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Ein Jahr voller Wunder

Roman

(22)
Der internationale Bestsellererfolg


Julia sitzt mit ihren Eltern Joel und Helen gerade am Frühstückstisch, als die Neuigkeit über sie hereinbricht: Die Erde dreht sich plötzlich langsamer. Tage und Nächte werden länger. Jegliche Orientierung geht verloren. Auf einmal ist alles anders. Denn auf einmal könnte jede Entscheidung die letzte sein. Als Julias Vater mit dem Gedanken spielt, seine Frau für Julias Klavierlehrerin zu verlassen, die sich nicht von der allgemeinen Panik anstecken lässt. Und Julias Mutter gegen ihre Depressionen ankämpft. Und als Julia sich zum ersten Mal verliebt ...



Portrait

Karen Thompson Walker, Anfang dreißig, geboren und aufgewachsen in San Diego, Kalifornien, hat an der UCLA und an der Columbia University studiert. Sie schrieb "Ein Jahr voller Wunder" in den Morgenstunden, bevor sie ihrer Arbeit als Lektorin in einem Verlag nachging. Der Roman erregte großes Aufsehen, wurde zum New-York-Times-Bestseller und erscheint in 26 Ländern. Karen Thompson Walker lebt mit ihrem Ehemann in Brooklyn, New York.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 14.04.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-74556-2
Verlag btb
Maße (L/B/H) 185/116/27 mm
Gewicht 289
Originaltitel The Age of Miracles
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Überraschend“

Dunja Reiling, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Ich gebe zu,das Buch hat mich im ersten Moment etwas verstört zurückgelassen.Etwas,das ich nach dem Lesen des Klappentextes nicht unbedingt so erwartet hätte.
Die Erdrotation verlangsamt sich,die Tage werden länger.Toll,denkt man im ersten Moment.Wie oft wünscht man sich nicht mehr Zeit für all die Dinge,die man gerne tun würde.Aber
Ich gebe zu,das Buch hat mich im ersten Moment etwas verstört zurückgelassen.Etwas,das ich nach dem Lesen des Klappentextes nicht unbedingt so erwartet hätte.
Die Erdrotation verlangsamt sich,die Tage werden länger.Toll,denkt man im ersten Moment.Wie oft wünscht man sich nicht mehr Zeit für all die Dinge,die man gerne tun würde.Aber sehr schnell wird einem klar,daß die fortschreitende Verlangsamung keinesfalls nur positive Veränderungen mit sich bringt.Im Gegenteil,-die Erde leidet und mit ihr zunehmend die Menschen.
Ich fand es sehr bedrückend dieses Buch an einem Sonntag Ende März zu lesen während draußen vor dem Fenster eine Winterlandschaft wie selten zu dieser Jahreszeit,zu bestaunen ist.Man mag mich für überdreht halten-aber mich hat dieses Buch daran erinnert,daß es höchste Zeit ist und größter Anstrengung von jedem Einzelnen bedarf um unserer Erde noch mehr Leid zu ersparen.Damit auch in vielen,vielen Jahren mehr von uns bleibt als ein "Wir waren hier"

„Nichts ist mehr oder wird wieder, wie es war ...“

Sonja von Esebeck, Thalia-Buchhandlung Ottersberg

Rückblickend erzählt die mittlerweile erwachsene Julia, wie sich das Leben auf der Erde während der Jahre ihrer Kindheit veränderte.
In einem nicht bezifferten Jahr, Julia ist 11 Jahre alt, gerät die Erde irgendwie aus dem Rhythmus und beginnt, ihre Rotationsgeschwindigkeit zu verringern. Die herkömmlichen Tag- und Nachtzeiten dehnen
Rückblickend erzählt die mittlerweile erwachsene Julia, wie sich das Leben auf der Erde während der Jahre ihrer Kindheit veränderte.
In einem nicht bezifferten Jahr, Julia ist 11 Jahre alt, gerät die Erde irgendwie aus dem Rhythmus und beginnt, ihre Rotationsgeschwindigkeit zu verringern. Die herkömmlichen Tag- und Nachtzeiten dehnen sich mehr und mehr aus und nicht einmal die Wissenschaft sich kann den Grund für diese Verlangsamung erklären. Die Menschen versuchen, sich den neuen verlängerten Rhythmen anzupassen und ihr Leben danach zu organisieren. Dabei spalten sie sich in zwei Lager - die einen leben nach „Uhrzeit“, die anderen nach „Echtzeit“ .
Das Klima verändert sich dramatisch und ganze Ökosysteme geraten aus dem Gleichgewicht. Tiere und Pflanzen sterben, die veränderte Schwerkraft bringt neue Krankheiten hervor, ganze Wälder brennen aufgrund der lang anhaltenden Sonneneinstrahlung nieder und die gefährliche kosmische Strahlung treibt die Menschen in Schutzbunker. Niemand weiß, wie lange die natürlichen Ressourcen noch zur Verfügung stehen.

