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Ein Jahr auf dem Land

Roman

(16)
Was im Leben am meisten zählt
Rebecca Winter steht an einem Wendepunkt: Von ihrem Mann ist sie geschieden, für ihren erwachsenen Sohn nicht mehr unentbehrlich, und als Künstlerin hat sie längst ihren Zenit überschritten. Jahrelang lebte die berühmte Fotografin sorglos von den üppigen Einkünften eines Schnappschusses. Aber nun ist der Geldstrom versiegt. Notgedrungen beschließt sie, ihr New Yorker Apartment zu vermieten und für ein Jahr in ein kleines Haus fernab der Stadt zu ziehen. Der unfreiwillige Landaufenthalt ist kein Spaziergang im Central Park – und doch beschert er Rebecca eine unverhoffte Liebe, neue Inspiration und den Mut, unbekannte Wege zu beschreiten ...
In »Ein Jahr auf dem Land« zeigt sich Anna Quindlen auf der Höhe ihrer Kunst. Schon ihre früheren Romane überzeugten durch Wärme und Intellekt, doch dieser – so die New York Times – »glänzt darüber hinaus noch mit Humor und Prägnanz«. Ein klug unterhaltender Roman, ein Plädoyer dafür, sein Leben in die Hand zu nehmen und sich immer wieder neu zu erfinden.
Rezension
"Ein absolutes Wohlfühl-Buch - auf erstklassigem erzählerischem Niveau." Brigitte, 15.04.2015
Portrait
Anna Quindlen, Jahrgang 1952, gehört in den USA zu den wenigen ganz großen Autorinnen, die sowohl die Literaturkritik als auch das breite Publikum begeistern. Ihre Romane und Sachbücher erobern regelmäßig die amerikanischen Bestsellerlisten. Für ihre Kolumnen in der New York Times erhielt sie 1992 den Pulitzer-Preis. Ihr Bestseller »Die Seele des Ganzen« (1995) wurde unter dem Titel »Familiensache« mit Meryl Streep verfilmt. Ihr neuester Roman »Ein Jahr auf dem Land« rangierte in den USA monatelang in den Top-Ten und verkaufte sich eine viertel Million Mal.

Tanja Handels, geboren 1971 in Aachen, lebt und arbeitet in München, übersetzt zeitgenössische britische und amerikanische Romane, u.a. von Zadie Smith, Elizabeth Gilbert, Tim Glencross und Scarlett Thomas, und ist als Dozentin für Literarisches Übersetzen tätig.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 02.03.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-421-04666-6
Verlag DVA
Maße (L/B/H) 205/237/32 mm
Gewicht 455
Originaltitel Still life with bread crumbs
Auflage 5
Buch (gebundene Ausgabe)
19,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Das Leben der Rebecca Winter“

Ulrike Seine, Thalia-Buchhandlung Lingen

Rebecca Winter hat ihren beruflichen Zenit überschritten und auch was das Alter angeht, hat sie die besten Jahre hinter sich. Ihre Ehe ist geschieden, der erwachsene Sohn geht eigene Wege und ihre alten Eltern leben in einem Altersheim, für das jeden Monat hohe Rechnungen anfallen. Und so hat Rebecca gleich mehrere Probleme: ein finanzielles, Rebecca Winter hat ihren beruflichen Zenit überschritten und auch was das Alter angeht, hat sie die besten Jahre hinter sich. Ihre Ehe ist geschieden, der erwachsene Sohn geht eigene Wege und ihre alten Eltern leben in einem Altersheim, für das jeden Monat hohe Rechnungen anfallen. Und so hat Rebecca gleich mehrere Probleme: ein finanzielles, ein berufliches und ein emotionales.
Ihre Eigentumswohnung in New York vermietet sie und zieht in ein preiswertes Häuschen aufs Land. Hier findet sie wieder zu sich selbst, verliebt sich und findet einen neuen beruflichen Anfang.
Nettes Buch für alle Frauen, die Mut für einen Neuanfang benötigen.

