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Fahrenheit 451

Roman

(31)
›Fahrenheit 451‹ ist die Temperatur, bei der »Bücherpapier Feuer fängt und verbrennt«. In Ray Bradburys Zukunftsvision ist die Feuerwehr nicht mehr mit Wasserspritzen ausgerüstet, sondern mit Flammenwerfern, die genau diesen Hitzegrad erzeugen, um die letzten Zeugnisse individualistischen Denkens – die Bücher – zu vernichten. Da beginnt der Feuerwehrmann Guy Montag, sich Fragen zu stellen… Die beängstigende Geschichte von einer Welt, in der das Bücherlesen mit Gefängnis und Tod bestraft wird, ist ein zeitloses Plädoyer für das freie Denken.
Rezension
"Die Unterdrückung der Phantasie oder aller Bücher ist ein Aspekt der konformistischen Gesellschaft, der auch von anderen Autoren erwähnt wird, aber für Bradbury ist es eine Spezialität. Von allen Höllen des Konformismus, die in der Science-fiction vorkommen, ist keine mit so viel Können beschrieben wie bei Bradbury." (Kingsley Amis)

"Eines der überzeugendsten Beispiele jener Romanform, in der ein Zeitgenosse im Besitze jener Darstellungskraft erscheint, mit welcher die visionäre Kulturkritik in den Bereich der literarischen Kunst erhoben wird." (Neue Zürcher Zeitung)

Portrait
Ray Bradbury, am 22. August 1920 in Waukegan, Illinois geboren, schieb neben Romanen und Erzählungen Gedichte, Essays und Filmscripts; etliche seiner Werke wurden verfilmt. Sein Werk wurde mit dem National Book Award ausgezeichnet. 2007 erhielt Ray Bradbury im Rahmen der Pulitzer-Preis-Verleihung eine besondere Ehrung für sein Lebenswerk. Ray Bradbury starb am 5. Juni 2012 in Los Angeles.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 27.05.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-20862-7
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 180/111/17 mm
Gewicht 214
Auflage 31. New edition
Buch (Taschenbuch)
11,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Fahrenheit 451“

Martin Strack, Thalia-Buchhandlung Ottersberg

In der Zukunft haben Buchhändler keinen sicheres Standbein mehr. Das Lesen und gar der Besitz von Büchern sind verboten und werden streng bestraft, und über die Einhaltung des Verbots wacht unermüdlich die Feuerwehr. Gnadenlos verbrennen sie jedes Buch, jede Bibliothek, denn Bücher sind gefährlich für die soziale Ordnung.
Doch Guy
In der Zukunft haben Buchhändler keinen sicheres Standbein mehr. Das Lesen und gar der Besitz von Büchern sind verboten und werden streng bestraft, und über die Einhaltung des Verbots wacht unermüdlich die Feuerwehr. Gnadenlos verbrennen sie jedes Buch, jede Bibliothek, denn Bücher sind gefährlich für die soziale Ordnung.
Doch Guy Montag, vormals linientreuer Feuerwehrmann, beginnt , aus der stumpfsinnigen Glückseligkeit der Massenmedien erwacht, nach dem „Warum“ zu fragen.
Warum sind Bücher verboten?
Warum legt die Feuerwehr Brände, statt sie zu verhindern?
Warum wird nie vom Krieg berichtet, der das Land bedroht?

Dieses Buch erzählt eine faszinierende Geschichte, die, obwohl bereits über 50 Jahre alt, heute noch erschreckend real ist, sogar mehr noch als damals.
Es führt vor Augen, wie einfach die Bevölkerung mit Hilfe von Massenmedien, die immer weniger tatsächlichen Inhalt vermitteln, dumm und unmündig gehalten werden kann.
Es ist gleichzeitig eine Erinnerung was in der Vergangenheit geschehen ist , sowie eine Warnung was geschehen könnte wenn ihr uns zu sehr von Massenmedien berieseln lassen ohne selbst zu denken.
Durch diesen Realitätsbezug wird dem Leser auf bedrückende Weise klar, dass wir zum Teil schon in dieser Vision der Zukunft angekommen sind, was das Lesen umso faszinierender gestaltet.

