Ein letzter Job

Roman

(13)
Ein gnadenloser Killer jagt die Exfrau eines mächtigen Unternehmers und einen wortgewandten Gangster durch Irland. Ein atemloses Katz-und-Maus-Spiel, an dessen Ende alle ihren Frieden finden – und sei es im Tod.

Killian ist ein Spezialist darin, Menschen zu finden, die nicht gefunden werden wollen. Richard Coulter, Besitzer einer Fluglinie mit Beziehungen zu den höchsten politischen Kreisen Irlands, bietet ihm eine halbe Million Pfund, wenn er seine Exfrau Rachel und die beiden Töchter zu ihm zurückbringt. Killian wittert den Job seines Lebens, doch er stellt bald fest, daß er nicht der erste ist, der sich an Rachel die Zähne ausbeißt. Als er merkt, daß ein russischer Killer auf ihn angesetzt wurde, und ihm klar wird, daß es um mehr als eine Familienangelegenheit geht, muß Killian sich entscheiden, auf wessen Seite er steht.
Rezension
"Leser, die temporeiche Action, Spannung und Irland lieben, werden diesen Krimi bestimmt mögen."
Gabriele Pagenhardt von Mainberg, suite101.de 22.05.2012
Portrait
Adrian McKinty, geboren 1968, wuchs in Carrickfergus in der Nähe von Belfast auf. An der Oxford University studierte er Philosophie, dann übersiedelte er nach New York. Sechs Jahre lebte und arbeitete er in Harlem, u. a. als Wachmann, Vertreter, Rugbytrainer, Buchhändler und Postbote. 2001 zog er nach Denver, seit 2008 wohnt er mit seiner Familie in Melbourne.
Peter Torberg, geboren 1958 in Dortmund. Er übersetzte u.a. Oscar Wilde, Mark Twain, Raymond Federman, Michael Ondaate, Rudyard Kipling und für DuMont James Coltrane und James Buchan.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 396
Erscheinungsdatum 18.08.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-46430-4
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 19/11,8/2,7 cm
Gewicht 362 g
Originaltitel Falling Glass
Auflage 1
Übersetzer Peter Torberg
Verkaufsrang 49.742
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Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
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Lesenswert
von roterrabe am 10.05.2015
Bewertet: Einband: Paperback

Rachel Coulter ist mit ihren beiden Töchtern Claire und Sue auf der Flucht vor ihrem Ehemann. Richard Coulter ist ein einflussreicher Unternehmer, der alle Hebel in Bewegung setzt, um seine Kinder vor der drogenabhängigen Rachel zu schützen. Nachdem sich Rachel aber schwerer fassen lässt als erwartet, beauftragt er Killian,... Rachel Coulter ist mit ihren beiden Töchtern Claire und Sue auf der Flucht vor ihrem Ehemann. Richard Coulter ist ein einflussreicher Unternehmer, der alle Hebel in Bewegung setzt, um seine Kinder vor der drogenabhängigen Rachel zu schützen. Nachdem sich Rachel aber schwerer fassen lässt als erwartet, beauftragt er Killian, sie zu finden. Er stöbert Rachel schließlich auf einer kleinen Insel auf, wo er erfährt, warum ihr Mann wirklich hinter ihr her ist. Doch Killian ist längst nicht mehr der Einzige, der beauftragt wurde, Rachel zu finden. Ein russischer Auftragskiller ist ebensfalls hinter ihr her und er ist verdammt gut. Rachel, Killian und die Kinder können ihm mit knapper Not entkommen, doch er ist noch nicht am Ende... Der Schreibstil von Adam McKinty ist sehr knapp, aber trotzdem voller Tiefe. Ich war sehr gefesselt von den einzelnen Charakteren, besonders von Killian und Donal. Ich fand die Art, wie McKinty die Gemeinschaft der irischen Traveller in die Handlung eingeflochten hat, sehr schön. Das hat die Geschichte sehr spannend und interessant gemacht. Auch wie Killian mit Sue umgegangen ist und Rachel sich durch die Begegnung mit ihm verändert hat, fand ich sehr schön erzählt. Den Schluss fand ich nicht ganz so befriedigend. Die Spannung wurde während der Handlung immer mehr aufgebaut, doch am Schluss geht alles ein klein wenig zu schnell. Dass Michael Forsythe noch etwas unternehmen musste, war irgendwie klar. Dennoch wäre ein klares Ende "schöner" gewesen. Alles in allem ein Buch, das es sich zu lesen lohnt.

kühler Thriller
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 20.04.2015
Bewertet: Einband: Paperback