Im Vordergrund steht jedoch auch Julias persönliche Entwicklung, die versucht, in ihrer völlig aus den Fugen geratenen Welt noch ein halbwegs normales Leben zu führen. Die erste Liebe, der Verlust ihrer besten Freundin, die Furcht vor einer Trennung der Eltern, die Sorge um ihre Mutter, die an der neuen mysteriösen Schwerkraftkrankheit leidet, verlangen ihr einiges ab.

Ohne pathetisch zu werden und ohne übliche Katastrophenszenarien heraufzubeschwören, führt die Autorin den Leser durch eine Welt, deren Naturgesetz sich langsam aber sicher auflösen. Dabei gelingt es ihr, inmitten der Zersetzung des Alltags die Aufmerksamkeit des Lesers auf die Herausforderungen, Ängste und Hoffnungen eines einzelnen Mädchens zu lenken, auf ihren Mut und auf die Zuversicht, die sie letztendlich in das Neue zu setzen vermag.
Ein eher untypischer und vielleicht gerade deshalb so brillanter Endzeitroman, der ohne großartige Action auskommt. Es geht um Wandlungsprozesse - um die Entwicklung aller und um die des Einzelnen. Absolut lesenswert !

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
22 Bewertungen
Übersicht
11
6
3
2
0

Schleichende Katastrophe
von einer Kundin/einem Kunden am 19.06.2016

Eine Familie in Kalifornien. Sie sind die Bewegungen der Erde gewöhnt; ihnen ist klar, dass sich der Boden erbeben und erschauern konnte. Sie haben immer Batterien in ihren Taschenlampen und Wasserflaschen in den Schränken. Sie nehmen hin, dass Risse in Bürgersteigen auftauchen konnten, Swimmingpools manchmal wie Wasserschüsseln überschwappten. Sie... Eine Familie in Kalifornien. Sie sind die Bewegungen der Erde gewöhnt; ihnen ist klar, dass sich der Boden erbeben und erschauern konnte. Sie haben immer Batterien in ihren Taschenlampen und Wasserflaschen in den Schränken. Sie nehmen hin, dass Risse in Bürgersteigen auftauchen konnten, Swimmingpools manchmal wie Wasserschüsseln überschwappten. Sie sind geübt darin, unter Tischplatten zu kriechen, und wissen, dass sie sich vor fliegenden Glassplittern zu hüten hatten. Aber auf diese Katastrophe sind sie nicht vorbereitet. Die Erdrotation verlangsamt sich, die Tage dehnen sich spürbar aus, mit erschreckenden Folgen. Mitten drinnen hat die elfjährige Julia mit alltäglichen Problemen zu kämpfen: Sie verliert ihre beste Freundin Hanna, verliebt sich zum ersten Mal Hals über Kopf und ihr Vater spielt mit dem Gedanken, die Familie für Julias Klavierlehrerin zu verlassen. Darüber hinaus wird verändern sich die physikalischen Verhältnisse dramatisch; Menschen, Tiere und Pflanzen müssen unter neuen Bedingungen zu bestehen. Der Katastrophe angemessen vermittelt die Schreibweise eine sehr bedrückende Stimmung. Die Geschichte wird rückwirkend aus Julias Sicht erzählt. Zu Beginn des Buches wird immer wieder angedeutet, dass es noch schlimmer kommt („Hätten wir damals schon gewusst…“). Die Menschen überall auf der Welt verdrängen die Katastrophe. Zunächst soll der Tagesrhythmus dem Tageslauf angepasst werden. Aber als die Tage sich weiter ausdehnen, beschließen Regierungen überall auf dem Globus, die Tageslänge zu ignorieren und kehren zum 24-Stunden-Rhythmus zurück. Der Roman beschreibt auf erschreckende Weise, die tragischen Auswirkungen einer abrupten Verlangsamung der Erdrotation und das typische Verhaltensmuster von uns Menschen: Ignorieren und weiter machen wie bisher. Die im Klappentext angekündigte erste Erfahrung in Sachen Liebe kommt aus meiner Sicht zu kurz. Immer wieder werden Julias Gefühle für Seth angedeutet. Aber bis in Hinblick auf Seth irgendwas passiert und die Beziehung irgendwelche Formen annimmt, muss man sich durch gut 2/3 des Buches schlagen. Und dann… Ach, lest selbst. Das Buch ist sicher nichts für Liebhaber rasanter Katastrophenromane. Dafür bahnt sich das Unglück viel zu langsam an. Aber das ist Kritik auf hohem Niveau.

