe ihre sarkastische Art, die mich immer wieder zum Lachen gebracht hat. „Es ist nicht leicht die einzig Vernünftige zu sein in einem Haushalt mit Dumbledore, Peter Pan und Axl Rose.“ Obwohl Grey zum Zeitpunkt der Erzählung nicht mehr lebt, ist er in Gotties Gedanken fest verankert. "Denn das, was hier im Garten läuft, ist nicht Greys Party. Schon allein deshalb, weil niemand eine Toga trägt. Seine Ausschweifungen waren eher von der Sorte: Sind-Teelichter-nicht-romantisch?-Ups-ich-habe-aus-Versehen-den-Rhododendron-in-Brand-gesetzt." Nach dem Tod ihres Großvaters zieht sich Gottie immer mehr in sich zurück, bis ihr Sandkastenfreund Thomas plötzlich wieder auftaucht. „Thomas-und-Gottie: Wir waren unzertrennlich, Ärger hoch zwei, ein Spinner-Verein mit nur zwei Mitgliedern.“ Mit der Rückkehr von Thomas überschlagen sich die Ereignisse. Gottie scheint durch Wurmlöcher zu fallen, wodurch sie in ihre eigene Vergangenheit reisen kann. In Flashbacks erlebt sie Teile ihres Lebens erneut. Ich muss gestehen, dass ich im letzten Viertel des Buches kurze Zeit nicht mehr mit Gotties Zeitsprüngen mithalten konnte und etwas verwirrt war. Es war nicht so einfach, Gegenwart und Vergangenheit auseinanderzuhalten, vor allem, als sich die Zeitachsen noch verschoben haben. Dabei wird der Leser lange Zeit darüber im Unklaren gelassen, ob Gottie gerade den Verstand verliert (was nicht so abwegig ist) oder ob sie wirklich durch Wurmlöcher fällt. Bekanntlich liegt zwischen Genie und Wahnsinn nur ein schmaler Grat und die Autorin macht es wirklich spannend. Fazit: Das Buch „Ein bisschen wie Unendlichkeit“ von Harriet Reuter Hapgood ist etwas ganz Besonderes und bleibt auch nach dem Lesen noch lange im Kopf. Die Grundidee des Buches hat mir unglaublich gut gefallen und die Umsetzung ist mehr als gelungen. Diese Liebesgeschichte ist absolut ungewöhnlich und die Autorin konnte mit vielen Überraschungen punkten, die meine Neugierde geweckt haben. Im Vordergrund steht nicht direkt die Liebe zwischen zwei Menschen, sondern die Liebe zum Leben. Hinter dem verspielten Cover versteckt sich eine tiefgründige Geschichte, die sich um die Themen Selbstfindung, Trauerbewältigung, Freundschaft und die Liebe zum Leben dreht. Für die angegebene Zielgruppe erscheint mir die Thematik ein wenig zu komplex, besonders im Hinblick auf die vielen wissenschaftlichen Fakten. Für mich persönlich ist dieses Buch trotz kleiner Schwächen absolut perfekt und wird mein Lese-Highlight in diesem Monat.

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Ein Buch, das noch lange im Gedächtnis bleibt!
von Chrissey22 aus Dortmund am 05.03.2017

Erster Eindruck: Dieses Buch ist anders als andere Bücher. Es ist tiefgründig, an vielen Stellen poetisch und wortgewaltig, manchmal auch abgöttisch toll sarkastisch! Fast in jedem Abschnitt gibt es Zitate, die so wunderschön, so anders sind, dass man sie am Liebsten an die Wand schreiben möchte. Wer denkt, das Cover... Erster Eindruck: Dieses Buch ist anders als andere Bücher. Es ist tiefgründig, an vielen Stellen poetisch und wortgewaltig, manchmal auch abgöttisch toll sarkastisch! Fast in jedem Abschnitt gibt es Zitate, die so wunderschön, so anders sind, dass man sie am Liebsten an die Wand schreiben möchte. Wer denkt, das Cover blendet nur, der irrt- dieses Buch ist innen wie außen besonders. Die Aufmachung ist auch im Buch außergewöhnlich - passend zu der außergewöhnlichen Handlung. Mein erster Eindruck war absolute Faszination, die ganz schnell der Neugierde wich, wissen zu wollen was es mit Gottie und ihrem Umfeld und ihrem chaotischen Leben auf sich hat. Die Handlung: Gottie, die Protagonistin des Romans ist eine Träumerin. Als die Ferien anfangen hat sie keine Ahnung, dass ihr Leben teilweise ins Chaos stürzt, denn als diese plötzlich erfährt, dass ihr Jugendfreund Thomas, der vor fünf Jahren einfach nach Kanada umzog und sich nie bei ihr meldete, aufeinmal über den Sommer in ihr Haus ziehen soll, fällt sie aus allen Wolken. Der Abschied vor fünf Jahren ist aufeinmal wieder ganz real und sie will Thomas eigentlich garnicht wiedersehen, denn nicht nur der Schmerz um Thomas quält sie. Vor einem Jahr starb Grey, ihr Opa und dieser Verlust ist im Buch quasi allgegenwärtig. Gottie und Grey standen sich unglaublich nahe und es vergeht kaum ein Tag, an dem sie nicht wegen seinem Tod trauert. Als Thomas dann plötzlich vor ihr steht ist es als würde sie der Blitz treffen! Sie fühlt sich sofort zu ihm hingezogen und auch wenn sie ihm nicht sofort verzeiht, so kann sie ihm nicht lange böse sein. Allerdings gerät Gotties Welt immer mal wieder aus den Fugen, denn sie wird immer häufiger in "Wurmlöcher" gezogen, die sie zurück in die Vergangenheit tragen und sie dort vergangene Tage erneut durchleben lassen. Dadurch verliert sie oft jegliches Zeitgefühl, was sie sehr verwirrt und gleichzeitig weiter von ihrem Umfeld abschirmt. Oft durchlebt sie vergangene Tage mit Jason, der Sommerliebe aus dem vergangenen Jahr, der Gottie immer noch hinterher trauert, denn sie war in Jason verliebt, auch wenn sie sich das nicht so ganz eingestehen möchte. Den ganzen Sommer über versucht Gottie verzweifelt herauszufinden, was es mit den "Wurmlöchern" auf sich hat und wieso sie immer öfter von ihnen geplagt wird. Protagonisten: Zu allererst möchte ich etwas zu Gottie sagen, anschließend noch zu Thomas. Selbstredend sind auch die weiteren Charaktere interessant ich möchte aber auch nicht allzuviel vorweggreifen, damit noch ein gewisser Lesereiz vorhanden bleibt. Gottie - nunja ist sehr speziell. Ich mochte sie aber von Anfang an. Sie ist anders, vielleicht zu einem Teil Nerdgirl, zum anderen Teil verträumt-verpeilte Einzelgängerin. Sie ist sehr verschlossen und hängt oft ihren teils sehr wirren Gedanken hinterher (meist aufgrund ihrer "Wurmlocherfahrungen"). Aber ihre Art der Wahrnehmung ist für den Leser absolut atemberaubend! Das Buch wird aus ihrer Perspektive erzählt und so empfindet man quasi sehr genau was Gottie fühlt, denkt, schmeckt, spürt. Ich fand ihre Gedanken interessant, sie haben mich angeregt über alles was ich gelesen habe intensiv nachzudenken. Sowohl über die Physikaspekte, die im Buch oft aufgeworfen werden und ich habe einige Begriffe wie "Weltschmerz-Theorie" oder Fraktal sogar gegoogelt und werde definitiv noch etwas in diese Richtung "recherchieren", weil ich das Thema von Raum und Zeit einfach sehr sehr interessant in diesem Buchzusammenhang fand- und das obwohl ich ein absoluter Anti-Mint-Typ bin. Teils kommt sie einem manchmal vielleicht egoistisch vor, aber angesichts der Trauer, die sie empfindet und das gefühlt in jeder Sekunde ihres Lebens, ist es nicht weiter verwunderlich, dass sie darüber hinaus ihr Umfeld oft ausschließt (ihre Freundin Sof kann von diesem Umstand ihr ganz eigenes Liedchen singen). Aber sie ist eine interessante Protagonistin, die dem Buch Würze gibt, es lesenswert und besonders macht. Thomas - der Jugendfreund von Gottie war mir am Anfang seines Auftauchens eher unsympathisch. Ein Typ der auf einen anderen Kontinent zieht und sich nicht mehr meldet - so glaubte ich. Aber Thomas entpuppt sich schnell als der Freund, den wir uns alle wünschen. Er ist witzig, einfühlsam, er gibt einem das Gefühl etwas Besonderes zu sein (zumindest vermittelt er dieses Gefühl Gottie). Die beiden ergänzen sich gut, ich mag ihre spezielle Art wie sie miteinander umgehen, wie sie "Ärger hoch zwei" in ihre Umwelt streuen und allgemein - Thomas ist ein solider Typ. Auch wenn sein Charakter bei weitem nicht soviele Facetten hat wie Gotties ist er genau richtig geraten, denn Gottie ist schon schwierig genug zu durchblicken und etwas Beständigkeit tut dem Roman wirklich gut. Weitere wichtige Charaktere sind Grey, Gotties Großvater, Gotties Bruder Ned, der eine verrückte Band mit Jason hat (mit dem Gottie im vergangenen Sommer eine Romanze führte, die aber jäh endete als dieser zur Universität ging). Dann gibt es noch Gotties Vater, der ebenfalls sehr von Greys Tod betroffen ist und Sof und Meg, Freundinnen bzw. Bekannte von Gottie. Allgemein muss noch gesagt werden, dass alle Charaktere ganz individuelle Charakterzüge haben, die sehr detaillreich und realistisch wirken und für die man schnell Sympathie oder eben das genaue Gegenteil empfindet. Fazit: Dieses Buch hat mir einen regelrechten Wow-Effekt beschert! Für mich das bisher beste Buch im noch jungen Jahr 2017, dass ich lesen durfte. Es hat mich verzaubert, mich in die Physik-und Weltschmerzwelt katapultiert und mich in rasantem Tempo bis ans Ende der Geschichte getrieben, denn Weglegen konnte ich dieses Buch wirklich nur höchst selten. Ich war fasziniert von den vielen tollen Wortkunstwerken der Autorin (bzw. der genialen Übersetzung!) und habe insgesamt 15 Post-its mit wundervollen Zitaten in diesem Buch kleben! Eins davon würde ich gerne mit euch teilen: (S.261) "Ich kann wählen zwischen dem jetzigen Zustand - dem Anahlten der Zeit, damit meine Welt so wunderbar überschaubar bleibt - und dem Zerschmettern meines eigenen Herzens. Tja. Man reiche mir einen Hammer." Wer ein anspruchsvolles, außergewöhnliches Buch lesen möchte, bei dem man viel nachdenkt und am Ende einfach nur die Existenz des Universums hinterfragt ist hier goldrichtig, denn dieses Buch bleibt mit Sicherheit Unendlich lange im Gedächtnis.

