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Elizabeth wird vermisst

Roman

(21)

"Ein nachdenkliches, mit Charme und auch Witz geschriebenes Buch, das die Problematik Alzheimer und daraus entstehende Verwicklungen thematisiert, aber auch zeigt, wie wichtig Liebe im Umgang mit Betroffenen ist." Maiken Kriese, Lausitzer Rundschau, 30.01.2016
"Mit ihren gerade mal 28 Jahren ist es Autorin Emma Healey gelungen, das ernste Thema Alzheimer mit viel Humor zu verarbeiten, ohne respektlos oder ulkig zu wirken." Laura Steger, Frankenpost, 14.12.2015
"Komisch und traurig zugleich. Vor allem aber unglaublich respektvoll!" KielerLeben, 01.12.2015
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 348
Erscheinungsdatum 08.10.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-17273-3
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 185/125/32 mm
Gewicht 351
Originaltitel Strange Companions
Auflage 2. Auflage 2015
Verkaufsrang 10.091
Buch (Taschenbuch)
10,99
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Einmal ein Buch aus der Sicht des Alzheimerkranken und nicht des Umfeldes. So "fühlt" sich die Krankheit und das Alter an. Einmal ein Buch aus der Sicht des Alzheimerkranken und nicht des Umfeldes. So "fühlt" sich die Krankheit und das Alter an.

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So traurig und doch zugleich witzig ist dieses Buch. Ich hatte mehrmals Tränen in den Augen. Demenz- ein immer präsenteres Thema, was hier sehr feinfühlig behandelt wurde. So traurig und doch zugleich witzig ist dieses Buch. Ich hatte mehrmals Tränen in den Augen. Demenz- ein immer präsenteres Thema, was hier sehr feinfühlig behandelt wurde.

„Wunderbares, wichtiges Buch!“

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Maud hat Demenz - und es ist wahnsinnig beeindruckend, wie die Autorin dies in ihrem Buch wiedergibt. Die Geschichte wird aus der Sicht von Maud erzählt, die nicht verstehen kann, warum sie nicht mehr alleine einkaufen darf oder wo die 10 gefüllten Teetassen mit kaltem Tee herkommen, die auf ihrem Tisch stehen. Zudem vermisst sie schmerzlich Maud hat Demenz - und es ist wahnsinnig beeindruckend, wie die Autorin dies in ihrem Buch wiedergibt. Die Geschichte wird aus der Sicht von Maud erzählt, die nicht verstehen kann, warum sie nicht mehr alleine einkaufen darf oder wo die 10 gefüllten Teetassen mit kaltem Tee herkommen, die auf ihrem Tisch stehen. Zudem vermisst sie schmerzlich ihre Freundin Elisabeth und niemand will ihr glauben, dass da etwas Schlimmes passiert sein muss. Ich habe Maud beim Lesen sehr ins Herz geschlossen. Man fühlt mit ihr beim Lesen und dann plötzlich ist da wieder die Demenz im Weg, die den Leser aufhorchen lässt.

Dieses Buch ist zugleich eine spannende Geschichte um Familie und Freundschaft - aber auch ein wichtiges Buch im Bezug auf Demenz und das Verständnis dafür. Es regt zum Nachdenken an und dazu, auch einmal die Vorurteile beiseite zu legen und geduldiger zu sein. Ein wirklich tolles, einfühlsam geschriebenes Buch mit einer sympathischen Hauptfigur und einer tollen Geschichte. Bitte lesen!

„Elizabeth wird vermisst, oder?“

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Maud leidet unter Demenz und die Krankheit schreitet unaufhaltsam voran. Sie vermisst ihre Freundin Elizabeth und ihr fällt es immer schwerer sich alleine zu recht zu finden. Ihr Langzeitgedächtnis allerdings funktionniert noch sehr gut und da trauert sie um ihre Schwester die vor fast 70 Jahren spurlos verschwand. Die Geschichte ist Maud leidet unter Demenz und die Krankheit schreitet unaufhaltsam voran. Sie vermisst ihre Freundin Elizabeth und ihr fällt es immer schwerer sich alleine zu recht zu finden. Ihr Langzeitgedächtnis allerdings funktionniert noch sehr gut und da trauert sie um ihre Schwester die vor fast 70 Jahren spurlos verschwand. Die Geschichte ist einfühlsam und ohne Gefühlsduselei erzählt. Spannend ist sie auch, denn bis zum Schluss bangt man um Elizabeth. Gute Story um ein ernstes Thema!

Katharina Thalbach gibt Maud eine Stimme und man leidet förmlich mit ihr und möchte sie an die Hand nehmen. Eine bessere Leserin für diese Geschichte gibt es nicht! Sehr hörenswert!

