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Es geschah in Schöneberg

Kriminalroman

Leo Wechsler

(12)

Der fünfte Fall für Leo Wechsler


Berlin 1927. Bei einer Modenschau im Romanischen Café werden zwei Vorführdamen verletzt: Ihre Kleider wurden mit einem Kontaktgift präpariert. Offenbar ein gezielter Anschlag gegen den Modesalon Morgenstern & Fink, den aufsteigenden Stern am Berliner Modehimmel. Kurz darauf wird in Schöneberg ein Toter gefunden. In seiner Wohnung entdeckt man einen Prospekt des Modesalons ... Leo Wechsler, inzwischen Oberkommissar bei der Berliner Kripo, nimmt die Ermittlungen auf.

Rezension
»Guter unterhaltsamer Kriminalroman aus dem Berlin der 1920er Jahre.«
Andreas Sauer, fachbuchkritik.de 25.01.2016
Portrait

Susanne Goga lebt als Autorin und Übersetzerin in Mönchengladbach. Sie ist Mitglied des deutschen PEN-Zentrums. Außer ihrer Krimireihe um Leo Wechsler hat sie mehrere historische Romane veröffentlicht und wurde mit verschiedenen literarischen Preisen ausgezeichnet.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 336 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.01.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783423428750
Dateigröße 864 KB
Verkaufsrang 15.609
eBook
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Petra Worm, Thalia-Buchhandlung Kleve

Der fünfte Fall mit Leo Wechsler im Berlin der 20er Jahre. Wie die vier Fälle davor: spannend, gut recherchiert und interessant zu lesen, wie damals ermittelt wurde. Lesenswert! Der fünfte Fall mit Leo Wechsler im Berlin der 20er Jahre. Wie die vier Fälle davor: spannend, gut recherchiert und interessant zu lesen, wie damals ermittelt wurde. Lesenswert!

