Ermordung des Glücks

Ein Fall für Jakob Franck, Lesung. CD Standard Audio Format. Gekürzte Ausgabe

Kommissar Jakob Franck 2

(57)

Das Glück verschwindet, als der 11-jährige Lennard Grabbe im kalten Novembermünchen nicht nach Hause kommt und 34 Tage später als Mordopfer aufgefunden wird. Exkommissar Jakob Franck überbringt den Eltern die schrecklichste aller Nachrichten. Während die Sonderkommission auf der Stelle tritt und die Familie keinen Weg findet, mit dem Verlust umzugehen, vergräbt Franck sich bis zur Erschöpfung in Zeugenaussagen und Protokollen, verbringt Stunden am Tatort und bedient sich seiner speziellen Technik der Gedankenfühligkeit – immer in der Hoffnung, das „Fossil“, den einen ausschlaggebenden Faktor zur Aufklärung des Falls, ans Licht zu bringen.

Portrait
Friedrich Ani, geboren 1959, arbeitete als Reporter und Kulturjournalist und lebt als Schriftsteller in München. Er schreibt Gedichte, Erzählungen, Romane und Drehbücher. Für seine Werke wurde er mehrfach mit Stipendien und Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Staatlichen Förderungspreis für Literatur des Bayerischen Kultusministeriums, dem Grimme-Preis sowie dem Bayerischen Fernsehpreis. Für vier seiner Romane um den Vermisstenfahnder Tabor Süden sowie das 2015 erschienene Buch Der namenlose Tag erhielt Ani den Deutschen Krimi Preis sowie den Stuttgarter Krimipreis. Mit Ermordung des Glücks setzt er die Reihe um seinen unkonventionellen Ermittler Jakob Franck fort.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher August Zirner
Anzahl 6
Erscheinungsdatum 15.09.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783869523644
Genre Krimi/Thriller
Verlag Osterwoldaudio
Auflage 1
Spieldauer 464 Minuten
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Der Nachbar möchte weder ins Fadenkreuz geraten, noch das Bauernopfer geben. Der Onkel trägt ein Geheimnis mit sich herum. Der Vater hat das Vertrauen in die Ermittlungsbehörden verloren. Die Mutter versinkt in ihrem Schmerz und verwandelt sich in einen Schatten. Der Hauptkommissar a.D. Frankh hegt eine flattrige Hoffnung. Meinung: Groß daher reden haben Männer so an sich. Der Nachbar möchte weder ins Fadenkreuz geraten, noch das Bauernopfer geben. Der Onkel trägt ein Geheimnis mit sich herum. Der Vater hat das Vertrauen in die Ermittlungsbehörden verloren. Die Mutter versinkt in ihrem Schmerz und verwandelt sich in einen Schatten. Der Hauptkommissar a.D. Frankh hegt eine flattrige Hoffnung. Meinung: Groß daher reden haben Männer so an sich.

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Die Ermordung des Glücks ist weniger Kriminalroman, als viel mehr berührendes Psychogramm der Menschen, die nach dem gewaltsamen Tod eines geliebten Menschen weiterleben müssen. Die Ermordung des Glücks ist weniger Kriminalroman, als viel mehr berührendes Psychogramm der Menschen, die nach dem gewaltsamen Tod eines geliebten Menschen weiterleben müssen.

