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Ein Drama für Jack Taylor

Band 4

Jack Taylor

(4)
"Da draußen ist jemand, der ein unheimliches Spiel spielt und ungestraft mordet." Jack Taylor ist trocken - und das seit sechs Monaten. Ohne Schnaps geht es ihm so schlecht, dass er auch das Koksen eingestellt hat. Und es gibt Gerüchte in Galway, er sei sogar zur Messe in der Kirche gesehen worden. Als zwei Studentinnen tot aufgefunden werden, sieht zunächst alles nach einem tragischen Zufall aus. Doch bei beiden Leichen findet sich jeweils ein Buch des irischen Klassikers Synge, signiert mit "Der Dramatiker". Bei einer starken Tasse Kaffee fasst Jack den Entschluss, diesen Dramatiker zu stellen - ein Vorhaben, das ihm bald schon weit mehr zu schaffen macht als der Entzug ...

"Ich las meine Aufzeichnungen durch und versuchte zu begreifen, was ein Killer an Synge so toll fand, dass er das Werk dieses Mannes als Signet verwenden wollte. Ich kapierte es nicht. Mir gefiel aber, was Yeats über Synge sagte: 'Er war umso verhasster, da er seinem Land gab, was es brauchte, ein kaltes, ungerührtes Herz.'"
Portrait
Ken Bruen, geboren 1951 und wohnhaft in Galway, hat am Trinity College in Dublin über Metaphysik promoviert, bevor er anfing, Krimis zu schreiben. Er erhielt zahlreiche Preise, darunter den renommierten Shamus-Award, der ihm gleich zwei Mal verliehen wurde, 2009 den Grand prix de littérature policière und 2010 den Deutschen Krimi Preis.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 240 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.06.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783037920060
Verlag Atrium Verlag AG Zürich
Dateigröße 1070 KB
Übersetzer Harry Rowohlt
eBook
7,99
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„Jack Taylor ist wieder da!“

Hendrikje Adriani, Thalia-Buchhandlung Berlin, Eastgate

Und da ist er wieder, Jack Taylor, der versoffene Chaos-Detektiv aus Galway. Wobei - versoffen? Nein, denn Jack Taylor ist tatsächlich mal ein ganzes Buch lang trocken. Dafür hat er mit einigen anderen "Dämonen" zu kämpfen. Meine Theorie ist ja, dass die Sprache und die Art des Erzählens in den Jack Taylor-Krimis immer der Wirkung der jeweiligen Droge angepasst ist, der Jack verfällt. Dieser Band liest sich wie ein heftiger Kater - und was für einer. Und da ist er wieder, Jack Taylor, der versoffene Chaos-Detektiv aus Galway. Wobei - versoffen? Nein, denn Jack Taylor ist tatsächlich mal ein ganzes Buch lang trocken. Dafür hat er mit einigen anderen "Dämonen" zu kämpfen. Meine Theorie ist ja, dass die Sprache und die Art des Erzählens in den Jack Taylor-Krimis immer der Wirkung der jeweiligen Droge angepasst ist, der Jack verfällt. Dieser Band liest sich wie ein heftiger Kater - und was für einer.

„Jack Taylor, das ist der irische Ableger des Krimi Noir...“

Moritz Revermann, Thalia-Buchhandlung Neuss

Ken Bruen ist promovierter Metaphysiker, sieht aus wie ein Rausschmeisser in einer x-beliebigen irischen Kneipe, schreibt brillante Krimis und hat das Glück, von Harry Rowohlt übersetzt zu werden. Denn, was Rowohlt anfasst bzw. übersetzt, besitzt schon einmal eine Aufmerksamkeit, die sich zweifelsohne lohnt. Auch in diesem Fall.

Die Jack Taylor Romane lassen sich von ihrer Coolness und ihrem Zynismus am ehesten mit den Parker-Romanen Richard Starks vergleichen. Andersartig, herausragend und nie einfache Kost, - da bleibt einem die Gabel so manches Mal im Munde stecken...

Jack Taylor, Ex-Cop und dem Alkohol und Drogen nicht abgeneigter Private-Eye, ist inzwischen seit Wochen trocken. Natürlich nicht nur selbstgewählt und ebensowenig selbstgewählt sind seine Verstrickungen in seinem neuesten Fall. Wie immer gibt's auf die Schnauze, wie immer lässt ihn dieses nur noch abgeklärter und desillusionierter werden. Klassischer Noir eben. Große Kunst!
Ken Bruen ist promovierter Metaphysiker, sieht aus wie ein Rausschmeisser in einer x-beliebigen irischen Kneipe, schreibt brillante Krimis und hat das Glück, von Harry Rowohlt übersetzt zu werden. Denn, was Rowohlt anfasst bzw. übersetzt, besitzt schon einmal eine Aufmerksamkeit, die sich zweifelsohne lohnt. Auch in diesem Fall.