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Großartige Idee, die aber Beklemmung auslöst
von marcello am 28.04.2016

„Ein Jahr voller Wunder“ handelt von der 11-jährigen Julia, die mit ihren Eltern, Helen und Joel, ein ganz normales Familienleben in Kalifornien führt. Eines Morgens kommt die Nachricht, dass sich die Erdrotation verlangsamt und nach und nach müssen Julia und ihre Familie realisieren, was das alles für Auswirkungen auf... „Ein Jahr voller Wunder“ handelt von der 11-jährigen Julia, die mit ihren Eltern, Helen und Joel, ein ganz normales Familienleben in Kalifornien führt. Eines Morgens kommt die Nachricht, dass sich die Erdrotation verlangsamt und nach und nach müssen Julia und ihre Familie realisieren, was das alles für Auswirkungen auf sie und die ganze Welt hat. Das Stärkste an diesem Roman ist und bleibt die Idee und die hat mich bis ans Ende gefesselt. Einerseits war es faszinierend, was alles durch die Verlangsamung der Erdrotation betroffen ist, denn darüber macht man sich ja eigentlich keine Gedanken, und andererseits war es doch schon sehr beklemmend. Dass dieses Buch kein Happy End hat war nur folgerichtig und hat mich auch noch mal wach gerüttelt, was wir Menschen der Erde eigentlich alles antun. Die Charaktere, um die sich die Geschichte spann, haben mich im Vergleich zu der Idee an sich weniger begeistern können. Schon in der Leseprobe habe ich mich kritisch geäußert, dass ich bei so einem Thema eine 11-jährige Protagonistin falsch halte. Mir ist durchaus bewusst, dass Julia die Geschichte rückblickend schreibt und schon 23 ist und dennoch hat sie einige Dinge erlebt, bei denen ich mir dachte: Das erlebt eine 11-Jährige? Zugegebenermaßen war ihre Naivität absolut altersgerecht gelungen und das hat mich an ihr doch ganz schön gestört. Ansonsten aber war es spannend alle Folgen der Verlangsamung aus ihren Augen mit zu betrachten und noch besser hätte ich es gefunden, wenn sie schon älter gewesen wäre. Die Eltern waren natürlich auch extrem gezeichnet. Auf der einen Seite Helen, die vollkommen panisch auf die Nachricht reagiert und immer mehr Vorräte anhäuft und auf der anderen Seite Joel, der sich überfordert zeigt seine Frau und seine Tochter zu beruhigen und stattdessen sich in die Arbeit verkriecht und in eine Affäre mit Julias Klavierlehrerin. Der Erzählstil hat mich vollkommen überzeugt. Er war absolut flüssig lesbar und die in der Regel doch eher kürzeren Kapitel haben das Lesetempo und auch den Spannungsbogen aufrecht gehalten. Zudem fand ich es super, dass es nicht immer nur um Julia und ihre Familie ging, sondern dass sie auch vollkommen neutral beschreiben konnte, was alles nacheinander passiert, wie zum Beispiel die Tatsache, dass immer mehr Vögel tot vom Himmel fielen und anschließend auch noch Vermutungen von Wissenschaftlern, warum dies so ist. Fazit: Die Idee von „Ein Jahr voller Wunder“ war großartig, vor allem weil man diese Thematik eher seltener auf dem Buchmarkt findet. Die Geschichte an sich war dann nicht großartig, weil sie vor allem beklemmend war und mich als Leser wirklich nachdenklich gemacht hat. Die Figuren waren etwas überzeichnet, haben aber natürlich die Folgen gelungen wiedergegeben. Julia war an sich eine gelungene Protagonistin, aber in meinen Augen zu jung gewählt. Ich spreche hiermit eine Kaufempfehlung aus, weil es einfach was anderes ist. Aber man sollte sich wirklich nicht vom Titel des Buches fehlleiten lassen. Denn ob die Folgen der Verlangsamung wirklich als Wunder bezeichnet werden können und ob Katastrophen nicht das viel bessere Wort wäre, das will ich mal offen lassen. Aber ansonsten Daumen hoch und ich gebe 4 Sterne!

