Ein Haus am Kahu River

Roman. Originalausgabe

(4)
Neuseeland 1869: Adalie, Tochter irischer Einwanderer, flieht vor ihrem gewalttätigen Vater nach New Plymouth. Durch Zufall lernt sie die Kunsthändlerin Johanna Fitzgerald kennen. Die beiden sind sich sofort sympathisch, und Adalie hilft von nun an in Johannas Laden aus. Als Johannas Sohn Duncan eines Tages vor ihr steht, verlieben sie sich auf Anhieb ineinander. Ihr Glück scheint perfekt, als er um ihre Hand anhält. Doch ein dunkles Geheimnis der Familie droht alles zu zerstören.

Portrait
Rebecca Maly, geboren 1978, arbeitete als Archäologin und Lektorin, bevor sie sich ganz der Schriftstellerei widmete. Die Kultur der Maori lernte sie bereits im Studium kennen, eine Faszination, die bis heute geblieben ist. Die Autorin kann sich nichts Schöneres vorstellen, als ferne Länder zu bereisen und deren Kultur kennen zu lernen. In ihrer Freizeit genießt sie es, lange Ausritte in der Natur zu machen oder gemütlich mit ihren Katzen daheim zu lesen. Unter ihrem realen Namen Rebekka Pax hat sie bereits erfolgreich mehrere Romane veröffentlicht.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 576
Erscheinungsdatum 14.07.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-41763-2
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 18,8/12/3,8 cm
Gewicht 403 g
Verkaufsrang 40.507
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Kundenbewertungen

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Bewertung sehr gut
von einer Kundin/einem Kunden am 26.03.2017

Das Buch ist intressannt + spannend geschrieben, man kann kaum aufhören zu lesen.

Ein Haus am Kahu River
von Los_Angeles am 22.11.2014

Das Buch „Ein Haus am Kahu River“ ist die Fortsetzung von „Im Tal des Windes“. Ich habe das erste Buch allerdings nicht gelesen und hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Es ist also problemlos möglich, das Buch „Ein Haus am Kahu River“ zu lesen, ohne... Das Buch „Ein Haus am Kahu River“ ist die Fortsetzung von „Im Tal des Windes“. Ich habe das erste Buch allerdings nicht gelesen und hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Es ist also problemlos möglich, das Buch „Ein Haus am Kahu River“ zu lesen, ohne vorgängig „Im Tal des Windes“ gelesen zu haben. Das Buch ist sehr schön geschrieben. Rebecca Maly nimmt den Leser mit, in eine Zeit, als in Neuseeland noch viele Eingeborene gelebt haben und um ihr Land kämpften. Die Kultur der Maori wird immer wieder erwähnt und beschrieben, wen auch nicht allzu detailliert. Dies ist allerdings auch nicht weiter tragisch. Im Gegenteil: Durch die verschiedenen Rituale der Maori, welche im Buch beschrieben werden, lernt der Leser eine neue Kultur im Ansatz kennen und lieben. Das Hauptaugenmerk gilt allerdings der Hauptprotagonistin, der Tochter irischer Einwanderer. Damals kamen viele Iren nach Neuseeland, da ihnen gutes, fruchtbares Land versprochen wurde. Leider treffen die Eltern von Adalie, der Hauptprotagonistin, ein ganz anderes Grundstück an und so wächst die Frustration des Vaters von Tag zu Tag. Um seinen Frust abzulassen, schlägt und tyrannisiert er die gesamte Familie. Adalies ältester Bruder, Patrick, nutzt die erst beste Möglichkeit um von zu Hause wegzukommen, was für Adalie ein harter Schlag ist. Immerhin war sie mit ihrem Bruder sehr verbunden. Da sie für sich selbst keine andere Möglichkeit mehr sieht, flieht auch Adalie wenig später ebenfalls. Dabei erlebt sie ein ständiges auf und ab. Sie lernt eine neue, ihr völlig unbekannte Welt kennen, nämlich jene der Oberschicht. Doch so richtig wohl fühlt sie sich in dieser Welt nicht. Der Leser begleitet die Hauptprotagonistin auf ihrem Abenteuer. Obschon das Buch nicht aus der ‚Ich-Perspektive‘ erzählt wird, kann sich der Leser sehr schnell in die Gefühlslage von Adalie versetzen und beginnt schon früh mit dem Mitfiebern und hoffen. Das Buch birgt sowohl schöne als auch traurige Überraschungen und bleibt spannend bis zur letzten Seite. „Ein Haus am Kahu River“ überzeigt nicht nur durch eine spannende Liebesgeschichte, sondern auch durch die wunderschön, detailliert beschriebene Naturkulisse und deren Ureinwohnern. Es ist definitiv lesenswert und macht Lust auf mehr!