„Ein richtig schöner Schmöker!“

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Rebecca Winter, Fotografin in den besten Jahren aus New York, beschließt einen Tapetenwechsel. Ihre New Yorker Wohnung vermietet sie, so dass alle Ausgabe gedeckt sind und genug über für ein Haus auf dem Land über ist. Hier hat sie Begegnungen mit frechen Waschbären und interessanten Persönlichkeiten. Nach und nach gewöhnt sie sich Rebecca Winter, Fotografin in den besten Jahren aus New York, beschließt einen Tapetenwechsel. Ihre New Yorker Wohnung vermietet sie, so dass alle Ausgabe gedeckt sind und genug über für ein Haus auf dem Land über ist. Hier hat sie Begegnungen mit frechen Waschbären und interessanten Persönlichkeiten. Nach und nach gewöhnt sie sich an ihr neues Umfeld und findet auch Inspiration für neue Fotos. Eine ganz besondere Beziehung knüpft Rebecca zum örtlichen Dachdecker. Anna Quindlen gelingt hier ein rundum schöner Schmöker, positiv und humorvoll. Ein echtes Highlight im Frühjahr.

Rita Berhausen, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Dieses Buch habe ich langsam gelesen und absolut genossen. Er ist manchmal melancholisch, ab und zu lustig, authentisch, atmosphärisch und einfach toll erzählt. Dieses Buch habe ich langsam gelesen und absolut genossen. Er ist manchmal melancholisch, ab und zu lustig, authentisch, atmosphärisch und einfach toll erzählt.

C. Nickenig, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Von der Stadt hinaus aufs Land-eine emotionale, warmherzige und witzige Geschichte über einen Neuanfang. Skurrile Charaktere, Tiefgang und eine Brise Liebe bietet diese Geschichte. Von der Stadt hinaus aufs Land-eine emotionale, warmherzige und witzige Geschichte über einen Neuanfang. Skurrile Charaktere, Tiefgang und eine Brise Liebe bietet diese Geschichte.

Anette Dingeldein, Thalia-Buchhandlung Varel

Nicht ganz freiwillig tauscht die Fotografin Rebecca Winter ihr Appartement und Leben in New York mit einem Leben auf dem Land. Dieser Tausch wirkt lebensverändernder als erwartet. Nicht ganz freiwillig tauscht die Fotografin Rebecca Winter ihr Appartement und Leben in New York mit einem Leben auf dem Land. Dieser Tausch wirkt lebensverändernder als erwartet.

Eine Frau sieht sich gezwungen, ihr Leben neu zu sortieren. Wir sie es schafft (nach einigen Pannen und Rückschlägen) wird hie von Anna Quindlen wunderschön anrührend erzählt.
Eine Frau sieht sich gezwungen, ihr Leben neu zu sortieren. Wir sie es schafft (nach einigen Pannen und Rückschlägen) wird hie von Anna Quindlen wunderschön anrührend erzählt.

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Unspektakulär kommt diese Geschichte daher und doch ist sie in ihrer Schlichtheit einfach schön unterhaltsam und intelligent - mit leisen melancholischen Untertönen. Unspektakulär kommt diese Geschichte daher und doch ist sie in ihrer Schlichtheit einfach schön unterhaltsam und intelligent - mit leisen melancholischen Untertönen.