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Schön,anders und ein bisschen unendlich!
von Jasmin am 03.03.2017

Kaum haben die Sommerferien angefangen, taucht plötzlich Gotties alter bester Freund Thomas wieder auf. Vor einigen Jahren ist er weggefahren und sie kann ihm immer noch nicht ganz verzeihen, dass er sich bei ihr nie gemeldet hat. Gleichzeitig durchlebt sie auch noch ein Gefühlschaos, da sie auch ihren Exfreund... Kaum haben die Sommerferien angefangen, taucht plötzlich Gotties alter bester Freund Thomas wieder auf. Vor einigen Jahren ist er weggefahren und sie kann ihm immer noch nicht ganz verzeihen, dass er sich bei ihr nie gemeldet hat. Gleichzeitig durchlebt sie auch noch ein Gefühlschaos, da sie auch ihren Exfreund Jason, der gleichzeitig der beste Freund ihres Bruder ist, wiedersieht. Doch was Gottie am meisten belastet ist die Zeit - denn diese scheint den Sommer hindurch verrückt zu spielen. Ich habe mich sehr drauf gefreut das Buch zu lesen und so war ich nach den ersten Kapitel doch eher etwas enttäuscht. Gottie und ihre Familie wurden so außergewöhnlich und skurill dagestellt, so dass es mir sehr gestellt vorkam. Doch meine anfängliche Enttäuschung verflog ganz schnell wieder, denn bald hatte ich mich nicht nur in die Charaktere und ihre Schrullen verliebt, sondern auch entdeckt dass die Geschichte einen interessanten Twist bietet. Diesen werde ich natürlich nicht verraten, aber so viel soll gesagt sein: Gerechnet hätte ich damit wirklich nicht. Gottie hab ich unglaublich lieb gewonnen. Nicht nur aufgrund ihre Begeisterung für Naturwissenschaften und ihrer großen Neugier. Sie muss ja gefühlsmäßig im Sommer einiges durchmachen und dabei gab es ganz viele Situationen in denen ich mich dachte: "Ich weiß genau was du meinst." Gerade was das Erwachsen-werden angeht, konnte ich mich selbst sehr in ihr wiederfinden. Ein anderes Thema das in dem Buch behandelt wird ist der Tod ihres Großvaters, dem sie sehr nahestand. Ich fand es bewunderswert auf welche Weise die Autorin dieses behandelt hat und welchem Ausmaß sie ihm beigemessen hat. Der Schreibstil der Autorin ist sehr frisch, voller Witz und Charme. Man fühlt sich beim Lesen sommerlich und jung, das hat mir gut gefallen! Zwar gibt es durchaus einige traurige Stellen im Buch, aber überwiegend versucht die Autorin die Geschichte nicht zu düster zu machen. Schön fand ich auch, der große Teil an Naturwissenschaft, wobei ich ehrlich gesagt mit den meisten Dingen ziemlich überfordert war. Es gibt der Geschichte einfach noch eine weitere Prise Äußergewöhnlichkeit. FAZIT: Ich muss zum Glück keine Quantenmechanik anwenden um herauszufinden, dass dieses Buch fünf Sterne verdient hat. Das war für mich in dem Moment klar als ich es zugeschlagen und mich wohlgefühlt habe. Ein schönes Leseerlebnis!

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Berührend & Zauberhaft ...
von Sharon Baker von sharonbakerliest aus Mönchengladbach am 26.02.2017