Ein dunkles Geheimnis lastet auf der Familie
von Barbara Diehl am 20.11.2014

Die junge Adalie hat nur eine Chance wenn sie nicht irgendwann von ihrem Vater tot geprügelt werden möchte – Flucht. Bei Nacht und Nebel packt sie ihre Sachen und verschwindet vom Hof der Familie. Sie möchte gerne per Schiff zu ihrem Bruder Patrick aber durch ein dummes Missgeschick ist... Die junge Adalie hat nur eine Chance wenn sie nicht irgendwann von ihrem Vater tot geprügelt werden möchte – Flucht. Bei Nacht und Nebel packt sie ihre Sachen und verschwindet vom Hof der Familie. Sie möchte gerne per Schiff zu ihrem Bruder Patrick aber durch ein dummes Missgeschick ist Adalie als Blinder Passagier auf der Estrella und nicht auf der Elizabeth und somit in New Plymouth statt in Christchurch. Auf der Suche nach Arbeit landet sie im Laden von Johanna Fitzgerald und lernt auch bald deren Sohn Duncan kennen und lieben. Doch bevor die Beiden restlos glücklich werden können, müssen sie die dunklen Schatten die über der Familie liegen – eigentlich über Duncans Eltern - hinter sich bringen. Fazit: „Ein Haus am Kahu River“ ist die Fortsetzung von „Im Tal des Windes“ wobei man das 1. Buch nicht zwingend gelesen haben muss um die Handlung zu verstehen. Für mich ist es das 2. Buch der Autorin Rebecca Maly und wie auch „Der Ruf des Sturmvogels“ konnte mich dieses Buch restlos begeistern. Die Handlungsorte, die Personen, alles wird so schön beschrieben, daß man sich wirklich hineinfallen lassen kann um zu genießen. Adalie macht eine enorme Wandlung durch. Als Tochter eines prügelnden Säufers verbringt sie die ersten Jahre ihres Lebens voller Angst vor Strafe und Schmerzen und sie entwickelt sich im Laufe der Geschichte zu einer toughen jungen Frau, die durchaus ihren Mann stehen kann. Ein wirklich liebenswerter Charakter, der es einem leicht macht sie zu mögen. Duncan ist der Typ Mann, den wohl jede Mutter gerne zum Schwiegersohn haben möchte. Wohlerzogen, höflich und galant mit einem Beruf der es ihm ermöglicht (s)eine Familie zu ernähren. Von mir aus dürfte er ein paar Ecken und Kanten mehr haben, aber er passt so wunderbar zu Adalie. Das „dunkle Geheimnis“ der Familie bringt genau die richtige Spannung ins Buch um den Leser ständig bei der Fahne zu halten und nimmt zum Ende des Buches noch mal richtig Fahrt auf. Der Schluss ist in sich abgeschlossen und lässt keine Fragen mehr offen. Auch wenn es unüblich ist, daß man das 2. Buch vor dem 1. liest werde ich „Im Tal des Windes“ noch lesen. :-)