„Eine Frau in der zweiten Lebenshälfte zwischen Aufbruch und Neubeginn“

Claudia Engelmann, Thalia-Buchhandlung Korbach

Rebecca Winter ist eine erfolgreiche Fotografin, die mit ihrer Fotoserie „Stilleben mit Brotkrümeln“ vor Jahren den Durchbruch geschafft hat. Nun ist es ruhig um sie geworden, die Aufträge bleiben aus. Auch privat ist ihr Leben unaufgeregt und plätschert vor sich hin, denn ihr einziger Sohn geht eigene Wege, und geschieden ist sie schon Rebecca Winter ist eine erfolgreiche Fotografin, die mit ihrer Fotoserie „Stilleben mit Brotkrümeln“ vor Jahren den Durchbruch geschafft hat. Nun ist es ruhig um sie geworden, die Aufträge bleiben aus. Auch privat ist ihr Leben unaufgeregt und plätschert vor sich hin, denn ihr einziger Sohn geht eigene Wege, und geschieden ist sie schon lange. Wenn da nur nicht die fortlaufenden hohen Lebenshaltungskosten wären: ihre teure New Yorker Eigentumswohnung, der Unterhalt für die Heimbetreuung ihrer Mutter und die Unterstützung für ihren Vater. Da kommt sie auf die Idee, ihr schickes Apartment für ein Jahr gewinnbringend unterzuvermieten, und selbst preiswert auf dem Land unterzukommen. So zieht sie in ein ziemlich heruntergekommenes Häuschen mitten auf dem Land, zwei Autostunden von New York entfernt. Und da fängt für sie ein komplett anderes, völlig neues Leben an, das schon damit beginnt, dass in der ersten Nacht ein Waschbär auf dem Dachboden für ungewohnte Lärmbelästigung in der ländlichen Stille sorgt. So lernt sie Jim Bates, den örtlichen Dachdecker kennen, der in den folgenden Monaten noch eine wichtige Rolle in ihrem Leben spielen wird. Sie hat mit allen möglichen Widrigkeiten zu kämpfen, nicht nur Reparaturen am baufälligen Haus, sondern auch Fragen des täglichen Überlebens, woher kommt das Feuerholz, wie kann sie sich im Winter vom Schnee befreien,wie begegnet sie dem alltäglichen Kulturschock? Sie wandert Tag für Tag hinaus in die Natur, bewaffnet mit ihrer Kamera, ist fasziniert von merkwürdigen Kreuzinstallationen an geheimnisvollen Orten, die sie entdeckt, und die niemand außer ihr zu kennen scheint. Auch Sarah, die warmherzige Besitzerin der kleinen Teestube im Ort, die ihr zur zweiten Heimat wird, weiß nichts darüber ebenso wenig wie der ungewöhnliche Clown Tad, mit dem sie schnell Freundschaft schließt. Aber die vielleicht entscheidendste Begegnung ist die mit dem Hund Jack, der ihr eines Tages zuläuft und nicht mehr von ihrer Seite weicht.
Anna Quindlen hat die Gabe, Feuilleton und Publikum zugleich begeistern zu können. Das beweist sie auch mit ihrem neuen Buch über eine Frau in der zweiten Lebenshälfte, über deren Aufbruch und Neubeginn – ein gelungener Schmöker.

Kathrin Rodig, Thalia-Buchhandlung Dresden

Ein kurzweiliger Roman über vergangene und kommende Erfolge, eine junge Liebe und die Abgeschiedenheit. Lässt sich wirklich wunderbar weglesen! Ein kurzweiliger Roman über vergangene und kommende Erfolge, eine junge Liebe und die Abgeschiedenheit. Lässt sich wirklich wunderbar weglesen!

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Schöne Episoden, bildhafte Beschreibungen, ein kurzweiliges, pralles, emotionales Lesevergnügen. Bisweilen ein wenig langatmig. Dennoch gute Unterhaltung für laue Sommerabende. Schöne Episoden, bildhafte Beschreibungen, ein kurzweiliges, pralles, emotionales Lesevergnügen. Bisweilen ein wenig langatmig. Dennoch gute Unterhaltung für laue Sommerabende.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
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Schade, dass der Verlag nicht den Originaltitel genommen hat!
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 06.03.2015

Beinahe hätte ich nicht zu diesem Buch gegriffen. "Ein Jahr auf dem Land" forderte mich nicht sehr energisch zum Lesen auf. Hätte "Stillleben mit Brotkrümeln" draufgestanden, hätte ich es sofort mit nach Hause geschleppt. Umso erfreuter und überraschter war ich, als mir beim Lesen klar wurde, dass... Beinahe hätte ich nicht zu diesem Buch gegriffen. "Ein Jahr auf dem Land" forderte mich nicht sehr energisch zum Lesen auf. Hätte "Stillleben mit Brotkrümeln" draufgestanden, hätte ich es sofort mit nach Hause geschleppt. Umso erfreuter und überraschter war ich, als mir beim Lesen klar wurde, dass es eine (unaufgeregte, intelligente, durchaus auch von herzzerreißend traurigen Stellen durchzogene und sehr schöne) Geschichte ist! Es geht um die mittlerweile ziemlich erfolglose, ziemlich verarmte New Yorker Fotografin Rebecca Winter. Vor ca. 30 Jahren war sie sehr berühmt, verdiente viel Geld mit ihrem Bild "Stillleben mit Brotkrümeln" und muss sich jetzt für ein Jahr eine ziemlich herunter gekommene "Hütte" im Wald, zwei Autostunden von New York entfernt, mieten. Was sie dort in der Zeit erlebt, wie sie (vielleicht) wieder Boden unter die Füße bekommt, wie sie mit Einsamkeit und finanzieller Panik zurecht kommt, das erzählt Quindlen mit großer Eleganz und Schönheit. Im allerbesten Sinne ein großartiger Unterhaltungsroman!

