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Einsamkeit und Sex und Mitleid

Roman

(11)
Helmut Krausser bringt zusammen, was nicht zusammengehört: Die unterschiedlichsten Menschen streifen durch Berlin, begegnen sich, kommen einander nah – immer auf der Suche nach dem Glück. Ein Kind wird entführt, eine mitternächtliche Hochzeit improvisiert, ein Genickschuss erkauft, der Prophet Jesaja predigt auf dem Kreuzberg, und alles ist auf ungeahnte Weise miteinander verbunden. ›Einsamkeit und Sex und Mitleid‹ spielt auf der Klaviatur des scheinbaren Zufalls, mischt Melodram, Ironie, Suspense und Lakonik zu einem bizarren Panorama, zu einem überwältigenden Kaleidoskop des Lebens.

Ab 4. Mai 2017 im Kino: Verfilmung mit Jan Henrik Stahlberg, Friederike Kempter, Rainer Bock u.a. Regie: Lars Montag
Rezension
Wenn Sie keine Hemmungen davor haben, am Strand laut lachen zu müssen, dann ist dieses Buch die perfekte Sommerlektüre.“
JUDITH STARKE, BUCHHANDLUNG VOGEL FREIBURG

„Einfach großartig […] man hat so richtig was zu lachen.“
Lydia Brakebusch, ZITTY

"Das witzigste deutsche Buch des Jahres"
Daniel Kehlmann in FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG

"Ein fabelhafter Episodenroman (...) faszinierende Einsichten in die Schönheit und Tragik unserer Existenz - verdichtet in einer Hand voll kleiner, schmutziger Geschichten, die bestimmt sind von Leidenschaft und einem ausgeprägten Gespür für menschliche Würde." KÖLNER STADTANZEIGER

"So liegt das Kess-Groteske in der einen, das Sentimentale in der anderen Wagschale (...)gemacht ist das virtuos, der Gang der Verwicklungen durchdacht, etliche Episoden sehr vergnüglich." SZ

"Helmut Krausser hat mit dieser rabenschwarzen Satire zurückgefunden zu seinen eigentlichen Qualitäten (…) der Meister kleiner dreckiger Geschichten.“ WELT

"Ein kleines Meisterstück.“
BASLER ZEITUNG

Helmut Krausser "spinnt (...) einen Reigen nach bester Artur-Schnitzler-Manier, ein Kaleidoskop der guten oder auch irregeleiteten Absichten und Träume. Das erweist sich als ein vor Realität strotzendes Sittenbild." PRISMA

"Eine Berliner Seifenoper (...) verbindet das Pornografische mit dem Sentimentalen, das große Gefühl mit der Farce, das genau Beobachtete mit dem Grotesk verzeichneten. Ein Sittenbild verwahrloster Gemüter, unterhaltsam und voller Hardcore-Komik." FAZ

"Einfach nur genial (..) eine intelligente, lakonisch dramatische, skurrile und kuriose Geschichte, die das Leben ganz genau so geschrieben haben könnte - Realsatire live, bizarr, verrückt und auf berührende Weise ungemein komisch." MAIN ECHO

"Wunderliche Charaktere, wundersame Pointen - und eine wunderbare Dramaturgie (..) Kunstvoll komponiert Krausser in seiner grandiosen Großstadtsinfonie eine den Leser bannende Musik des Zufalls (..) Zudem konstruiert der Autor wie nebenbei ein hellsichtiges Gesellschaftspanorama, das zumal die Verderbtheit, aber auch das humane Potenzial des Molochs Berlin wie in einem Brennglas abbildet. All das gelingt Krausser trotz eines halsbrecherischen Erzähltempos virtuos und in einer atmosphärischen Dichte, die hierzulande ihresgleichen sucht." SÜDKURIER BERLIN

"Ganz großes Kino." NOW!

"Ein fabelhaftes Spiegelkabinett aus Worten und voller unvorhersehbarer Wendungen. (...) Was einst dem Amerikaner John Dos Passos mit seinem berühmten Sittengemälde ´Manhattan Transfer´ im Großen gelang und 2001 in dem grandiosen erzählerischen Reigen ´Was im Leben zählt´ des Norwegers Frode Grytten eine nordische, im Mokrokosmischen angelegte Entsprechung fand, hat Krausser nun für Berlin geschaffen." WELTWOCHE