„Mord im glamourösen Berlin - 1927“

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Auf ein Wiedersehen mit Leo Wechsler habe ich mich sehr gefreut und ich wurde nicht enttäuscht!
Der neue fünfte Band der Erfolgsserie um Kommissar Leo Wechsler, ein angenehmer Mann mit menschlichen Macken, überzeugt auf ganzer Linie und begeistert Fans und die, die es werden (sollten!).
Diesmal „geschah es“ im März 1927 „in Schöneberg“, einem quirligen Berliner Stadttteil. Ein Giftanschlag auf ein Modeatelier erschüttert die Berliner Bevölkerung. Während einer Modenschau des neuen Designer-Paares Morgenstern & Fink im angesagten „Romanischen Cafe'“ am Kurfürstendamm brechen zwei Mannequins zusammen. Ihre Kleider waren mit einem Giftstoff versehen, der schwere Verletzungen verursacht. Erst im Januar gab es Hinweise, dass in das aufstrebende Modeatelier eingebrochen worden war. Eines wird schnell klar: Wer immer hinter diesem Anschlag steckt, kennt sich in der Modeszene aus und hat sich zielsicher für eine Methode entschieden, mit der den Inhabern am meisten geschadet wird. War es ein Sabotage-Akt? Ist der Täter/ die Täterin unter den Angestellten des Ateliers zu suchen? Oder kam er von außen, von der Konkurrenz? Auszuschließen ist auch nicht, dass er/ sie aus dem privaten Umfeld stammt.
Es gibt also viele Verdächtige und die Kommissare müssen tief graben, um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.
Dann gibt es einen Toten in Schöneberg. Ein Homosexueller wird erschlagen in seiner Wohnung aufgefunden. Dort entdecken die Ermittler einen Prospekt des Modesalons. Welche Verbindungen bestehen zwischen dem Toten und den Modeschöpfern? Hängen diese Fälle zusammen? Rätseln Sie mit!
Authentisch schildert Susanne Goga die Atmosphäre des Berlins der frühen 20er Jahre. Die Bevölkerung ist hin- und hergerissen zwischen der Faszination des glamourösen Gesellschaftslebens und dem Gefühl der politischen Bedrohung. Neben der Lösung des spannenden Kriminalfalls erfährt der Leser auch diesmal wieder sehr viel über das Leben sowohl der reichen Oberschicht, vor allem aber der normalen Berliner Bevölkerung in der Zeit nach dem Ende des Ersten Weltkriegs. Die historischen Begebenheiten werden geschickt in den Fall eingearbeitet. Insbesondere das lebendige Treiben um den Nollendorfplatz, damals wie heute ein Treffpunkt für Homosexuelle, wird eindrucksvoll geschildert.
Sprachlich ist dieser Krimi ebenfalls ein Genuss, leicht und flüssig ist er zu lesen und die nette Wortwahl (so heißen die Mannequins hier „Vorführdamen“) erfreut.
Durch den kontinuierlichen Wechsel der Schauplätze und agierenden Personen wird eine Spannung erzeugt, die bis zum Schluss erhalten bleibt.
Ein Krimi, den Sie auf keinen Fall verpassen sollten!
Auf ein Wiedersehen mit Leo Wechsler habe ich mich sehr gefreut und ich wurde nicht enttäuscht!
Der neue fünfte Band der Erfolgsserie um Kommissar Leo Wechsler, ein angenehmer Mann mit menschlichen Macken, überzeugt auf ganzer Linie und begeistert Fans und die, die es werden (sollten!).
Diesmal „geschah es“ im März 1927 „in Schöneberg“, einem quirligen Berliner Stadttteil. Ein Giftanschlag auf ein Modeatelier erschüttert die Berliner Bevölkerung. Während einer Modenschau des neuen Designer-Paares Morgenstern & Fink im angesagten „Romanischen Cafe'“ am Kurfürstendamm brechen zwei Mannequins zusammen. Ihre Kleider waren mit einem Giftstoff versehen, der schwere Verletzungen verursacht. Erst im Januar gab es Hinweise, dass in das aufstrebende Modeatelier eingebrochen worden war. Eines wird schnell klar: Wer immer hinter diesem Anschlag steckt, kennt sich in der Modeszene aus und hat sich zielsicher für eine Methode entschieden, mit der den Inhabern am meisten geschadet wird. War es ein Sabotage-Akt? Ist der Täter/ die Täterin unter den Angestellten des Ateliers zu suchen? Oder kam er von außen, von der Konkurrenz? Auszuschließen ist auch nicht, dass er/ sie aus dem privaten Umfeld stammt.
Es gibt also viele Verdächtige und die Kommissare müssen tief graben, um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.
Dann gibt es einen Toten in Schöneberg. Ein Homosexueller wird erschlagen in seiner Wohnung aufgefunden. Dort entdecken die Ermittler einen Prospekt des Modesalons. Welche Verbindungen bestehen zwischen dem Toten und den Modeschöpfern? Hängen diese Fälle zusammen? Rätseln Sie mit!
Authentisch schildert Susanne Goga die Atmosphäre des Berlins der frühen 20er Jahre. Die Bevölkerung ist hin- und hergerissen zwischen der Faszination des glamourösen Gesellschaftslebens und dem Gefühl der politischen Bedrohung. Neben der Lösung des spannenden Kriminalfalls erfährt der Leser auch diesmal wieder sehr viel über das Leben sowohl der reichen Oberschicht, vor allem aber der normalen Berliner Bevölkerung in der Zeit nach dem Ende des Ersten Weltkriegs. Die historischen Begebenheiten werden geschickt in den Fall eingearbeitet. Insbesondere das lebendige Treiben um den Nollendorfplatz, damals wie heute ein Treffpunkt für Homosexuelle, wird eindrucksvoll geschildert.
Sprachlich ist dieser Krimi ebenfalls ein Genuss, leicht und flüssig ist er zu lesen und die nette Wortwahl (so heißen die Mannequins hier „Vorführdamen“) erfreut.
Durch den kontinuierlichen Wechsel der Schauplätze und agierenden Personen wird eine Spannung erzeugt, die bis zum Schluss erhalten bleibt.
Ein Krimi, den Sie auf keinen Fall verpassen sollten!