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Warmherzig und Humorvoll geschriebener Roman über einen Neuanfang mit 60
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 12.02.2016

Letztes Jahr war ich im Rahmen der litcologne bei einer Lesung mit Anna Quindlen. Mir hatte vor Jahren ihr Roman "Lebenslinien" sehr gut gefallen. Und die Lesung zu diesem neuen Buch war auch sehr interessant. Und nun habe ich das neue Buch endlich gelesen. Und es war richtig schön,... Letztes Jahr war ich im Rahmen der litcologne bei einer Lesung mit Anna Quindlen. Mir hatte vor Jahren ihr Roman "Lebenslinien" sehr gut gefallen. Und die Lesung zu diesem neuen Buch war auch sehr interessant. Und nun habe ich das neue Buch endlich gelesen. Und es war richtig schön, das Lesen. Das Buch erzählt die Geschichte von Rebecca Winter, einer berühmten Fotografin, deren Ruhm jedoch im Alter von 60 Jahren spürbar nachlässt. Deshalb zieht sie für ein Jahr aufs Land, Sie vermietet ihre Luxuswohnung in New York und mietet ein kleines einfaches Haus, um ihre finanzielle Lage zu verbessern. Und dieses Jahr auf dem Land bringt einen unerwarteten Neuanfang, sowohl in beruflicher als auch in persönlicher Hinsicht. Anna Quindlen erzählt eine schöne, hoffnungsvolle Geschichte mit viel Warmherzigkeit, sehr guter Figuren-Zeichnung und in einer schönen und pointierten Sprache. Dabei entlarvt sie so manches Klischee über den Clash zwischen Stadt- und Landbewohnern und über Kunst und Kunstexperten - bleibt dabei jedoch bei einem liebevollen, verständnisvollen Blick auf die Protagonisten - auch wenn diese durchaus ihre schwierigen Seiten haben. Und obwohl das Leben sowohl in der Stadt als auch auf dem Land keine Idylle ist. Fazit: Ein sehr gut gelungener Unterhaltungsroman, der nicht seicht ist - sondern sehr viel Tiefgang hat - und witzig und gut geschrieben ist.

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Land, Natur, Neuanfang
von Ritja am 24.03.2015

Aufgrund der vielen Stadt-Land-Bücher könnte man auch bei „Ein Jahr auf dem Land“ annehmen, dass es sich um einen locker-leichten Roman mit einer etwas schrägen Hauptfigur handelt. Erstaunlicherweise ist dies hier etwas anders. Rebecca zieht zwar aus ihrer New Yorker Wohnung in ein altes, heruntergekommenes Haus auf dem... Aufgrund der vielen Stadt-Land-Bücher könnte man auch bei „Ein Jahr auf dem Land“ annehmen, dass es sich um einen locker-leichten Roman mit einer etwas schrägen Hauptfigur handelt. Erstaunlicherweise ist dies hier etwas anders. Rebecca zieht zwar aus ihrer New Yorker Wohnung in ein altes, heruntergekommenes Haus auf dem Land, aber schon der Charakter der Hauptfigur und die Bedingungen sind anders als bisher gelesene Geschichten. Die einst sehr bekannte Fotografin muss feststellen, dass ihre Einnahmen, ihre Tantiemen kaum noch ihre Kosten decken, die nicht nur sie selbst, sondern auch ihren Sohn, den Vater samt Haushälterin, die Mutter mit Pflegeheim betreffen. Aus diesem Grund muss sie ihre Wohnung vermieten, um mit den Mieteinnahmen die Kosten zu decken. Glücklich ist sie darüber nicht, aber realistisch genug, um nicht ständig darüber zu jammern. Rebecca ist keine 25 Jahre und konsumsüchtig, sondern 61 Jahre und eine erfahrene, gestandene und sympathische Frau. Sie legt ihre "Berühmtseineinstellung" ab und freut sich auch über die kleineren Aufträge, sie nimmt Freundschaften mit Nichtmedienmenschen an und erfährt so eine neue Art der Zuneigung und Freundschaft. Anna Quindlin hat eine sympathische und realistische Person geschaffen. Sie hat den Hauptfiguren Charakterzüge gegeben, die sich leicht nachvollziehen lassen, weil sie tagtäglich auftauchen. Auch die Familiensituation fand ich gut. Einmal nicht die heilige oder urkomische Welt. Auch die "Randfiguren" hatten ihren Charme und waren liebenswert. Aber am Ende rutscht sie leider dann doch wieder in das amerikanische Finale. Alles wird gut. Schade, denn zu der Geschichte hätte auch ein offenes Ende gut gepasst.

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