Ein deutscher Sommer

Roman

Ein kühnes Stück Literatur über die deutsche Wirklichkeit.
Am 16. August 1988 überfallen zwei Kriminelle die Filiale der Deutschen Bank in Gladbeck - es folgt die wohl spektakulärste Geiselnahme der deutschen Nachkriegsgeschichte. Gejagt von einer Journalistenhorde, fliehen sie durchs Land, töten vor laufenden Kameras und werden interviewt, während die Geiseln in Lebensgefahr schweben - ein Sündenfall des Journalismus, ein Offenbarungseid der Polizei. Peter Henning erzählt von Männern und Frauen, die binnen 54 Studen an den Rand ihrer Existenz gebracht werden und sich entscheiden müssen: für ein richtiges oder ein falsches Leben.
Portrait
Peter Henning, 1959 in Hanau geboren, studierte Germanistik und Philosophie in Frankfurt am Main und lebt heute als freier Schriftsteller in Köln. Mit "Tod eines Eisvogels" (1997) und "Aus der Spur" (2000) trat Henning als Schriftsteller in Erscheinung, zuletzt erschienen seine Romane "Die Ängstlichen" (2009), "Leichtes Beben" (2011) und "Ein deutscher Sommer" (2013). Seine Arbeit wurde mit Stipendien der Kunststiftung NRW und der Robert Bosch Stiftung gefördert, eine Verfilmung seines Romans "Ein deutscher Sommer" ist in Vorbereitung. Zuletzt erschien sein Roman "Die Chronik des verpassten Glücks" im Luchterhand Literaturverlag (2015).
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 608, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.05.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783641167882
Verlag btb
Verkaufsrang 11.391
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

„Erinnerungen werden wach“

Martina Wolf, Thalia-Buchhandlung Heilbronn

In allen Menschen, die zum Zeitpunkt diesen Desasters alt genug waren, um das Geschehen am Bildschirm mitzuverfolgen, werden bei der Lektüre von diesem Buch Bilder erwachen, die sie längst vergessen glaubten. Die verschiedenen Erzählperspektiven - der Polizist, der Busfahrer, die Taxifahrerin, der Reporter - bringen dem Leser die Ereignisse In allen Menschen, die zum Zeitpunkt diesen Desasters alt genug waren, um das Geschehen am Bildschirm mitzuverfolgen, werden bei der Lektüre von diesem Buch Bilder erwachen, die sie längst vergessen glaubten. Die verschiedenen Erzählperspektiven - der Polizist, der Busfahrer, die Taxifahrerin, der Reporter - bringen dem Leser die Ereignisse erschreckend nahe. Sehr beeindruckend!

„Für Ihren eReader!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Sehr spannend und lesenswert ist dieser politische Roman, der den Banküberfall in Gladbeck im August 1988 mit anschließender Geiselnahme erzählt, und das Verhalten der Presse kritisch in den Focus rückt. Es war ebenso ein sehr heißer Sommer. Sehr spannend und lesenswert ist dieser politische Roman, der den Banküberfall in Gladbeck im August 1988 mit anschließender Geiselnahme erzählt, und das Verhalten der Presse kritisch in den Focus rückt. Es war ebenso ein sehr heißer Sommer.

„sofort vor Augen“

Andrea Rauh, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Ein beeindruckender Roman, der einem diesen damals völlig perversen Entführungsfall sofort wieder in Erinnerung bringt. Der Tag entwickelt sich anhand verschiedener unabhängig voneinander agierender Personen, die von dem Entführungsdrama mehr oder weniger tangiert wurden, dazwischen immer wieder die eigentliche Entführung eingeflochten. Ein beeindruckender Roman, der einem diesen damals völlig perversen Entführungsfall sofort wieder in Erinnerung bringt. Der Tag entwickelt sich anhand verschiedener unabhängig voneinander agierender Personen, die von dem Entführungsdrama mehr oder weniger tangiert wurden, dazwischen immer wieder die eigentliche Entführung eingeflochten. Sehr gut recherchiert und geschrieben, eine klare und wertfreie Analyse spannend umgesetzt.

„Deutsche Zeitgeschichte.“

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Die Ereignisse des Gladbecker Geiseldramas sind manchem sicher noch im Gedächtnis. Peter Henning schildert die Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven. Nur der Leser kennt die Verbindungen. Der Polizist mit seiner Einheit, der daran verzweifelt, nicht eingreifen zu dürfen, der Journalist, dessen neugeborener Sohn um sein Leben kämpft, Die Ereignisse des Gladbecker Geiseldramas sind manchem sicher noch im Gedächtnis. Peter Henning schildert die Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven. Nur der Leser kennt die Verbindungen. Der Polizist mit seiner Einheit, der daran verzweifelt, nicht eingreifen zu dürfen, der Journalist, dessen neugeborener Sohn um sein Leben kämpft, während er möglichst die Sensationsgier des neugegründeten RTL Senders bedienen soll. Zwischendurch immer wieder Kapitel aus dem Geschehen der Geiselnahme. Ein Stück Zeitgeschichte spannend und mitfühlend aber nicht voyeuristisch erzählt. Lassen Sie sich durch die vielen Erzählstränge nicht verwirren.

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