„Der " andere Krimi "“

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Der pensionierte Kommissar Jakob Franck hat ein sehr ruhiges Leben. Er ist eher der bärbeissige Typ, lebt alleine, hat kaum Freunde - aber einen seltsamen Umgang: Personen aus seinen ungelösten Fällen besuchen ihn des Abends oder auch Nachts. Sie sitzen auf den Stühlen in seinem Arbeitszimmer, wo er ihre Akten im Regal stehen hat. Nicht das es viele wären - aber die ungelösten Fälle lassen ihn nicht los.
Die Geschichte beginnt mit einem verschwundenen Jungen, den man ermordet auf findet. Seine Kollegen kommen nicht Recht weiter und bitten ihn um Hilfe.
Das ist der Anfang eines besonderen Krimis. Kein Reisser, sondern ehrliche Polizeiarbeit - manchmal an der Grenze des erträglichen. Tiefgründige Psychogramme der Protagonisten sind bei Friedrich Ani selbstverständlich. Aber auch eine spannende Handlung, die uns Leser fesselt.
Es lohnt sich Friedrich Ani zu entdecken.
Der pensionierte Kommissar Jakob Franck hat ein sehr ruhiges Leben. Er ist eher der bärbeissige Typ, lebt alleine, hat kaum Freunde - aber einen seltsamen Umgang: Personen aus seinen ungelösten Fällen besuchen ihn des Abends oder auch Nachts. Sie sitzen auf den Stühlen in seinem Arbeitszimmer, wo er ihre Akten im Regal stehen hat. Nicht das es viele wären - aber die ungelösten Fälle lassen ihn nicht los.
Die Geschichte beginnt mit einem verschwundenen Jungen, den man ermordet auf findet. Seine Kollegen kommen nicht Recht weiter und bitten ihn um Hilfe.
Das ist der Anfang eines besonderen Krimis. Kein Reisser, sondern ehrliche Polizeiarbeit - manchmal an der Grenze des erträglichen. Tiefgründige Psychogramme der Protagonisten sind bei Friedrich Ani selbstverständlich. Aber auch eine spannende Handlung, die uns Leser fesselt.
Es lohnt sich Friedrich Ani zu entdecken.

„Das Fossil“

Tanja Kuhner, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Ein toter Junge, eine denkbar schlechte Spurenlage, bald stockt die Arbeit der Sonderkommission. Ein zweites Mal unterstützt Jakob Franck seine Ex-Kollegen.
Schmerzhaft intensiv taucht der Leser in die Brüche und Verwerfungen ein, die dieser Todesfall offenbart.

Für Liebhaber entschleunigter Kriminalromane mit minutiöser Feinarbeit.
Ein toter Junge, eine denkbar schlechte Spurenlage, bald stockt die Arbeit der Sonderkommission. Ein zweites Mal unterstützt Jakob Franck seine Ex-Kollegen.
Schmerzhaft intensiv taucht der Leser in die Brüche und Verwerfungen ein, die dieser Todesfall offenbart.

Für Liebhaber entschleunigter Kriminalromane mit minutiöser Feinarbeit.

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Tanja Grabbe erfährt das Schlimmste, was einer Mutter passieren kann: ihr 11jähriger Sohn wird ermordet.
Der Leser kann sich der tiefsten Verzweiflung nicht entziehen.
Tanja Grabbe erfährt das Schlimmste, was einer Mutter passieren kann: ihr 11jähriger Sohn wird ermordet.
Der Leser kann sich der tiefsten Verzweiflung nicht entziehen.

Christel Cader, Thalia-Buchhandlung bonn

Die Kriminalgeschichte um den pensionierten Kommissar Jakob Franck zeigt, zu welchen Abgründen die Menschen neigen wenn ihnen das normale Leben entgleitet.
Spannung bis zum Schluß
Die Kriminalgeschichte um den pensionierten Kommissar Jakob Franck zeigt, zu welchen Abgründen die Menschen neigen wenn ihnen das normale Leben entgleitet.
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„Der etwas andere Thriller“

Ulrike Ackermann, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Das Glück stirbt für Tanja mit der Ermordung ihres Sohnes Lennard - Jakob Franck ermittelt und deckt ungeahnte Abgründe auf....

Dieser Thriller strickt ein Psychogramm des Täters mit unerwarteten Wendungen! Traurig - melancholisch - lesenswert!
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„Gedankenfühligkeit.....“

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

Exkommissar Jacob Franck, den man bereits aus der namenlose Tag kennt, unterstützt seine ehemaligen Kollegen bei der Mordermittlung im Fall des elfjährigen Lennard. Mittels seiner speziellen Technik, der Gedankenfühligkeit, spürt er Fakten nach, immer auf der Suche nach dem richtigen Ansatz.
Ein besonderer Kriminalroman, der mich um meinen Schlaf gebracht hat. Tiefgründig, kritisch und menschlich erzählt.
Exkommissar Jacob Franck, den man bereits aus der namenlose Tag kennt, unterstützt seine ehemaligen Kollegen bei der Mordermittlung im Fall des elfjährigen Lennard. Mittels seiner speziellen Technik, der Gedankenfühligkeit, spürt er Fakten nach, immer auf der Suche nach dem richtigen Ansatz.
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Annette W. , Thalia-Buchhandlung Berlin

Der etwas andere Krimi! Unaufgeregtes Erzählen mit wenig Blut und wenig Hochspannung, aber trotzdem unglaublich fesselnd! Unbedingt lesen! Der etwas andere Krimi! Unaufgeregtes Erzählen mit wenig Blut und wenig Hochspannung, aber trotzdem unglaublich fesselnd! Unbedingt lesen!