Die Jack Taylor Romane lassen sich von ihrer Coolness und ihrem Zynismus am ehesten mit den Parker-Romanen Richard Starks vergleichen. Andersartig, herausragend und nie einfache Kost, - da bleibt einem die Gabel so manches Mal im Munde stecken...

Jack Taylor, Ex-Cop und dem Alkohol und Drogen nicht abgeneigter Private-Eye, ist inzwischen seit Wochen trocken. Natürlich nicht nur selbstgewählt und ebensowenig selbstgewählt sind seine Verstrickungen in seinem neuesten Fall. Wie immer gibt's auf die Schnauze, wie immer lässt ihn dieses nur noch abgeklärter und desillusionierter werden. Klassischer Noir eben. Große Kunst!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Ein Drama für Jack Taylor – und die, die ihn mögen
von Alexia am 04.03.2013
Bewertet: Kunststoff-Einband

Jacks Drogendealer landet im Knast und hat einen Auftrag für Jack. Seine Schwester ist ums Leben gekommen. Die Polizei geht von einem Unglücksfall aus, der Dealer von Mord. Jacks Interesse an der Sache hält sich in Grenzen, aber das Geld, das er bekommt, überzeugt ihn dann doch, sich der... Jacks Drogendealer landet im Knast und hat einen Auftrag für Jack. Seine Schwester ist ums Leben gekommen. Die Polizei geht von einem Unglücksfall aus, der Dealer von Mord. Jacks Interesse an der Sache hält sich in Grenzen, aber das Geld, das er bekommt, überzeugt ihn dann doch, sich der Sache mal ein wenig anzunehmen. Jack ist mittlerweile trocken, reibt sich aber am täglichen Kampf gegen seine Sucht extrem auf. Er hat immer noch keinen Anker in seinem Leben gefunden. Trauert noch seiner alten Liebe Ann Henderson nach, die mit einem Ex-Kollegen von ihm verheiratet ist, der sie misshandelt. Und von dem auch Jack eine volle Breitseite bekommt. Aber wenn es nur das gewesen wäre… Damit hätte Jack noch leben können. Stattdessen schliddert er auf ein Drama zu, dass sein Leben und das Leben anderer zerstören wird. Der vierte Teil. Wieder schnell gelesen. Man fliegt nur so durch die Seiten. Es ist die schon altbekannte Mischung aus Milieustudie, etwas Kriminalistik, Hadern mit der Kirche und Pater Malachy im Besonderen, ab und an eine Frau (oder etwas in der Art), wieder viel Zwischenmenschliches, viel Belesenes (man wackelt mit den Ohren) und ganz ganz viel Dramatik. Und dann erst mal Luft holen und sich auf den fünften Teil stürzen.

Über Jack Taylor lesen, heißt mit ihm leiden – und zwar richtig!
von Mirjam Berle aus Hagen am 26.02.2011
Bewertet: Kunststoff-Einband

Jack Taylor hat sich wieder gefangen. Kein Alkohol, keine Drogen, sogar dem Rauchen schwört er im Laufe dieses Bands ab. Heftig verprügelt wird er mal wieder, aber die Verletzungen heilen, es bleibt nur ein Humpeln, das ihn nicht aufhält. Auch weibliche Zuneigung bekommt er..., dass er am Ende auch... Jack Taylor hat sich wieder gefangen. Kein Alkohol, keine Drogen, sogar dem Rauchen schwört er im Laufe dieses Bands ab. Heftig verprügelt wird er mal wieder, aber die Verletzungen heilen, es bleibt nur ein Humpeln, das ihn nicht aufhält. Auch weibliche Zuneigung bekommt er..., dass er am Ende auch einen Fall löst, ist sein Geschäft, bildet aber mal wieder nur den Rahmen für eine Handlung, die viel mehr kann, als nur ein Krimi sein. Jack Taylor zu begleiten, heißt mit ihm zu leiden – körperlich und seelisch. Ich habe der Ruhe, die sich hier im Leben Jack Taylors breit machte, nicht getraut... Zu Recht, denn am Ende erwischt es ihn aus einer Ecke, aus der er es niemals erwartet hätte (ich auch nicht). Er fliegt gnadenlos aus der Bahn... diese Wunde wird lange schmerzen...