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

Leo Wechsler ermittelt diesmal im Modemilieu. Nicht unbedingt seine Welt. Toller Krimi mit viel Atmosphäre. Leo Wechsler ermittelt diesmal im Modemilieu. Nicht unbedingt seine Welt. Toller Krimi mit viel Atmosphäre.

„Leo Wechslers neuester Fall“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Jetzt darf ich Ihnen schon den sechsten Fall von Leo Wechsler, dem von Susanne Goga erfundenen Kommissar, vorstellen. Ich liebe diese Krimi-Reihe, die im Berlin der zwanziger Jahre spielt. Und wie immer hat die Autorin eine gelungene Mischung aus spannendem Mordfall, gut recherchierten Hintergründen und einer sehr persönlichen Familiengeschichte geschrieben.

Dieses Mal entführt uns Susanne Goga in den neuen Westen Berlins, wo sich rund um den Kurfürstendamm und den Nollendorfplatz das glitzernde Leben abspielt. Wir sind inzwischen im Jahr 1927. Bei einer Modenschau in dem renommierten Romanischen Café werden zwei Mannequins verletzt. Ausgerechnet bei der ersten Modenschau des Modesalons Morgenstern & Fink. Wer steckt dahinter und was bezweckt diese Person damit? Will hier jemand seine Konkurrenten ausschalten? Oder steckt Eifersucht dahinter? Doch dann geschieht ein Mord, der anscheinend gar nichts mit diesem Fall zu tun hat. Rainer Vogt, ein enger Mitarbeiter von Magnus Hirschfeld, wurde erschlagen in seiner Wohnung aufgefunden. War es ein Mord aus dem Milieu? Was macht eine Einladung zu der Modenschau in seiner Wohnung? Hängen die beiden Fälle zusammen? Und so müssen Leo Wechsler und seine beiden Kollegen Robert Walther und Jakob Sonnenschein diesmal in zwei ganz fremde Welten eintauchen. Einmal ist es die Welt der Mode und zum anderen die Welt der Homosexuellen.

Susanne Goga bringt uns am Anfang mit ganz unterschiedlichen Personen zusammen. Und nach und nach ahnt man, was es mit ihnen auf sich haben könnte. Sie zeigt auf, wie die Modebranche in der Zeit funktioniert hatte. Und sie führt uns ein wenig in das schwule Berlin. Zwar ist Homosexualität laut dem berühmt berüchtigten Paragraphen 175 verboten, aber zumeist wird sie toleriert, da sie auch ein großer Anziehungspunkt für ausländische Besucher ist.

Aber es geht in diesem Buch nicht nur um den Mordfall, sondern auch um die Familie von Leo Wechsler. Sein Sohn Georg ist inzwischen 13 Jahre und wird langsam selbständiger. Er wird Mitglied bei den Jungen Adlern. Und auch die gesellschaftliche Entwicklung in Berlin kommt nicht zu kurz.

Herausgekommen ist wieder ein spannender Krimi, der ein gutes Bild der Weimarer Republik bietet. Ich liebe diese Krimis, die sehr informativ und spannend sind, aber ohne blutrünstige Szenen auskommen.
Jetzt darf ich Ihnen schon den sechsten Fall von Leo Wechsler, dem von Susanne Goga erfundenen Kommissar, vorstellen. Ich liebe diese Krimi-Reihe, die im Berlin der zwanziger Jahre spielt. Und wie immer hat die Autorin eine gelungene Mischung aus spannendem Mordfall, gut recherchierten Hintergründen und einer sehr persönlichen Familiengeschichte geschrieben.

