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Emma

Roman

(29)

Ich müsste schon ziemlich dumm sein, wenn ich Lebensumstände wie die meinen gegen andere eintauschte, ohne mich verliebt zu haben … Eine Frau braucht einen Mann nicht zu heiraten, bloß weil er sie darum bittet oder weil er sie liebt und einen passablen Brief schreiben kann.
Mit der Ehe hat die junge Emma Woodhouse erklärtermaßen nichts im Sinn. Während sie das unbeschwerte Leben auf dem Land genießt, ist es für sie ein großes Vergnügen, dem Glück der anderen auf die Sprünge zu helfen. Sie bemerkt allerdings nicht, dass sie mit ihren gutgemeinten Liebesintrigen die Falschen miteinander verkuppeln will und dabei den Mann übersieht, der ihr selbst am nächsten steht …


»Ich habe Emma mindestens zwanzigmal gelesen!« J. K. Rowling

Portrait
Jane Austen wurde am 16. Dezember 1775 in Steventon, Hampshire, als Tochter des Pfarrers George Austen geboren. Dank der umfangreichen Bibliothek ihres Vaters fand sie früh Zugang zur Literatur und begann bereits im Alter von zwölf Jahren mit dem Schreiben. 1801 zog die Familie in den Kurort Bath, den Austen später häufig zum Schauplatz ihrer Romane machte. Der Tod des Vaters zwang die Familie 1805 zum erneuten Ortswechsel. Zusammen mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern zog die junge Jane Austen zunächst nach Southhampton, vier Jahre später dann in das Landhaus eines wohlhabenden Onkels. Sein Anwesen in Chawton, Hampshire, sollte bis kurz vor ihrem Tod (1817) die Heimat der Schriftstellerin bleiben. Sie widmete sich fortan dem Schreiben und veröffentlicht 1811 den Roman Sense and Sensibility (Verstand und Gefühl), gefolgt von Pride and Prejudice (Stolz und Vorurteil, 1813), Mansfield Park (1814) und Emma (1816). Die Werke erschienen anonym und auf ihr eigenes finanzielles Risiko. Als Autorenangabe fand sich darin nur der Hinweis: »By a Lady«. Den bis heute währenden großen Erfolg ihrer Werke erlebte Jane Austen nicht lange. Am 18. Juli 1817 verstarb sie nach kurzer, schwerer Krankheit in Winchester.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 631 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 12.03.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783458775409
Verlag Insel Verlag GmbH
Dateigröße 2507 KB
Übersetzer Angelika Beck
eBook
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"Emma Woodhouse, schön, klug und reich, mit einem behaglichen Heim und einer glücklichen Veranlagung, schien einige der besten Segnungen des Lebens in sich zu vereinen..." "Emma Woodhouse, schön, klug und reich, mit einem behaglichen Heim und einer glücklichen Veranlagung, schien einige der besten Segnungen des Lebens in sich zu vereinen..."

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Einer der schönsten, und bekanntesten, Jane-Austen-Romane. Gleichzeitig ein Vorzeigebuch der viktorianischen englischen Klassik. Wunderbar warmherziger Frauenroman. Einer der schönsten, und bekanntesten, Jane-Austen-Romane. Gleichzeitig ein Vorzeigebuch der viktorianischen englischen Klassik. Wunderbar warmherziger Frauenroman.

K. Heidschötter, Thalia-Buchhandlung Köln

Ein wunderschönes Cover, passend zum wunderschönen Inhalt! Jane Austen entführt uns in die Kunst des Werbens im 17./18. Jahrhundert. Ein leiser Roman für schöne Stunden! Ein wunderschönes Cover, passend zum wunderschönen Inhalt! Jane Austen entführt uns in die Kunst des Werbens im 17./18. Jahrhundert. Ein leiser Roman für schöne Stunden!

Böhnlein Janina, Thalia-Buchhandlung Coburg

Emma tut nichts lieber als ihre Mitmenschen zu verkuppeln - egal, was diese davon halten. Für mich persönlich war der Roman etwas langatmig. Emma tut nichts lieber als ihre Mitmenschen zu verkuppeln - egal, was diese davon halten. Für mich persönlich war der Roman etwas langatmig.

Vanessa Pludra, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein großer Klassiker der in typischer Austen-Manier besonders durch die detaillierten Charaktere und die intelligenten und spitzfindigen Diaologe überzeugen kann. Grandios! Ein großer Klassiker der in typischer Austen-Manier besonders durch die detaillierten Charaktere und die intelligenten und spitzfindigen Diaologe überzeugen kann. Grandios!

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Auch wenn der Roman nicht vor Spannung strotzt, so hat die Geschichte einen immer auf eine gewisse Art gefesselt und man musste stets mitfiebern und grübeln, wie sie wohl ausgeht. Auch wenn der Roman nicht vor Spannung strotzt, so hat die Geschichte einen immer auf eine gewisse Art gefesselt und man musste stets mitfiebern und grübeln, wie sie wohl ausgeht.

