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Ein Sommer in Irland

Roman

(14)
Ein rührender, romantischer Roman über eine Frau, die scheinbar zufällig die tragische Lebensgeschichte einer irischen Schriftstellerin entdeckt und dabei ihre eigenen Wurzeln findet.
Caroline wird von ihrem Chef nach Irland geschickt, um dort auf einem idyllischen Cottage nach einem wertvollen alten Buch zu forschen und es bei einer Auktion zu ersteigern. Da sie die Sommerferien mit ihrer jugendlichen Tochter Kim verbringen will, muss diese gegen ihren Willen mit nach Irland reisen. Die Suche nach dem alten Buch wird für Caroline und Kim zu einer Suche nach einem Familiengeheimnis und ihren eigenen Wurzeln. Die Reise und die traumhafte Umgebung Irlands helfen den beiden, wieder näher als Familie zusammenzufinden. Auch die Liebe findet Einzug in die kleine Familie, wird an Ende Irland für die beiden das große Glück bedeuten?
Ein romantischer Familiengeheimnisroman von Ricarda Martin vor der grandiosen Kulisse Irlands mit viel Sommerfeeling!
Portrait

Ricarda Martin wurde 1963 in Süddeutschland geboren und lebt als freie Autorin im schwäbischen Raum. Bereits in früher Jugend wurde ihre Leidenschaft für England und britische Geschichte geweckt. Seit sie die Insel 1984 zum ersten Mal bereist hat, zieht es sie jedes Jahr mehrmals nach Großbritannien. Nachdem sie in verschiedenen Berufen gearbeitet hat, widmet sich Ricarda Martin seit einigen Jahren nur noch dem Schreiben und einer ehrenamtlichen Tätigkeit im Tierschutzverein im Bereich der Katzenhilfe, denn Tiere sind neben Büchern ihre zweite Leidenschaft.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 01.04.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51803-8
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 190/125/40 mm
Gewicht 448
Verkaufsrang 5.634
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Melanie Böhm, Thalia-Buchhandlung Hagen

Klingt seicht und vorhersehbar, ist aber spannend und mit überraschenden Wendungen geschrieben. Macht Spaß! Klingt seicht und vorhersehbar, ist aber spannend und mit überraschenden Wendungen geschrieben. Macht Spaß!

Kundenbewertungen


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Übersicht
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Ein Land - zwei Familiengeschichten
von Nessis Bücherregal aus Wölfersheim am 30.07.2016