Dieses Mal entführt uns Susanne Goga in den neuen Westen Berlins, wo sich rund um den Kurfürstendamm und den Nollendorfplatz das glitzernde Leben abspielt. Wir sind inzwischen im Jahr 1927. Bei einer Modenschau in dem renommierten Romanischen Café werden zwei Mannequins verletzt. Ausgerechnet bei der ersten Modenschau des Modesalons Morgenstern & Fink. Wer steckt dahinter und was bezweckt diese Person damit? Will hier jemand seine Konkurrenten ausschalten? Oder steckt Eifersucht dahinter? Doch dann geschieht ein Mord, der anscheinend gar nichts mit diesem Fall zu tun hat. Rainer Vogt, ein enger Mitarbeiter von Magnus Hirschfeld, wurde erschlagen in seiner Wohnung aufgefunden. War es ein Mord aus dem Milieu? Was macht eine Einladung zu der Modenschau in seiner Wohnung? Hängen die beiden Fälle zusammen? Und so müssen Leo Wechsler und seine beiden Kollegen Robert Walther und Jakob Sonnenschein diesmal in zwei ganz fremde Welten eintauchen. Einmal ist es die Welt der Mode und zum anderen die Welt der Homosexuellen.

Susanne Goga bringt uns am Anfang mit ganz unterschiedlichen Personen zusammen. Und nach und nach ahnt man, was es mit ihnen auf sich haben könnte. Sie zeigt auf, wie die Modebranche in der Zeit funktioniert hatte. Und sie führt uns ein wenig in das schwule Berlin. Zwar ist Homosexualität laut dem berühmt berüchtigten Paragraphen 175 verboten, aber zumeist wird sie toleriert, da sie auch ein großer Anziehungspunkt für ausländische Besucher ist.

Aber es geht in diesem Buch nicht nur um den Mordfall, sondern auch um die Familie von Leo Wechsler. Sein Sohn Georg ist inzwischen 13 Jahre und wird langsam selbständiger. Er wird Mitglied bei den Jungen Adlern. Und auch die gesellschaftliche Entwicklung in Berlin kommt nicht zu kurz.

Herausgekommen ist wieder ein spannender Krimi, der ein gutes Bild der Weimarer Republik bietet. Ich liebe diese Krimis, die sehr informativ und spannend sind, aber ohne blutrünstige Szenen auskommen.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
9
3
0
0
0