"Ein Roman, der so wunderbar und verrückt ist wie das Leben selbst."
DRESDNER MORGENPOST
Portrait
Helmut Krausser, geboren 1964, lebt in Berlin. Bei DuMont erschienen neben dem Gedichtband ›Plasma‹ (2007), ›Verstand und Kürzungen‹ (2014), die Romane ›Eros‹ (2006), ›Die kleinen Gärten des Maestro Puccini‹ (2008), ›Einsamkeit und Sex und Mitleid‹ (2009) ›Die letzten schönen Tage‹ (2011) und ›NIcht ganz schlechte Menschen‹ (2012) sowie die Tagebücher ›Substanz‹ (2010) und ›Deutschlandreisen‹ (2014) und der Kriminalroman ›Aussortiert‹ (DuMont Taschenbuch 2011). Seine Romane ›Der große Bagarozy‹, ›Fette Welt‹ und ›Einsamkeit und Sex und Mitleid‹ wurden fürs Kino verfilmt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 04.09.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-6143-9
Verlag DuMont Buchverlag
Maße (L/B/H) 190/135/22 mm
Gewicht 257
Auflage 4. Auflage
Verkaufsrang 18.143
Buch (Taschenbuch)
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„"Biografie: Ein Spiel" (Max Frisch)“

Moritz Revermann, Thalia-Buchhandlung Neuss

Krausser ist meines Erachtens einer der großen deutschen Gegenwartsautoren, der seinen eigenen Ton längst gefunden hat und der mich doch mit jedem neuen Buch immer wieder überrascht. Man liest den neuen Roman Kraussers so spielerisch leicht, wie er spielerisch mit seinen Figuren und deren Biografien umgeht. Man staunt über die dramaturgische Krausser ist meines Erachtens einer der großen deutschen Gegenwartsautoren, der seinen eigenen Ton längst gefunden hat und der mich doch mit jedem neuen Buch immer wieder überrascht. Man liest den neuen Roman Kraussers so spielerisch leicht, wie er spielerisch mit seinen Figuren und deren Biografien umgeht. Man staunt über die dramaturgische Leichtfüßigkeit, mit der er die Schicksale so grundverschiedener Charaktere verwebt und beschreibt. Wundervoll! - Allein: es stellt sich mir die Frage, ob dieser Roman ein kunstvolles literarisches Fingerknacken als Ouvertüre für seinen nächsten 'großen' Roman ist, ein schriftstellerisches Warm Up für den nächsten großen Satz. - Wie auch immer: extrem lesenswert allemal.

„Schönes Puzzle“

Florian Kuhrt, Thalia-Buchhandlung Ingolstadt

Nach dem Abschied Kraussers von abgründiger, zwischen "Genie und Wahnsinn" anzusiedelnder Literatur pendelt sich einer der immernoch besten deutschen Autoren mit seinen jüngsten Werken im gehobenen Mainstream ein.
Bestes Beispiel: Das kürzlich als TB erschienene "Einsamkeit und Sex und Mitleid", in sich dem auf originelle und amüsante
Nach dem Abschied Kraussers von abgründiger, zwischen "Genie und Wahnsinn" anzusiedelnder Literatur pendelt sich einer der immernoch besten deutschen Autoren mit seinen jüngsten Werken im gehobenen Mainstream ein.
Bestes Beispiel: Das kürzlich als TB erschienene "Einsamkeit und Sex und Mitleid", in sich dem auf originelle und amüsante Weise die Schicksalsstränge mehrerer Personen an verschiedenen Stellen kreuzen.
Eine erzählerische Leichtigkeit dieser Güte gelingt nur einem, dem alles andere bereits gelungen ist.
Wer zwei bis drei Stunden ausgezeichnet unterhalten und intelligent bespasst werden möchte, ist mit diesem Titel bestens bedient.

„Nicht so traurig wie sein Titel“

Manuela Hagen, Thalia-Buchhandlung Krefeld

Kein Roman von Helmut Krausser gleicht dem anderen. So ist auch sein neuester wieder eine Überraschung. Ein Episodenroman, der an einem Weihnachtsabend in Berlin beginnt. Ein Callboy kommt nach Hause und findet in seiner Wohnung eine ziemlich verlotterte EInbrecherin vor, die er erst einmal in die Badewanne steckt. Was dann folgt, Kein Roman von Helmut Krausser gleicht dem anderen. So ist auch sein neuester wieder eine Überraschung. Ein Episodenroman, der an einem Weihnachtsabend in Berlin beginnt. Ein Callboy kommt nach Hause und findet in seiner Wohnung eine ziemlich verlotterte EInbrecherin vor, die er erst einmal in die Badewanne steckt. Was dann folgt, sind Lebens- und Überlebensgeschichen von Menschen, die scheinbar gar nichts miteinander zu tun haben, aber immer mehr miteinander verstrickt werden. Krausser hat sehr raffiniert komponiert, und es gibt Stellen, an denen man laut lachen muß über die Verrücktheit unserer modernen Welt. Empfehlung nicht nur für Großstadtfreaks.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
6
3
2
0
0