Gina van Noppen, Thalia-Buchhandlung Hilden

Mein absolutes Lieblingswerk! Emma hilft der Liebe bei anderen gerne auf die Sprünge, nur nicht bei sich selber. Doch durch einige Missverständnisse wird es amüsant! Ich liebe es! Mein absolutes Lieblingswerk! Emma hilft der Liebe bei anderen gerne auf die Sprünge, nur nicht bei sich selber. Doch durch einige Missverständnisse wird es amüsant! Ich liebe es!

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

So lebendig geschrieben, dass man manchmal zupacken möchte, um Emma zu schütteln, sie zurechtweisen ob ihres vorwitzigen Tuns - herrlich romantische Klassik. So lebendig geschrieben, dass man manchmal zupacken möchte, um Emma zu schütteln, sie zurechtweisen ob ihres vorwitzigen Tuns - herrlich romantische Klassik.

„Romantisch und realistisch zugleich...“

Melina Nußhag, Thalia-Buchhandlung Mannheim

"Emma" ist für mich der beste Roman von Jane Austen.
Der Charakter der Emma ist sowohl stark als auch naiv und unsicher.
Alle diese Eigenschaften zusammen bewirken beim Leser, dass er sich mit Emma identifizieren kann.
Es fällt schwer, nicht mit der Protagonistin zu leiden und sich zu freuen oder ihr böse zu sein.
Ein sehr lesenswerter Klassiker!
"Emma" ist für mich der beste Roman von Jane Austen.
Der Charakter der Emma ist sowohl stark als auch naiv und unsicher.
Alle diese Eigenschaften zusammen bewirken beim Leser, dass er sich mit Emma identifizieren kann.
Es fällt schwer, nicht mit der Protagonistin zu leiden und sich zu freuen oder ihr böse zu sein.
Ein sehr lesenswerter Klassiker!

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
29 Bewertungen
Übersicht
16
8
3
2
0

Emma
von einer Kundin/einem Kunden am 11.07.2017
Bewertet: Taschenbuch

Für Fans von Jane Austen mit Sicherheit ein Werk, das man gelesen haben muss. Auch wenn mir die anderen Bücher der Autorin relativ gut gefallen haben, diese Geschichte war nichts für mich. Sie plätschert träge dahin und ausgedehnte Beschreibungen, sowie unnötig in die Länge gezogene Gespräche bringen mich dazu,... Für Fans von Jane Austen mit Sicherheit ein Werk, das man gelesen haben muss. Auch wenn mir die anderen Bücher der Autorin relativ gut gefallen haben, diese Geschichte war nichts für mich. Sie plätschert träge dahin und ausgedehnte Beschreibungen, sowie unnötig in die Länge gezogene Gespräche bringen mich dazu, dies nicht für ihr Meisterwerk zu halten. Die Protagonistin, Emma, ist eitel und glaubt, ständig recht zu haben. Nebenbei schmiedet sie andauernd Pläne, ihre arme Freundin zu verheiraten, die diese ins Unglück stürzen. Grundsätzlich geht es in diesem Buch nur um das Heiraten und wer mit wem. Mir persönlich war das Buch zu sehr auf dieses Thema fixiert und ich muss zugeben, mich einige Male über diverse Charaktere, sowie die Storyline geärgert zu haben. Daher leider nur 2 Sterne.

Klassisch gut
von Ulla aus Westfalen am 27.05.2017
Bewertet: eBook (ePUB)

Jane Austen schlägt seit Generationen Leser und Leserinnen in ihren Bann. Sie spinnt wunderbare Geschichten und zeichnet gleichzeitig ein großartiges Gemälde der Gesellschaft ihrer Zeit. Ein muß.