Der fünfte Fall des sympathischen Ermittlers
von Barbara W am 06.03.2016

Inhalt Berlin 1927. Der aufstrebende Modesalon „Morgenstern & Fink“ will auf einer wichtigen Modenschau die Aufmerksamkeit neuer Kundinnen gewinnen. Doch es kommt anders, denn gleich zu Beginn der Vorführungen gibt es einen Anschlag, der den Ruin des Modegeschäfts bedeuten kann. Wer möchte das Haus vernichten? Ein Konkurrent oder ist etwas... Inhalt Berlin 1927. Der aufstrebende Modesalon „Morgenstern & Fink“ will auf einer wichtigen Modenschau die Aufmerksamkeit neuer Kundinnen gewinnen. Doch es kommt anders, denn gleich zu Beginn der Vorführungen gibt es einen Anschlag, der den Ruin des Modegeschäfts bedeuten kann. Wer möchte das Haus vernichten? Ein Konkurrent oder ist etwas Persönliches? Kurz darauf geschieht ein Mord an einem Mitarbeiter des Instituts für Sexualwissenschaften. Das Opfer war homosexuell und ein Kämpfer gegen den Paragraphen 175. Liegt da das Mordmotiv zugrunde? Bei seinen Ermittlungen findet Oberkommissar Leo Wechsler ein Prospekt des Modesalons „Morgenstern und Fink“ in dessen Wohnung und auf einmal scheint es eine Verbindung zwischen den beiden Taten zu geben. Meine Meinung Dies ist nun der fünfte Fall des mittlerweile zum Oberkommissar beförderten Leo Wechslers und auch dieser hat mir wieder sehr gut gefallen. Man kann die Krimis natürlich auch gut unabhängig voneinander lesen, aber mir gefällt es besonders gut, auch die persönliche Entwicklung des mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsenen Ermittlers zu verfolgen. Denn die Krimis sind für mich eine besonders gut gelungene Mischung aus Kriminalfall, Familiengeschichte und historischen Fakten. Die Atmosphäre der Zeit wird für mich besonders gut eingefangen. Man spürt richtig, wie die Stimmung so langsam immer beklemmender wird. Die Nazis bekommen mehr Präsenz, denn sie ziehen gewaltsam durch die Straßen, bedrohen Juden, schlagen Kommunisten brutal nieder. Die Menschen, auch Leo und einige Kollegen bleiben davon nicht unberührt, fühlen sich ungut und hoffen, dass diese Aufwiegler bald verboten werden. So richtige Sorgen macht man sich aber noch nicht - und nicht allen sind die braunen Aufwiegler ein Dorn im Auge. Und ausgerechnet Leos eigener Sohn macht aufregende Bekanntschaften, vor denen ich ihn immer wieder so gerne warnen wollte. Hier spürt man nun als Leser ganz besonders die Bedrohung, weil man weiß, was auf die Menschen noch alles zukommen wird, die von den Schrecken bisher noch nichts ahnten. Die Autorin verarbeitet in ihren Krimis auch immer besondere Themen der Zeit, hier zum einen die in Berlin aufstrebende Modeszene, zum anderen die Situation der Homosexuellen, die damals in Berlin für die Abschaffung des Paragraphen 175 kämpften. Mir gefallen die vielen interessanten Details, die die Autorin sorgfältig recherchiert mit einbringt und auch die immer mal wieder im Verlauf des Krimis erscheinenden historischen Persönlichkeiten. So konnte ich auch hier wieder einige interessante Informationen beim Lesen mitnehmen und fühlte mich regelrecht in die Zeit zurückversetzt. Der Fall selbst war spannend zu lesen und ich konnte besonders gut miträtseln, da immer nach und nach neue Puzzleteile hinzugefügt wurden, die wieder zu Spekulationen und Verdächtigungen führten. So wurde mir nie langweilig und ich war immer aktiv mit dabei, anstatt auf einmal irgendwelche Lösungen präsentiert zu bekommen, die nicht nachvollziehbar sind. Hier löste sich der Fall nach und nach schlüssig auf und auch wenn ich mit meinen Verdächtigungen ganz gut lag, wurde ich doch am Ende noch überrascht. Ich freue mich jetzt schon auf Leo Wechslers nächsten Fall!

Leo Wechsler ermittelt wieder
von Karin Wenz-Langhans aus Limbach am 20.02.2016

Berlin 1927: Das Modeatelier Morgenstern & Fink ist der aufsteigende Stern am Berliner Modehimmel. Umso stärker trifft sie ein Anschlag während einer Modenschau: zwei der vorgeführten Kleider wurden mit Kontaktgift präpariert. Kurz darauf wird in einer Wohnung eine Toter gefunden – ein bei ihm gefundenes Prospekt deutet auf eine... Berlin 1927: Das Modeatelier Morgenstern & Fink ist der aufsteigende Stern am Berliner Modehimmel. Umso stärker trifft sie ein Anschlag während einer Modenschau: zwei der vorgeführten Kleider wurden mit Kontaktgift präpariert. Kurz darauf wird in einer Wohnung eine Toter gefunden – ein bei ihm gefundenes Prospekt deutet auf eine mögliche Verbindung zu Morgenstern & Fink hin. Leo Wechsler ermittelt in diesem Buch zum fünften Mal und die Bücher rund um den sympathischen Oberkommissar haben immer noch nichts von ihrem Reiz verloren. Schnell bin ich wieder in das Berlin der damaligen Zeit eingetaucht. Die Autorin versteht es nach wie vor geschickt, die Zeit der Weimarer Republik transparent zu machen, in dem sie die Handlung neben der polizeilichen Ermittlungsarbeit mit politischen Brennpunktthemen unterlegt. Aber auch der Fall selbst ist wieder mysteriös und spannend, lange Zeit war ich mir nicht sicher, in welche Richtung die Auflösung gehen könnte. Mit meinem Verdächtigen lag ich zwar richtig, aber beim Motiv habe ich in die falsche Richtung spekuliert. Neben der Modeszene der 1920er Jahre beschäftigt sich das Buch diesmal auch mit der damaligen Situation der Homosexuellen in Berlin, ein Thema, das sehr sensibel von Susanne Goga umgesetzt wird. Ich freue mich immer wieder, die liebgewonnnen Charaktere wiederzutreffen und besonders freue ich mich darüber, dass auch Leos Schwester Ilse und ihr Werdegang weiterhin beleuchtet werden. Ein wenig Sorgen macht mir allerdings Georg oder besser gesagt, seine Freunde, mehr möchte ich an dieser Stelle jedoch nicht verraten. Das Buch hat mich wieder wunderbar unterhalten und ich freue mich sehr darüber, dass die Autorin angekündigt hat, dass es mit der Reihe weitergehen wird.