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Gutes Zukunftsszenario
von Petra Donatz am 04.06.2015

Klappentext Julia sitzt mit ihren Eltern Joel und Helen gerade am Frühstückstisch, als die Neuigkeit über sie hereinbricht: Die Erde dreht sich plötzlich langsamer. Tage und Nächte werden länger. Jegliche Orientierung geht verloren. Auf einmal ist alles anders. Denn auf einmal könnte jede Entscheidung die letzte sein. Als Julias Vater... Klappentext Julia sitzt mit ihren Eltern Joel und Helen gerade am Frühstückstisch, als die Neuigkeit über sie hereinbricht: Die Erde dreht sich plötzlich langsamer. Tage und Nächte werden länger. Jegliche Orientierung geht verloren. Auf einmal ist alles anders. Denn auf einmal könnte jede Entscheidung die letzte sein. Als Julias Vater mit dem Gedanken spielt, seine Frau für Julias Klavierlehrerin zu verlassen, die sich nicht von der allgemeinen Panik anstecken lässt. Und Julias Mutter gegen ihre Depressionen ankämpft. Und als Julia sich zum ersten Mal verliebt .. Über die Autorin Karen Thompson Walker, Anfang dreißig, geboren und aufgewachsen in San Diego, Kalifornien, hat an der UCLA und an der Columbia University studiert. Sie schrieb "Ein Jahr voller Wunder" in den Morgenstunden, bevor sie ihrer Arbeit als Lektorin in einem Verlag nachging. Der Roman erregte großes Aufsehen, wurde zum New-York-Times-Bestseller und erscheint in 26 Ländern. Karen Thompson Walker lebt mit ihrem Ehemann in Brooklyn, New York. Meine Meinung Story Mit diesem Buch hat die Autorin Karen Thompson Walker ein gar nicht so unmögliches Zukunftsszenario geschaffen, welches einen zum nachdenken anregt und einen gleichzeitig erschaudern lässt. Was würden wir in der Situation machen, wenn die Tage immer länger würden und es keinen normalen Tag und Nachrythmus mehr geben würde? Vögel fallen in Scharen tot vom Himmel. Die Menschen neigen zu Panikkäufen. Tsunamis und Hurrikans geschehen immer öfter. All das geschieht, weil sich die Erde immer langsamer dreht und es ist kein Ende absehbar. Dieses Szenario wird dem Leser durch die Sicht der 11. jährigen Julia geschildert, deren Welt gerade völlig Kopf steht. Ihre Mutter fängt an Lebensmittel zu horten und sieht schon das Ende nah. Julias Vater hingegen vergnügt sich mit Julais Klavierlehrerin. Julias beste Freundin will nichts mehr von ihr wissen. Ich fand die Geschichte sehr interessant, jedoch war sie manchmal etwas langatmig und es fehlte ein durchgehender Spannungsbogen. Dennoch habe ich das Buch an zwei Abenden verschlungen. Schreibstil Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Geschichte wird nur aus der Sicht von Julia erzählt, was das Ganze etwas einseitig wirken lies. Karen Thompson Walker beschreibt die Geschehnisse sehr gut und bildhaft, so dass man sich als Leser schnell auf die Handlung einlassen kann. Charaktere Außer Julia blieben alle anderen Charaktere eher blass und unscheinbar. Ich hätte mir gewünscht, dass man auch mal etwas aus der Sicht von anderen erfährt und nicht nur aus einer Perspektive. Die Autorin hat aber geschafft, die Gefühle von Julia gut rüber zu bringen. Man fühlt als Leser mit ihr und kann sich gut in sie hinein versetzen.Dennoch fand ich die Charaktere etwas monoton. Sie haben sich nicht wirklich entfalten können. Mein Fazit Die Autorin Karen Thompson Walker hat hier ein sehr nachvollziehbares und gar nicht so abwegiges Szenario erschaffen, welches ich an zwei Abenden gelesen habe. Leider waren einige Passagen etwas langatmig und zäh. Ich vergebe vier drei Sternen.

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