Eigentlich sollte es ein letzter Job werden. Obwohl eigentlich erst kanpp 40 ist er doch schon einer vom alten Eisen und mit diesem Job könnte er sich gesundstoßen und hätte fürs erste ausgesorgt. Eine halbe Million für den Auftrag, zwei kleine Kinder dem Vater zurückzubringen, der sie nicht in... Eigentlich sollte es ein letzter Job werden. Obwohl eigentlich erst kanpp 40 ist er doch schon einer vom alten Eisen und mit diesem Job könnte er sich gesundstoßen und hätte fürs erste ausgesorgt. Eine halbe Million für den Auftrag, zwei kleine Kinder dem Vater zurückzubringen, der sie nicht in den Händen seiner drogensüchtigen Ex-Frau wissen möchte. Klingt relativ einfach und kann doch eigentlich nicht so schwierig sein. Aber schnell stellt er fest, dass die Flüchtige schlauer ist als gedacht. Und während er ihrer Spur folgt, trifft er irgendwann auf blutige Spuren eines weiteren Verfolgers, der mehr will, als nur die Kinder der Mutter wegnehmen. Kilian fängt an zu grübeln und nachzuforschen, um was es hier eigentlich wirklich geht. Und langsam und unmerklich wechselt Kilian die Fronten. Als er die Frau dann endlich persönlich findet, stellen beide schnell fest, dass der Ex-Mann wohl einen Killer zusätzlich zu Kilian engagiert hat. Aber warum? McKinty hat einen knappen und schnörkellosen Schreibstil, der mit wenig Adjektiven und noch weniger Beschreibungen auskommt. Dennoch bringt er Tiefgang und Farbe in die Personen. Dies gelingt ihm vor allem durch die ausführlichen Dialoge, eine große Stärke dieses Romans. Sie geben der Handlung Dymamik, erklären Gedankengänge und Gefühle, schaffen Nähe, die sonst wohl fehlen würde. Und es gibt einige sehr gehaltvolle Szenen, die er mit knappen und kargen Worten besser beschreiben kann, als manch anderer mit seitenlangen Tiraden. Der Roman macht ein paar spannende Wendungen, erzählt nebenbei auch Interessantes wie z.B. über die Tinker, die Sinti des Anglikanischen Sprachraums. Auch das Ende hat mir sehr gut gefallen, da es nicht gefällig und einfach ist, sondern offen und zum Nachdenken anregend. Ein durchaus lesenswerter Krimi, auf dessen Schreibstil sich man einlassen sollte um die Tiefen des Thrillers ausloten zu können und der Geschichte mit Interesse zu folgen. Werde mal nach weiteren Romanen dieses Autors Ausschau halten.

kühler Thriller
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 20.04.2015
Bewertet: Einband: Paperback

Eigentlich sollte es ein letzter Job werden. Obwohl eigentlich erst kanpp 40 ist er doch schon einer vom alten Eisen und mit diesem Job könnte er sich gesundstoßen und hätte fürs erste ausgesorgt. Eine halbe Million für den Auftrag, zwei kleine Kinder dem Vater zurückzubringen, der sie nicht in... Eigentlich sollte es ein letzter Job werden. Obwohl eigentlich erst kanpp 40 ist er doch schon einer vom alten Eisen und mit diesem Job könnte er sich gesundstoßen und hätte fürs erste ausgesorgt. Eine halbe Million für den Auftrag, zwei kleine Kinder dem Vater zurückzubringen, der sie nicht in den Händen seiner drogensüchtigen Ex-Frau wissen möchte. Klingt relativ einfach und kann doch eigentlich nicht so schwierig sein. Aber schnell stellt er fest, dass die Flüchtige schlauer ist als gedacht. Und während er ihrer Spur folgt, trifft er irgendwann auf blutige Spuren eines weiteren Verfolgers, der mehr will, als nur die Kinder der Mutter wegnehmen. Kilian fängt an zu grübeln und nachzuforschen, um was es hier eigentlich wirklich geht. Und langsam und unmerklich wechselt Kilian die Fronten. Als er die Frau dann endlich persönlich findet, stellen beide schnell fest, dass der Ex-Mann wohl einen Killer zusätzlich zu Kilian engagiert hat. Aber warum? McKinty hat einen knappen und schnörkellosen Schreibstil, der mit wenig Adjektiven und noch weniger Beschreibungen auskommt. Dennoch bringt er Tiefgang und Farbe in die Personen. Dies gelingt ihm vor allem durch die ausführlichen Dialoge, eine große Stärke dieses Romans. Sie geben der Handlung Dymamik, erklären Gedankengänge und Gefühle, schaffen Nähe, die sonst wohl fehlen würde. Und es gibt einige sehr gehaltvolle Szenen, die er mit knappen und kargen Worten besser beschreiben kann, als manch anderer mit seitenlangen Tiraden. Der Roman macht ein paar spannende Wendungen, erzählt nebenbei auch Interessantes wie z.B. über die Tinker, die Sinti des Anglikanischen Sprachraums. Auch das Ende hat mir sehr gut gefallen, da es nicht gefällig und einfach ist, sondern offen und zum Nachdenken anregend. Ein durchaus lesenswerter Krimi, auf dessen Schreibstil sich man einlassen sollte um die Tiefen des Thrillers ausloten zu können und der Geschichte mit Interesse zu folgen. Werde mal nach weiteren Romanen dieses Autors Ausschau halten.