Die gar nicht so goldenen Zwanziger
von leseratte1310 am 18.02.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

1927 in Berlin: Am Anfang einer Modenschau in einem Café reißen sich zwei Vorführdamen des Modehauses Morgenstern & Fink die Kleider vom Leib, weil sie glauben zu verbrennen. Wie sich bei den Untersuchungen herausstellt, ist Capsaicin im Futter der Kleider dafür verantwortlich. Leo Wechsler wird stutzig, als ihm sein... 1927 in Berlin: Am Anfang einer Modenschau in einem Café reißen sich zwei Vorführdamen des Modehauses Morgenstern & Fink die Kleider vom Leib, weil sie glauben zu verbrennen. Wie sich bei den Untersuchungen herausstellt, ist Capsaicin im Futter der Kleider dafür verantwortlich. Leo Wechsler wird stutzig, als ihm sein Kollege beichtet, dass Lotte Morgenstern vor einiger Zeit den Verdacht hatte, dass jemand im Modehaus eingebrochen sei. Aber es gab keine Einbruchspuren und es war auch nichts gestohlen worden. Wurde das aufstrebende Unternehmen zur unangenehmen Konkurrenz? Wer hat ein Motiv Lotte Morgenstern und Carl Fink zu ruinieren? Kurz darauf gibt es einen Toten. In der Wohnung des Toten, Rainer Vogt, findet Leo einen Hinweis auf das Modehaus. Vogt setzte sich für die Homosexuellen ein und kämpfte für die Abschaffung des §175. Wie hängen die Fälle zusammen? Dies ist mein erstes Buch mit Leo Wechsler, aber bestimmt nicht das letzte. Leo ist ein sympathischer Kommissar, der nicht mit einer vorgefassten Meinung an seine Fälle geht, wie das in jener Zeit so oft der Fall ist. Er hat ein besonderes Gespür für Menschen und ihre Umgebung und nimmt so manchmal etwas wahr, das die Kollegen übersehen. Aber er ist auch ein liebevoller Ehemann und Vater mit gelegentlichen kleinen Schwächen. Sohn Georg hat sich einer Gruppe angeschlossen, die sich die „Adler“ nennt. Endlich hat er Freunde. Doch sind es die richtigen Freunde? Der 13jährige Georg steckt in einer Zwickmühle. Lotte ist eine ehrgeizige Frau, die mit Carl eine Zweckehe eingegangen ist und nun befürchten muss, dass ihr Traum vom angesehenen Modehaus zerbrechen könnte. Die Atmosphäre in Berlin ist sehr gut dargestellt. Es sind die goldenen Zwanziger und obwohl die Menschen sich freuen, dass es ihnen wieder besser geht, ist da auch die Gefahr spürbar, die sich immer öffentlicher zeigt. Der Schreibstil gefällt mir sehr und die Geschichte ist spannend bis zum Schluss.