„Ein Sommer in Irland“ ist ein erfrischender Roman, bei dem zwei Schicksale und zwei Familie unwiederbringlich miteinander verbunden sind. Nicht nur die authentischen Charaktere, sondern auch das tolle Setting und die schlüssige Geschichte haben dieses Buch zu einem wahren Genuss gemacht. Wir bekommen diese Geschichte nicht nur aus verschiedenen Blickwinkeln... „Ein Sommer in Irland“ ist ein erfrischender Roman, bei dem zwei Schicksale und zwei Familie unwiederbringlich miteinander verbunden sind. Nicht nur die authentischen Charaktere, sondern auch das tolle Setting und die schlüssige Geschichte haben dieses Buch zu einem wahren Genuss gemacht. Wir bekommen diese Geschichte nicht nur aus verschiedenen Blickwinkeln und Perspektiven erzählt, sondern auch noch aus unterschiedlichen Zeitsträngen. So wird uns auf der einen Seite die aktuelle Story von Caroline und Kim im Jahr 2014 näher gebracht und auf der anderen Seite erhalten wir Einblick in die Handlungsstränge 100 Jahre zuvor, die im Verlauf nach und nach einen Sinn ergeben und das Gesamtbild abrunden. Der Schreibstil ist leicht verständlich und vor allem sehr flüssig gehalten, sodass ich die Geschichte an einem Stück hätte verschlingen können. Auch wird der Schreibfluss immer wieder durch Mails, SMS und Briefe aufgelockert, sodass man das Buch als Leser gar nicht aus der Hand legen mag. Caroline hat mir von Anfang an sehr gut gefallen und stetig Sympathiepunkte gesammelt. Sie hat es im Leben nicht leicht gehabt und schlägt sich auf ihre Art und Weise durch. Besonders zugesagt hat mir, dass sie kein Stereotyp ist und sich deutlich von üblichen Protagonistinnen unterscheidet. So macht sie beispielsweise Fehler, denkt darüber nach und steht im Zweifelsfall auch zu diesen. Auch Kim ist eine starke Persönlichkeit, die im Verlauf der Geschichte über sich selbst hinauswächst. Sie hat mich besonders überrascht, weil man zu Beginn von einem typisch bockigen Teenie ausgeht und dann doch eines Besseren belehrt wird. Die Nebencharaktere waren zwar vielzählig, aber trotzdem indivieduell gestaltet. Besonders die beiden Zeitebenen haben es namenstechnisch in sich, weil man sich nicht nur eine Generation von Personen einprägen muss, sondern gleich zwei. Aber die Autorin hat es gekonnt verstanden, diese beiden Ebenen miteinander zu verknüpfen und so ist für den Leser letztendlich nur eine spannende Geschichte übrig geblieben. Gerade das Setting war unglaublich authentisch gestaltet. Die Umgebungsbeschreibungen in Irland waren einfach nur traumhaft und ich habe mich selbst dorthin versetzt gefühlt. Auch Cardew Castle ist vor meinem inneren Auge zum Leben erwacht. Ich konnte die Zugluft spüren, habe den leichten Moder gerochen und das Knistern des Feuers gehört. Wer solch ein Talent für Beschreibungen hat, ist wirklich gesegnet und das ist auch der Hauptgrund, weswegen das sicher nicht mein letzter Roman der Autorin war. Zur Spannung brauche ich eigentlich nicht mehr viel sagen, weil ich von der ersten Seite an gefesselt war. Gerade die Rückblenden haben die Stimmung noch zusätzlich angeheizt, weil hier nur nach und nach die Wahrheit offenbart wurde. Caroline musste in ihrem Urlaub in Irland wahre Detektivarbeit betreiben und ich bin froh, dass ich diese Familiengeschichte als Leser mitverfolgen durfte. Die historischen Hintergrunddaten waren von der Autorin sorgfältig recherchiert und sehr gut mit der Handlung verwoben worden. Auch das damals brisante Thema Homosexualität hat sie sensibel, aber doch aufzeigend im streng katholischen Irland um 1900 dargestellt. Bei diesem Roman hat für mich einfach alles gestimmt und das sage ich nicht nur, weil ich ein absoluter Irland-Fan bin und selbst gerne mal auf die grüne Insel möchte. Die Charaktere waren in sich und miteinander stimmig, die Familiengeschichte glaubhaft geschildert und der Schreibstil einfach nur spannend und unterhaltsam – weiter so, Ricarda Martin!

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Ein großartiger , aber auch tragischer Roman der von der ersten Seite an überzeugt
von Susi Aly (Magische Momente-Alys Bücherblog) am 24.05.2017

