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Ein geschenkter Anfang

Roman

(9)
»Wer auf meiner Beerdigung weint, mit dem rede ich kein Wort mehr«, hat Lou oft gewitzelt. Lou, die auf der kleinen bretonischen Insel ein echter Paradiesvogel war und von allen geliebt wurde. Lou mit ihren Spleens –Champagner, bitte, aber nur von Mercier! – und Macken – sie kochte miserabel, aber mit Liebe –, einem Lachen, das lauter war als das Kreischen der Möwen, und einem Herzen so weit wie das Meer. Nun ist Lou tot – und die Familie droht auseinanderzubrechen. Im Testament bittet sie ihren Mann Jo, ihr einen letzten Wunsch zu erfüllen: Er soll das zerrüttete Verhältnis zu ihren erwachsenen Kindern Cyrian und Sarah wieder kitten und beide glücklich machen. Erst dann darf er Lous letzten Brief lesen – der versiegelt, natürlich in einer Champagnerflasche, auf ihn wartet. Eine Flaschenpost, die das Leben einer ganzen Familie verändert.
Rezension
»Ein lebenskluges, warmherziges Buch mit zahlreichen überraschenden Wendungen, einer gehörigen Portion schwarzen Humors und wunderbaren, fein gezeichneten Protagonisten.«
Portrait
Lorraine Fouchet, geboren 1956, arbeitete als Notärztin, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Sie ist Autorin zahlreicher Romane. Sie lebt in der Nähe von Paris und auf der Île de Groix, dem Schauplatz von Ein geschenkter Anfang.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 17.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-60056-8
Verlag Atlantik
Maße (L/B/H) 211/135/35 mm
Gewicht 516
Originaltitel Entre ciel et Lou
Verkaufsrang 1.082
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„Mut“

Elke Meißner, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Für Jo hat sich Lou einfach davon gemacht, ohne ihn -
Für Jo ist nichts mehr lebenswert, er plant seinen Abschied von der Welt -
Aber Pomme, seine Enkelin, ist wachsam und rettet im Laufe der Geschichte nicht nur ihm das Leben -
Die Familie um Jo, Cyrian, Sarah findet sich, findet sich neu und lernt die Liebe kennen - und über
Für Jo hat sich Lou einfach davon gemacht, ohne ihn -
Für Jo ist nichts mehr lebenswert, er plant seinen Abschied von der Welt -
Aber Pomme, seine Enkelin, ist wachsam und rettet im Laufe der Geschichte nicht nur ihm das Leben -
Die Familie um Jo, Cyrian, Sarah findet sich, findet sich neu und lernt die Liebe kennen - und über alle und allem wacht Lou. Und irgendwann ist sie stolz, dass sie gehen und loslassen kann.
Ein wunderbarer Roman über Abschiede und Trauer, aber auch Glück, Liebe und familiäre Nähe.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
7
1
1
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melancholisch, heiter, liebenswert.
von einer Kundin/einem Kunden am 21.03.2017

"Sie kochte miserabel, aber voller Liebe, hatte das lauteste Lachen und trank am liebsten Champagner." Nun ist Lou tot. Jo kann es nicht fassen, dass seine große Liebe nicht mehr ist. Alle sind sie gekommen, um sich von Lou zu verabschieden. Kinder, Enkelkinder, Freunde, Bekannte. Alle Bewohner der kleinen... "Sie kochte miserabel, aber voller Liebe, hatte das lauteste Lachen und trank am liebsten Champagner." Nun ist Lou tot. Jo kann es nicht fassen, dass seine große Liebe nicht mehr ist. Alle sind sie gekommen, um sich von Lou zu verabschieden. Kinder, Enkelkinder, Freunde, Bekannte. Alle Bewohner der kleinen bretonischen Insel sind auf den Beinen, um seiner Frau das letzte Geleit zu geben. Jo war immer ein liebevoller, aufmerksamer Ehemann. Seiner Vaterrolle wurde er nicht ganz so gerecht. Ganz im Gegenteil, seine mittlerweile erwachsenen Kinder sind ihm fremd. Die Testamentseröffnung bringt für Jo eine unangenehme Überraschung. Der letzte Wunsch von Lou - Jo soll das zerrüttete Verhältnis zu seinen Kindern Sarah und Cyrian klären. "Champagner, Herzensangelegenheiten, Musik und bretonische Küche" so steht es auf dem Klappentext. Und ja, man möchte sofort auf diese Insel ziehen.

