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Emily, allein

(11)
Emily Maxwell, eine Witwe, deren Kinder längst eigene Familien gegründet haben, führt in ihrem schönen, überschaubaren Routine-Universum ein ziemlich unspektakuläres Leben, allein mit ihrem Hund. Dann und wann trifft sie sich mit ihrer Schwägerin Arlene zum Essen, aber das ist es dann auch schon. Als Arlene bei einem gemeinsamen Frühstück im Lieblingslokal zusammenbricht und ins Krankenhaus muss, wird für Emily alles anders. Sie verbringt ganze Tage damit, Besuche ihrer Enkel aufwendig zu planen, sie kauft sich ein kleines Auto, lernt, die bislang noch nie erfahrene Unabhängigkeit in vollen Zügen zu genießen. Auf einmal offenbart ihr das Leben neue Möglichkeiten.
Eine alte Frau wie Emily meint jeder zu kennen, und doch wurde sie in der zeitgenössischen Literatur selten so einfühlsam und treffend porträtiert. Stewart O’Nan zeigt uns ihre kräftig in alle Richtungen ausschlagenden Gefühle – des Bedauerns, des Stolzes, der Trauer, der Freude – in völlig überraschenden Zusammenhängen. Indem er das scheinbar Gewöhnliche als etwas Außergewöhnliches enthüllt und sich – heiter, ergreifend – mit ernsten Themen wie Einsamkeit, Alter und nahem Tod befasst, schärft er den Blick des Lesers, sein Verständnis.
«Aus scheinbar gewöhnlichen Momenten ganz große Geschichten machen – das kann niemand besser als Stewart O’Nan.»
Brigitte
Portrait
Stewart O’Nan wurde 1961 in Pittsburgh/Pennsylvania geboren und wuchs in Boston auf. Er arbeitete als Flugzeugingenieur und studierte an der Cornell University Literaturwissenschaft. Heute lebt er wieder in Pittsburgh. Für seinen Erstlingsroman Engel im Schnee erhielt er 1993 den William-Faulkner-Preis.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 20.07.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783644020511
Verlag Rowohlt E-Book
Übersetzer Thomas Gunkel
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Barbara Plagge, Thalia-Buchhandlung Hamburg, Spitaler Straße

So bewegend und einfühlsam. Am Ende des Buches ist man traurig, dass man nicht weiter in Emilys Welt eintauchen kann. So bewegend und einfühlsam. Am Ende des Buches ist man traurig, dass man nicht weiter in Emilys Welt eintauchen kann.

„Melancholische Unterhaltung“

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Emily, in den siebzigern, lebt mit ihrem Cockerspaniel eher zurückgezogen im Haus der Familie in Pittsburgh. Regelmäßig fährt sie mit ihrer Schwägerin zum Frühstücken. Als diese eine Schwächeanfall erleidet, ist Emily vor neue Aufgaben gestellt. Sie legt sich ein kleines Auto zu und erweitert ihren Radius. Besuche der entfernt lebenden Kinder stehen an und das Jahr nimmt seinen Lauf. Einfach toll beschrieben, dieses Leben. Emily, in den siebzigern, lebt mit ihrem Cockerspaniel eher zurückgezogen im Haus der Familie in Pittsburgh. Regelmäßig fährt sie mit ihrer Schwägerin zum Frühstücken. Als diese eine Schwächeanfall erleidet, ist Emily vor neue Aufgaben gestellt. Sie legt sich ein kleines Auto zu und erweitert ihren Radius. Besuche der entfernt lebenden Kinder stehen an und das Jahr nimmt seinen Lauf. Einfach toll beschrieben, dieses Leben.

Barbara Plagge, Thalia-Buchhandlung Hamburg

So bewegend und einfühlsam. Am Ende des Buches ist man traurig, dass man nicht weiter in Emilys Welt eintauchen kann. So bewegend und einfühlsam. Am Ende des Buches ist man traurig, dass man nicht weiter in Emilys Welt eintauchen kann.

„Alltag“

Elke Meißner, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Emilys Leben findet statt - einfach, unprätentiös, manchmal langsam, dann wieder dicht, Emily wird nachdenklich, erinnert sich an vergangene Tage.
Und dann genügte Emily ein einziger Augenblick im Zusammensein mit ihrer Schwägerin Arlene, und sie ordnet ihr Leben neu.
Wie sich Emily nun trotz gefühlter Unzulänglichkeit in einer unsicheren Existenz behauptet und ihr Leben immer wieder selbst in die Hand nimmt, das ist sehr lesenwswert und berührend.
Wir als Leser schauen auf das Leben einer älteren Frau mit wachen Augen und Verstand und entdecken zusammen mit Emily das Leben in seinen schönen Kleinigkeiten neu.
Emilys Leben findet statt - einfach, unprätentiös, manchmal langsam, dann wieder dicht, Emily wird nachdenklich, erinnert sich an vergangene Tage.
Und dann genügte Emily ein einziger Augenblick im Zusammensein mit ihrer Schwägerin Arlene, und sie ordnet ihr Leben neu.
Wie sich Emily nun trotz gefühlter Unzulänglichkeit in einer unsicheren Existenz behauptet und ihr Leben immer wieder selbst in die Hand nimmt, das ist sehr lesenwswert und berührend.
Wir als Leser schauen auf das Leben einer älteren Frau mit wachen Augen und Verstand und entdecken zusammen mit Emily das Leben in seinen schönen Kleinigkeiten neu.