Das Schuljahr ist fast rum und die Sommerferien stehen vor der Tür, aber Gottie, eigentlich Margot, möchte sich am liebsten nur unter den Apfelbaum verkriechen und die Sterne betrachten. Mathe und Physik ist ihre Leidenschaft und mit Theorien gedanklich zu experimentieren macht ihr unglaublichen Spaß. Allerdings wird sie da... Das Schuljahr ist fast rum und die Sommerferien stehen vor der Tür, aber Gottie, eigentlich Margot, möchte sich am liebsten nur unter den Apfelbaum verkriechen und die Sterne betrachten. Mathe und Physik ist ihre Leidenschaft und mit Theorien gedanklich zu experimentieren macht ihr unglaublichen Spaß. Allerdings wird sie da von ihrem, von der Uni zurückkommenden, Bruder sowie seiner ganzen Band abgehalten, und als ob das nicht schon störend ist, eröffnet man ihr, das ihr bester Freund zurückkehrt. Nach vier Jahren Stille steht Thomas wieder vor ihr, aber kann es so sein wie früher, immerhin ist Gottie noch sauer, das er ihr nie geschrieben hat. Außerdem möchte sie doch einfach weiterhin um ihren Großvater trauern, warum lässt man sie einfach nicht in Ruhe. Aber hier schaltet sich das Universum ein und schickt Gottie in immer häufigeren Flashbacks in die Vergangenheit zurück. Wo kommen diese Anfälle her? Kann sich das Gottie mathematisch erklären? Und wie bekommt sie endlich ihren Kuss von Thomas, den sie sich schon als Kinder versprochen hatten? Was hat das Universum vor? Ich fand die Konstellation aus einem Mädchen was Mathe und Physik mag und dann in wirren Flashbacks landet, sehr neugierig machend, weil man doch weiß, das diese Zahlenmenschen, oft nicht wirklich mit Gefühlen können. Da auch noch „The New York Times“ mit hinreißender Liebesgeschichte ihr Statement abgibt, bin ich dreifach gespannt, wie das alles zusammenspielt und ob es den Leser erreicht. Und ja, das Cover ist einfach zauberhaft. Ob diese Mischung, mich überzeugen konnte, erzähle ich euch jetzt. Margots Familienkonstellation ist schon ein wenig gewagt. Deutscher Vater, der mehr in seiner Welt lebt, eine Mutter, die sie nie kennengelernt hat, Hippie Großvater, der schon verstorben ist und ein Bruder, der einen sehr gewöhnungsbedürftigen Kleidergeschmack hat. Da fällt Gottie schon ein bisschen mit ihrer mathematischen Sichtweise raus. Zunächst weiß man gar nicht so recht, wie man sie einsortieren soll, still, geheimniskrämerisch, zynisch und manchmal nicht von dieser Welt. Dabei leidet sie einfach nur unglaublich, über den Verlust der Mutter, den zu frühen Tod des Großvaters und die verflossene Liebe aus dem letzten Sommer. Alles zusammen, bringen sie an einem Punkt, wo sie sich ausklingt und das passiert ihr erst über Flashbacks, die sie in die Vergangenheit führen und Erlebtes nochmals vor Augen führt. So verschwindet sie aus der Gegenwart und erwacht erst wieder viel später draus auf. Natürlich beunruhigt sie es sehr, denn sie hat Angst verrückt zu werden und so muss sie dem auf den Grund gehen. Wir bekommen eine Familiengeschichte präsentiert, die mit vielen Schicksalsschlägen bestückt ist und wie so oft, von seinen Angehörigen verdrängt werden. Jeder verarbeitet es auf seine eigene Weise und genau das, spiegelt die Geschichte wieder. Wir erleben aber diesmal alles aus Gotties Sicht und ihr Prozess ist wirklich erfrischend anderes in Szene gesetzt. Am Anfang, war ich mir unsicher, ob mir diese mathematischen Formeln und Gleichungen gefallen werden und ob ich überhaupt damit klar komme, aber ich fand, sie haben es total interessant und erfrischend anders gemacht. Ihre Gedankenwelt dazu zu verfolgen war aufregend und es steigerte sich immer weiter. Diese Entwicklung ist wirklich klasse gelungen und eröffnet dem Leser Stück für Stück auch die Hintergründe. Aber das Herzstück ist wohl auch die Freundschaft von Gottie und Thomas, als Kinder untrennbar vereint und dann durch seinen Umzug wie weggewischt, dabei wollten sie sich immer schreiben. Hier lässt uns Harriet Reuter Hapgood wirklich lange im Dunkeln, warum sie sich aus den Augen verloren haben und was in der einen Nacht geschehen ist, als sie sich das letzte Mal sahen und jeder eine Narbe davongetragen hat. So stellt man sich ständig die Fragen, was war da los? Warum hat keiner den anderen geschrieben? Und warum ist Thomas jetzt wieder da? Hier hat die Autorin wirklich was Tolles gezaubert, anfängliche Ablehnung, wird zum zaghaften Beschnuppern und was die beiden riechen, mögen sie. Diese Annäherung ist wunderbar eingefangen und trotz des hinschmelzen spürt man, da lauern noch Geheimnisse, die gelüftet werden müssen. Harriet Reuter Hapgood hat hier wirklich ein ganz einmaliges Buch hingelegt und mich wirklich berührt zurück gelassen, dabei ist ihre Art des Erzählens ein absoluter Genuss. Mathe und Physik auf einmal logisch und überhaupt nicht schlimm zu lesen. Ihre Themen Verlust, Liebe, Freundschaft, erwachsen werden, wunderbar dargestellt und gut in Szene gesetzt. Überhaupt nicht kitschig, aber trotzdem süß, kein Wort zu viel und mit einer tollen Aussage, denn das Universum ist da, um entdeckt zu werden.

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Absolout lesenswert!
von myprintwords aus Hürth am 12.03.2017

Gottie liegt in ihrem Garten, grübelt und denkt nach. Dann wird sie damit konfronitiert, dass ihr ehemaliger Freund Thomas, der vor Jahren weggezogen war, wieder kommt. Außerdem kämpft sie mit dem Verlust ihres Großvaters und dann sind da noch diese Wurmlöcher... Angezogen durch dieses wunderschöne Cover, musste ich dieses... Gottie liegt in ihrem Garten, grübelt und denkt nach. Dann wird sie damit konfronitiert, dass ihr ehemaliger Freund Thomas, der vor Jahren weggezogen war, wieder kommt. Außerdem kämpft sie mit dem Verlust ihres Großvaters und dann sind da noch diese Wurmlöcher... Angezogen durch dieses wunderschöne Cover, musste ich dieses Buch haben. Und dann war da Gottie. Die sich still und heimlich in mein Herz geschlichen hat. Eine bezaubernde und liebenswürdige Hauptprotagonistin, die von der ersten Liebe schwärmt, wie das ein Teenager in ihrem Alter eben macht uns in ihren Großvater schrecklich vermisst. Ich habe nicht alles verstanden, was in diesem Buch geschrieben wurde, was aber nur vereinzelt passierte, wenn mathematisch gesprochen wurde. Da habe ich mich ein bisschen ausgeklingt. Aber wenn Gottie von ihren Gedanken gesprochen hat, dann war das sehr poetisch und bildlich und real geschrieben. Besonders gefangen genommen hat mich diese Verbindung, die Gottie zu ihrem Grey hatte. Ich konnte spüren, wie sehr sie ihn veehrt und wie sie darunter leidet, dass er nicht mehr da ist. Auch die verplante und chaotisch Art, wie ihr Vater dargestellt wird und Gottie sich für so viel verantortlich sieht hat mich beeindruckt. Es ist ein etwas anderes Buch, mit tollen Protagonisten und ganz viel Herz.

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Eine tolle Idee, deren Umsetzung jedoch hätte besser sein können
von ZeilenMalerei am 07.03.2017

COVER: Ein traumhaft schönes Buch, was ich da bei einer Leserunde von Lovelybooks als Hardcover bekommen habe. Es beinhaltet meine Lieblingsfarben und lässt diese sich in einem tollen Hintergrund vereinen. Dieser ist matt. Die weiße Schrift ist glänzend und als besonderen Hingucker hat der Verlag den Schutzumschlag mit unzähligen Sternen... COVER: Ein traumhaft schönes Buch, was ich da bei einer Leserunde von Lovelybooks als Hardcover bekommen habe. Es beinhaltet meine Lieblingsfarben und lässt diese sich in einem tollen Hintergrund vereinen. Dieser ist matt. Die weiße Schrift ist glänzend und als besonderen Hingucker hat der Verlag den Schutzumschlag mit unzähligen Sternen ausgestattet, die beim richten Lichteinfall regelrecht funkeln. Wieder ein wunderschönes Buch! <3 HAUPTFIGUREN: Gottie: Gottie ist ein sehr intelligentes Mädchen, das sich nicht an anderen orientiert, sondern ihr eigenes Ding macht. Nicht zuletzt wird sie so sein, weil ihr Opa Grey auch eine sehr spezielle Persönlichkeit gehabt hat, die aber beide sehr sympathisch macht. Gottie geht die Dinge einfach anders an als andere, hat einen speziellen Humor und ist zudem ein Ass in Physik. Thomas: Thomas ist die "Sandkastenliebe" von Gottie. Als er einfach wegzog, war das für Gottie schwer zu verkraften. Schließlich waren beide unzertrennlich. Nicht selten spielte Thomas Streiche oder steckte wegen anderer Sachen in Schwierigkeiten. SCHREIBSTIL UND HANDLUNG: Die Geschichte beginnt direkt mit einer skurrilen Situation von Gottie. Man lernt sie sehr schnell kennen und merkt, dass sie ihre ganz eigene Sicht der Dinge hat. Ihre unkonventionelle Art die Welt zu sehen und sich in ihr zu bewegen, macht sie unheimlich sympathisch. Dass sie ein Genie auf dem Gebiet der Physik ist, ist zwar mehr Nebensache, spielt aber bei einigen Situationen im Buch eine große Rolle. Trotzdem muss der Leser nicht auch ein Ass auf diesem Gebiet sein, um das Buch zu verstehen. An einigen Punkten war ich jedoch etwas enttäuscht, dass ich nicht zu hundert Prozent verstanden habe, was Gottie mir mit einigen Formeln erklären wollte. :D Dies tat der Geschichte und deren Tiefgang keinen Abbruch, jedoch hat es den Lesefluss öfters stocken lassen. Dies finde ich sehr schade und deshalb gibt es auch den Abzug, denn somit war das alles für mich nicht ganz rund. Ich tauchte dadurch öfter aus dem Emotionen auf und es dauert etwas bis ich gefühlsmäßig wieder voll dabei war. Manchmal kam dann aber schon wieder eine wissenschaftliche Erklärung... Insgesamt sind die Figuren sehr sympathisch und die Geschichte ist etwas Besonderes. Die Idee dahinter lässt den Leser so zurück, dass er alles erst einmal Revue passieren lassen muss, um alles zu verdauen. FAZIT: Ein Buch, das mich mitgerissen hat, manchmal im Regen hat stehen lassen und doch etwas ganz Besonderes ist.