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Nichts ist mehr wie es war
von einer Kundin/einem Kunden aus Wels am 20.03.2017

Lou hat sich davongemacht. Sie ist einfach gestorben und lässt ihre Familie zurück. Da ist Jo ihr Ehemann, der ein liebevoller Mann ist, aber ein miserabler Vater. Er hat immer viel gearbeitet, um seiner Familie etwas bieten zu können, doch seine Kinder kennt er schlecht. Da sind seine Kinder Cyrian... Lou hat sich davongemacht. Sie ist einfach gestorben und lässt ihre Familie zurück. Da ist Jo ihr Ehemann, der ein liebevoller Mann ist, aber ein miserabler Vater. Er hat immer viel gearbeitet, um seiner Familie etwas bieten zu können, doch seine Kinder kennt er schlecht. Da sind seine Kinder Cyrian und Sarah. Cyrian hat zwei Töchter. Eine mit einer Frau, die er liebt, mit der er aber nicht leben kann und eine mit einer Frau, mit der er lebt, die er aber nicht liebt. Sarah wurde in ihrer Jugend so sehr verletzt, dass sie keinen Mann mehr als zwei mal trifft. Sie ist zwar gehandicapt durch eine unheilbar Krankheit, verdreht dennoch allen Männern den Kopf mit ihrer Schönheit. Und dann sind da natürlich die beiden Enkeltochter mit ihren Müttern. Pomme lebt mit ihrer Mutter Maelle mit Jo und Lou auf der Insel Croix und Charlotte mit ihrer Mutter Albane und ihrem Vater Cyrian in Paris. Die Familie ist zerrüttet. Nur Lou hat alle zusammengehalten. Aber Lou hat ein Vermächtnis hinterlassen. Sie betraut Jo mit dem Auftrag, die Kinder glücklich zu machen, da er das in ihrer Kindheit verabsäumt habe. Wenn die Aufgabe erfüllt ist, erhält er einen letzten Brief von seine so sehr geliebten Frau. Für Jo scheint die Aufgabe aussichtslos, doch er erhält Unterstützung von seinen Freunden. Auf der Insel halten alle zusammen. Da wird niemand allein gelassen. „So ist Croix - keine Sentimentalitäten, sondern Gefühl, kein Geschwätz, sondern Taten, keine Einsamkeit, sondern Gemeinsamkeit. Man wird geboren, man stirbt, und dazwischen navigiert man dahin, man liebt, man angelt, man kämpft, entre viel et l’rau - zwischen Himmel und Wasser.“ (S. 74) Lorraine Fouchet hat die tiefe Trauer, die die Zurückgelassenen schwer tragen lässt, wunderschön eingefangen. Man spürt sie in jeder einzelnen Zeile des Buches. Dennoch drückt es nicht auf die Tränendrüse. Die Autorin schafft das ohne Kitsch. Mit subtilem und teils schwarzem Humor kommt trotzdem das Lachen nicht zu kurz und das ist auch in Zeiten der Trauer sehr wichtig. „Humor ist keine der Verzweiflung entsprungene Höflichkeit, sondern die Boje der Ertrinkenden, die ihre Stiefel nicht ausgezogen haben, um schneller unterzugehen.“ (S. 187) Schön langsam strampelt sich Jo wieder an die Oberfläche und er beginnt einen Plan zu verfolgen. Schritt für Schritt lernt er seine Kinder besser kennen und machmal hilft ihm auch der Zufall. Ein schrecklicher Unfall bringt alle wieder zusammen und plötzlich bemerken sie, dass sie eigentlich glücklich sind. Diese Reise in ein neues Leben ist manchmal lustig, manchmal tragisch, manchmal auch traurig und obwohl sich wirklich alles zum Guten wendet, erscheint hier nichts übertrieben. Immer wenn Kitschgefahr droht, passiert irgend ein Fauxpas und rettet die Situation. Ein geschenkter Anfang ist ein wunderschönes Buch, das ist wirklich allen empfehlen kann. Ich bin restlos begeistert und habe die Lektüre sehr genossen! „Ihr seid alle im Haus versammelt, das wärmt mir das Herz. Ihr stellt euch einander, schlagt euch miteinander herum, habt heftige Gefühle. Ihr seid im Innern des gleichen Irrgartens gefangen wie zuvor, aber nun haltet ihr euch an den Händen. (S. 326)

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Eine bewegende Familiengeschichte, die zu Tränen rührt
von einer Kundin/einem Kunden aus Ilmenau am 16.03.2017

Meine Meinung: Aus immer wieder wechselnder Perspektive wird eine rührende Familiengeschichte erzählt, die zeigt, wie schnell aus Missverständnissen und fehlender Kommunikation eine Zerrüttung innerhalb der Familie entstehen kann. Trotz der vielen Personen, die "zu Wort" kommen, verliert man als Leser nie den Überblick. Zu Beginn jeder Erzählung wird in der... Meine Meinung: Aus immer wieder wechselnder Perspektive wird eine rührende Familiengeschichte erzählt, die zeigt, wie schnell aus Missverständnissen und fehlender Kommunikation eine Zerrüttung innerhalb der Familie entstehen kann. Trotz der vielen Personen, die "zu Wort" kommen, verliert man als Leser nie den Überblick. Zu Beginn jeder Erzählung wird in der Überschrift die jeweilige Person und ihr Aufenthaltsort angegeben. Durch diese einzelnen Abschnitte erfährt man sehr viel über die jeweilige Person und lernt sie näher kennen. Von Trauer und Verzweiflung bis hin zum Glücklichsein sind alle Emotionen im Buch enthalten und fesseln damit den Leser. Mein Fazit: Eine tolle Familiengeschichte mit einem einmalig schönen Schreibstil der Autorin.

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