Alexandra Sand, Thalia-Buchhandlung Landau

Alzheimer-Roman aus Sicht einer Betroffenen. Habe etwas gebraucht bis ich in der Story war, dann hat es mich aber überzeugt. Alzheimer-Roman aus Sicht einer Betroffenen. Habe etwas gebraucht bis ich in der Story war, dann hat es mich aber überzeugt.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
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Ein bewegender Roman über Alzheimer, Familie und die heutige Welt
von Anneja aus Halle am 11.06.2017

Ich bin einfach nur überwältigt. Selten hat mich ein Buch so nah an meine emotionalen Grenzen gebracht. Denn um die Thematik in diesem Buch machen sich die wenigsten in meinem Alter Gedanken, Alzheimer. Dabei wissen wir nicht wann es wen trifft, schon allein da die Erkrankung schleichend ist. Das... Ich bin einfach nur überwältigt. Selten hat mich ein Buch so nah an meine emotionalen Grenzen gebracht. Denn um die Thematik in diesem Buch machen sich die wenigsten in meinem Alter Gedanken, Alzheimer. Dabei wissen wir nicht wann es wen trifft, schon allein da die Erkrankung schleichend ist. Das Buch offenbarte mir, zum einen den Blickwinkel einer Betroffenen und zum anderen den der Angehörigen und wie sie es schaffen müssen ein möglichst normales Leben für ihre Lieben zu erschaffen, was nicht immer leicht ist. Maud ist nicht mehr die Jüngste und leidet an Alzheimer, was sie jedoch nicht so ganz wahr haben möchte. Denn sie hält sich nur für ein bisschen vergesslich. Doch je weiter wir in das Buch kommen um so mehr erleben wir wie vergesslich sie wirklich ist. Denn teilweise vergisst sie innerhalb von Minuten was sie gerade getan hat oder gerade tun wollte. Ihre einzige Hilfe sind da ihre viele Notizen, welche sie mehr verwirren, da sie nie genau weiß wann welche Notiz aktuell war. Schon zu Anfang erfahren wir das Maud eine Freundin hat, Elizabeth, doch als sie zum Haus kommt ist das Haus verlassen und es fehlen Dinge. Für Maud steht sofort fest das Elizabeth etwas geschehen ist und sie setzt sich in den Kopf sie zu finden. Sie hinterfragt stets ihre Tochter Helen, die Polizei oder Presse, die die alte Dame einfach ernst nehmen wollen. Zwischen den Abschnitten aus der Gegenwart gleiten wir immer wieder mal zurück in Maud´s Vergangenheit. Genauer genommen in die Zeit als sie noch ein junges Schulmädchen war und erleben hier nicht nur die Zeit nach dem Krieg sondern auch das Verschwinden ihrer Schwester Sukky, was bis in die Gegenwart nicht aufgeklärt werden konnte. Die Wege überkreuzen sich und sickern immer wieder in Maud´s Gedächnis. Schließlich gibt sie nicht auf, denn Elizabeth wird vermisst und sie muss sie finden. Noch immer denke ich an Maud, an diese kleine, ältere Dame die unbedingt ihre Freundin finden will. Das ganze Buch über erleben wir ihre Sicht und egal wie oft sie etwas vergisst und anschließend verleugnet, sie war ein Charakter zum lieb haben. Für ihre Tochter Helen, ihre Enkelin Katy sowie ihrem Arzt oder der Polizei hat man einfach Verständnis. Man kann sich vorstellen das das Leben mit Maud nicht mehr das leichteste ist. Gerade Helen wirkte hier sehr authentisch. Sie gibt ihr bestes, doch man merkt ihr an das sie immer mehr die Kraft verliert. Das sie hin und wieder deswegen schlechte Laune hat versteht man vollkommen. Auch der Arzt oder der Polizist der ihre Vermisstenanzeige aufnehmen soll, waren glaubwürdig und sehr gut umgesetzt. Denn was würden sie machen wenn ein und die selbe Person bereits 4 mal da war um eine Vermisstenanzeige aufzugeben, sich aber nicht daran erinnern kann das sie dies bereits mehrfach getan hat. Das Thema Alzheimer hat mich bis zu diesem Buch nicht sonderlich interessiert. Ich habe niemanden der daran leidet. Da die Krankheit aber schleichend kommt sollte man bei kleineren Veränderungen einer Person die Ohren spitzen. Der Schreibstil war ein Traum für jeden Leser. Er war klar, beschrieb Orte oder Menschen sehr detailtreu und machte neugierig auf jede weitere Seite. Was das Buch jedoch am meisten ausmacht, sind die Emotionen die es weckt. Man bangt mit Maud, hat Angst um sie und wird wütend weil ihr keiner mehr glaubt. Das Buch wird nicht langweilig egal wie oft Maud etwas vergisst, denn die Beschreibungen dazu sind einfach mal nur echt und äußerst ergreifend. Die Autorin schaffte es einen Authentizität in das Buch zu bringen, die mich mehr als nur berührte. Es fühlte sich einfach nur echt an. Auch die Verzweiflung und die Erschöpfung von Helen war deutlich spürbar und ließ die ein oder andere Träne über meine Wange laufen. Das Cover ist sehr schlicht und einfach gehalten und ist wie einer der Zettel von Maud gestaltet, die sie immer bei sich trägt. Es wirkt leicht zerknittert und ist etwas verschmiert. Der Vogel im Käfig hat eine Bedeutung welche man aus der Geschichte herauslesen kann. Mittlerweile gibt es ein neues Cover für das Buch welches mir aber zu bunt ist. Für mich war dieses Buch ein absolutes Highlight, welches ich bestimmt wieder lesen werde. Ich bin immer noch erstaunt, wie eine 28-jährige Autorin, eine so authentische Geschichte schreiben konnte, mit einem so sensiblen Thema. Auf weitere Werke von Frau Healey bin ich sehr gespannt.