Als ich damals "Das Lied der Lüge" von Ricarda Martin gelesen habe, war ich vollkommen begeistert von ihrer großartigen Art zu schreiben. Ich wusste, es würde nicht mein einziges Buch von ihr bleiben und jetzt war es wieder soweit. "Ein Sommer in Irland" klingt auf den ersten Blick sehr sehnsuchtsvoll... Als ich damals "Das Lied der Lüge" von Ricarda Martin gelesen habe, war ich vollkommen begeistert von ihrer großartigen Art zu schreiben. Ich wusste, es würde nicht mein einziges Buch von ihr bleiben und jetzt war es wieder soweit. "Ein Sommer in Irland" klingt auf den ersten Blick sehr sehnsuchtsvoll und auch romantisch. Doch das Ganze ist viel mehr und viel Größer, als man zunächst annimmt. Zunächst war ich wirklich total gefesselt von Caroline. Gerade wie sie ihr Leben bestreitet als alleinerziehende Mutter mit einer 16jährigen Tochter. Ich denke, der ein oder andere wird sich in ihr wiederfinden. Gerade am Anfang hätte ich da wirklich regelmäßig an die Decke gehen können und hätte Caroline am liebsten meine Arme um die Schultern gelegt, um ihr Trost zu spenden. Den Drahtseilakt den sie leistet ist weiß Gott nicht einfach und sie hat immer wieder aufs neue zu kämpfen. Aber Caroline ist eine sehr starke Frau, was sie im Laufe des Buches immer mehr unter Beweis stellt. Denn das, was es für sie bereithält wird ihr komplettes Leben auf den Kopf stellen. Die Autorin führt uns, wie schon der Titel verrät nach Irland. Was für ein großartiges Land. Aber es ist auch ein Land mit strengem Glauben und ungeahnten Weiten. Irland hat eine Geschichte und über diese erhält man hier einen sehr guten Einblick. Der Autorin gelingt es einfach sehr eindrucksvoll sowohl auf die Geschichte Irlands rund um die Zeit 1900, als auch eine wunderschöne und auch sehr bewegende Lebensgeschichte einer jungen Frau zu offenbaren. Ich kann nicht sagen, was mich mehr gefesselt hat. Es war die Geschichte von Caroline die auf ihren irischen Wurzeln wandelt und so manch fassungslose und auch bewegende Erlebnisse sammelt. Aber auch die Geschichte von Amy hat mich ungeheuer bewegt. Von der ersten Zeile an, musste ich unbedingt mehr darüber erfahren. Es hat mich von Anfang an zutiefst erschüttert und enorm in den Bann gezogen. Dabei wandeln wir auf verschiedenen Zeitebenen. In der Vergangenheit und in der Gegenwart. Dabei wird alles aus der Sicht der dritten Person erzählt, was mir gerade hier besonders gut gefallen hat. Zumeist begleitet man jedoch Carolin und auch Amy. Zwei sehr unterschiedliche Frauen, die jeweils eine sehr facettenreiche Geschichte zu erzählen haben. Auch über die Hintergründe erfährt man sehr viel, was uns dem ganzen noch viel näherbringt. Ich weiß nicht wie es geschah, aber irgendwann habe ich einfach alles andere ausgeblendet und habe mich in dieser Geschichte verloren. Eine bewegende Geschichte die mir den Atem geraubt