Jane Austens "Emma"
von NiWa aus Euratsfeld am 11.06.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Emma ist eine selbstbewusste junge Dame, die weiß was sich geziemt und ihrer eigenen Meinung nach besonders gut abschätzen kann, wer mit wem den Bund für?s Leben schließen sollte. Immer darum bemüht, ihre Freunde glücklich zu sehen, geht sie die Aufgabe als Ehestifterin an. Dieses Werk der Weltliteratur ist Anfang... Emma ist eine selbstbewusste junge Dame, die weiß was sich geziemt und ihrer eigenen Meinung nach besonders gut abschätzen kann, wer mit wem den Bund für?s Leben schließen sollte. Immer darum bemüht, ihre Freunde glücklich zu sehen, geht sie die Aufgabe als Ehestifterin an. Dieses Werk der Weltliteratur ist Anfang des 19. Jahrhunderts erschienen und der letzte Roman von Jane Austen. Ich würde ?Emma? als Gesellschaftsroman der damaligen Zeit einordnen, denn außer dem Bestreben der Protagonistin, zeigt sich ein Gemälde der damaligen feinen Gesellschaft als Motiv. Emma ist jung, schön und sehr selbstbewusst. Sie kennt ihre gesellschaftliche Stellung, ist es gewohnt von anderen umworben und hofiert zu werden, und hat außerdem fast nur das Liebesleben sowie das Wohlergehen ihres sozialen Umfelds im Kopf. Nur Mr Knightley erlaubt es sich, der jungen Dame Paroli zu bieten und er ist auch der Einzige, der Emma zu kritisieren wagt. Emma meint, ein feines Gespür für die Liebesbelange anderer zu haben und sieht Liebes- und zukünftige Ehepaare, noch bevor die Beteiligten überhaupt eine Ahnung haben. Rasch beschließt sie, ihre Freundin Harriett unter die Haube zu bringen und trotz des niederen Standes der Freundin, hat sie einen Gentleman als deren Zukünftigen auserkoren. Schnell reiht sich ein Missverständnis an das nächste an, wird Verwirrung gestiftet und zu guter Letzt ist sogar Emma selbst verliebt. Ich denke, dass Hauptanliegen der Autorin war es, einen unterhaltsamen Gesellschaftsroman zu schaffen. Durch Emma und ihren Freundeskreis erhält man als Leser einen nachhaltigen Eindruck, wie sich dazumal die feinen Damen und Gentleman die Zeit vertrieben, worauf sie wert legten und was ihnen egal zu sein schien. Die Handlung selbst hat mir gefallen und ich fand es äußerst amüsant, wie Emma ihre Freunde in Verwirrungen verstrickte und sich selbst schwor, niemals zu heiraten, während man bei der Lektüre ahnt, dass das junge Mädchen diesen Schwur kaum halten kann. Die Protagonistin empfand ich als schrecklich herablassend. Jane Austen hat angeblich selbst von ihrer Emma behauptet, dass sie mit ihr eine Figur geschaffen habe, die nur die wenigstens Leser mögen werden. Und hier muss ich der Autorin zustimmen. Emma war mir nicht sympathisch, weil sie sich und ihren Stand des provinzialen Bürgertums derart über andere Menschen erhoben hat, dass ich manche Stellen nur mit Abscheu gelesen habe. Zum Beispiel bildet sie sich binnen weniger Minuten ein vernichtendes Urteil über die neue Ehefrau des Pfarrers und maßt sich an für ihre Freundin niederen Standes entscheiden zu können, wie diese auf einen Heiratsantrag zu reagieren hat. Nichtsdestotrotz hat Jane Austen dadurch ein Abbild der Sichtweise dieser Gesellschaftsschicht geschaffen, die sich in Emma verkörpert und einem dadurch nicht nur einen Einblick sondern auch zu denken gibt. Leider hat mich der Erzählstil meistens arg gelangweilt und es war ermüdend, gemeinsam mit Emma als Ehestifterin tätig zu sein. Das lag nicht an der Handlung, sondern an Austens Stil, der meinen Eindruck nach fast vollständig aus Dialogen besteht. Der Umgebung schenkt sie kaum Beachtung und so werden Besuche arrangiert, Gäste empfangen und es wird viel darüber nachgedacht, was sich geziemt und was beschämt und natürlich wer, wen, warum und wie die Ehre erweisen soll. All diese Abhandlungen fand ich furchtbar langweilig und ich habe mich nicht selten durch die Seiten gequält. Trotz dieser sehr mühsamen Passagen, werde viele Dialoge häufig von einer schelmischen Brise umweht, lassen Austens feinen Humor spüren und sind doch auch amüsant zu lesen. Der Sprachstil ist trotz des Alters - immerhin 200 Jahre - gut verständlich. Eine Eigenheit britischer Klassiker - zumindest habe ich das bisher beobachtet - ist es, Personen meistens mit den Nachnamen zu erwähnen, sogar wenn es sich um den Ehemann handelt. Daran hat man sich meiner Meinung nach rasch gewöhnt, auch wenn es manchmal zu Verwechslungen - zum Beispiel bei Brüdern, die beide Mr Knightley heißen - kommen kann. Insgesamt ist Jane Austens ?Emma? das amüsante Bildnis einer jungen Frau, die in den feinen Kreisen der bürgerlichen Provinz logiert, wodurch die Autorin ein Gesellschaftsgemälde jener Zeit präsentiert. Spritzige Dialoge heben sich von überwiegend zähen Stellen nur selten ab und die Vorhersehbarkeit der Handlung hat für mich persönlich auch das Lesevergnügen gebremst. Für jemanden der Klassiker mag und sich besonders für das britische Bürgertum interessiert und mit dem - meines Erachtens nach - abstoßenden Snobismus umgehen kann, ist dieser Roman bestimmt geeignet.