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Ein außergewöhnliches Buch welches begeistert!
von Lines Bücherwelt aus Nentershausen am 03.03.2017

Auf dieses Buch bin ich durch Zufall aufmerksam geworden. Was mir sofort aufgefallen war ist natürlich das wunderschöne Cover. Es ist in blau gehalten und wenn man es in den Händen hält glitzert und funkelt es einfach nur schön. Doch auch der Klappentext überzeugte mich sofort und so begann ich voller... Auf dieses Buch bin ich durch Zufall aufmerksam geworden. Was mir sofort aufgefallen war ist natürlich das wunderschöne Cover. Es ist in blau gehalten und wenn man es in den Händen hält glitzert und funkelt es einfach nur schön. Doch auch der Klappentext überzeugte mich sofort und so begann ich voller Vorfreude mit dem lesen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und flüssig zu lesen. Dadurch konnte ich dieses Buch in einem Zug auslesen. Das besondere hier sind ganz klar die Zeitsprünge, die Reisen in die Vergangenheit und sogenannte Wurmlöcher. Das ganze fesselte mich an die Seiten und zog mich immer mehr in den Bann der Story. Gottie ist eine Protagonistin die mehr als außergewöhnlich ist. Sie ist eine Träumerin wie es im Buche steht und dennoch ist ihre größte Leidenschaft Mathematik und Physik. Gleichzeitig ist sie liebend gern allein, das liegt vor allem an den schmerzhaften Verlust ihres Großvaters der sie sehr mitgenommen hat. Das auch noch ihr bester Freund weggezogen ist macht dass ganze nicht besser... Die Charaktere in diesem Buch sind einfach klasse gezeichnet. Nicht nur Gottie auch die ganzen Nebencharaktere sind farbenfroh und voller Leben. Das besondere an diesem Buch sind für mich die Vielzahl der aktuellen und auch ernsten Themen die die Autorin hier mit eingebunden hat. Gerade deshalb eignet sich dieses Buch für jung und alt gleichermaßen. Ein Buch über Liebe, Verlust, Trauer und Freundschaft das auf seine ganz eigene Art zum Nachdenken anregt und somit in meinen Augen auch sehr tiefgründig ist. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings, das Ende kam meiner Meinung nach zu schnell und die Auflösung an sich bietet noch Platz nach oben. Sicherlich ist das Ende auf der einen Seite verständlich und beantwortet viele Fragen, aber leider bleibt auch einiges ungewiss. Zudem kam ich mit den "Wurmlöchern" nicht klar, zu Beginn war es noch ok aber zum Schluss hin wurde es nur noch verwirrend und ich habe es aufgegeben diese Wurmlöcher zu verstehen. Trotz meiner Kritik hat mir das Buch mehr als gefallen, ich wurde gut unterhalten und habe mit Freude gelesen, was natürlich vor allem an Gottie lag. Für mich ist dieses Debüt der Autorin ein gelungenes Jugendbuch welches tiefgründig ist und zum Nachdenken anregt. Deshalb kann ich hier nur eine klare Leseempfehlung aussprechen. Fazit: Mit "Ein bisschen wie Unendlichkeit" ist der Autorin ein fesselndes und tiefgründiges Jugendbuch gelungen welches mich immer wieder überraschen konnte. Trotz kleinerer Schwächen hat mir dieses Buch unglaublich gut gefallen und auch jetzt nach dem lesen schweifen meine Gedanken immer wieder zum Buch zurück. Für mich ist dieses Buch eine wahre Überraschung, ein tiefgründiges Debüt welches ich so schnell nicht vergessen werde. Von mir bekommt es 4 Sterne.

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Ein bisschen wie Unendlichkeit
von Sine liebt Bücher am 01.03.2017

Fazit: Gottie ist ein totaler Physik-Fan und bringt so auch ihre Umwelt da mit ein. Sie sieht physikalische Berechnungen im wahren Leben und beschäftigt sich selber damit. Dann entstehen auf einmal Wurmlöcher, die sie in die Vergangenheit katapultieren, aber eher als eine Art Flashback. Aber eigentlich geht es hier um... Fazit: Gottie ist ein totaler Physik-Fan und bringt so auch ihre Umwelt da mit ein. Sie sieht physikalische Berechnungen im wahren Leben und beschäftigt sich selber damit. Dann entstehen auf einmal Wurmlöcher, die sie in die Vergangenheit katapultieren, aber eher als eine Art Flashback. Aber eigentlich geht es hier um was ganz anderes, was Gottie bewältigen muss. Bewertung: Gottie lebt ein ganz normales Teenagerleben bis das Universum verrückt spielt. Sie fällt durch Wurmlöcher zurück in die Vergangenheit, eher Flashback ähnliche Momente, als wirklich reisen. Und das ist alles nicht so einfach und bringt auch Gotties Gefühswelt durcheinander. Dazu kommt noch Thomas, ein alter Schulfreund von ihr zurück. Diese ganze Wurmlochsache ist wirklich interessant, besonders in diesem Fall. Denn es sind eher Szenen aus der Vergangenheit die Gottie neu erlebt, aber die Zeit läuft mit ihr ganz normal weiter und sie findest sich dann ganz woanders wieder, als ob sie ganz normal weiterbehandelt hätte. Neben der Wurmlochsache muss Gottie noch das mit Thomas und auch andere Dinge verarbeiten. Darum geht es eigentlich. Ich hab ein bisschen gedacht, dass das Buch eher in Richtung Wurmloch geht, an andere Probleme habe ich nicht so gedacht und war daher etwas überrascht. Daher wirkte das Ende auch etwas blass auf mich. Schon am Anfang wird mir die physikalische Seite von Gottie, dem Mädchen um das es geht, gezeigt. Das spiegelt sich auch in dem Buch wieder. Die Worte sind physikalischer gewählt, aber es wird auch erklärt. Auch die Wortwahl im Buch ist sehr bildlich, was ich passend zum Buch finde. Es plätschert nicht einfach so dahin und ist nicht ganz so einfach zu lesen, wie manch anderes Jugendbuch. Es verbirgt sich hier ein bisschen mehr. Charaktere Gottie ist ein intelligentes Mädchen und achtet auf Zahlen und sieht auf Grund ihrer Sympathie für Physik, besonders in diesem Teil mehr. Sie zählt z. B. Pi bis auf die hundertste Dezimalstelle, was wirklich beachtlich ist und hat daran Spaß. Es beruhigt sie auch auf gewisse Weise. Gottie ist aber auch sehr abgelenkt und manchmal etwas egoistisch. Nicht so, dass es böse ist, sondern sie denkt nur an ihren Schmerz und nicht so an den von anderen. Ned ist ein Chaot, der in einer Band ist und gerne fotografiert. Er ist ein richtiger Künstler und benimmt sich teilweise auch so. Mit ihm als Bruder ist es für Gottie nicht so einfach, aber was ist schon einfach und wer will das? Thomas ist nicht ganz aus den Kinderschuhen raus, jedenfalls wirkt er so, obwohl er schon ein Teenager ist. Er ist manchmal recht verspielt und trotzdem so ernst und doch ein Chaot. Er ist mal das eine oder das andere, aber eben nicht schlecht. Thomas ist manchmal eben echt zerstreut. Er kann sich sehr gut in andere Menschen hineinversetzen besonders in Gottie. Da merkt er schnell, wenn er mal was falsches sagt. Außerdem kann er sehr gut backen, und backt leckere Muffins und auch Brot.