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
57 Bewertungen
Übersicht
33
14
7
3
0

Ein beeindruckendes Buch
von Recensio am 03.04.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Den pensionierten Kriminalbeamten Jakob Franck kenne ich bereits aus dem ersten Teil "Der namenlose Tag". Ich nahm ihn als einen authentischen und liebevollen Charakter wahr, ohne Berührungsängste, jedoch mit viel Mitgefühl seinen Mitmenschen gegenüber ausgestattet. Dieses Bild von ihm blieb mir im zweiten Teil erhalten. Um was geht es? Wie... Den pensionierten Kriminalbeamten Jakob Franck kenne ich bereits aus dem ersten Teil "Der namenlose Tag". Ich nahm ihn als einen authentischen und liebevollen Charakter wahr, ohne Berührungsängste, jedoch mit viel Mitgefühl seinen Mitmenschen gegenüber ausgestattet. Dieses Bild von ihm blieb mir im zweiten Teil erhalten. Um was geht es? Wie muss es sich für ein Ehepaar anfühlen, wenn der eigene Sohn nicht mehr nach Hause kommt? Der 11-jährige Lennard verschwindet eines Tages nach dem Sport. Die Polizei hat keinerlei Anhaltspunkte. Aufgrund eines starken Unwetters, lassen sich weder Zeugen noch verwertbare Spuren finden. 34 quälende Tage lang warten die Eltern auf den einen tröstlichen Anruf. Die Wahrheit jedoch dringt kompromisslos und mit zerstörerischer Kraft in die Realität ein. Man findet die Leiche des Jungen in einem Waldgebiet. Jakob Franck ist es schließlich, der die schreckliche Nachricht den Eltern überbringt. Man spürt förmlich, wie die Hoffnung, an die sie sich bis zuletzt klammerten, mit einem Fingerschnipp entschwindet und erdrückende Trauer an ihre Stelle tritt. Während der Vater verzweifelt Halt bei seiner Frau sucht, zieht diese sich zunehmend zurück. Die neue Zweisamkeit scheint zu zerbrechen. Trotz aller Bemühungen der Beamten, stagnieren die Ermittlungen. Man will den Fall zu den Akten legen, doch Jakob Franck hat bereits für sich entschieden, so lange nach dem Täter zu suchen, bis dieser gefasst wird. Die Charaktere sind authentisch, ihr Auftreten gut durchdacht. Friedrich Ani lässt beinahe jede Figur selbst zu Wort kommen. Wer den ersten Teil gelesen hat, weiß, dass der Autor den Fokus primär auf die einzelnen Protagonisten legt und den Kriminalfall sowie dessen Lösung absichtlich sekundär thematisiert. Weg von all den pauschalisierenden Klischees, die mit den Charakteren des Genres "Krimi" indes einhergehen. Der Schreibstil ist auch im Nachfolgeband ziemlich anspruchsvoll. Dies ist keine Lektüre, die man vor dem Zubettgehen liest. Vielmehr sollte dem Buch besondere Aufmerksamkeit zuteil werden. Die Sprache glänzt mit einer atmosphärisch dichten, ergreifenden und unmissverständlichen Präzision. Das Cover ist in einem dezenten Blauton gehalten, der Name des Autors in Schwarz, der Buchtitel in Weiß. Zu sehen sind die Silhouetten zweier Erwachsener und die eines Kindes. Passend, wie ich finde, wenn man den Inhalt kennt. Fazit: Dieser Krimi hat mich emotional gepackt, hochgeworfen und wieder aufgefangen. Derart schwermütige Melancholie erlebe ich selten beim Lesen. Ein beeindruckendes Buch!