„Nur Fiktion?“

Pascal Endres, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Es gibt keine Bücher mehr. Nun ein paar wurden versteckt um diese zu vernichten hat man die Feuerwehr beauftrag sie zu verbrennen.
Warum das ganze?
Bücher stiften Unruhe, sie verunsichern, sie regen zum Denken an.
Deswegen hat die Gesellschaft beschlossen nicht mehr zu lesen. Stattdessen lassen sich die Menschen von seichten Fernsehprogrammen
Es gibt keine Bücher mehr. Nun ein paar wurden versteckt um diese zu vernichten hat man die Feuerwehr beauftrag sie zu verbrennen.
Warum das ganze?
Bücher stiften Unruhe, sie verunsichern, sie regen zum Denken an.
Deswegen hat die Gesellschaft beschlossen nicht mehr zu lesen. Stattdessen lassen sich die Menschen von seichten Fernsehprogrammen den ganzen Tag bedudeln. Nur nicht denken. Nur keine ernsthaften Gespräche führen. Immer schön oberflächlich bleiben.

Ihnen kommt das bekannt vor? Sie ziehen doch nicht etwa Parallelen zu unseren heutigen Fernsehprogrammen.
Nur Fiktion? Entscheiden Sie selbst.

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein Klassiker der Dystopie der auch heute noch zu glänzen weiss. Ohne überzogene Dramatik aber dafür mit viel Hintersinn entwirft Bradbury ein düsteres Bild der Zukunft. Ein Klassiker der Dystopie der auch heute noch zu glänzen weiss. Ohne überzogene Dramatik aber dafür mit viel Hintersinn entwirft Bradbury ein düsteres Bild der Zukunft.

Elke Schröder, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Klassiker der SF-Literatur und eine erwachsene Dystopie, die die Wirkung von Literatur zum Thema hat. Wunderbar geschrieben, poetisch und auch die Verfilmung ist toll. Klassiker der SF-Literatur und eine erwachsene Dystopie, die die Wirkung von Literatur zum Thema hat. Wunderbar geschrieben, poetisch und auch die Verfilmung ist toll.

Angelika Lanaras, Thalia-Buchhandlung Sulzbach

Dieses Buch ist ein Klassiker, das man gelesen haben muss, um seinen Horizont zu erweitern. Spannend und und Denkanstöße gebend! Dieses Buch ist ein Klassiker, das man gelesen haben muss, um seinen Horizont zu erweitern. Spannend und und Denkanstöße gebend!

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Unglaublich toller, sehr nachdenklich stimmender Klassiker. Ähnlich beeindruckend wie Huxley oder Orwell. Unglaublich toller, sehr nachdenklich stimmender Klassiker. Ähnlich beeindruckend wie Huxley oder Orwell.

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Übersicht
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eine Vision?
von Mario Pf. aus Oberösterreich am 07.11.2005