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Ein Physikalisches Wunder
von Lisa's Büchereck aus Voerde am 28.02.2017

[REZENSION] Ein bisschen wie Unendlichkeit | Harriet Reuter Hapgood Verlag: KJB | Erschienen: 23.02.2017 | Seiten: 384 Klapptext: »So ist es, wenn man jemanden liebt. So ist es, wenn man um jemanden trauert. Ein bisschen wie Unendlichkeit.« Als die Ferien anfangen, möchte Gottie eigentlich nur unter dem Apfelbaum liegen, in die Sterne schauen... [REZENSION] Ein bisschen wie Unendlichkeit | Harriet Reuter Hapgood Verlag: KJB | Erschienen: 23.02.2017 | Seiten: 384 Klapptext: »So ist es, wenn man jemanden liebt. So ist es, wenn man um jemanden trauert. Ein bisschen wie Unendlichkeit.« Als die Ferien anfangen, möchte Gottie eigentlich nur unter dem Apfelbaum liegen, in die Sterne schauen und über das Universum nachdenken. Sie kennt jede Theorie zu Raum und Zeit und kann alles mit einer Formel erklären. Außer, warum ihr bester Freund Thomas, der vor einigen Jahren weg­gezogen war, plötzlich wieder auftaucht. Warum niemand ihre Verzweiflung über den Tod ihres Großvaters Grey versteht. Und warum sie in Flashbacks ganze Szenen ihres Lebens erneut durchlebt. Verliert sie den Verstand oder wird sie wirklich in die Vergangenheit versetzt? Und wie kann sie in der Gegenwart bleiben – bei Thomas, dessen Küsse ihr Universum verändern? Meine Meinung: Wir haben hier eine sehr außergewöhnliche Geschichte wie ich finde. Wir lassen uns in eine Story fallen, die den Physikalischen Gesetzen trotzt. Warum so eine Aussage? Ganze einfach. Das Buch beschäftigt sich viel mit der Thematik Physik. Denn wir begleiten ein Junges Mädchen beim erwachsen werden, die ein absoluter Physik Fan ist. Ihr müsst jetzt keine sorge haben das es zu viel ist. Ich dachte auch erst ohje so viel Physik ob das was ist. Ich war nämlich auch nie der größte Fan davon. Doch es hält sich echt im Rahmen. Die Physikalischen Anteile an diesem Buch werden mit so einer lockereren und witzigen Art rüber gebracht, das es echt Spaß gemacht hat. Natürlich habe ich nicht immer alles verstanden, aber das war für die Geschichte nicht so schlimm. Denn es soll sich ja eher darum drehen Erwachsen zu werden und seinen Weg zu Finden. Es gab einige Knackpunkte im Leben unsere Protagonistin, an denen sie Arbeiten musste. Dieses Buch hat mich an der ein oder anderen Stelle auch verwirrt, was glaube ich so gewollt gewesen ist. Sicher bin ich aber nicht. Zum schluß hat sich zum Glück einiges geklärt und ich musste nicht doof Sterben xD Es ist eine ganz eigene Geschichte die einen nicht mehr los lässt, man muss einfach immer weiter und weiter Lesen bis man am Ende ankommt. Es war absolut Packend und Fesselnd, aber das müsst ihr selber erfahren das kann man schwer sagen. Margot (von allen Gotti genannt) ist definitiv mal ein etwas anderer Charakter. Ich will nicht sagen das sie ein Nerd ist, aber manchmal hat sie mich an die Crew von The Big Bang Theory Erinnert. Sie ist nicht ganz so abgedreht, aber eben auch nicht der Typische Teenie. Gotti hatte eine tolle Persönlichkeit und ich mochte sie sehr gerne. Leider wird das Öfter in den Schatten gestellt da sie einigen mist Baut. Doch das liegt daran dass sie einiges verarbeiten muss und nicht so genau weiß wohin mit sich. Sie muss in diesem Buch wohl die größte Wandlung machen und einiges in ihrem Leben ändern. Begleitet wird sie dabei von Jason und Thomas. Doch wer jetzt denkt das ist so eine Typische Dreiecks Kiste, dem lass gesagt sein. NEIN. An diesem Buch ist nichts Typisches wie ich finde und das hat den Charme ausgemacht. Wir haben dann noch Gottis Vater, ihren Bruder Ned, ihre beste Freundin und Gray. Alles sind wichtige Personen in ihrem Leben und Spielen für dieses Buch eine große Rolle. Aber vor allem Gray ist wichtig. Wer Gray ist und was er zu bedeuten hat das müsst ihr Natürlich selber Raus finden. Ich fand es Großartig. Der Schreibstil war voller Witz und Charme. Die Autorin hat und hier eine Leichte Kost serviert gespickt mit Wissen und einem gewissen Lernfaktor. Es hat sich sehr toll Lesen lassen, trotz der Physik. Sie konnte mir die Physik sogar ein wenig Näher bringen, auch wenn ich trotzdem nie ein Fan davon sein werde. Ich werde mir jedenfalls noch andere Werke der Autorin ansehen. Tja und das Cover ist doch mal ein Traum. Auf Fotos sieht es schon super toll aus, aber in echt ist es ein Wahrer Hingucker. Ihr müsst es euch Wirklich in real ansehen. Dieses Cover ist es Wert in jedem Bücherregal zu Stehen. Echt Himmlisch. Bewertung: Mal eine andere Art von Geschichte, die mich gut Unterhalten konnte. Es hat mich begeistert und ich kann es euch nur Empfehlen. Dieses Buch bekommt dennoch „nur“ 4 Sterne von mir, da mir für die 5 einfach der Letzte Funke gefehlt hat.

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Schmerzlich berührend - Einen Neuanfang wagen
von Melanie Enns aus L. am 24.02.2017

"Ein bisschen wie Unendlichkeit" ist ein wunderbares Jugendbuch, welches schmerzlich bewusst macht, wie sehr Trauer unser Denken und Handeln beeinflussen kann. Gottie befindet sich in einem Tief, denn sie hat ihren geliebten Großvater verloren und der Schmerz darüber ist oftmals sehr präsent. Mir gefällt, dass der Tod kein Tabuthema... "Ein bisschen wie Unendlichkeit" ist ein wunderbares Jugendbuch, welches schmerzlich bewusst macht, wie sehr Trauer unser Denken und Handeln beeinflussen kann. Gottie befindet sich in einem Tief, denn sie hat ihren geliebten Großvater verloren und der Schmerz darüber ist oftmals sehr präsent. Mir gefällt, dass der Tod kein Tabuthema ist und Gottie sich sehr intensiv damit beschäftigt. Es ist weder kitschig noch unglaubwürdig. Die Theorien über Zeit und Raum werden komplett auf den Kopf gestellt und selbst als Leserin wusste ich nicht immer, wo ich mich gerade befand. Diese intensive Trauerverarbeitung geht wirklich ins Herz und gibt dem Jugendroman eine ganz besondere Note. Natürlich ist auch ganz viel Schönheit in den geschriebenen Worten zu finden. Schönheit, die das Alter von Gottie verdeutlicht, denn es geht auch um erste Liebe und der Sehnsucht sich in Thomas Küssen zu verlieren. Das Jugendbuch ist dem empfohlenen Lesealter ab 14 Jahren komplett angemessen. Die angenehme Schriftgröße und das Cover wirken sehr ansprechend. Auch die Story an sich, wird nicht überfordern, da sie nicht nur traurig ist, sondern auch von vielen Dingen erzählen kann, die jugendliche Leserinnen in diesem Alter bewegt. Das Debüt der Autorin empfand ich als sehr gelungen. Ich flog förmlich durch die Seiten und verlor mich regelrecht in Zeit und Raum. Das Lesen war wirklich angenehm und ich konnte mich auf Gottie komplett einlassen. Sie wirkte auf mich altersgemäß, obwohl eben auch jede Menge Traurigkeit vorhanden ist, die sich im weiteren Verlauf der Story zwar nicht gänzlich verliert, allerdings andere Prioritäten freisetzt. Ein Neubeginn an Emotionen, die den Schmerz ein klein wenig beiseite drängen konnten. Insgesamt ein wundervolles Jugendbuch, welches sich zu Lesen lohnte. Sehr gerne eine Leseempfehlung an "Ein bisschen wie Unendlichkeit". Manchmal lohnt es sich tatsächlich auch zwischen den Zeilen zu lesen, um die menschliche Psyche zu begreifen. Der Autorin ist es gelungen mich abzuholen und mir ganz viele kostbare Gedanken zu schenken.