Bleierne Schwere
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 07.12.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Als der elfjährige Lennard ermordet aufgefunden wird, verschwindet das Glück aus seiner Familie: keiner kann allein, aber auch nicht miteinander mit dem Schmerz über den Verlust fertig werden. Sie scheinen aus der Zeit gefallen zu sein. Jakob Franck, der pensionierte Kriminalhauptkommissar, möchte der trauernden Mutter den Mörder mitteilen, verbeisst... Als der elfjährige Lennard ermordet aufgefunden wird, verschwindet das Glück aus seiner Familie: keiner kann allein, aber auch nicht miteinander mit dem Schmerz über den Verlust fertig werden. Sie scheinen aus der Zeit gefallen zu sein. Jakob Franck, der pensionierte Kriminalhauptkommissar, möchte der trauernden Mutter den Mörder mitteilen, verbeisst sich in den Fall – und wie auch in „Der namenlose Tag“ wird ihm das Unmögliche gelingen, er wird nach einer langen Suche den Mörder finden. Dies ist bereits der zweite Teil um den ehemaligen Kriminalhauptkommissar mit seinen besonderen Fähigkeiten, der es schafft, auch den am besten versteckten Hinweis zu finden und damit den Fall zu lösen. Wie bereits im ersten Band habe ich mich mit dem Sprachstil sehr schwer getan, die Sätze kamen mir erneut sehr verschwurbelt und von Wiederholungen geprägt vor, dass ich sehr oft den roten Faden verloren habe. Ich habe mich durch Anis Erzählung durchgequält. Die düstere, von bleierner Schwere belastete Geschichte hat ihr übriges getan, dass ich festgestellt habe: Dieser Autor ist nichts für mich.

Jakob Francks zweiter Fall
von einer Kundin/einem Kunden am 27.11.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Seit 2015 „ermittelt“ der pensionierte Kriminalbeamte Jakob Franck, einst spezialisiert darauf, Todesnachrichten zu überbringen und nun, nach seiner Pensionierung, immer noch dabei, diese ungeliebte, schwierige Aufgabe zu übernehmen. Im aktiven Dienst befinden sich sein Freund und ehemaliger Kollege André Block und die Kommissarin Elena Holland. Sie alle sind nachdenklich,... Seit 2015 „ermittelt“ der pensionierte Kriminalbeamte Jakob Franck, einst spezialisiert darauf, Todesnachrichten zu überbringen und nun, nach seiner Pensionierung, immer noch dabei, diese ungeliebte, schwierige Aufgabe zu übernehmen. Im aktiven Dienst befinden sich sein Freund und ehemaliger Kollege André Block und die Kommissarin Elena Holland. Sie alle sind nachdenklich, introvertiert, zurückgezogen, mit mehr oder weniger gescheitertem Privatleben und unkonventionell in ihren Ermittlungsmethoden. Und genauso ungewöhnlich sind die Fälle, die den Romanen Friedrich Anis zugrunde liegen. Keine bestialischen Ritualmorde, keine Gewalt im Bandenmilieu, keine politischen Intrigen. Es sind die stillen Fälle, die plötzlich Verschwundenen, die leisen Morde aus Verzweiflung, oder wie in Francks erstem Fall, in "Der namenlose Tag", ein 20 Jahre zurückliegender Selbstmord einer 17jährigen, in dem Franck einst ermittelte.  Diesmal ist es das Verschwinden des elfjährigen Lennard Grabbe und das Auffinden seiner Leiche 34 Tage später, um das sich das Geschehen dreht. Der Junge kam an einem kalten, stürmischen Wintertag vom Fußball, das Fahrrad war fort, gestohlen und das Handy lag zuhause. Doch was führte ihn fort von der Straße, in der Dunkelheit über den einsamen Spielplatz? Vor allem müssen die Eltern betreut werden. Mit dem Überbringen der Nachricht vom Tod ihres über alles geliebten Kindes geschah die „Ermordung des Glücks“, von dem der Titel spricht. Ani beschreibt die Qual der Mutter, die völlig zerbricht. Ihre Reaktion ist extrem, vielleicht sogar ein wenig zu überspitzt. Aber was ist eine „normale“ Reaktion auf einen solchen Verlust? Das Buch besteht zum großen Teil aus meisterhaften Monologen, dem verzweifelten Versuch, das Geschehen, das Leben, sich selbst zu verstehen. Darauf, auf das Entschleunigte, muss man sich einlassen können. Genauso wie auf die Düsternis, die unendliche Melancholie und Traurigkeit, die in Anis Büchern herrscht. Auf das gar nicht prächtige München der Randbezirke, der Aussichtslosigkeit. Dann erfährt man bei Friedrich Ani viel über die Menschen und ihren Kampf um ein bisschen Glück, und leider auch oft über ihr Scheitern. Und das in hoher sprachlicher und literarischer Qualität.