„Wie es sein könnte ....“

Silvia Heß, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Und wieder ist dem Autoren O´Nan ein gutes Buch gelungen, welches sich lohnt zu lesen. Man begleitet während des Lesens die alte Dame Emily durch die verschiedenen Feiertage, die ein Jahr so mit sich bringt. Anhand dieser und ein paar besondere Ereignisse hangelt sich ihr jetziges Leben. Als Leser erfährt man viel über ihre Ängste, über ihr vergangenes Leben und wie sie das "Alt sein" wahrnimmt und sich damit fühlt. O´Nan schildert das Thema "Alt sein" sehr genau und zeigt damit einem, wie es sein könnte. ...
Ein Thema, dass jeden von uns irgendwann betrifft. Empfehlenswert.
Und wieder ist dem Autoren O´Nan ein gutes Buch gelungen, welches sich lohnt zu lesen. Man begleitet während des Lesens die alte Dame Emily durch die verschiedenen Feiertage, die ein Jahr so mit sich bringt. Anhand dieser und ein paar besondere Ereignisse hangelt sich ihr jetziges Leben. Als Leser erfährt man viel über ihre Ängste, über ihr vergangenes Leben und wie sie das "Alt sein" wahrnimmt und sich damit fühlt. O´Nan schildert das Thema "Alt sein" sehr genau und zeigt damit einem, wie es sein könnte. ...
Ein Thema, dass jeden von uns irgendwann betrifft. Empfehlenswert.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
10
1
0
0
0

großes Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 28.09.2013
Bewertet: Taschenbuch

Einige Jahre ist es her, seit uns Stewart O'Nan Emily Maxwell und ihre Familie das erste Mal vorstellte. Damals, in " Abschied von Chautauqua" versuchte Emily , den Verlust ihres Mannes Henry zu verarbeiten. Im neuen Roman von Stewart O'Nan begegnen wir ihr erneut. Emily, nunmehr langjährige Witwe, hat... Einige Jahre ist es her, seit uns Stewart O'Nan Emily Maxwell und ihre Familie das erste Mal vorstellte. Damals, in " Abschied von Chautauqua" versuchte Emily , den Verlust ihres Mannes Henry zu verarbeiten. Im neuen Roman von Stewart O'Nan begegnen wir ihr erneut. Emily, nunmehr langjährige Witwe, hat sich in ihr Leben ohne Henry gefügt. Ihr Alltag läuft unaufgeregt in immer gleichmäßigen Bahnen. Einzig die Einkaufsfahrten mit ihrer Schwägerin Arlene bieten ein bisschen Abwechslung. Als Arlene bei einem dieser Ausflüge zusammenbricht muss Emily ihre alten, eingeübten Gewohnheiten verändern und sich dieser neuen Situation stellen. Sie nimmt die Herausforderung an. Stewart O'Nan ist ein großer Erzähler und jeder einzelne seiner Romane großes Lesevergnügen.

"...und sie bewegt sich doch"...
von einer Kundin/einem Kunden am 31.08.2012
Bewertet: Buch (gebunden)

… die Welt der Witwe Maxwell, deren Kinder und Enkel bereits weggezogen sind und nur zu besonderen Anlässen zu Besuch kommen. Ansonsten entzieht sich deren Leben weitgehend der sorgenden Anteilnahme Emily´s. Die kränkende Unaufmerksamkeit der Familie und das langsame Dahinschwinden der eigenen Bedeutung überwindet Emily anstatt zu klagen, mit... … die Welt der Witwe Maxwell, deren Kinder und Enkel bereits weggezogen sind und nur zu besonderen Anlässen zu Besuch kommen. Ansonsten entzieht sich deren Leben weitgehend der sorgenden Anteilnahme Emily´s. Die kränkende Unaufmerksamkeit der Familie und das langsame Dahinschwinden der eigenen Bedeutung überwindet Emily anstatt zu klagen, mit mutigem Widerstand indem sie versucht, ihr Leben selbstständig und selbstbestimmt zu führen. Gemeinsam mit ihrer – ebenfalls sehr alten – Freundin Arlene, die gesundheitlich angeschlagen ist, ringt sie um Selbstachtung und Würde. Einfühlsam und eindringlich schildert Stewart O´Nan die Gefühls- und Gedankenwelt dieser hochbetagten Dame, die sich über ihr neues schnittiges Auto ebenso freut, wie über den frisch gefallenen weißen Schnee, auch wenn sie schon viele Winter erlebt hat. Zart und berührend schält sich dieses Porträt aus dieser stillen, unaufgeregten, aber nie langweiligen Geschichte! Lesenswert!

Ein einfühlsames Porträt einer alten Dame
von einer Kundin/einem Kunden am 02.06.2012
Bewertet: Buch (gebunden)

Eine melancholische, auch heitere Geschichte vom "unbesonderen" Leben. Die Freude, die das Buch macht, ergibt sich aus O`Nans präziser, fast zärtlicher Schilderung eines alten Menschen und seiner Gefühlswelt. Das hat man so noch nicht gelesen!