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Mehr Schein als Sein!
von Runar RavenDark aus Solingen am 04.03.2017

Das Jugendbuch "Ein bisschen wie Unendlichkeit" von Harriet Reuter Hapgood ist 384 Seiten lang und beim Fischerverlag erschienen. Das Hardcover kommt in einer schönen gebundenen Qualität und hat sehr schöne dicke Leseseiten. Der abnehmbare Umschlag hat eine grandiose Illustration, welche auf einem Foto nur halb so gut zur Geltung kommt.... Das Jugendbuch "Ein bisschen wie Unendlichkeit" von Harriet Reuter Hapgood ist 384 Seiten lang und beim Fischerverlag erschienen. Das Hardcover kommt in einer schönen gebundenen Qualität und hat sehr schöne dicke Leseseiten. Der abnehmbare Umschlag hat eine grandiose Illustration, welche auf einem Foto nur halb so gut zur Geltung kommt. Der Strudel der Farben, die batik ähnliche Verwirbelung, die Schnörkelschrift und die silbern leuchtenden Sterne sind wunderschön und machen im Regal echt was her. Eins der tollsten Cover die ich in diesem Jahr bis jetzt entdeckt habe. Auch im Innenteil sind auf manchen Seiten schöne optische Spielereien mit Zahlen und Formeln, die dem Buch einen ganz besonderen Flair verleihen. Gottie steht total auf Mathe und Physik. Aber leider läuft das Leben nicht nach einer Berechnung oder Gleichung. Es scheint alles gerade im Chaos zu versinken, denn ihr geliebter Großvater ist gestorben, der Junge mit dem sie den ersten Sex hatte, lässt sie abblitzen und mit ihrer besten Freundin hat sie sich auseinandergelebt. Niemand scheint sie zu verstehen und ihre Trauer und Einsamkeit rauben ihr fast den Verstand. Dann tritt auf einmal ihr bester Freund aus Kindheitstagen Thomas wieder unerwartet in ihr Leben und ihre Gefühle versinken noch mehr im Chaos. Gottie durchlebt plötzlich Situationen aus der Vergangenheit und verliert dabei im realen Leben Zeit. Wird sie langsam verrückt oder gibt es tatsächlich Wurmlöcher und was hat das alles mit der Weltschmerzausnahme zu tun? Das Buch hat mich eigentlich gleich durch die Thematik gefesselt, denn ich bin selbst sehr fasziniert und interessiert an Physik und Astronomie. Der Anfang hat recht gut begonnen und es hat sich auch eine nette Liebesgeschichte entwickelt mit vielen Komplikationen im Außen. Leider muss ich aber sagen, dass die Story sich ab dem Mittelteil bis Ende unheimlich gezogen hat. Es kam immer wieder zu Zeitsprüngen, die teilweise verwirrten und mir entzog sich auch der Sinn, weshalb einige Zeitsprünge stattfanden. Es kam mir so vor, dass viele Zeitsprünge lediglich dem Sinn dienten um die Seitenzahl zu pushen. Man hätte sicherlich das halbe Buch kürzen können. Zu der Protagonistin bekam ich leider emotional auch keinen richtigen Bezug. Der Schreibstil war leider nicht sehr bildhaft und mir fehlten auch die Emotionen. Öfters wollte ich abbrechen, aber hab mich dann doch durch die letzten Seiten gekämpft. Das Ende war dann stimmig, aber auch nicht wirklich herausragend. Das Buch an sich ist nett, die Idee ist gut, aber die ganze Story kommt nicht wirklich in Schwung. Bei dem wunderschönen Cover hab ich mich wohl blenden lassen. Fazit: Eine nette Liebesgeschichte mit einem tollen Thema, welche zwischendurch aber verwirrend wird durch unzählige Zeitsprünge, die nicht faszinieren, sondern irgendwann nur noch sich zäh dahinziehen. Es fehlen mir bildhafter Schreibstil, Emotionen und Bezug zu den Protagonisten. Das Cover ist wunderschön aber das Buch an sich ist "Mehr Schein als Sein" und nur wegen dem Cover gibt es von mir 3 Sterne, statt nur 2. Keine Leseempfehlung von mir, aber fürs Regal sehr schön!

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Ein Trip durchs Universum der Gefühle
von Tracy am 01.03.2017

Gottie kennt jede Theorie zu Raum und Zeit und kann alles mit einer Formel erklären. Außer, warum ihr bester Freund Thomas, der vor einigen Jahren weggezogen war, plötzlich wieder auftaucht. Warum niemand ihre Verzweiflung über den Tod ihres Großvaters Grey versteht. Und warum sie in Flashbacks ganze Szenen ihres... Gottie kennt jede Theorie zu Raum und Zeit und kann alles mit einer Formel erklären. Außer, warum ihr bester Freund Thomas, der vor einigen Jahren weggezogen war, plötzlich wieder auftaucht. Warum niemand ihre Verzweiflung über den Tod ihres Großvaters Grey versteht. Und warum sie in Flashbacks ganze Szenen ihres Lebens erneut durchlebt. Verliert sie den Verstand oder wird sie wirklich in die Vergangenheit versetzt? (Auszug Klappentext) Schreibstil: Der Schreibstil ist flüssig und das Buch lässt sich so sehr gut hintereinander lesen. Die Geschichte wird aus Gotties Sicht in der Gegenwart erzählt. Das Layout gefällt mir gut, die Kapitel haben interessante Überschriften, ab und zu lockern andere Schriftarten oder herum wuselnde Buchstaben und Zahlen die Seiten auf. Zudem ist das Cover einfach bestechend herausragend. Charaktere: Gottie (eigentlich Margot) konnte mich nicht überzeugen. Ihr ständiges Selbstmitleid und ihr Egoismus machten es mir nicht leicht mit ihr zurechtzukommen. Thomas mochte ich auch von Anfang an auch nicht, weil ich auch nicht verstand, warum die beiden als „Best friends“ keinen Kontakt zueinander gehalten haben. Im Laufe der Geschichte wird er zwar etwas sympathischer, dennoch wirkt er sehr flach. Die Handlungen und Absichten der Nebenfiguren wie Gotties Bruder Ned, ihren Vater und Jason konnte ich oft nicht überhaupt nicht nachvollziehen, weshalb ich mich auch mit diesen schwertat. Meine Meinung: Vorweg muss ich sagen, dass ich Zeitreiseromane sowie -filme liebe. Es ist ein extrem komplexes Thema, was mich immer wieder zum Nachdenken anregt. Dieses Thema wird hier auch wirklich in der Geschichte um Gottie mit physikalischen Inhalten erklärt. Wer aber, so wie ich, nicht gerade ein Physik-Ass ist, dem reichen die Erklärungen von Raum-Zeit-Verschiebungen, Wurmlöchern und Paralleluniversen leider nicht annähernd aus um tatsächlich durchzublicken. Dazu hätte ich mir gern noch ein Glossar gewünscht, dass diese Formeln und Theorien näher erklärt. Ob ich es dann verstanden hätte, ist eine andere Frage, so ist es in jedem Fall für den Otto-Normal-Leser oft gar nicht verständlich. Dieser Umstand ist so frustrierend, dass man sich schon fast über jeden „Flashback“ oder jedes Wurmloch, durch welches Gottie eingesogen wird, ärgert und noch verwirrter zurückbleibt. Man kommt sich schon beinahe überflüssig und doof beim Lesen vor. Ich hatte oft das Gefühl, hier nicht richtig anzukommen - was will mir die Geschichte sagen, wo will sie mit mir hin? Ich fühlte mich, als ob ich durch Nebel ging. Das Hauptaugenmerk des Buches liegt auf Gotties Trauer und Verluste, die sie nicht überwinden kann. Sie igelt sich ein, rast durch ein Wurmloch ins nächste ohne das eine Besserung eintritt... Ist unser aller Schicksal vorbestimmt? Oder kann man es ändern, ohne dabei das Leben der anderen zu sehr zu ändern? Der Leser erfährt erst am Ende, ob Gotties Psyche verrückt spielt, oder ob sie wirklich durch die Zeit reist. Ich hatte mir mehrere mögliche Enden erdacht, von der bisher leider nichts so eingetreten ist. Was diese Geschichte, die mich insgesamt nicht besonders überzeugen konnte, rettet, ist nur der Spannungsbogen, der mich immer wieder auf eine Besserung der Story hoffen ließ und mich nur so durch die Seiten preschte. Zum Schluss möchte ich nun noch sagen, dass dieser Roman der wohl schlechteste Roman über Zeitreisen ist, den ich bisher gelesen habe. Von denen hatten alle einmal Momente, bei dem ich zeitweise verwirrt war und noch einmal nachlesen musste. Dieses Nachlesen hat mir bei diesem Buch nicht geholfen! Um es mit den Worten aus Gotties Welt zu beschreiben: Diese Geschichte übte einen unendlichen Sog auf mich aus, katapultierte mich mit Lichtgeschwindigkeit durch die Kapitel, ließ mich ab und an in einem Wurmloch straucheln und spuckte mich verwirrt wieder in eine der möglichen Gegenwarten aus. Ich vergebe trotz des Gemeckers 3 von 5 Sternen, einfach weil ich als Leser gut unterhalten wurde, wenn ich mir auch viel mehr erhofft hätte.