............
von Asti am 09.10.2011

Ein lustiger und unterhaltsamer Roman über verschiedene Berliner Singles, die alle auf der Suche nach Glück immer wieder miteinander zu tun haben und deren Leben auf immer wieder unerwartete Weise miteinander verquickt sind. Amüsant und kurzweilig zu lesen

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
Urkomisch und wunderschön spannend
von Conny Hannesschläger aus Pasching am 31.03.2011

Berlin...eine Fundgrube einzigartiger, witziger Geschichten! Helmut Krausser hat sich das zu nutzen gemacht: Er hat eine Handvoll Protagonisten hergenommen und ihnen allen eine geniale Geschichte auf den Leib geschneidert. Durch die Macht des Zufalls aber werden wir Zeuge, wie sich all diese konträren Geschichten und Menschen, auf der Suche nach dem... Berlin...eine Fundgrube einzigartiger, witziger Geschichten! Helmut Krausser hat sich das zu nutzen gemacht: Er hat eine Handvoll Protagonisten hergenommen und ihnen allen eine geniale Geschichte auf den Leib geschneidert. Durch die Macht des Zufalls aber werden wir Zeuge, wie sich all diese konträren Geschichten und Menschen, auf der Suche nach dem Glück, zu einer einzigen verbinden. Es liest sich urkomisch und absolut spannend, wie sich die einzelnen Geschichten aneinander reihen und man weiß gar nicht, welche man am liebsten zu Ende lesen möchte, weil sie alle einfach großartig sind!!! viel Spass beim Lesen!!!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
aktuelle Grossstadt
von einer Kundin/einem Kunden am 07.04.2010
Bewertet: Buch (gebunden)

Sein neuer Roman, ein Grossstadtroman, beschreibt die Menschen in Berlin. Menschen unterschiedlichster Art und Schichten: einmal ist da der Callboy Vincent, der seiner Einsamkeit entrinnt, indem ein Mädchen bei ihm zu Weihnachten einbricht; dann gibt es den Lateinlehrer, der von seiner Schule von einem Mädchen hinausgemobbt wird und in einer Bar... Sein neuer Roman, ein Grossstadtroman, beschreibt die Menschen in Berlin. Menschen unterschiedlichster Art und Schichten: einmal ist da der Callboy Vincent, der seiner Einsamkeit entrinnt, indem ein Mädchen bei ihm zu Weihnachten einbricht; dann gibt es den Lateinlehrer, der von seiner Schule von einem Mädchen hinausgemobbt wird und in einer Bar seine Geschichtskenntnisse über die Römer bei der Kellnerin an die Frau bringt; da ist ein Punk namens Holger, der mit seiner arroganten Art auf eigentümliche Weise seine Liebe finden will; auch ein Junge, verliebt über beide Ohren, der die jüngere Schwester seiner Freundin wiederfindet, aber nicht die erhoffte Anerkennung bekommt; eine frustrierte ehemalige Tänzerin, die eine Beziehung sucht, kommunikationsunfähig und frigide wirkt; Alle diese Personen sind aus dem Leben gegriffen, aus unserer Umgebung. Sie gibt es überall, nicht nur in Berlin. Krausser schafft so eine intensive Nähe zwischen Leser und seinen Figuren, die mit ganz alltäglichen Problemen ausgestattet, aber einfach menschlich sind. Die Sprache, die Krausser seine Protagonisten sprechen lässt, ist sehr verständlich und der Grossstadt angepasst. Sie ist schnell, zeitgemäss und erreicht eine grosse Autentizität. Die einzelnen Kapitel knüpfen sich in weiterer Folge immer enger zusammen. Dadurch werden die Erzählungen zum Roman. Der scheinbare Zufall bringt auch die handelnden Personen immer näher zueinander. Sie verstricken sich. Sie lernen sich auf ungeahnte Weise kennen, verlieben sich und bedrohen sich gegenseitig. Es entsteht daher ein buntes Bild vom täglichen Leben. Es handelt sich um eine Suche nach Glück, Liebe und Verständnis. Die harte Alltäglichkeit gibt aber oft nur Einsamkeit, Sex und Mitleid von sich, der Titel des Buches ist daher sehr treffend.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0

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