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Wow...ich bin sprachlos!
von Tiana_Loreen am 12.05.2014
Bewertet: Paperback

Unglaublich berührend! Unglaublich schckierend! Klare Leseempfehlung für diesen Debütroman! meine Meinung: Ein unglaubliches Buch, was mich schon von Anfang an neugierig gemacht hat, aber ich hatte nicht ganz so große Erwartungen, trotz gute Bewertungen. Ich wollte mir selbst ein Bild machen und sehen, wie ich es persönlich finden würde. Und jetzt....352... Unglaublich berührend! Unglaublich schckierend! Klare Leseempfehlung für diesen Debütroman! meine Meinung: Ein unglaubliches Buch, was mich schon von Anfang an neugierig gemacht hat, aber ich hatte nicht ganz so große Erwartungen, trotz gute Bewertungen. Ich wollte mir selbst ein Bild machen und sehen, wie ich es persönlich finden würde. Und jetzt....352 Seiten später starre ich das Buch an und kann nur ein Wort denken: "WOW"! Maud ist die Hauptperson und die Sicht, in der wir als Leser hineinschlüpfen. Es ist fantastisch und erschreckend zugleich Mauds sicht zu lesen und zeitgleich Maud zu sein....im einen Moment ist sie ganz klar und im nächsten hat sie vergessen, dass sie (zum Beispiel) in einem Einkaufszentrum ist und einne Lippenstift probiert hatte. Diese Panik, diese Angst und vor allem dieses Gefühl sich selbst langsam zu verlieren spürt man ganz deutlich, wenn man- an Mauds Seite- das Buch liest. Der Handlungsstrang bezieht sich auf zwei Ereignisse in Mauds Leben. Da haben wir zu allererst die Gegenwart und das Verschwinden von Elizabeth, an dem Maud felsenfest festhält. Als Leser weiß- oder weiß eben nicht- genausoviel wie Maud es in ihrer Verwirrtheit tut und das macht das Buch so unglaublich spannend und unmöglich aus der Hand zu legen. Auf der anderen Seite haben wir da Mauds Vergangenheit und das Verschwinden ihrer Schwester Sukey. Man erlebt die Zeit vor und die Monate nach Sukeys Verschwinden aus Mauds Sicht. Es ist erschreckend, was Maud bereits in ihren jungen Jahren erlebt hat und es ist verblüffend, wie sie die Vergangenheit mit der Gegenwart verknüpft- unbewusst, aber doch. Sie tut Dinge, weiß aber nicht warum sie es tut.... Das verwirrt einen natürlich, aber um ehrlich zu sein, fand ich es nicht störend. Man kam schnell in Mauds Denkweise hinein und so fand ich ihre "Aussetzer" nach einigen Seiten nicht mehr so verwirrend, wie zu beginn des Buches. Ich kann immer noch nicht glauben, dass Emma Healy gerade einmal 28 Jahre alt ist! Dieses Buch ist eine lesende Zeitbombe (sorry, besseres Wort fällt mir im Moment nicht ein), denn du fieberst mit Maud mit (egal welche Zeit), du bist schockiert, wenn ihre Krankheit wieder extrem stark hervortritt und hast Mitleid, weil sie so oft, einfach nur hilflos scheint und die ganze Zeit wartest du darauf, dass die Lösung des Rätsels nun endlich da ist....du wartest und wartest...und dann...Bäng...ist es da und du kannst es nicht fassen. Fassungslos starrte ich auf die Zeilen und verknüpfte das gerade erfahrene mit dem Wissen, aus den vorherigen Kapiteln....eindeutig ein Buch, wo man mitdenken muss! Fazit: Ich bin einfach begeistert! Ich könnte theoretisch wegen Kleinigkeiten einen Stern abziehen, aber wenn man das Alter der Autorin betrachtet und alles drum-herum, will ich gar keinen Stern abziehen! Das Buch ist einfach nur der wahnsinn! Erschreckend und packend zugleich! Und ich habe etwas daraus gelernt: Ich werde meine Oma jetzt mit anderen Augen sehen, ihre Krankheit ist (vergleichsweise zu Mauds) noch in den Kinderschuhen, aber man sieht es bereits deutlich. Nach diesem Buch hat sich meine Sichtweise ihr gegenüber komplett verändert! Ich kann dem Buch nur 5 von 5 Sternen geben, weil alles darunter es nicht würdig wäre!

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1 0
von einer Kundin/einem Kunden aus Schweinfurt am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Sehr authentisch und unglaublich berührend. Die Idee aus der Sicht einer Demenzkranken zu schreiben gefällt mir. Lesenswert nicht nur für Angehörige.

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