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Entwürfe zu einem dritten Tagebuch

Portrait
Max Frisch, 15. Mai 1911- 4. April 1991, studierte Germanistik an der Universität Zürich (1930-34) und Architektur an der ETH Zürich (1936-40). Ab 1931 arbeitete er als Journalist, später als freier Schriftsteller. Seine zahlreichen Auslandsreisen führten ihn u.a. 1951/52 für einen längeren Aufenthalt in die USA. Max Frisch hat ein großes literarisches Werk geschaffen, das mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde, unter anderem 1958 mit dem Georg-Büchner-Preis und 1976 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
Peter von Matt, geboren 1937 in Luzern, ist Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Zürich. Er hat große Studien und zahlreiche Aufsätze zur Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts verfasst. 2006 erhielt Peter von Matt den Heinrich-Mann-Preis und 2007 den Brüder-Grimm-Preis. Im Jahr 2011 wurde ihm der Jahrespreis der Stiftung für Abendländische Ethik und Kultur (STAB) verliehen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Peter von Matt
Seitenzahl 212
Erscheinungsdatum 14.03.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-46240-9
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 192/117/25 mm
Gewicht 140
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
8,95
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„Entwürfe zu einem dritten Tagebuch“

Kai Schwichtenberg, Thalia-Buchhandlung Münster


"Hätte ich übrigens nicht das Recht, das eine oder andere aus den schicken Rollschubladen zu nehmen und zu vernichten? Das Recht habe ich, aber nicht das Bedürfnis", schreibt Max Frisch über sein eigenes Archiv, zu Lebzeiten von ihm eingerichtet um ein geordnetes Zeugnis für die Nachwelt zu sein. Er schreibt dies in diesem Entwurf

"Hätte ich übrigens nicht das Recht, das eine oder andere aus den schicken Rollschubladen zu nehmen und zu vernichten? Das Recht habe ich, aber nicht das Bedürfnis", schreibt Max Frisch über sein eigenes Archiv, zu Lebzeiten von ihm eingerichtet um ein geordnetes Zeugnis für die Nachwelt zu sein. Er schreibt dies in diesem Entwurf für ein drittes Tagebuch, begonnen 1982 in New York, geplant, durchdacht, Kunst wie beide zuvor, nur: nie veröffentlicht. Und auch wenn die Frage, ob es denn in seinem fragmentarischen Zustand überhaupt an die Öffentlichkeit sollte, zurecht gestellt sein mag: beantworten könnte sie nur Max Frisch. Und jetzt, da wir es lesen können, muss die Freude die Sorge etwas eigentlich verbranntes zu lesen überwiegen. Es sind zornige Blicke auf die Reagan-Regierung, es sind verwunderte Blicke auf die eigenen Gebrechen, sehnende und verwirrte auf die eigene Liebe und unfassbar schöne, emotionale, rührende Blicke auf die Freunde der Vergangenheit, auf das Sterben und die Erinnerung. Allein schon für diese wunderbaren Miniaturen lohnt es sich, dieses Tagebuch lesen zu dürfen. Dann schwingt Dankbarkeit mit für die Klarheit und Wahrheit einer inszenierten Sprache, vielleicht auch gerade derentwegen...

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