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Ein bisschen konfus, aber ansonsten empfehlenswert!
von einer Kundin/einem Kunden am 28.02.2017

Nach den ersten zwei Kapiteln dachte ich mir nur: " Wie? Ich verstehs nicht. " Es lag weniger am Schreibstil, sondern vor allem an den mathematischen Formeln und physikalischen Gedankengänge der Hauptprotagonistin, die mich ehrlicherweise verwirrten. (liegt aber mit Sicherheit daran, dass ich persönlich nichts damit anfangen kann. )... Nach den ersten zwei Kapiteln dachte ich mir nur: " Wie? Ich verstehs nicht. " Es lag weniger am Schreibstil, sondern vor allem an den mathematischen Formeln und physikalischen Gedankengänge der Hauptprotagonistin, die mich ehrlicherweise verwirrten. (liegt aber mit Sicherheit daran, dass ich persönlich nichts damit anfangen kann. ) Plötzlich kamen da Wurmlöcher und Dinge vor, die für mich absolut unrealistisch sind und mit denen ich mich auch im Laufe des Buches nicht anfreunden konnte. Aber: Es war dennoch eine sehr schöne, zarte Liebesgeschichte, die bis zum Schluss spannend blieb. Ich bin froh, dass ich es zu Ende gelesen habe, denn das lohnt sich auf jeden Fall!

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Ein bisschen anders
von Anja aus Merchweiler am 27.02.2017

Warum ich das Buch gekauft habe? Eindeutig wegen dem Cover! Es ist einfach ein Traum und da konnte ich unmöglich widerstehen. Der Klappentext hat es mir auch angetan. Allein die ersten Sätze, sind der Wahnsinn. Leider gingen meine Vorstellungen und der Inhalt jedoch etwas auseinander. Gottie ist in der Trauer... Warum ich das Buch gekauft habe? Eindeutig wegen dem Cover! Es ist einfach ein Traum und da konnte ich unmöglich widerstehen. Der Klappentext hat es mir auch angetan. Allein die ersten Sätze, sind der Wahnsinn. Leider gingen meine Vorstellungen und der Inhalt jedoch etwas auseinander. Gottie ist in der Trauer um ihren verstorben Großvater versunken. Sie hat ihre Freunde vernachlässigt und sich in ihre eigene Welt zurückgezogen. Erst das auftauchen des ehemaligen Nachbarsjungen Thomas, kann sie aus ihrem Tief herausreißen, jedoch gehen merkwürdige Dinge, mit seiner Rückkehr einher. Gottie verschlägt es immer wieder in die Vergangenheit. Sie erlebt wichtige Szenen des vergangenen Jahres noch einmal. Das Glück ihrer ersten Liebe, sowie auch den Verlust eines geliebten Menschen. Immer wieder versucht sie diese Flashs wissenschaftlich zu erklären und ihren Ursprung zu finden. Faszit: Die Idee fand ich an sich nicht schlecht. Leider habe ich noch nie so lange gebraucht, um überhaupt in ein Buch reinzufinden. Der Schreibstil konnte mich nicht ganz begeistern. Die Charaktere waren mir etwas zu oberflächlich, da hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht, vor allem was die Liebe angeht. Am Ende konnte es mich aber trotz allem zu Tränen rühren, was einfach an diesen wunderschönen Zitaten liegt. Kann man erst lieben, wenn man die Trauer überwunden hat? Ich hoffe nicht...

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Traurigkeit verbindet
von Nicole aus Nürnberg am 26.02.2017

Meine Meinung zum Jugendbuch: Ein bisschen wie Unendlichkeit Aufmerksamkeit: Diesen Punkt findet ihr auf meinem Blog, nebenbei verlinke ich auch noch eine andere liebe Bloggerin, die auch dieses Buch gelesen hat. Inhalt in meinen Worten: Wenn ein geliebtes Familienmitglied stirbt, dass auch noch so etwas wie ein Vater ist, dann steht die Welt Kopf.... Meine Meinung zum Jugendbuch: Ein bisschen wie Unendlichkeit Aufmerksamkeit: Diesen Punkt findet ihr auf meinem Blog, nebenbei verlinke ich auch noch eine andere liebe Bloggerin, die auch dieses Buch gelesen hat. Inhalt in meinen Worten: Wenn ein geliebtes Familienmitglied stirbt, dass auch noch so etwas wie ein Vater ist, dann steht die Welt Kopf. Und vor allem dann, wenn auch noch ein langjähriger bester Freund, den man Jahrelang nicht gesehen hat, auf einmal wieder da ist. Dann gibt es erst einmal Gefühlsverwirrung, und das ist für Gottie nicht ganz leicht zu verstehen, vor allem weil sie mit dem Schmerz der in ihrem Inneren tobt, nicht zurecht findet. Und dann gibt es auch noch diese Wurmlöcher, die sie immer wieder in die Vergangenheit katapultiert. Erst nach und nach wird ihr bewusst, woran das liegt, und was ihr das Universum sagen möchte. Was das ist, und was sie mit Thomas, und ihrem Bruder erlebt, das soll euch das Buch verraten. Wie ich das Buch empfand: Ich konnte das Buch recht schnell durchlesen, denn die Sprache ist bis auf gewisse Wurmlöcher und Matheformeln sehr leicht zu verstehen. Und ich wollte bis zum Ende erfahren, was mit Gottie und ihren Wurmlöchern so alles passieren wird. Doch irgendwie wurde es bis zum Ende sehr konfus und es war nicht mehr realistisch. Das fand ich dann etwas schade. Charaktere: Thomas ist der lang geliebte Freund aus Gotties Vergangenheit und er wird zur Zukunft, und nachdem die beiden sowieso miteinander verbunden sind, aufgrund dessen, dass sie eine Blutsbrüderschaft haben, doch Gottie kommt nicht so gut zurecht, dass er wieder da ist. Dann gibt es natürlich Gottie, sie ist die Hauptakteurin in diesem Buch, ihr Bruder und ihre beste Freundin, so wie ihren Großvater, der zwar selbst nicht mehr im Buch anzutreffen ist, aber dennoch immer präsent da ist. Ein sehr wichtiger Protagonist in diesem Buch ist Umlaut. Eine Katze, die es schafft, immer dann aufzutauchen, wenn jemand zu tief abtaucht. Diese Mischung an Charakteren war an sich eine tolle Idee, wenn es nicht diese Irrungen und Wirrungen gegeben hätte, mit denen ich mir etwas schwer getan habe. Schreibstil: Wie schon erwähnt ist der Schreibstil in diesem Buch sehr einfach, bis auf manche Matheformel, die aber nicht allzu oft auftaucht. Und dadurch hat sich das Buch gut lesen lassen, auch und gerade wenn ich mir mit dem Rest etwas schwer getan habe. Was ich gut fand: Trauer ist für jeden schwer, gerade weil es auch vier Phasen gibt, die jeder Trauernde in irgendeiner Form durchläuft und gerade dieses Buch geht mit Gottie in diese Phasen, auch wenn diese nicht bewusst angesprochen werden. Deswegen denke ich, dass derjenige der gerade selbst in einem solchen Schmerz gefangen ist, Hilfe erfahren kann, und dadurch vielleicht wieder neuen Mut schöpfen kann. Jedoch auch für das Umfeld, können wichtige Aspekte vorhanden sein. Denn wenn jemand trauert, dann schließt er sich oft in sich selbst ein, und bis da wieder jemand durchkommt, braucht es Zeit und Geduld, und das beweisen Thomas, und viele andere in diesem Buch. Lassen ihr Zeit wieder zu sich finden aber geben auch klare Signale, dass es so nicht weitergehen darf, das nicht alles grau in grau ist, es gibt auch Farbe. Deswegen empfehle ich jedem das Buch, der selbst in einer Trauer steckt. Was mir nicht gut gefallen hat: Ich tat mir mit den Zeitsprüngen und Wurmlöchern wirklich sehr schwer. Sie waren für mich teilweise nicht nachvollziehbar und ich hatte das Gefühl, dadurch wird das Buch sehr in die Länge gezogen. Vor allem als dann am Ende noch wichtige Schlüsselszenen, die sonst im Buch nicht auffindbar waren, kommen, war ich etwas enttäuscht, diese Schlüsselszenen hätte ich mir wirklich auch während dem Buch gewünscht. Die Liebesgeschichte die letztlich im Klappentext zu erwarten war, war für mich nicht wirklich vorhanden, das fand ich schade. Die Autorin: Ich habe irgendwie das Gefühl das diese Debüt die Lebensgeschichte von dieser Autorin ist, natürlich nicht eins zu eins, aber es mutet etwas an. Gerade weil ihr Großvater, dem diese Geschichte gewidmet ist ein deutscher Mathematiker war. Bewertung: Nachdem ich mir letztlich mit dem Buch nicht ganz leicht getan habe und mir wirklich immer wieder die Frage stellt, um was es in diesem Buch geht, war ich dann zwischen drin schon eher bei der Bewertung von 2 Sternen. Jedoch hat mir gerade das Ende wo endlich die wichtigsten Szenen positiv aufgefallen sind, und auch der Schreibstil sehr gut gefallen hat und ich es im Endeffekt nachvollziehen konnte, gebe ich drei von fünf Sternen.

