Erstickt an euren Lügen

Eine Türkin in Deutschland erzählt

(3)
Nach außen hin sieht es aus, als würde sie ein ganz normales Leben führen, in Deutschland. Sie lebt in einer Mietwohnung in unserer Nachbarschaft. Ihre Kinder gehen mit unseren zur Schule. Aber Inci Y., 34, ist Türkin, und was ihr ganz normales Leben zu sein hat, bestimmt die Familie. Ganz normal ist die erzwungene Heirat mit dem Sohn des Geliebten der Mutter. Die Vergewaltigung durch den eigenen Mann vor der Hochzeitsnacht. Der Betrug mit dem Jungfrauentuch. Ganz normal ist, daß die Familie ihres Mannes versucht hat, sie in dem anatolischen Dorf zu töten, als sie nach der Scheidung das Sorgerecht für die Kinder durchsetzen wollte. Ganz normal ist auch, daß sie bis zu ihrem 29. Geburtstag mit keinem Mann freiwillig geschlafen hat, dafür aber mit Männern aus dem engsten Umkreis der Familie. Ganz normal wäre, daß Inci ihren Mund hält - aus Gründen der Familienehre. Aber sie redet ...
Portrait
Inci Y. hat in Wirklichkeit einen anderen Namen. Sie wurde 1970 als Kind türkischer Gastarbeiter in Deutschland geboren. Mit sechzehn wurde sie zwangsverheiratet und zehn Jahre später geschieden. Nach einer weiteren aufgezwungenen Ehe lebt sie heute als ungelernte Arbeiterin mit ihren Kindern in einer deutschen Kleinstadt. Sie veröffentlichte die Bücher »Erstickt an euren Lügen« und »Erzähl mir nix von Unterschicht«.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 296
Erscheinungsdatum 01.10.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-24821-1
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,5/12/3 cm
Gewicht 290 g
Verkaufsrang 59.296
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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hatte mir mehr versprochen
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 02.07.2007

Bei allem Mitgefühl für die Situation der Betroffenen. Ich glaube ihre Geschcihte und bin entsetzt, was in unserer modernen Zeit an Gewalt, Mißbrauch und Unterdrückung möglich ist. Sehr enttäuschend fand ich den Sprung am Ende. Es endet "ich bin jetzt 35 Jahre alt..." Kein Wort davon, was aus ihren... Bei allem Mitgefühl für die Situation der Betroffenen. Ich glaube ihre Geschcihte und bin entsetzt, was in unserer modernen Zeit an Gewalt, Mißbrauch und Unterdrückung möglich ist. Sehr enttäuschend fand ich den Sprung am Ende. Es endet "ich bin jetzt 35 Jahre alt..." Kein Wort davon, was aus ihren Träumen geworden ist, was sie in Angriff genommen hat. Es bleibt zu viel offen. Einge Jahre werden einfach überschlagen und dann ist Ende, schade.

Interessantes Buch, mit dem ich aber leider nicht warm geworden bin!
von Stephanie am 23.04.2007

Ich muss gestehen, dass mich das Buch ein wenig enttäuscht hat. Die Lebensgeschichte der Autorin ist sehr erschreckend und geht dem Leser unweigerlich ans Herz; trotzdem bereitete mir ihre Naivität ein wenig Probleme und es dringt öfter eine gewisse (sprachliche) Kaltschnäuzigkeit durch. Leider kann ich mich, trotz meines Mitgefühls,... Ich muss gestehen, dass mich das Buch ein wenig enttäuscht hat. Die Lebensgeschichte der Autorin ist sehr erschreckend und geht dem Leser unweigerlich ans Herz; trotzdem bereitete mir ihre Naivität ein wenig Probleme und es dringt öfter eine gewisse (sprachliche) Kaltschnäuzigkeit durch. Leider kann ich mich, trotz meines Mitgefühls, nicht wirklich mit diesem Buch anfreunden – SCHADE!

wichtig
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 16.09.2006

Mehr Frauen müssen gegen diese frauenfeindliche Religion sich wehren und mit ihren Geschichten an die Öffentlichkeit gehen. Was für Mittelalter,Menschen müssen unter falschen Namen Bücher schreiben,denn sonst werden sie von den Fanatikern getötet.Der Kopftuch ist keine traditionelle Sache,sondern eine von Muhammed geforderte Angelegenheit und ein Ausdruck der Stellung der... Mehr Frauen müssen gegen diese frauenfeindliche Religion sich wehren und mit ihren Geschichten an die Öffentlichkeit gehen. Was für Mittelalter,Menschen müssen unter falschen Namen Bücher schreiben,denn sonst werden sie von den Fanatikern getötet.Der Kopftuch ist keine traditionelle Sache,sondern eine von Muhammed geforderte Angelegenheit und ein Ausdruck der Stellung der Frau im Islam,dazu lesen Koran,sure 24,31-32 und sure 33,60.