Ray Bradburrys düstere Zukunftsvision ist keine Utopie, sie ist eine beklemmende Möglichkeit. Fahrenheit 451 thematisiert eben jenen noch immer aktuellen Effekt einer immer schneller lebenden Gesellschaft. Treffend ließe sich Bradburrys auch als extreme Variante der so genannten Spaßgesellschaft bezeichnen, was diese Idee auch so verflucht realistisch macht. Die Geschichte von... Ray Bradburrys düstere Zukunftsvision ist keine Utopie, sie ist eine beklemmende Möglichkeit. Fahrenheit 451 thematisiert eben jenen noch immer aktuellen Effekt einer immer schneller lebenden Gesellschaft. Treffend ließe sich Bradburrys auch als extreme Variante der so genannten Spaßgesellschaft bezeichnen, was diese Idee auch so verflucht realistisch macht. Die Geschichte von Fahrenheit 451 beginnt mit dem Feuermann Guy Montag. Die Welt hat sich verändert, Bücher werden wo immer man sie findet verbrannt. Die Feuerwehr wehrt nicht mehr das Feuer sondern legt die Brände, sie verbrennt das Wissen, das zu Fragen führen könnte und Fragen sind es was diese Gesellschaft fürchtet. Die Zeiten sind hektisch und niemand möchte sich mehr Fragen stellen, denn das würde die Hektik zum Erliegen bringen und genau deshalb gibt es diese Hektik auch, um Denken zu verhindern, denn verschiedene Ansichten verhindern gemeinsames Zusammenleben und die Schuld an allem Hass liegt eben bei jenen Hindernissen. Deshalb hat man beschlossen, ohne dass die Menschen sich dagegen zur Wehr setzten, dass man alles tun muss, um die Gesellschaft zusammenzuhalten. Bücherverbrennungen sind dabei nur ein notwendiges Übel. Eines Tages trifft eben dieser Guy Montag, ein Feuerwehrmann, auf das 17jährige Mädchen Clarisse McClellan. Sofort von dem seltsamen Mädchen fasziniert begreift Montag nicht, wie schnell er von jenem Weg abkommt, den er als Feuerwehrmann zu gehen gewählt hatte. Langsam fängt er an wieder frei zu denken und gelangt zur Einsicht, wie verfahren seine Situation eigentlich ist. Als er eines Tages auch noch mit ansehen muss, wie eine Frau sich mitsamt ihrer Bücher verbrennen lässt, bricht in ihm ein schwerer innerer Konflikt aus. Die vorherrschende Ideologie, manifestiert in Hauptmann Beatty, lässt ihn jedoch nicht so einfach seines Weges ziehen. Beatty konfrontiert ihn mit seiner Sicht der Dinge, mit der Weltanschauung der Allgemeinheit. Doch Montag hat schon zuviel von den Dingen gesehen, die ihm Beatty nicht schönreden kann. Man vernichte alles was Unzufriedenheit verursachen könnte, man brenne es nieder für das Allgemeinwohl, um Nachdenken, Überlegen, sich bewusst werden, gleich vorweg zu verhindern. Mit seiner Frau Mildred als typischer Vertreterin dieser „Spaßgesellschaft“ hat Montag jedoch schon die Erfahrung gemacht, dass dieses gepriesene System nicht funktioniert. Sie ist tablettensüchtig, lebt bzw. rast am Leben vorbei und spricht mit (Fernseh-)Wänden. Und auch die Feuerwehr als Hüterin der gesellschaftlichen Ordnung ist nicht mehr als ein Literaturkiller und manchmal tötet sie auch Menschen, denn hinter jedem Buch steht bekanntlich ein Mensch. Unglücklich vom plötzlichen Verschwinden Clarisses und in arge Selbstzweifel und Bedrängnis gestürzt macht sich Montag zu einem möglichen Freund und Helfer auf, einem der wenigen noch lebenden Akademiker. Damit hat er sein Schicksal besiegelt. Fahrenheit 451 ist eine düstere Vision, zugleich aber auch ein Buch über Bücher und die Liebe zu Büchern. Ray Bradburry ist mit diesem „Meisterwerk“ ein Stück Literaturgeschichte gelungen, die meiner Meinung nach noch faszinierender ist als George Orwells 1984. Bradburry ist nicht nur Visionär, er ist auch ein genialer Geschichtenerzähler und das macht ihn so lesenswert, denn er reizt den Leser zum Weiterlesen. Was dieses Drama aber so faszinierend macht, ist seine Glaubwürdigkeit.

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In diesem Science-Fiction-Klassiker existieren keine Bücher mehr. Denn sie enthalten Wissen und Erfahrungen vorangegangener Generationen oder regen die Menschen zu selbstständigem Denken an. Doch das ist in dieser Welt nicht erwünscht. Deshalb werden die Bücher von Feuerwehrleuten (sie legen hier Brände, statt sie zu löschen) vernichtet. 451 Fahrenheit –... In diesem Science-Fiction-Klassiker existieren keine Bücher mehr. Denn sie enthalten Wissen und Erfahrungen vorangegangener Generationen oder regen die Menschen zu selbstständigem Denken an. Doch das ist in dieser Welt nicht erwünscht. Deshalb werden die Bücher von Feuerwehrleuten (sie legen hier Brände, statt sie zu löschen) vernichtet. 451 Fahrenheit – das ist die Temperatur, bei der Papier Feuer fängt. Der Feuerwehrmann Montag, aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wird, entdeckt seine Leidenschaft für Bücher, entwendet sie teils bei Vernichtungs-Aktionen seiner Einheit und versteckt sie zu hause. Je mehr er sich mit ihnen beschäftigt, desto mehr stellt er Dinge in Frage. Seine Frau ist bestürzt darüber und will davon nichts wissen. Sie lebt lieber in ihrer Fernsehwelt, die programmtechnisch dazu dient, die Menschheit klein und dumm zu halten. Erschreckend realistisch wird hier berichtet, wie die Konsum- und Mediengesellschaft das aktive Denken verkümmern lässt.

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