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Sintflut der Gefühle
von einer Kundin/einem Kunden aus Thum am 24.02.2017

Inhalt: »So ist es, wenn man jemanden liebt. So ist es, wenn man um jemanden trauert. Ein bisschen wie Unendlichkeit.« Gottie lebt so in ihrer ganz eigenen Welt. Während alle um sie herum in den Ferien von einer Party in die Nächste hechten, den Tag am Strand verbringen oder andere... Inhalt: »So ist es, wenn man jemanden liebt. So ist es, wenn man um jemanden trauert. Ein bisschen wie Unendlichkeit.« Gottie lebt so in ihrer ganz eigenen Welt. Während alle um sie herum in den Ferien von einer Party in die Nächste hechten, den Tag am Strand verbringen oder andere Dinge erleben, hegt sie nur den Wunsch unter dem Apfelbaum zu liegen, in die Sterne zu schauen und über das Universum zu philosophieren. Sie kennt jede Gleichung & jede Theorie zu Raum und Zeit und kann dies super auf dem Gedächtnis heraus mit einer Formel erklären. Doch das Genie sein hat einen Haken. Denn wenn sich in der Physik alles per Formel erklären lässt, so lässt sich dies nicht auf den Alltag anwenden. So versteht sie nicht, wieso ihr Sandkastenfreund Thomas so plötzlich verschwand und nun wieder an ihre Türe klopft. Warum niemand sieht wie sehr sie mit dem Verlust ihres Großvaters zu kämpfen hat. Und vor allem nicht, warum sich ihre Leben urplötzlich in Flashbacks abspielt und sie bisher erlebte Szenen wieder durchlebt! Jess ist hin und her gerissen, denn wenn sie nicht gerade dabei ist den Verstand zu verlieren, so reist sie tatsächlich in die Zukunft zurück! Doch warum und wie kann sie diesen Geschehnissen entkommen? Meinung Ich habe mich unheimlich auf dieses herzzerreißende Debüt von Harriet Reuter Hapgood gefreut, die mich schon allein mit ihrem unglaublich faszinierenden Klapptext, aber auch mit der Covergestaltung zu ihrem Werk, vollkommen umgehauen hat. -Nun ja, aber manchmal reicht dies nicht aus! Ich habe unglaublich lange gebraucht, bis ich endlich halbwegs in der Handlung angekommen war. Zu verwirrend schienen mir die Zeitachsen ineinander überzulaufen und es war für mich nicht wirklich ersichtlich oder auch spürbar, warum was weshalb ausgerechnet jetzt geschieht. Leider ließ mich dieses verwirrende Gefühl nicht los und klärte sich mit den letzten 3-4 Kapitel allmählich auf. Für meine Verhältnisse leider etwas zu spät, denn die Momente in denen ich verzweifelt nach Erklärung lechzte und auf den erlösenden AHA-Effekt lauerte, blieben während dessen vollkommen aus. Vielleicht stand ich einfach auf dem Schlauch und dadurch wollte die Harmonie, die bewegenden Gefühle, die ergreifenden Momente oder gar die Erklärungsversuche einfach nicht auf mich überschwappen, so dass ich einfach nur schier blind durch die Handlung stolperte. So kommt es, dass mich der Inhalt zwar unterhalten hat, aber ich wie ein verirrtes Etwas durch die Seiten huschte. Die ?Liebesgeschichte? dahinter hat mich sehr gerührt, auch der Kampf aus der lähmenden Trauer zu entfliehen und nochmals zu sich selbst zurück zu finden, fand ich spannend und hat mich sehr berührt. Gottie ist eine unheimlich sympathische und auch charakterstarke Hauptprotagonistin, der ich gerne gelauscht habe und auch gemeinsam mit ihr zurück ins Leben gekämpft habe. Ich konnte mich total auf sie einlassen, mit ihr fühlen, verzweifeln und vieles mehr. Es war echt toll an ihrer Seite, wenn da nicht die Flashbacks gewesen wären, die mich verzweifeln liesen. Der Schreibstil ist toll. Locker, sehr angenehm, ruhig und bewegend geleitet er den Leser durch die Seiten und hat zu dem eine tolle bildliche Komponente, die dem Leser ermöglicht in die Welt von Gottie einzudringen. Doch leider reichte dies nicht aus um mir die Handlung selbst näher zu bringen und mir dabei half, hinter die Kulissen zu blicken. Fazit: Unterhaltung ist bei dem Debüt von Harriet Reuter Hapgood in vielerlei Hinsicht geboten und die Charaktere greifbar bzw. authentisch geschildert. Leider lenkte es nicht von den Ungereimtheiten ab, die die Flashbacks nicht nur bei Gottie, sondern auch bei mir auslösten, so dass ich nicht wirklich hinter die Botschaft der Handlung vordringen konnte. Schade, denn dieses Buch hat auf jeden Fall potential um den Leser mit viel Gefühl umzuhauen, nur bei mir hat es nicht 100% geklappt.

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Wundervoll!
von einer Kundin/einem Kunden am 23.02.2017

Kurz vor den Ferien möchte Gottie nur in Ruhe gelassen werden. Zu tief sitzt der Schmerz vom Verlust ihres Großvaters namens Grey. Er war wie ein Vater für sie und hat ihr die Welt der Mathematik gezeigt. Gottie liebt die Mathematik und kennt jede Formel für Raum und Zeit.... Kurz vor den Ferien möchte Gottie nur in Ruhe gelassen werden. Zu tief sitzt der Schmerz vom Verlust ihres Großvaters namens Grey. Er war wie ein Vater für sie und hat ihr die Welt der Mathematik gezeigt. Gottie liebt die Mathematik und kennt jede Formel für Raum und Zeit. Für sie lässt sich jedes Problem mit einer mathematischen Formel erklären. Außer warum ihr bester Freund Thomas, der sie vor 5 Jahre verlassen hat, auf einmal wieder da ist. Oder warum sie plötzlich Flashbacks hat in denen sie ganze Ausschnitte ihres Lebens noch einmal durchlebt. Für Gottie ist klar, sie wird wegen dem ganzen Kummer in ihrem Leben verrückt. Oder sind es vielleicht schwarze Löcher, die sie in die Vergangenheit bringen? Und wenn es so ist, wie kann sie im Jetzt bleiben bei Thomas, der plötzlich viel mehr ist als ein bester Freund. Ein wundervolles Debüt von Harriet Hapgood über Kummer, Schmerz, die erste große Liebe und die unfassbare Schönheit des Lebens.

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