hat. Die mir gezeigt hat, wie es damals zuging. Man möchte wirklich so oft eingreifen und helfen, beschützen. Es gibt so viel Dinge die mich wirklich entsetzt und sprachlos gemacht haben, daß ich es kaum in Worte fassen kann. Sie macht dabei auf sehr wichtige Themen aufmerksam. Die damals verwerflich waren und es teilweise auch heute noch sind. Bei denen man wegsieht, um es auf diese Weise nicht existent zu machen. Aber es ist auch die Geschichte eines geheimnisumwitterten Schlosses. Das mich wirklich viele Nerven gekostet hat. Ich musste unbedingt wissen, was es damit auf sich hat und auch mit den Menschen die mit diesem verwoben sind. Immer mehr kommt man alten Geheimnissen auf die Spur. Taucht ein in die Abgründe der menschlichen Seele und es zerreißt einem einfach nur das Herz. Ich hab so sehr gelitten, das es fast nicht zum aushalten war. Ich hab gebangt, gehofft und einfach mitgefiebert. Die Entwicklungen der Charaktere und auch der Geschichte waren für mich mehr als gut spürbar. Einige haben mir ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert, andere haben in mir nur Abneigung hervorgerufen. Es ist eine Familiengeschichte voller Traurigkeit und Leid. Die Verzweiflung und die Ängste kann man mit jeder Zeile fühlen. Aber es ist auch eine Geschichte über die Liebe. Aber nicht so wie man vielleicht erwarten würde. Sie ist zerbrechlich und man muss immer wieder kämpfen. Sie zeigt das es mehr gibt, als man zunächst annimmt. Und das macht es auch sehr echt und so wertvoll. Ricarda Martin hat dabei eine so lebendige und gefühlvolle Art alles zu beschreiben, daß ich mir alles wirklich gut vorstellen konnte. Die Handlungen und auch die Gedankengänge waren für mich jederzeit gut nachvollziehbar gestaltet. Der fließende und stark einnehmende Schreibstil macht es leicht, sich diesem Buch restlos hinzugeben. Man erlebt so viel und erfährt dabei unglaubliches. Es war an keiner Stelle vorhersehbar. Bis zuletzt hat es die Autorin geschafft mich mit ihren Wendungen zu überraschen und vollkommen fassungslos dasitzen zu lassen. Ich hätte zwar am Ende noch die ein oder andere Frage gehabt, aber für die Geschichte wurde alles erzählt. Schlussendlich ist es ein ganz besonderer Roman , voller Tragik und Dramatik, der extrem berührt und darüber hinaus noch sehr viel über die Geschichte Irlands erzählt. Ich bin schon jetzt sehr gespannt auf ihren nächsten Roman. Ganz großes Kino. Fazit: Mit "Ein Sommer in Irland" hat die Autorin etwas sehr bewegendes, komplexes und absolut gewaltiges aufs Papier gebracht. Es ist die Geschichte einer großartigen Frau und einer zutiefst bewegenden Lebensgeschichte, aber es ist auch die Geschichte Irlands, auf die man hier einen näheren und sehr eindrucksvollen Einblick erhält. Er tut weh, er berührt und entsetzt gleichermaßen. Er ist emotional, geheimnisvoll und voller Wendungen.

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Eine Suche in Irland
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 18.07.2016

Caroline, die seit der Scheidung allein erziehende Mutter einer pubertierenden und aufmüpfigen 16-jährigen ist, arbeitet bei einem Kunsthändler. Die Arbeit macht ihr sehr viel Spaß, ist aber auch sehr zeitintensiv, so dass sie nicht soviel Zeit für ihre Tochter Kim aufbringen kann wie sie gern wollte. Das Verhältnis der beiden... Caroline, die seit der Scheidung allein erziehende Mutter einer pubertierenden und aufmüpfigen 16-jährigen ist, arbeitet bei einem Kunsthändler. Die Arbeit macht ihr sehr viel Spaß, ist aber auch sehr zeitintensiv, so dass sie nicht soviel Zeit für ihre Tochter Kim aufbringen kann wie sie gern wollte. Das Verhältnis der beiden zueinander ist sehr gespannt, so dass sich Kim liebend gern bei ihrem Vater aufhält. Als Caroline von ihrem Chef den Auftrag erhält, in Irland nach einem sehr alten Buch zu suchen und es bei einer Auktion auf Cardew Castle nach Möglichkeit zu ersteigern, ist sie erst skeptisch, wie sie das mit Kim regeln soll. Sie nimmt Kim mit, es sind Ferien und obwohl es definitiv nicht Kims erste Wahl ist (viel lieber wäre sie mit ihren Freundinnen nach Florida gefahren), muss sie sich fügen und fährt schmollend mit. Caroline fühlt sich in Irland wohl und die Menschen im Ort sind auch nett und hilfsbereit zu ihr, bis sie merken, dass Caroline zu Cardew Castle Fragen stellt. Sie bekommt so gut wie keine Antwort, die Menschen sind plötzlich verschlossen. In der Buchhandlung trifft sie auf einen alten Buchhändler, der sich nicht gleich abweisend ihr gegenüber zeigt. Im Gegenteil, er übergibt ihr ein altes Buch, das sie unbedingt lesen soll. Sie legt es beiseite und vergisst es. Sie versucht, sich in Cardew Castle umzusehen, aber das Castle ist zugesperrt. Über einen Nebenweg trifft sie auf den mürrischen Hausverwalter, der scheinbar noch in dem baufälligen Gebäude wohnt. Auch er gibt ihr keine Auskunft über das Castle oder über das Buch, das sie sucht. Er verweist sie vom Grundstück und darauf, dass es Privateigentum wäre und sie dort nicht erwünscht ist. Durch ihre Fragerei und ihre Suche nach dem Buch macht sie sich nicht gerade Freunde, sie begibt sich sogar in Gefahr und gerät ins Visier von jemandem. Als ich den Titel des Buches das erste Mal gelesen habe, war klar, dass das von mir gelesen werden muss. Einmal Irlandfan, immer Irlandfan und das nicht nur vor Ort, sondern auch was Literatur betrifft. Viele der beschriebenen Orte habe ich selbst schon besucht und weiß um die Faszination, die diese auf Reisende ausüben. Ricarda Martin ist es hervorragend gelungen, diese mit ihren Beschreibungen wieder aufleben zu lassen und bei mir eine wehmutsvolle Erinnerung heraufzubeschwören. Sehr gut nachempfinden konnte ich die Starre, die einen befällt, wenn man sich im "Long Room" des Trinity Colleges befindet. Diese Bibliothek ist so gigantisch und der Blick ins "Book of Kells" so nachhaltig, das vergisst man nie wieder. Die Suche nach einem ähnlich gearteten Buch wie das "Book of Kells" bringt Caroline nach Irland. Sie nimmt ihre Tochter Kim mit und hofft, dass sie dort die Zeit nutzen kann, sich mit Kim auszusprechen und wieder Nähe mit ihr zu schaffen. Das wird ihr anfangs von Kim nicht leicht gemacht, aber Kim hat nicht wirklich eine Alternative dort. Die Suche wird ihr auch erschwert, da die Dorfbewohner plötzlich nicht mehr so mitteilsam sind, wenn sie erfahren, was sie dorthin verschlagen hat. Sie stößt auf Geheimnisse und Dinge, die vertuscht wurden, aber warum und wie hängen sie zusammen? Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen, Anfang des 20. Jh. und im heute. Zu Beginn des letzten Jh. war das Leben für Frauen nicht einfach. Männer oder Väter verfügten und bestimmten über sie. Zwei junge Frauen kommen durch die Unruhen in Nordchina nach Irland auf Cardew Castle. Wie die Schicksale dieser beiden Frauen mit den Geschehnissen in der Gegenwart verbunden sind, werde ich jetzt jedoch nicht verraten. Geschickt verknüpft die Autorin Vergangenheit und Gegenwart miteinander. Sie zeigt die politischen Unruhen in Irland auf und vermittelt dem Leser einen kurzen Einblick in die bewegende Geschichte des Landes. Dass Caroline und Kim mit ihrer Reise auch einen Einblick in ihre eigene, bislang unbekannte, Geschichte erfahren, war für sie nicht vorhersehbar. Aber nicht jeder möchte, dass lang gehütete Geheimnisse ans Licht kommen. Die Protagonisten sind liebenswert und sympathisch beschrieben. Wenn man auch eine Weile braucht, um sich mit Kim anzufreunden, so wird sie letztendlich eine junge Frau, die man einfach mögen muss. Neben den geschichtlichen Einblicken wird die Liebe jedoch nicht vergessen. Ob nun jeder ein persönliches Happy End finden wird, bleibt hier offen, das solltet ihr selbst lesen. Ein wunderbares Buch, ein Trip in die Vergangenheit, ein Besuch in einem traumhaft schönen Land, Spannung, Geheimnisse, Liebe - was will man mehr? Die Mischung stimmt und lässt den Leser nicht eher ruhen, bis man das Buch ausgelesen hat. Ich hatte ein paar fantastische Stunden damit verlebt und empfehle es auch sehr gern weiter.

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